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Probleme mit USB-Geräten lösen – Schritt für Schritt

Jeder moderne Rechner verfügt über vier, einige Rechner sogar über sechs oder acht USB-Schnittstellen. USB steht für „Universal Serial Bus“ und bedeutet frei übersetzt „Universeller Anschluss für alles“. Und es ist tatsächlich so: Fast alle Geräte, die Sie an den Rechner anschließen können, sind mit dem universellen USB-Anschluss erhältlich: Externe Festplatten, Digitalkameras, Drucker, Scanner, Handys oder Kopfhörer – alle verwenden das gleiche Anschlusskabel.

Zum Anschließen genügt es meist, das USB-Kabel einzustecken. Den Rest erledigt Windows. Es installiert automatisch die richtigen Treiber, und schon können Sie mit dem neuen Gerät loslegen. So weit die Theorie. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass USB-Geräte mitunter Probleme bereiten. Da werden angestöpselte Geräte erst gar nicht erkannt, sind plötzlich nicht mehr ansprechbar oder arbeiten viel zu langsam. Zum Glück gibt es für alle USB-Probleme die passenden Lösungen.

Wenn USB-Geräte nicht erkannt werden

Dank USB ist das Anschließen neuer Geräte simpel: Einfach den USB-Stecker in den USB-Anschluss  des Computers stecken, gegebenenfalls noch die Stromversorgung des Geräts sicherstellen – und schon wird das neue Gerät von Windows automatisch erkannt. Sollte sich nach dem Einstecken des USB-Geräts jedoch nichts tun, liegt vermutlich ein Problem mit dem USB-Anschluss Ihres Computers oder des Zusatzgeräts vor. Dem sollten Sie Schritt für Schritt auf den Grund gehen.

Prüfen, ob USB überhaupt verfügbar ist

Alle modernen Computer sind bereits standardmäßig mit USB-Anschlüssen ausgestattet. Manchmal sind die USB-Anschlüsse jedoch im BIOS des Computers deaktiviert. Dann kann Ihr Computer über noch so viele USB-Anschlüsse verfügen: Mit ausgeschalteter USB-Funktion sind sie absolut wirkungslos. Überprüfen Sie daher zunächst, ob die USB-Funktion Ihres Rechners aktiviert ist. Das geht ganz einfach:

1. Drücken Sie als Erstes die Tastenkombination [Windows-Taste]+[Pause].

2. Klicken Sie auf Geräte-Manager.

3. Anschließend erscheint das Fenster des Geräte-Managers. Hier sind alle Geräte und Anschlüsse Ihres Computers aufgeführt. Prüfen Sie, ob der Eintrag USB-Controller vorhanden ist; er befindet sich meist am Ende der Geräteliste. Wenn der Eintrag fehlt, ist die USB-Funktion Ihres Computers im BIOS ausgeschaltet. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die USB-Schnittstelle im BIOS aktivieren.

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USB im BIOS aktivieren

Auch wenn an Ihrem Computer USB-Anschlüsse vorhanden sind, kann es passieren, dass diese nicht nutzbar sind. So schalten beispielsweise viele Firmen die USB-Funktion aus, um das Anschließen von externen USB-Festplatten an den Firmen-PC zu unterbinden. Mit wenigen Handgriffen können Sie die USB-Funktion im BIOS wieder aktivieren.

Vorsicht bei BIOS-Einstellungen: Falsche Einstellungen am BIOS können dazu führen, dass Ihr Rechner nicht mehr startet. Daher ist es wichtig, Änderungen am BIOS mit Bedacht vorzunehmen. Im Zweifelsfall lassen Sie die bestehenden BIOS-Einstellungen besser unverändert.

1. Schalten Sie den Computer aus, und starten Sie ihn neu. Achten Sie beim Einschalten des Computers auf eine Meldung am unteren Bildschirmrand oder in der rechten oberen Ecke, etwa Press F1 or DEL to enter SETUP.

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Drücken Sie jetzt die Taste [Entf] oder [F1], um in das BIOS des Rechners zu gelangen. Bei einigen BIOS-Versionen müssen Sie die [F2]-Taste drücken. Welche Tasten bei Ihrem PC gedrückt werden müssen, hängt vom Hersteller ab. Drücken Sie im Zweifelsfall nach dem Einschalten einfach abwechselnd immer wieder die Tasten [Entf], [F2] und [F1].

2. Daraufhin erscheint das BIOS des Computers. Das ist ein spezieller Bereich, in dem wichtige Starteinstellungen vorgenommen werden. Leider ist die Bedienoberfläche von PC zu PC unterschiedlich. Jeder Hersteller verwendet eine andere BIOS-Oberfläche. Im folgenden Beispiel wird das Aktivieren der USB-Funktion anhand des weit verbreiteten Award-BIOS gezeigt. Falls Sie kein Award-BIOS haben, müssen Sie das Handbuch Ihres Rechners zu Rate ziehen.

3. Im Award-BIOS drücken Sie die [Pfeil unten]-Taste so oft, bis der Eintrag Advanced Chipset Feature rot hinterlegt ist, und bestätigen Sie die Auswahl mit der [Eingabe]-Taste. In der Zeile USB-Controller erkennen Sie, ob die USB-Funktion eingeschaltet (enabled) oder ausgeschaltet (disabled) ist. ist. Sollte der USB-Anschluss ausgeschaltet sein, drücken Sie die [Pfeil unten]-Taste so oft, bis der Eintrag USB Controller Disabled markiert ist. Drücken Sie die [Eingabe]-Taste, um die Zeile zu aktivieren. Danach drücken Sie die [+]-Taste, bis der markierte Eintrag rechts neben USB-Controller in Enabled geändert wurde.

4. Sobald Sie die gewünschte Einstellung vorgenommen haben, drücken Sie die [Esc]-Taste. Markieren Sie anschließend mit der [Pfeil unten]-Taste den Eintrag Save & Exit Setup und drücken Sie wieder die [Eingabe]-Taste.

5. Jetzt müssen Sie die Frage, ob die BIOS-Einstellungen gespeichert werden sollen, bestätigen. Doch aufgepasst: Das BIOS ist für die Verwendung mit einer englischen Tastatur ausgerichtet; dort sind jedoch die Tasten „Z“ und „Y“ vertauscht. Drücken Sie also die Taste [Z], um die Meldung mit „Y“ (engl. „Yes“ = „Ja“) zu bestätigen. Ihr Computer wird anschließend mit den neuen Einstellungen gestartet.

6. Beim nächsten Start erkennt Windows die USB-Anschlüsse, und Sie können Ihre USB-Geräte daran anschließen. Ob Windows die USB-Schnittstellen richtig erkannt hat, lässt sich im Geräte-Manager von Windows überprüfen (siehe oben).

Stromversorgung des USB-Geräts prüfen

Viele kleine USB-Geräte wie Mäuse, Kopfhörer oder Tastaturen benötigen keine eigene Stromversorgung. Sie werden über die USB-Schnittstelle des Computers mit Strom versorgt. Größere Geräte hingegen (etwa Drucker, Scanner oder Digitalkameras) müssen zusätzlich mit Strom versorgt werden. Sollte ein angeschlossenes USB-Gerät nicht funktionieren, kontrollieren Sie also auch die Stromversorgung. Hört sich trivial an, ist aber häufiger als gedacht die Ursache.

1. Wenn das USB-Gerät über eine eigene Stromversorgung (per Kabel oder Netzteil) verfügt, prüfen Sie, ob der Netzstecker am Gerät sowie an der Stromsteckdose angeschlossen ist.

2. Einige Geräte wie Drucker oder Scanner müssen jedes Mal eingeschaltet werden, damit sie genutzt werden können. Kontrollieren Sie, ob das Gerät über den Einschaltknopf auch tatsächlich eingeschaltet ist. Oft zeigen die Geräte mit kleinen blinkenden Lämpchen an, dass sie eingeschaltet sind und mit Strom versorgt werden.

3. Sollte das Gerät auch nach dem Einschalten nicht reagieren, liegt mitunter ein Problem bei der Stromversorgung vor. Der häufigste Fehler: eine abschaltbare Steckdosenleiste, die noch ausgeschaltet ist. Prüfen Sie daher, ob das Gerät möglicherweise daran angeschlossen und diese auch eingeschaltet ist.

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Stromversorgung des USB-Verteilers prüfen

USB-Anschluss ist nicht gleich USB-Anschluss. Wichtig ist der Unterschied zwischen den USB-Anschlüssen, die sich direkt am Computergehäuse befinden, und den Anschlüssen an sogenannten USB-Hubs. Ein Hub ist ein Zusatzgerät für den Computer, mit dem sich die Anzahl der USB-Anschlüsse erweitern lässt.

Der USB-Hub wird an einen bestehenden USB-Anschluss des Computers gestöpselt und stellt sechs, acht oder noch mehr weitere USB-Anschlüsse zur Verfügung. Das Problem dabei: Es gibt passive USB-Hubs ohne Stromversorgung und aktive USB-Hubs mit eigener Stromversorgung. Wenn Sie nun ein USB-Gerät mit hohem Stromverbrauch an einen passiven USB-Hub anschließen, kann dies zu einer Überlastung des USB-Anschlusses führen. Die Folge: Das Gerät wird mit zu wenig Strom versorgt und funktioniert nicht.

1. Sollten Sie ein USB-Gerät an einen passiven USB-Hub (Verteiler ohne eigene Stromversorgung) angeschlossen haben, versuchen Sie es mit einem anderen USB-Anschluss. Wichtig dabei: Nehmen Sie am besten einen Anschluss direkt am Computergehäuse. Denn dieser wird in der Regel mit ausreichend Strom versorgt.

2. Falls Sie einen aktiven USB-Hub (Verteiler mit eigener Stromversorgung beziehungsweise eigenem Netzteil) verwenden, prüfen Sie, ob der aktive Hub auch tatsächlich mit Strom versorgt wird. Achten Sie darauf, dass der Stromstecker des Hubs im Gerät eingesteckt ist. Zumeist finden Sie am Hub eine Kontrolllampe, die bei aktiver Stromversorgung leuchten muss. Ist dies nicht der Fall, stellen Sie sicher, dass das Netzteil des aktiven Hubs an einer aktiven Stromsteckdose angeschlossen ist.

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Kabel austauschen

Funktioniert das USB-Gerät trotz Stromversorgung und aktivierter USB-Schnittstellen noch immer nicht, könnte das USB-Kabel die Ursache sein. Oftmals liegen den Geräten Kabel minderer Qualität bei, oder es ist zu einem nicht sichtbaren Kabelbruch gekommen.

Prüfen Sie das USB-Kabel auf Beschädigungen. Wenn es zum Beispiel zwischen Schreibtisch und Wand eingeklemmt ist oder mit dem Bürostuhl mehrfach darüber gefahren wurde, kommt es leicht zu Knicken und Kabelbrüchen. Beschädigte Kabel sollten Sie gegen neue USB-Kabel austauschen. Aber selbst wenn das Kabel keine sichtbaren Beschädigungen aufweist, sollten Sie es zum Test durch ein anderes ersetzen.

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Andere USB-Anschlüsse ausprobieren

Die meisten Computer verfügen sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite über USB-Anschlussbuchsen. Sollte ein Gerät an der Vorderseite nicht funktionieren, schließen Sie es testweise an der Rückseite des Computers an.

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Auf der Rückseite sind die USB-Buchsen meist direkt mit der Hauptplatine des Rechners verbunden, während die Anschlüsse auf der Vorderseite über ein Kabel an die Platine angeschlossen sind. Möglicherweise sind die Kabel im Inneren des Computers falsch verbunden, oder ein Kabel hat sich gelöst. Die USB-Anschlüsse an der Vorderseite sind damit unbrauchbar. Falls das Gerät bei Anschluss an der Rückseite des PCs funktioniert, nicht jedoch an der Vorderseite, sollten Sie die Verkabelung der Anschlüsse an der Vorderseite kontrollieren.

Zu viele Geräte am USB-Bus? Stromverbrauch prüfen

An die USB-Schnittstelle des Computers können Sie theoretisch bis zu 127 Geräte anschließen. In der Praxis sind es aber maximal zehn bis zwölf Geräte, die per USB mit dem Computer verbunden werden. Doch auch das kann schon zu viel sein. Denn über die USB-Schnittstelle werden die einzelnen Geräte auch mit Strom versorgt. Die USB-Schnittstelle liefert dabei maximal 500 mA (Milli-Ampere) Leistung, ab USB 3.0 sind es 900 mA. Sind mehrere Geräte angeschlossen, die an diese Grenze heranreichen, führt dies zu einer Überlastung.

1. Um zu prüfen, ob die USB-Schnittstelle überlastet ist und das neu eingestöpselte Gerät deshalb nicht funktioniert, ziehen Sie zunächst einige andere USB-Geräte ab.

2. Schließen Sie danach das zu prüfende USB-Gerät an. Sollte es jetzt funktionieren, sind zu viele USB-Geräte angeschlossen und die Stromversorgung des USB-Anschlusses reicht nicht für alle Geräte aus. In diesem Fall sollten Sie sich einen aktiven USB-Hub (Verteiler mit eigener Stromversorgung) zulegen. Darüber wird der USB-Bus zusätzlich mit Strom versorgt.

3. Sie können den Stromverbrauch der einzelnen USB-Geräte übrigens genau ablesen. Hierzu aktivieren Sie zunächst den Geräte-Manager von Windows, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und auf Geräte-Manager klicken.

Im Fenster des Geräte-Managers klicken Sie neben USB-Controller auf das Pluszeichen. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub (davon kann es mehrere geben) und wählen den Befehl Eigenschaften.

4. Wechseln Sie per Mausklick in das Register Stromversorgung. Dort können Sie ablesen, wieviel mA (Milli-Ampere) die einzelnen angeschlossenen Geräte verbrauchen. Im Beispiel unten verbraucht die USB-Festplatte bereits die kompletten 500 mA. Sind mehrere solcher stromhungrigen Geräte angeschlossen, kann es schnell zu einer Überlastung des USB-Anschlusses kommen.

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Bei den meisten Rechnern tauchen im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hubs auf. Als USB-Root (übersetzt: Wurzel) bezeichnet Windows übrigens den USB-Verteiler, der direkt im Computer eingebaut ist. Die Anschlüsse an der Vorder- sowie an der Rückseite des Rechners sind häufig separate USB-Hubs. Dabei gilt, dass für jeden Hub separat die 500-mA-Grenze (ab USB 3.0 sind es 900 mA) existiert. Eine Überlastung tritt nur auf, wenn in einem der USB-Root-Hubs mehr als 500 mA (bzw. bei USB 3.0 mehr als 900 mA) verbraucht werden. Daher sollten Sie stromhungrige Geräte auf unterschiedliche Hubs (Vorderseite, Rückseite oder aktiver USB-Hub) verteilen.

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USB-Festplatten mit Y-Kabel: Bei USB-3-Anschlüssen reicht trotz Y-Kabel ein einzelner USB-Port

Schnelle externe USB-Festplatten werden meist mit einem Y-Kabel ausgestattet. Das bedeutet: Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können, werden zur besseren Stromversorgung gleich zwei USB-Anschlüsse belegt. Was viele nicht wissen: Bei modernen Rechnern reicht trotz Y-Kabel ein einzelner USB-Port.

USB 3 = mehr Strom

Der Grund für das Y-Kabel und die Belegung von zwei USB-Ports ist schlicht und einfach der Strombedarf. Da ein normaler USB-2.0-Anschluss nur maximal 500 Milliampere und damit nicht genug Strom für schnelle USB-Festplatten liefert, gibt es dank Y-Kabel gleich zwei USB-Stecker. Um die komplette Geschwindigkeit nutzen zu können, müssen beide USB-Stecker eingestöpselt werden. Meist dient der zweite Anschluss ausschließlich der zusätzlichen Stromversorgung – die Daten selbst wandern nur über einen Anschluss in den Rechner.

Anders sieht es aus, wenn Ihr Rechner über einen modernen USB-3-Anschluss verfügt – meist erkennbar an einem blauen USB-Port. Da USB 3 mit maximal 900 Milliampere wesentlich mehr Strom liefert, reicht der einzelne Stecker. Auch wenn an der USB-Festplatte ein Y-Kabel steckt, müssen Sie nur das Hauptkabel an die USB-3-Schnittstelle anschließen. Die USB-Festplatte bekommt per USB 3 genügend „Saft“ für die maximale Geschwindigkeit.

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Klein aber oho!! Die Soundbar „Lingo Xtatic V2“ von uDesigns Tech

Die Auswahl an mobilen Lautsprechern mit integriertem MP3-Player ist gigantisch. Jeder Hersteller verspricht einen tollen Klang seines Produkts. Aber die Realität sieht dann meist anders aus: Blecherner Klang und schlechte Verarbeitung. Nicht so bei dem Lautsprecher „Lingo Xtatic V2“.

Dieser 2.1 Stereo-Lautsprecher der Firma uDesigns Tech bietet satten Sound für kleines Geld. Er ist aber nicht nur ein normaler Lautsprecher mit MP3-Funktion.

Ausstattung und Funktionen

Zusätzlich vereint die Soundbar aber noch ein FM-Radio (mit Aufnahmefunktion!),  einen Voice-Recorder und eine Weckfunktion. Damit ist der Lingo Xtatic V2, auch durch seine kompakten Maße (22,5 cm lang, 7 cm tief, 4,5 cm hoch), der ideale Reisebegleiter.

Die Bedienung und Einstellung wird durch fünf Multifunktionstasten an der Vorderseite unterhalb des Displays vorgenommen.

Das LCD-Display ist mit 1,5 x 2,5 cm nicht besonders groß, zeigt aber alle Einstellungen und Funktionen gut sichtbar an.

Beim Abspielen von MP3-Dateien werden zusätzlich auch Titel und Interpreten angezeigt.

Anschlüsse

An der rechten Seite des Gerätes befinden sich alle benötigten Anschlüsse:

  • USB 2.0 für den Anschluss von USB-Sticks und -Festplatten
  • Mini-USB für Ladefunktion/Stromversorgung
  • Kopfhörer-Buchse für 2,5 mm Klinkenstecker
  • AUX-Eingang für 2,5 mm Klinkenstecker (z. B. für Laptop oder Multimedia-Handy)
  • SD-Kartenslot für max. 8 GB SDHC-Karten
  • Lautstärke-Regler

Lieferumfang

Das mitgelieferte Zubehör umfasst ein USB-Daten- und Ladekabel, ein AUX-Kabel mit 2,5 mm Klinkenstecker, das Li-Ionen Akku BL-5C und ein Bedienerhandbuch. Leider vermisst man hier einen Stecker für die normale Strom-Steckdose.

Das mitgelieferte Akku BL-C5 hält nach Herstellerangaben sechs Stunden. In unserem Test, mit Zimmerlautstärke, hielt es aber nur knapp fünf Stunden. Im Radiobetrieb dafür aber mehr als doppelt so lang.

FM-Radio

Der Radioempfang ist, durch die eingebaute Antenne, im Freien wesentlich besser als in geschlossenen Räumen. In der Wohnung oder im Büro werden nur die stärksten Sender klar und deutlich wiedergegeben. Schwächere, regionale Sender kommen rauschend oder gar nicht an.

Sound

Wie schon erwähnt, ist der Sound wirklich erstaunlich. Höhen und Tiefen werden klar wiedergegeben und der Bass ist satt. Lediglich bei voller Lautstärke neigt der Bass zum Verzerren. Auch die Weitergabe des Basses an einen Resonanzkörper ist sehr gut. Hier lässt sich der Klang sogar noch ein bisschen verbessern.

Nachteile

Wo Licht ist, ist leider auch Schatten.  Abzüge muss man lediglich bei dem fehlenden Stromstecker und der Bedienung machen. Auch wenn die Programmführung recht überschaubar ist, muss man Anfangs die Bedienung üben. Durch die Verschachtelung der Untermenüs, deren Menüführung auch in der Bedienungsanleitung nicht in jedem Schritt erklärt wird, benötigt man etwas Zeit bis alles richtig eingestellt ist. In ungefähr 30 Minuten hat man sich aber orientiert und ist bereit für den Musikgenuss.

Wo ist der „Lingo Xtatic V2“ erhältlich und was kostet er?

Einzelhandelspartner sind laut Hersteller-Seite haupsächlich Media Markt und Saturn.  Testanfragen bei mehreren Saturn-Niederlassungen  am Niederrhein hat aber ergeben, dass der Lautsprecher dort nicht gelistet ist. Vielleicht ist das aber nur eine regionale Einschränkung.

Preisrecherchen haben ergeben, dass der Lingo im Web ab 25,00 Euro erhältlich ist. In der Regel wird die Soundbar aber zwischen 32,00 Euro und 39.99 Euro (Media Markt) angeboten; bei Amazon liegt bei rund 32 Euro. Ein paar Online-Shops mit Preisen um die 50 Euro zuzüglich Versandkosten, werden wohl auf ihren Produkten sitzen bleiben.

Fazit

Wer für Unterwegs auf Reisen oder im Freibad einen Mp3-Player mit gutem Sound sucht, der auch noch gut aussieht, ist mit der Soundbar „Lingo XtaticV2“ sehr gut bedient. Der günstige Preis, sowie die zusätzlichen Features, wie Radio, Wecker, Aufnahmefunktion für Radiosendungen und Diktiergerät, heben das Gerät besonders hervor und machen es der Konkurrenz schwer, dies zu toppen.

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Die Geschwindigkeit von Datenübertragungen auf USB-Festplatten maximieren

Wer oft Daten auf externe Festplatten kopiert, dem ist das eine oder andere Mal aufgefallen, dass Kopiervorgänge von mehreren 100 Gigabyte schon mal ziemlich lange dauern können. Bei älteren HDD´s dauert es dann noch länger. Gut das es bei Windows 7, Vista und XP integrierte Bordmittel gibt, mit denen man die Geschwindigkeit merkbar erhöhen kann. Mit ein paar einfachen Klicks kann man für die Beschleunigung sorgen.

So maximieren Sie die Geschwindigkeit von Datenübertragungen auf USB-Festplatten:

1. Schließen Sie Ihre externe Festplatte wie üblich per USB an und sorgen, wenn nötig, für die Stromversorgung. Wenn das „AutoPlay“-Fenster erscheint, können Sie es wieder schließen.

2. Klicken Sie auf Start, geben in das Suchfeld „Geräte“ ein und wählen aus der Ergebnisliste den „Geräte-Manager“ aus. Alternativ können Sie auch folgenden Pfad nutzen: „Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound | Geräte-Manager“.

3. Im Fenster von „Geräte-Manager“ führen Sie einen Doppelklick auf den Eintrag „Laufwerke“ aus.

4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die externe Festplatte und wählen im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“ aus.

5. Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Richtlinien“ des Dialogfensters „Eigenschaften von…“, die Option „Bessere Leistung“ und bestätigen mit „OK“. Bei Windows XP heißt die Option „Für Leistung optimieren“.

6. Schließen Sie den Geräte-Manager und starten den Computer neu, damit die Änderung wirksam wird.

Hinweis: Damit es nicht zu ungewollten Datenverlusten kommt, dürfen Sie ab jetzt die Festplatte nicht mehr so ohne weiteres vom USB-Port trennen.

Um die externe HDD vom Rechner zu trennen, klicken Sie unten rechts in der Taskleiste auf das Symbol „Hardware sicher entfernen“. Wählen Sie im Kontextmenü die entsprechende Festplatte aus und warten, bis die Meldung „Hardware kann jetzt entfernt werden“ erscheint. Erst dann kann die Festplatte gefahrlos entfernt werden.

Tipp: Zusätzlich zu dieser Beschleunigungsmöglichkeit kann man noch den Windows Ready-Boost einschalten. So kann man noch eine weitere Beschleunigung erzielen, indem man zusätzlichen, externe Festplatten-Cache zur Verfügung stellt. Wie das geht, lesen Sie bitte in diesem Artikel.