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Endlich auch bei Google Drive möglich: Unterordner von der Synchronisation ausschließen

Wer regelmäßig mit mehreren Computern arbeitet, der benötigt meist auch den Zugriff auf seinen Datenbestand. Dafür sind Cloud-Dienste hervorragend geeignet. Ein kleines Problem besteht aber beim Synchronisieren. Bei Geräten mit geringerer Speicherkapazität, wie Note- oder Netbooks, wird man aus diesem Grund Verzeichnisse mit Videos und Filmen ausschließen wollen. Bisher konnte man bei Google Drive nur die Hauptordner für eine Synchronisation aus- oder abzuwählen.

Mit der neuen Version des Google-Drive-Clients können nun auch einzelne Unterordner für eine Synchronisation aus- oder eingeschlossen werden.

Das ist ein wesentlicher Vorteil für Nutzer, die in der Vergangenheit komplexe Verzeichnisstrukturen erstellt haben oder in Zukunft welche erstellen möchten.

Diese Neuerung wird von Google in einzelnen, zeitverschobenen Rollouts an die Nutzer automatisch verteilt. Wenn dich in ein paar Tagen das Update noch nicht erreicht haben sollte, dann überprüfe die automatische Updatefunktion oder lade Google Drive erneut herunter.

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Facebook Internet & Medien

Facebook App sammelt Telefonbuch-Daten: Gesammelte Daten aus dem Handy-Telefonbuch bei Facebook löschen

Die Facebook-App ist eine tolle Sache. Was viele Smartphone-Nutzer aber nicht wissen: wer nicht aufpasst, übermittelt über die Facebook-App das komplette Handy-Telefonbuch an Facebook. Inklusive aller Namen, Mailadressen und Telefonnummern – egal, ob die Personen auf Facebook angemeldet sind oder nicht. Die gute Nachricht: alle übermittelten Kontaktdaten lassen sich wieder löschen.

Das Übermitteln der Telefonbuchdaten unterbinden

Bevor es ans Löschen geht, sollten Sie in der Facebook-App prüfen, ob die Übermittlung der Telefonbuchdaten aktiviert ist oder nicht. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie die Facebook-App, und wechseln Sie in den Bereich „Freunde“. Tippen Sie hierzu oben links auf das Symbol mit den drei Balken und dann auf „Freunde“.

2. Dann tippen Sie oben rechts auf das Symbol mit dem gebogenen Pfeil.

3. Tippen Sie auf die Schaltfläche „Kontakte synchronisieren“.

4. Damit die Facebook-App das Telefonbuch nicht auslesen kann, sollte im folgenden Fenster die Option „Wird synchronisiert“ ausgeschaltet sein (Schieberegler auf „0“ stellen).

Bereits gespeicherte Kontaktdaten bei Facebook löschen

Sollte in der Facebook-App die Option „Wird synchronisiert“ aktiviert sein, hat Facebook bereits die kompletten Daten aus Ihrem Handy-Telefonbuch. Facebook verwendet die Kontaktdaten zum Beispiel, um neue Freunde vorzuschlagen. Mit folgenden Schritten erfahren Sie, mit welchen Telefonbuch-Kontakten Facebook bereits gefüttert wurden und wie Sie die Daten wieder löschen:

1. Rufen Sie die Seite www.Facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php auf.

2. Im folgenden Fenster weist Facebook darauf hin, dass durch das Löschen die Qualität der Freundschaftsvorschläge leidet. Das ist aber kein wirklicher Nachteil. Da die bestehenden Freundschaften davon unberührt bleiben, können Sie die importierten Kontakte bedenkenlos per Klick auf „entfernen“ aus dem Facebook-Gedächtnis löschen.

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Mozilla Firefox: Passwörter von Webseiten sichern und auf andere Computer übertragen

Mozilla Firefox speichert auf Wunsch im Laufe der Zeit alle im Internet vergebenen Passwörter im Hintergrund ab. Von Zeit zu Zeit sollte aber eine Sicherheitskopie aller Passwörter angelegt werden, da man sich nicht immer alle Zugangsdaten merken kann. Das Add-On „Password Exporter“ ermöglicht auf einfache Weise das extrahieren aller vorhandenen Kennwörter und das Abspeichern auf Festplatte, USB-Stick oder Speicherkarte. Dadurch hat man auch die Möglichkeit, die Daten auf das Notebook, oder den Computer am Arbeitsplatz zu übertragen.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit mit „Firefox Sync“ alle, von Ihnen genutzte Computer, zu synchronisieren. Das ist zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, aber bei dem eigenen PC und Notebook normalerweise kein Problem. Da aber alle Browserdaten auf einem externen Server gespeichert werden, muss jeder für sich entscheiden, ob er das mit einem gewissen Risiko behaftete Auslagern von Dateien eingehen will. Zum Anderen ist es aber auch nicht allen Mitarbeitern gestattet, private Computer mit dem PC am Arbeitsplatz zu synchronisieren. Wie Sie die Synchronisierung durchführen, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Aber nun zur Passwort-Sicherung mit dem Add-On „Password Exporter“:

1. Starten Sie den Firefox Browser und rufen die Seite „https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/password-exporter/“ auf.

2. Mit dem Button „Add to Firefox“ laden Sie das Add-On herunter und folgen dann den Installationsanweisungen. Nach einem Neustart des Browsers ist die Installation des „Password Exporters“ abgeschlossen.

3.  Klicken Sie nun oben links auf den „Firefox“ Button und rufen im Kontextmenü die Option „Add-ons“ auf.

4. Im Bereich „Erweiterungen“ suchen Sie den Eintrag „Password Exporter“, klicken dort auf die Schaltfläche „Einstellungen“ und im neuen Dialogfenster auf „Passwörter exportieren“. Den Sicherheitshinweis bestätigen Sie mit dem Button „Akzeptieren“, andernfalls wird das Exportieren der Daten abgebrochen.

5. Wählen Sie nun einen Speicherort aus und klicken auf „Speichern“. Nach ein paar Sekunden sind die Passwörter exportiert. Bestätigen Sie das Informationsfenster mit „OK“ und schließen das offene Dialogfenster.

6. Wechseln Sie nun zu dem anderen Computer oder Notebook, starten den Firefox-Browser und prüfen, ob dort auch das Tool „Password Exporter“ installiert ist. Wenn nicht, dann wiederholen Sie hier die ersten beiden Arbeitsschritte. Danach schließen Sie den USB-Stick oder die Speicherkarte an den PC an.

7. Wechseln Sie im Browser zu den Add-Ons mit Klick auf den „Firefox“ Button und im Kontextmenü auf „Add-ons“ und suchen im Register „Erweiterungen“ den Eintrag „Password Exporter“.

8.  Hier klicken Sie wieder auf „Einstellungen“ und dann auf „Passwörter importieren“.

9. Wählen Sie nun den Speicherort auf Ihrem Wechseldatenträger. Mit einem Doppelklick auf die Datei „password-export…“ werden alle Kennwörter auf diesem PC gespeichert.

10. Im Dialogfenster „Passwörter importieren/exportieren“ wird der Fortschritt des Kopiervorganges angezeigt. Warten Sie, bis die Anzeige komplett ist und der „Import abgeschlossen“ ist. Danach können Sie das Fenster schließen und den Wechseldatenträger wieder entfernen.

Sicherheitshinweis: Sollten Sie die Passwörter auf einen Computer/Notebook übertragen haben, mit dem mehrere Personen arbeiten, ist ratsam alle Passwörter wieder zu entfernen.

In diesem Artikel können Sie nachlesen, wie die Löschung der Kennwörter vorgenommen wird.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: PC und Notebook synchronisieren und immer den Zugriff auf die gleichen Einstellungen haben

Wer Laptop, Netbook und den Computer gleichermaßen nutzt, kommt nicht umhin, seinen Webbrowser mit allen genutzten Computern so zu konfigurieren, dass alle Einstellungen, Lesezeichen usw. an der gleichen Stelle zu finden sind. Gerade Außendienstmitarbeiter sind darauf angewiesen, dass alle Daten von stationären Computern und den mobilen Geräten auf dem gleichen Stand sind und somit die Arbeit möglichst effizient zu gestalten. Mozilla Firefox bietet eine Synchronisation an, die es ermöglicht -einmal eingerichtet- mit zwei Klicks die geänderten Daten auf allen Geräten zu aktualisieren.

Vor der Einrichtung der Synchronisation muss man sich einmalig auf dem  Mozilla-Server anmelden. Dort werden die Synchronisierungsdaten gespeichert und auf alle erforderlichen Geräte heruntergeladen. Das hat den Vorteil, daß man, egal wo man sich aufhält, immer sein Mobilgerät updaten kann.

Und so werden die Computer synchronisiert:

1. Starten Sie Ihren Firefox Browser und klicken auf den „Firefox“ Button, im Drop-Down-Menü auf „Sync einrichten“.

2. Im folgenden Dialogfenster wählen Sie „Neues Benutzerkonto anlegen“.

3. Geben Sie nun Ihre E-Mail-Adresse an und vergeben ein Passwort. Außerdem setzen Sie das Häkchen in die Checkbox vor die Bestätigung der Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie. Bestätigen Sie die Eingaben mit „Weiter“.

4. Im folgenden Fenster können Sie den Umfang festlegen, der synchronisiert werden soll. Hierzu klicken Sie auf die Schaltfläche „Sync-Einstellungen“ und setzen die Haken vor die entsprechenden Optionen. Die Bestätigung der Auswahl erfolgt mit „Fertig“.

5. Danach wird Ihnen der Sync-Schlüssel angezeigt, den Sie ausdrucken und/oder abspeichern können. Dieser Sync-Schlüssel wird für den normalen Betrieb nicht benötigt. Er ist nur für den Notfall gedacht, sollten Sie mal wegen eines Systemabsturzes oder einer defekten Festplatte keinen Zugriff auf die Synchronisierung haben. Mit „Weiter“ wechseln Sie zum nächsten Arbeitsschritt.

6. Im nächsten Fenster geben Sie zur Bestätigung den Capture-Code ein und klicken auf „Weiter“, danach auf „Fertigstellen“.

Die Synchronisierung ist nun auf diesem Computer abgeschlossen.

Neues Gerät zur Synchronisation hinzufügen:

Wechseln Sie nun zu Ihrem Net- oder Notebook.

1. Starten Sie auch hier den Firefox Browser und klicken wieder auf „Firefox | Sync einrichten“.

2. Im folgenden Fenster wählen Sie die Schaltfläche „Verbinden“. Es wird nun ein Code in drei Feldern generiert.

3. Wechseln Sie nun zum vorigen Computer, starten Firefox und klicken auf „Firefox | Einstellungen | Einstellungen“.

4. Im Dialogfenster „Einstellungen“ wählen Sie die Registerkarte „Sync“ und klicken auf „Gerät hinzufügen“.

In die nun erscheinenden drei leeren Felder, geben Sie den Code von dem anderen Computer ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Weiter“. Firefox synchronisiert nun beide Rechner. Nach ein paar Augenblicken erhalten Sie die Erfolgsmeldung, die Sie mit „Fertigstellen“ bestätigen.

Wenn zukünftig Änderungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel neue Webseiten in den Favoriten gespeichert wurden, genügen die Klicks auf „Firefox“ und „Jetzt synchronisieren“ um die Daten abzugleichen.

Wenn Sie noch mehrere mobile Geräte besitzen, wie Tablet-PC´s oder Smartphones wiederholen Sie einfach die Arbeitsschritte „Neues Gerät zur Synchronisation hinzufügen“ um alle Geräte auf den gleichen Stand zu bringen.

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Internet & Medien

Firefox 4, 5 & 6: Die neuen“about“-Befehle in Firefox 4, 5 und 6

Mit der Version 4 hat Mozilla den Firefox gründlich aufgeräumt. Nicht nur auf der Oberfläche. Auch unter der Motorhaube ist viel passiert. Für Profis sind zum Beispiel einige neue „about“-Befehle hinzugekommen, mit denen Sie Firefox an der einen oder anderen Stelle tunen oder einen Blick ins Innere des Browsers werfen können. Wir zeigen, welche „about“-Befehle beim Firefox 4, Firefox 5 und Firefox 6 neu sind.

Wie gewohnt lassen sich die „about“-Befehle über die Adressleiste eingeben. Geben Sie ins Adressefeld einfach statt einer Webadresse den gewünchten about-Befehl ein, etwa

about:config

Nach Drücken der [Return]-Taste gelangen Sie zur entsprechenden about-Seite des Firefox-Browsers. Um zum Beispiel eine Liste aller verfügbaren about-Befehle zu erhalten, geben Sie folgenden Befehl ein:

about:about


Und das sind die neuen about-Befehle, die beim Firefox 4 neu hinzugekommen sind:

about:sessionrestore

Sobald Firefox abstürzt, zeigt Firefox beim nächsten Start die Sitzungswiederherstellung, mit der Sie die letzte Sitzung inklusive aller geöffneten Tabs wiederherstellen können. Sollte der Sitzungswiederherstellungsmanager nicht erscheinen, oder haben Sie Firefox versehentlich wieder geschlossen, können Sie mit dem Befehl „about:sessionrestore“ die Sitzungswiederherstellung manuell starten.

about:addons

Sind viele Add-Ons und Plugins installiert, geht oft die Übersicht über alle Erweiterungen verloren. Abhilfe schafft der Befehl „about:addons“, mit dem Sie das versteckte Tool zum Verwalten der installierten Erweiterungen starten. Hier können Sie Add-Ons suchen, deaktivieren oder Einstellungen verändern.

about:memory

Mit dem Befehl „about:memory“ ermitteln Sie, wie viel Arbeitsspeicher der Browser verschlingt. Die Zeile „Memory mapped“ zeigt, wie viel RAM Windows für Firefox reserviert; „Memory in use“ zeigt den davon tatsächlich verbrauchten Speicher. Die Liste „Other Information“ verrät im Detail, welche Module wie viel Arbeitsspeicher belegen. Durch Drücken der Taste [F5] können Sie die Übersicht jederzeit aktualisieren.

about:cache

Mit dem Befehl „about:cache“ werfen Sie einen Blick in den Cache-Speicher, in dem Firefox Kopien aller Webinhalte ablegt. Wird eine Webseite erneut aufgerufen, muss der Browser zum Beispiel die Bilder nicht erneut herunterladen, sondern nimmt zu schnelleren Darstellung die Kopien aus dem Cache-Zwischenspeicher. Per Klick auf „List Cache Entries“ erscheint eine Liste aller Webinhalte, die derzeit zwischengespeichert sind.

about:sync-tabs

Wenn Sie die Synchronisierungsfunktion zum Abgleich der Tabs zwischen verschiedenen Rechnern nutzen, können Sie mit dem Befehl „about:sync-tabs“ eine Übersicht aller offenen Tabs der anderen Browser einblenden. Per Doppelklick können Sie den „fernen“ Tab auf Ihrem Rechner öffnen.

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iTunes Sync beschleunigen: Beim Synchronisieren das Backup abbrechen

Das iPhone oder den iPod Touch mit dem Rechner zu synchronisieren kann ganz schön lange dauern. Bevor es ans Synchronisieren geht, legt iTunes zuerst ein Backup des iPhones/iPods ab. Und das kostet bei den großen Modellen mit 32 GByte eine Menge Zeit. Wer die nicht hat und auf die Schnelle synchronisieren möchte, kann das zeitaufwändige Backup überspringen.

Wenn Sie iTunes öffnen und das iPhone oder den iPod an den Rechner anschließen, startet iTunes sofort mit dem Datenabgleich. Liegt die letzte Sicherheitskopie eine Weile zurück, wird zuerst ein Backup angelegt. Je voller das iPhone/der iPod ist, umso länger dauert die Prozedur.

Der Trick: Sofern Sie über ein halbwegs aktuelles Backup verfügen, können Sie das Backup überspringen, indem Sie in iTunes oben im Statusfeld (unterhalb des Fenstertitels) auf das kleine „x“ rechts neben dem Statusbalken klicken. Damit brechen Sie das laufende Backup ab und fahren direkt mit dem nächsten Schritt, der Synchronisation der Daten fort.