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Microsoft Office: Dateien direkt in Google Drive ablegen

Wer seine Dokumente geräteübergreifend zur Verfügung haben will, der kommt um einen Cloud-Dienst nicht herum. Es ist daher sinnvoll zu überlegen, welcher Dienst der Richtige ist. Die meisten Nutzer dürften wohl eine Kombination aus Windows-PC und mobilen Geräten mit Android-Betriebssystem verwenden. Da man mit einem Android-Smartphone ohnehin ein Google-Konto besitzt, dann stellt Google jedem User 15 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz zur Verfügung.

Das Beste daran ist, dass sich Google Drive mit einem kleinen Plugin blitzschnell in Office einbinden lässt. Damit können die Office-Dateien direkt und ohne Umweg direkt in Drive gespeichert werden.

Lade dir das Google Drive Plugin für Office herunter, bestätige die Nutzungsbedingungen und klicke anschließend auf Akzeptieren und Installieren.

Nachdem die Installation beendet ist, startest du Word oder Excel. Dadurch öffnet sich die Authentifizierungsseite des Google Drive Plugins für Microsoft Office, dass du mit dem Button Jetzt Starten bestätigst. Gegebenenfalls musst du dich noch mit deinen Google-Kontodaten anmelden. Abschließend klickst du nur noch auf Zulassen und Fertig um Google Drive in Office zu aktivieren.

Ab sofort kannst du deine Office-Dateien über den Speichern-Dialog direkt im Online-Speicher ablegen.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: OneDrive als Netzlaufwerk festlegen

Bei der Nutzung des Cloud-Speichers von Microsoft (OneDrive), erscheint der entsprechende Eintrag links im Windows Explorer. Über diese OneDrive-Verknüpfung kannst du deine Dateien in der Cloud speichern und online synchronisieren. Aber wie jede interne und externe Festplatte, lässt sich auch OneDrive als Netzlaufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben einrichten.

Durch das Einbinden als Netzlaufwerk reiht sich der Cloud-Speicher fest in die Liste bereits vorhandener Festplatten ein.

OneDrive im Browser aufrufen

Im ersten Schritt meldest du dich mit deinen Zugangsdaten bei OneDrive an. Oben in der Adressleiste deines Browsers suchst du nach dem Code, der sich hinter &cid= befindet und notierst ihn, oder kopierst den Code in die Zwischenablage.

Netzlaufwerk im Windows Explorer erstellen

Dann öffnest du den Windows Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][E] und klickst links auf Dieser PC. Im Menüband des Dateiexplorers klickst du auf die Schaltfläche Netzlaufwerk verbinden und legst dann einen beliebigen Laufwerksbuchstaben fest.

Im Eingabefeld Ordner gibst du dann die URL https://d.docs.live.net/ ein und fügst – den zuvor in den Zwischenspeicher kopierten Code – ohne Leerschritt ein. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:

https://d.docs.live.net/123A456B789C

Abschließend klickst du auf den Button Fertig stellen und meldest dich im nachfolgenden Dialog mit deinen Daten bei OneDrive an. Ab sofort kannst du deinen Cloud-Speicher wie ein „normales“ Laufwerk verwenden.

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Hardware & Software Windows 10

Die automatische Wiedergabe bei Windows 10 selbst anpassen

Wie auch in den vergangenen Windows Versionen, enthält Windows 10 die Funktion Automatische Wiedergabe, die sich meldet, wenn ein Gerät oder Speichermedium per USB angeschlossen wird. Das Verhalten der automatischen Wiedergabefunktion lässt sich unter Windows 10 recht einfach an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Konfiguration wird natürlich in den Einstellungen | Geräte vorgenommen. Im linken Bereich klickst du dann auf die Option Automatische Wiedergabe.

Per Schalter lässt sich die automatische Wiedergabe Ein- und Ausschalten. Darunter stellst du über das Aufklappmenü das gewünschte Verhalten für Wechseldatenträger und Speicherkarten aus.

Darunter befinden sich Einstellungen wie beispielsweise Jedes Mal nachfragen, Laufwerk für Sicherung konfigurieren oder das Importieren von Fotos und Viedeos.

Wurde in der Vergangenheit mal ein Smartphone oder ein Tablet an den PC angeschlossen, dann kannst du auch hier die Art der automatischen Wiedergabe konfigurieren.

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Android Handy & Telefon

Einfache und komfortable Synchronisation von Android-Geräten und Outlook

Outlook und Android sind nicht unbedingt für einander geschaffen. Wer sein Outlook mit dem Google Betriebssystem synchronisieren will, der muss erst einmal das passende Tool finden oder die Kontakte in mühseliger Tipperei in´s Handy oder Tablet übertragen. Wie gut, dass es kleine Helferlein gibt, die einem das Leben etwas einfacher machen.

Google hat zwar eine Lösung namens Google Apps Sync, mit der man die Daten von Outlook und GMail per 2-Wege-Synchronisation austauschen kann.

Vorteilhafter für den Nutzer ist aber ein Tool namens MyPhoneExplorer. Das 7,5 MB große Programm kann mehr als nur Kontakt- oder Kalenderdaten austauschen. MyPhoneExplorer ist am ehesten mit AirDroid vergleichbar. Allerdings kann AirDroid keine Outlook-Daten verarbeiten.

Um Outlook mit einem Android-Gerät zu synchronisieren, benötigst du den Client von MyPhoneExplorer für Computer und für das Handy/Tablet. Lade beide Versionen herunter und installiere sie auf den betreffenden Geräten.

Bevor du aber die App auf deinem Mobilgerät startest, sind noch ein paar Einstellungsänderungen am Computer erforderlich.

Starte das PC-Programm von MyPhoneExplorer und klicke auf Datei | Einstellungen. Im Menü Synchronisierung wählst du die erforderlichen Outlook-Datensätze in den Kategorien Kontakte, Kalender und Notizen aus.

Als nächstes verbindest du dein Mobilgerät mit dem PC (WLAN, USB, Bluetooth). Die Synchronisierung erfolgt dann automatisch.

Wird dein Android-Gerät mal nicht erkannt, klickst du im Computer auf Datei | Verbinden und wählst die Verbindungsart unter Handy mit Google Android-Betriebssystem aus.

Outlook ist nicht das einzige E-Mail-Programm das mit MyPhoneExplorer kompatibel ist. Es werden auch Thunderbird, SeaMonkey, Postbox, Fritzbox, Lotus Notes und Tobid David unterstützt.

Fazit:

MyPhoneExplorer ist ein mächtiges Verwaltungsprogramm und dabei recht einfach zu bedienen. Viele nützliche Tools, wie zum Beispiel Profileinstellungen vornehmen, Anruflisten bearbeiten und verwalten, SMS schreiben, Telefonate am PC entgegennehmen oder die Handyuhr nach der Atomuhr einstellen und viele mehr, runden das Angebot ab.

Auch wer bereits Erfahrungen mit AirDroid hat, kann mal ein Auge auf MyPhoneExplorer werfen. Es ist eine gute Alternative, wenn man auf Outlook-Daten angewiesen ist.

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Google Internet & Medien

Endlich auch bei Google Drive möglich: Unterordner von der Synchronisation ausschließen

Wer regelmäßig mit mehreren Computern arbeitet, der benötigt meist auch den Zugriff auf seinen Datenbestand. Dafür sind Cloud-Dienste hervorragend geeignet. Ein kleines Problem besteht aber beim Synchronisieren. Bei Geräten mit geringerer Speicherkapazität, wie Note- oder Netbooks, wird man aus diesem Grund Verzeichnisse mit Videos und Filmen ausschließen wollen. Bisher konnte man bei Google Drive nur die Hauptordner für eine Synchronisation aus- oder abzuwählen.

Mit der neuen Version des Google-Drive-Clients können nun auch einzelne Unterordner für eine Synchronisation aus- oder eingeschlossen werden.

Das ist ein wesentlicher Vorteil für Nutzer, die in der Vergangenheit komplexe Verzeichnisstrukturen erstellt haben oder in Zukunft welche erstellen möchten.

Diese Neuerung wird von Google in einzelnen, zeitverschobenen Rollouts an die Nutzer automatisch verteilt. Wenn dich in ein paar Tagen das Update noch nicht erreicht haben sollte, dann überprüfe die automatische Updatefunktion oder lade Google Drive erneut herunter.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows Vista Windows XP

Mit FastCopy viel schneller große Datenmengen kopieren

Das Kopieren von Dateien wird im Normalfall über den Windows-Explorer durchgeführt. Das hat mitunter aber auch seine Nachteile. Große Dateien zu kopieren kann recht lange dauern, was die Prozessorleistung für andere aktive Programme reduziert. Das Gratis-Tool FastCopy verkürzt den Kopiervorgang erheblich.

Mechanik bremst

Das gilt insbesondere für Computer mit herkömmlichen Festplatten (HDD). Der Lese- und Schreibkopf dieser Festplatten funktioniert hier noch mechanisch. Auch wenn die Abstände sehr gering sind, führt das alleine schon zu zeitlichen Verzögerungen und zu einer zusätzlichen Prozessorbelastung. Hinzu kommt noch, dass der Windows-Explorer nur kleine Datenmengen verschiebt.

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Weniger Mechanik, mehr Daten

Hier arbeitet das Tool FastCopy effizienter. Das Lesen größerer Datenmengen führt bei FastCopy durch weniger Bewegungen des Lesekopfes zu einem schnelleren Kopiervorgang. Zudem kann FastCopy auch ohne Installation, zum Beispiel von einer SD-Speicherkarte, ausgeführt werden.

FastCopy ist kostenlos im Web als ZIP-Datei für Windows 32-Bit und 64-Bit erhältlich. Für eine Installation entpackst du das Programm und klickst auf die Setup.exe-Datei. Für eine mobile Anwendung per SD-Speicherkarte oder USB-Stick kopierst du einfach nur die beiden Dateien FastCopy.chm und FastCopy.exe auf den Wechseldatenspeicher.

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Zum Kopieren von Daten startest du das Tool, klickst auf Source um die Datei auszuwählen und auf DestDir um den Bestimmungsort festzulegen. Der Button Execute startet den Kopiervorgang.

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Über das Aufklappmenü Diff (Size/Date) können weitere Kopier- und Lösch-Modi eingestellt werden.

Die voreingestellte Variante Diff (Size/Date) ist aber universell. Sie kopiert natürlich komplette Verzeichnisse oder nur die Änderungen, wenn am Zielort schon eine Datei gleichen Namens vorhanden sein sollte.

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Chrome Google Internet & Medien

Lesezeichen des mobilen Chrome-Browsers direkt im richtigen Ordner speichern

Der mobile Chrome-Browser und sein großer Desktop-Bruder lassen sich problemlos synchronisieren. Wenn du unterwegs mal mit dem Handy oder dem Tablet eine interessante Webseite gefunden hast, dann speicherst du sie normalerweise als Lesezeichen für einen späteren Zugriff am Desktop-PC ab. Nach der Synchronisation wirst du wahrscheinlich feststellen, dass das Lesezeichen nicht sofort in deinen Favoriten sichtbar ist. Damit die mobil gespeicherten Lesezeichen auch im richtigen Desktop-Lesezeichen-Ordner abgespeichert werden, sind nur ein paar einfache Einstellungsänderungen notwendig.

Standardmäßig speichert der mobile Chrome-Browser die Lesezeichen im Ordner Mobile Lesezeichen ab. Für die Anzeige als Desktop-Lesezeichen muss jedoch ein anderer Ordner ausgewählt werden.

Dazu rufst du auf deinem Tablet oder Smartphone die zu speichernde Webseite auf. Tippe dann in der Adresszeile auf das Stern-Symbol um die URL als Lesezeichen abzuspeichern.

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Im nachfolgenden Dialogfenster wird der derzeitige Speicherort angezeigt. Normalerweise wird der Ordner Mobile Lesezeichen angezeigt, oder wie hier das Verzeichnis Internet.

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Durch Tippen auf den Speicherordner öffnet sich die Liste mit den verfügbaren Speicherplätzen. Wähle nun den Ordner Desktop-Lesezeichen durch Antippen  aus.

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Wenn sich in den Lesezeichen deines Desktop-Chrome-Browsers weitere Unterordner befinden, werden sie in der Auswahlliste ebenfalls angezeigt. Auf Wunsch kannst du natürlich auch einen dieser Ordner auswählen. Bestätige die Ordnerauswahl mit dem Button Speichern.

Nach ein paar Sekunden der Synchronisation steht das Lesezeichen des mobilen Chrome-Browsers auch dem Desktop-Computer zur Verfügung.

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Der auf diese Weise ausgewählte Speicherort bleibt auch zukünftig solange als Standard-Ordner bestehen, bis er wieder geändert wird. Darauf solltest du achten, wenn Lesezeichen in Unterordnern zur thematischen Speicherung abgelegt werden.

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Hardware & Software Office Outlook Software Windows 10

Windows 10: Nach dem Upgrade alle E-Mail-Ordner weg?

Etliche Nutzer haben nach der Installation von Windows 10 festgestellt, dass die E-Mails und die Ordner nicht in die neue E-Mail-App importiert wurden. Bei der Installation werden zwar die zuvor auf dem Rechner vorhandenen Programme mit in das neue Betriebssystem übernommen, aber die Zugriffssteuerung wurde zugunsten der Windows-10-Produkte geändert. Die E-Mail-Kachel im Startmenü ist nämlich ein eigenes E-Mail-Programm. Das alles ist aber kein Grund zur Verzweiflung. Alle deine E-Mails sind immer noch vorhanden. Du musst eigentlich nur an der richtigen Stelle suchen.

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Ursache der verschwundenen E-Mails

Die Ursache für die fehlenden Ordner und Nachrichten liegt darin, dass POP3-Konten nicht importiert werden. Das betrifft im Wesentlichen die Outlook- und Windows-Live-Mail-Nutzer. Dagegen werden IMAP- und Exchange-ActiveSync-Konten in die neue E-Mail-App übernommen.

Programmauswahl über das Startmenü

Du gelangst, wie zu Windows-7-Zeiten auch, über das Startmenü zu deinem gewohnten E-Mail-Programm. Klicke auf das Windows-Symbol unten links und wähle Alle Apps aus.

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Die Liste aller Programme ist alphabetisch sortiert. Office-Produkte wie Outlook findest du ab sofort unter dem Buchstaben M wie Microsoft.

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Tipp:

Beim Start deines bevorzugten E-Mail-Programms wirst du darauf hingewiesen, dass sich dieses Tool auch als Standard definieren lässt.

Das erreichst du ebenfalls über das Startmenü | System | Standard-Apps.

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Im rechten Bereich legst du dann für die aufgelisteten Funktionen dein Lieblingsprogramm fest.