Kategorien
Hardware & Software Office Word

Word: Korrekte Schreibweisen von Formeln und Brüchen einfügen

Einfache Rechenoperationen wie Multiplikation, Addition und Subtraktion können in einem Word Dokument recht einfach abgebildet werden. Anders sieht das schon bei Brüchen, Integralrechnung oder der Wurzelrechnung aus. Aber Word wäre nicht Word, wenn es dafür nicht auch eine Lösung gäbe.

Um eine Rechenoperation mathematisch korrekt in einem Word-Dokument darzustellen, positionierst du den Cursor an der Stelle, an der die Formel eingefügt werden soll.

Dann wechselst du in das Register Einfügen und klickst auf die Schaltfläche Formel, die sich in der Gruppe der Symbole befindet.

In dem Bereich Strukturen, sowie Symbole findest du eine große Auswahl von Funktionen, Operatoren, Brüchen und weiteren Zeichen. Mit einem Mausklick auf eine der mathematischen Formeln werden weitere Varianten eingeblendet, die du nun in dein Dokument einfügen kannst.

Kategorien
Internet & Medien

Phishing-Webseiten erkennen

Phishing-Mails sind ganz schön gemein. Über gefälschte E-Mails locken Betrüger Sie auf gefälschte Webseiten, um Ihnen dort PIN- und TAN-Nummern zu entlocken. Wie Sie erst gar nicht auf Phishing-Mails hereinfallen und Fisching-Mails sofort erkennen, haben wir bereits im Tipp „Phishing-Mails erkennen“ beschrieben.  Sollten Sie trotz aller Vorsicht versehentlich doch einmal auf einen Link in einer Phishing-E-Mail geklickt haben, ist es noch nicht zu spät. Erst wenn Sie auf der gefälschten Seite Zugangsdaten oder PIN und TAN-Nummern eingeben und das gefälschte Formular abschicken, haben die Gauner ihr Ziel erreicht. Anhand einiger Merkmale können Sie leicht erkennen, ob Sie sich auf einer Phishingseite befinden.

Phishing-Seiten lassen sich anhand folgender Merkmale leicht erkennen:

Fehlender Buchstabe s in https

Die wichtigsten Erkennungsmerkmale finden Sie in der Adresszeile des Browsers. Alle seriösen Anbieter übertragen Eingabeformulare nur in verschlüsselter Form. Sobald Sie das Eingabeformular für Kontonummer und PIN aufrufen, müssen in der Adresszeile statt http die Buchstaben https stehen. Das s steht für Sicherheit und zeigt an, dass alle Daten verschlüsselt an die Bank übertragen werden. Fehlt der Buchstabe s handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um eine gefälschte Seite. Sie sollten den Browser dann sofort schließen.

phishing-webseiten-erkennen

Fehlendes Schlosssymbol

Sichere Verbindungen zur Hausbank werden im Internet Explorer mit einem kleinen Symbol eines Vorhängeschlosses gekennzeichnet. Sie finden das Symbol rechts neben der Adresszeile. Mit einem Mausklick auf das Schloss können Sie das zugehörige Sicherheitszertifikat der Bank einsehen. Bei vertrauenswürdigen Webseiten wird die gesamte Adresszeile zusätzlich grün eingefärbt. Fehlt das Schlosssymbol, handelt es sich um eine Phishing-Webseite.

phishing-webseiten-erkennen-2

phishing-webseiten-erkennen-3

Fehler in der Adresse

Phishingseiten verwenden meist eine leicht geänderte Adresse. Statt www.postbank.de lautet die Adresse zum Beispiel www.post-security-update.com. Oder die Adresse führt nicht zu einer Seite mit der deutschen Kennung .de, sondern ausländischen Kürzeln wie .ru für Russland.

Eingabe von PIN- und TAN-Nummer auf einer Seite

Beim Onlinebanking haben es Phishing-Betrüger auf Ihre PIN- und TAN-Nummern abgesehen. Sobald auf einer einzigen Seite PIN- und TAN-Nummer gleichzeitig oder gleich mehrerer TAN-Nummern eingegeben werden sollen, ist etwas faul. Keine Bank verlangt die gleichzeitige Eingabe von PIN und TAN-Nummer auf einer Seite. Beim Onlinebanking wird die PIN ausschließlich für den Zugang zum Onlinekonto verwendet, die TAN-Nummern für Überweisungen und ähnliche Transaktionen – gemeinsam werden Sie von Banken nie abgefragt.

phishing-webseiten-erkennen-4

So sehen sichere Onlinebanking-Seiten im Internet Explorer und Firefox-Browser aus: Wichtig sind die Buchstaben https in der Adresszeile (1 im Bild oben), das Schlosssymbol (2) sowie das grün eingefärbte Sicherheitszertifikat (3). Fehlen die Sicherheitsmerkmale, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Phishingseite.

Kategorien
Internet & Medien

Phishing-Mails erkennen

Mit dem sogenannten Phishing versuchen Webbetrüger, Kennwörter und PIN- und TAN-Nummern auf besonders listige Weise zu ergaunern. Mit manipulierten E-Mails versuchen Betrüger, Sie auf manipulierte Internetseiten zu locken. Sowohl der Absender als auch der Inhalt der Nachricht sind gefälscht. Phishing funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip:

  • Der Angreifer schickt Ihnen eine gefälschte E-Mail – im Fachjargon Phishing-Mail genannt – und verwendet als Absender die E-Mail-Adresse Ihrer Hausbank. Absender und Inhalt der Mail sind jedoch gefälscht.
  • In der gefälschten Mail werden Sie unter einem Vorwand aufgefordert, unverzüglich den in der Mail enthaltenen Link anzuklicken und die Webseite der Bank zu besuchen.
  • Der Link in der E-Mail führt jedoch nicht zur Bank, sondern direkt zur Internetseite des Betrügers. Das Tückische: Die gefälschte Seite sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie das Original.
  • Auf der gefälschten Seite werden Sie aufgefordert, PIN- und TAN-Nummer – oft auch mehreren TAN-Nummern – einzugeben. Wer dieser Aufforderung nachkommt, schickt den digitalen Schlüssel für das eigene Onlinekonto direkt an den Betrüger.

Phishing gibt es nicht nur beim Onlinebanking. Betrüger verwenden dieselbe Masche, um auch Zugangsdaten zu Amazon, GMX, Web.de, Paypal oder anderen Online-Diensten zu ergaunern.

phishing-e-mails-erkennen-herausfinden

phishing-e-mails-erkennen-herausfinden-5

Bei Phishing-Mails sind sowohl der Absender als auch den E-Mail-Text gefälscht. Auf den ersten Blick sehen Phishing-Mails aus wie offizielle E-Mails von Banken und Geldinstituten oder Onlineshops. Nur wenn man näher hinschaut, lassen sich Phishing-Mails enttarnen. Bei folgenden Merkmalen sollten Sie misstrauisch werden:

  • Thema Sicherheit – Im Betreff sowie im Mailtext geht es in Phishing-Mails meist um das Thema Sicherheit. Oft ist die Rede von notwendigen Sicherheitsaktualisierungen, Optimierungen der Homebankingfunktionen oder der Überprüfung der Zugangsdaten – alles klare Indizien für Betrugsversuche. Keine Bank fordert per E-Mail zur Eingabe von PIN- oder TAN-Nummern auf.
  • Dringender Handlungsbedarf – In der E-Mail fordert der Betrüger Sie auf, unverzüglich zu reagieren, da sonst Ihr Homebanking-Zugang gesperrt würde. Diese Masche soll einschüchtern und verunsichern.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler – Viele Angreifer operieren aus dem Ausland. Eindeutiges Zeichen für Betrugsversuche sind daher teils eklatante Rechtschreib- und Grammatikfehler im Mailtext.
  • Gefälschte Links – Typisch für Phishing-Mails sind – meist blau unterstrichene – Links (Verknüpfungen) in der E-Mail. Seien Sie hier besonders vorsichtig: Auch wenn es so aussieht, als würde der Link direkt zur Bank führen, sollten Sie ihn keinesfalls anklicken. Die Betrüger verschleiern das echte Ziel des Links und führen statt zur Bank zur Internetseite des Betrügers. Daher sollten Sie generell keine Links in E-Mails anklicken – insbesondere nicht zur eigenen Hausbank.

Erkennbar sind gefälschte Links meist nur, wenn Sie in den Quelltext der E-Mail schauen. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Mailfenster und wählen den Befehl „Quelle anzeigen“. Es erscheint ein Fenster mit dem Quellcode der Nachricht. Wohin der Link wirklich weist, erfahren Sie im Quelltext in der Zeile

<a href=…>.

phishing-e-mails-erkennen-herausfinden-2

Um beim Google Mail die E-Mail im Original anzuzeigen, klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil und rufen den Befehl „Original anzeigen“ auf.

phishing-e-mails-erkennen-herausfinden-3

In den folgenden Beispielen erkennen Sie dann anhand des Originals, dass der in der Phishing-E-Mail angegebene Link, der angeblich zu www.paypal.de gehen soll, in Wirklichkeit zu einer ganz anderen Adresse führt.

phishing-e-mails-erkennen-herausfinden-4

phishing-e-mails-erkennen-herausfinden-6

Die Goldenen Regeln gegen Phishing

Selbst für Experten ist es mitunter nicht einfach, eine echte Mail der Hausbank von einer Phishingmail zu unterscheiden. Um nicht auf die Phishing-Masche hereinzufallen, sollten Sie einige goldene Sicherheitsregeln beachten.

Um Phishing-Angriffe ins Leere laufen zu lassen, genügt vor allem eine gesunde Portion Misstrauen. Niemand würde einem Fremden den Wohnungsschlüssel übergeben, nur weil er vorgibt, die Sicherheit der Fenster und Türen überprüfen zu wollen. Gleiches gilt für E-Mails, die PIN und TAN-Nummern oder Kennwörter verlangen. Mit folgenden Verhaltensregeln haben Webbetrüger keine Chance:

  • E-Mails generell misstrauen – Misstrauen Sie generell jedem, der PIN, TAN oder Zugangskennwörter verlangt – selbst wenn die Aufforderung scheinbar von einem vertrauenswürdigen Absender stammt.
  • Links in E-Mails nicht anklicken – Klicken Sie nie auf Links in E-Mails, insbesondere wenn der Link angeblich zur Webseite Ihrer Bank führt. Um zur Bankseite zu gelangen, starten Sie manuell den Browser und geben Sie die Adresse der Bank von Hand ein, oder verwenden Sie ein zuvor gespeichertes Lesezeichen. Damit verhindern Sie, dass Sie versehentlich auf einer gefälschten Seite landen.
  • Sensible Daten geheim halten – Erklären Sie die Zugangsdaten zur Bank sowie die TAN-Nummern zur Geheimsache. Bewahren Sie sie am besten getrennt an sicheren Verstecken auf. Speichern Sie die Daten keinesfalls im Computer oder in der Homebankingsoftware. Datenspione könnten die gespeicherten Informationen im schlimmsten Fall ausspionieren.
  • Konten überprüfen – Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und achten Sie auf unregelmäßige oder falsche Buchungen.
  • Limits für Onlineüberweisungen – Richten Sie bei Ihrer Bank ein Limit für Onlineüberweisungen ein, etwa 1.000 EUR pro Tag. Webbetrüger können dann nur begrenzt Schaden anrichten.
  • Keine öffentlichen Computer verwenden – Verwenden Sie für Onlinebanking nur den eigenen Computer und keinesfalls öffentliche PCs, etwa in Internetcafes oder Hotels.

Kategorien
Internet & Medien

Kennwörter, PINs und TANs: Der richtige Umgang mit sensiblen Daten

Wenn es um Daten geht, sind nicht nur persönliche Daten wie Name, Adresse oder Telefonnummer gemeint. Wenn Adressinformationen in falsche Hände geraten, erhalten Sie schlimmstenfalls eine Menge unerwünschte Werbung. Kritischer sind „geheime“ Daten wie Benutzernamen und Kennwörter, Kreditkartennummern oder PIN- und TAN-Nummern von Onlinebanken. Solch sensible Informationen sollten besonders geschützt sein.

Das optimale Kennwort

Das Schützen von sensiblen Daten wie Kennwörter beginnt bereits bei der Wahl des Passworts. Achten Sie bei der Wahl des Passworts darauf, dass es nicht zu leicht zu erraten ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um das Zugangskennwort für das Betriebssystem, den Onlinedienst oder fürs Onlinebanking handelt.

Aus Bequemlichkeit werden oft der Name des Partners bzw. des Haustiers, das eigene Geburtsdatum oder Standardwörter aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Die lassen sich zwar einfach merken, macht es Hackern aber zu einfach. Erfahrene Angreifer können einfache Kennwörter blitzschnell ermitteln. Eine beliebte Angriffsvariante ist die Brute-Force-Methode. Dabei werden von Hackern einfach alle Worte und Wortkombinationen durchprobiert, die im Duden oder anderen Wörterbüchern stehen. Früher oder später sind Standardkennwörter wie „Kaffeetasse“ ermittelt. Daher sollten Sie ein möglichst kompliziertes Kennwort verwenden. Je komplizierter, desto besser.

Ein möglichst sicheres Kennwort zu erzeugen, dass nicht in Wörterbüchern steht, sich aber trotzdem leicht merken lässt, ist sehr einfach. Folgende Varianten haben sich bewährt:

  • Wechselnde Schreibweise – Eine Methode besteht darin, ein einfaches Wort durch wechselnde Groß- und Kleinschreibung komplizierter zu machen, etwa „kaFfeETasSe“ statt einfach nur „Kaffeetasse“.
  • Buchstaben durch Zahlen ersetzen – Ersetzen Sie einzelne Buchstaben durch Ziffern und Sonderzeichen, zum Bei-spiel „K@ff33ta55e“.
  • (Pseudo)-Zufallskennwörter – Besonders sicher sind Kennwörter, die und ausschließlich aus zufällig gewählten Buchstaben und Ziffern bestehen, etwa „MTnbmdZ5“. Mit einer Esels-brücke lässt sich sowas auch leicht merken. Das obige Beispiel ist zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben des Satzes „Meine Telefonnummer beginnt mit der Ziffer 5“ – darauf kommt garantiert so schnell kein Hacker.

Unauffällige Benutzernamen

Auch beim Benutzernamen sollten Sie kreativ sein. Damit zum Beispiel Ihre YouTube-Videos nicht zu leicht mit Ihrem Namen in Verbindung gebracht werden können, sollten Sie im Benutzernamen auf Vor- oder Nachnamen verzichten. Verwenden Sie unverfängliche Synonyme wie DerFilmemacherDeluxe oder HeuteSchonGefilmt.

Einige Onlinedienste fragen bei der Passwortgenerierung nach einer Sicherheitsabfrage, etwa dem Mädchennamen der Mutter. Falls Sie das Kennwort vergessen, können Sie es durch die Beantwortung der Sicherheitsabfrage wieder zurücksetzen oder ändern. Doch Vorsicht: Das gilt dann auch für potenzielle Angreifer. Bei zu einfachen Fragen sollten Sie daher auf die Hinterlegung einer Sicherheitsabfrage verzichten. Lassen Sie das Feld einfach leer, oder geben Sie eine bewusst falsche Antwort oder zufällige Buchstabenkombination ein.

Businessman searching virus

Für jeden Dienst neue Zugangsdaten

Aus Bequemlichkeit verwenden viele Anwender für verschiedene Onlinedienste dieselben Benutzernamen und Kennwörter. Für Windows, ebay, Amazon, Facevook, YouTube, den Blog und das E-Mail-Postfach kommen einfach dieselben Kombinationen aus Benutzernamen und Kennwort zum Einsatz. Das ist zwar praktisch, da man sich die Zugangsdaten nur einmal merken muss, birgt aber enorme Risiken. Leser des Lieblingsforums können anhand des Benutzernamens zum Beispiel herausfinden, was Sie gerade bei ebay kaufen oder verkaufen. Und sobald ein Hacker oder Datendieb das Standardkennwort in die Finger bekommt, erhält er sofort Zugriff auf mehrere Onlinedienste.

Um für jeden Zweck ein sicheres und doch leicht zu merkendes Kennwort zu verwenden, gibt es einen simplen Trick. Verwenden Sie – wie oben beschrieben – ein Zufallskennwort, das sich aus einer Eselsbrücke ableiten lässt. Ergänzen Sie am Anfang und am Ende ein Kürzel für den jeweiligen Dienst, zum Beispiel den ersten und zweiten Buchstaben des jeweiligen Dienstes, für ebay wären das die Beiden Buchstaben a und b, für Amazon a und m und für YouTube y und t. Die individuellen Kennwörter lauten dann zum Beispiel

  • eMTnbmdZ5b (für ebay)
  • aMTnbmdZ5m (Amazon)
  • yMTnbmdZ5u (YouTube).

PINs und TANs richtig aufbewahren

PIN- und TAN-Nummern der Onlinebank sind wie Auto- oder Wohnungsschlüssel. Und genau so sorgsam sollten Sie damit umgehen:

  • TANs verstecken – Lassen Sie die TAN-Nummern nicht offen liegen – schon gar nicht in offen-sichtlichen „Verstecken“, etwa unter der Tastatur. Bewahren Sie die Nummernblöcke in unauffälligen Verstecken auf, zum Beispiel in einem Buch oder im Musikregal in einer CD-Hülle.
  • PIN und TAN trennen – Bewahren Sie PIN und TAN niemals gemeinsam auf. Wird das Versteck ent-deckt, erhalten Unbefugte den kompletten Zugriff aufs Konto und können Überweisungen durchführen. Verstecken Sie PIN und TAN daher an unter-schiedlichen Stellen. Oder noch besser: Lernen Sie die PIN-Nummer auswendig, und vernichten Sie den Zettel mit der PIN.
  • PIN und TAN nicht im PC speichern – Einige Onlinebanking-Programme bieten die Möglichkeit, PIN- und TAN-Nummern in der Software zu hinterlegen. Beim Überweisen müssen Sie dann nicht mehr den TAN-Block aus dem Versteck holen und die Nummer manuell eingeben. Doch Vorsicht: Sollte der Rechner gestohlen werden oder Hacker das Bankingprogramm „knacken“, gelangen Angreifer mit wenig Aufwand sofort in den Besitz der PIN und der kompletten TAN-Liste. Speichern Sie daher nie die TAN-Liste im Computer – weder im Bankingprogramm noch manuell in einer Textdatei, Excel-Tabelle oder ähnlichem.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Mit Shortcuts den Taschenrechner schneller bedienen

Möchte man mit dem Windows-Taschenrechner die Grundrechenarten durchführen, kann man dazu den Ziffernblock der Tastatur nutzen. Rechenvorgänge, die aber die Kreiszahl Pi oder aber den eigegebenen Wert hoch zwei erfordern, müssen umständlich über den Taschenrechner angeklickt werden. Gut, dass es auch für Taschenrechner ein paar Shortcuts gibt.

Taschenrechner-Tricks

Drücken Sie beispielsweise im Taschenrechnermodus die Taste [P], erscheint die Zahl Pi mit 29 Nachkommastellen.

Die Taste [@] berechnet aus der eingegebenen Zahl die Quadratwurzel und mit der Tastenkombination [*][Eingabe] wird der Wert hoch zwei errechnet.

Tipp: Während der Taschenrechner bei Windows 7 grundlegend überarbeitet und zusätzliche Funktionen eingebaut wurden, ist der Taschenrechner bei Windows XP recht unspektakulär. Trotzdem Sie auch hier ein paar wissenschaftliche Funktionen wie cos, tan, sin und andere einblenden. Hierzu klicken Sie in der Menüleiste auf „Ansicht | Wissenschaftlich“.

Sollte aber –  egal ob bei Windows 7, Vista oder XP – die integrierten Funktionen nicht ausreichen, können Sie bei Microsoft den wissenschaftlichen Taschenrechner „Mathematics 4.0“  herunterladen. Der Download ist kostenlos. Weitere Infos zum Profi-Taschenrechner von Microsoft finden Sie in unserem Tipp „Microsoft Mathematics 4.0 – Der Windows Taschenrechner für Algebra, Trigonometrie und Co.

Kategorien
Hardware & Software

Virtuelle Tastatur: Tasten per Mausklick drücken und fremdsprachige Tastaturlayouts nutzen

An jeden PC ist eine Tastatur angeschlossen; meist mit deutschem Tastaturlayout. Es gibt aber Situationen, in denen die angeschlossene Tastatur nicht ausreicht. Oder sogar ein Sicherheitsrisiko darstellt. Für diese Fälle gibt es die Bildschirmtastatur. Mit der virtuellen Tastatur können Sie zum Beispiel virtuell eine russischen/kyrillische Tastatur simulieren. Oder die PIN- und Passworteingabe sicherer machen.

Der Einsatz einer virtuellen Tastatur bietet sich in zwei Fällen an, für:

  • Ausländische Tastaturlayouts wie Russisch/Kyrillisch
  • PIN- und Passworteingabe abhörsicher machen

Ausländische Tastaturlayouts wie Russisch/Kyrillisch verwenden

Sie möchten kyrillische oder andere exotische Zeichen eingeben? Dann sollten Sie die virtuelle Tastatur verwenden, um problemlos kyrillische Texte zu verfassen. Das geht folgendermaßen:

1. Zuerst müssen Sie die gewünschte Tastatursprache ergänzen. Hierzu öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und wechseln in den Bereich „Zeit, Sprache und Region | Tastaturen und Eingabemethoden ändern“.

2. Dann klicken Sie auf „Tastaturen ändern“.

3. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, wählen Sie die gewünschte Tastatursprache aus – etwa „Russisch (Russische Förderation) | Tastatur | Russisch“, und schließen Sie die Fenster mit OK.

Jetzt finden Sie unten rechts in der Taskleiste das Sprachensymbol „DE“ (für Deutsch). Um die Sprache (und damit das Tastaturlayout) zu wechseln, klicken Sie auf „DE“ und dann auf die neue Sprache, etwa „RU Russisch“.

Damit haben Sie zum Beispiel das russische Tastaturlayout aktiviert. Stellt sich nur die Frage, auf welchen Tasten welches kyrillische Zeichen liegt. Das zeigt die virtuelle Bildschirmtastatur:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Erleichterte Bedienung | Bildschirmtastatur“ auf.

2. Auf dem Desktop erscheint eine virtuelle Tastatur, und zwar in der jeweils gewählten Sprache. Wenn Sie – wie oben beschrieben – zum Beispiel das russische Tastaturlayout auswählen, zeigt die Bildschirmtastatur die passenden kyrillischen Zeichen.

Sie haben jetzt die Wahl: Sie können wie gewohnt die Zeichen über die angeschlossene „echte“ Tastatur eingeben – oder in der Bildschirmtastatur mit der Maus auf die entsprechenden Zeichen klicken. Das klappt auch mit Sonderzeichen und Sondertasten: Wenn Sie zum Beispiel die [Shift/Umschalten]-Taste drücken (oder darauf klicken), zeigt die Bildschirmtastatur etwa die kyrillischen Großbuchstaben.

PIN- und Passworteingabe abhörsicher machen

Eine wichtige Rolle spielt die virtuelle Tastatur auch bei der sicheren Eingabe von PIN-Nummern und Kennwörtern – egal, fürs Onlinebanking, die Zugangsdaten zu Facebook oder die PIN des elektronischen Personalausweises. Der Grund: Hacker versuchen mit sogenannten „Keyloggern“ (Tastaturaufzeichnern) Zugangsdaten auszuspähen, indem sie die normalen Tastatureingaben abfangen und sie unbemerkt übers Internet an die Hacker schicken. Darunter auch die eingetippten Benutzernamen und Kennwörter.

Mit der Bildschirmtastatur kann das nicht passieren. Da Keylogger nur die normalen Tastaturanschläge aufzeichnen, schlagen Sie den Keyloggern ein Schnäppchen. Wenn Sie Kennwörter und PIN-Nummern per Mausklick über die virtuelle Bildschirmtastatur eingeben, können sie von Hackertools nicht abgehört werden.

Die Vorgehensweise ist einfach: Sobald Sie in ein Eingabefeld ein Passwort oder eine PIN-Nummer eingeben möchten, öffnen Sie die Bildschirmtastatur und klicken auf die jeweiligen Zeichen. Da die Zeichen mit der Maus eingegeben werden, sind Keylogger und Tastatur-Aufzeichner machtlos.