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Excel Hardware & Software

Excel: Datum und Uhrzeit schneller eingeben per Tastenkombination (Video)

In vielen Excel-Tabellen spielen Datum und Uhrzeit eine wichtige Rolle. Meist werden Datum und Uhrzeit über den Befehl „Einfügen | Funktion | Datum & Uhrzeit“ bzw. „Formeln | Funktion einfügen“ in die Tabelle eingefügt. Oder man gibt in die Zelle direkt die Funktionen =HEUTE() oder =JETZT() ein. Nachteil der Variante: Damit sich das Datum und die Uhrzeit nicht ständig ändern, muss man die Funktion wieder auflösen – nur dann bleiben die Daten dauerhaft im Dokument. Wer nur schnell Datum und Uhrzeit einfügen möchte und dazu keine Funktion verwenden möchte, sollte die folgenden Tastenkombinationen kennen.

Blitzschnell das Datum per Shortcut einfügen

Um sofort das aktuelle Datum einzufügen, müssen Sie nur die Tastenkombination [Strg][.] drücken. Für die aktuelle Uhrzeit ist die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][.] zuständig. Datum und Uhrzeit werden dabei nicht als Formel bzw. Funktion, sondern als reiner Text ins Tabellenblatt eingefügt; es bleibt also immer gleich. Nur wenn sich Datum und Uhrzeit automatisch an den aktuellen Tag oder die Zeit anpassen sollen, müssen Sie weiterhin auf die Formeln =HEUTE() bzw. =JETZT() zurückgreifen.

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Übrigens: Wer das Datum lieber Zeichen für Zeichen über die Tastatur eingibt, kann sich ebenfalls ein paar Tastenklicks sparen. Wie das geht, steht im Tipp „Datum und Uhrzeit komplett über den Ziffernblock eingeben„.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista

Windows 7 und Windows 8: Bildschirmschoner per Doppelklick oder Tastenkombination starten; auch kennwortgeschützte

Früher – zu Zeiten des Röhrenmonitore – schonten Bildschirmschoner tatsächlich den Bildschirm. Sie sorgten durch wechselnde Muster, Flächen und Farben dafür, dass sich das Bild nicht in die Phosphorschicht des Röhrenbildschirms einbrannte. Heute haben Bildschirmschoner mehr entspannende als schonende Wirkung. Bildschirmschoner können zudem eine willkommene Abwechslung sein, wenn Sie während der Arbeit über Stunden hinweg permanent die zumeist triste Oberfläche von Programmen vor Augen haben. Zudem sind Bildschirmschoner ideal, um den Inhalt Ihres Desktops vor unbefugten Blicken zu schützen. Allerdings müssen Sie den Bildschirmschoner dazu manuell starten können. Das geht am einfachsten mit einer entsprechenden Desktop-Verknüpfung.

Screensaver blitzschnell per Doppelklick oder Tastenkombination starten

Um eine Verknüpfung für einen Bildschirmschoner, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E].

2. Geben Sie rechts oben im Windows-Explorer

*.scr

in die Suchmaske ein, um alle auf Ihrem Computer installierten Bildschirmschoner anzuzeigen. Achten Sie dabei darauf, dass der gesamte Computer oder zumindest die Windowspartition durchsucht wird. Um zu erfahren, was sich hinter den aufgelisteten Bildschirmschonernamen verbirgt, reicht ein Doppelklick.

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3. Erstellen Sie eine Verknüpfung, indem Sie  mit der rechten Maustaste auf die SCR-Datei klicken und den Befehl „Senden an | Desktop (Verknüpfung)“ aufrufen. Nun können Sie den Bildschirmschoner durch einen Doppelklick auf die Verknüpfung starten.

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4. Einige Bildschirmschoner können Sie direkt über die Verknüpfung konfigurieren. Zudem können Sie der Verknüpfung per Rechtsklick und mit dem Befehl „Eigenschaften“ eine Tastenkombination zuweisen, mit der sich der Bildschirmschoner über die Tastatur starten lässt. Dabei stehen Ihnen neben Zahlen, Buchstaben und Satzzeichen auch die F-Tasten zur Auswahl. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine anderweitig verwendete Taste respektive Tastenkombination festlegen.

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5. Um festzulegen, dass ein Kennwort eingegeben werden muss, damit man wieder auf den Desktop gelangt, machen Sie auf einer freien Fläche Ihres Desktops einen Rechtsklick und wählen dann „Anpassen“. Unter „Bildschirmschoner“ aktivieren Sie „Anmeldung bei Reaktivierung“. Wichtig: Die Sperre greift auch beim manuellen Starten des Bildschirmschoners erst nach Ablauf der festgelegten Wartezeit.

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Handy & Telefon

AVM Fritz Box: Die geheimen Tastencodes und Tastenkombinationen der Fritz!Box; die Fritzbox über Telefontasten steuern

Wer die AVM Fritz!Box Fon mit angeschlossenem Telefon konfigurieren möchte, verwendet normalerweise das Online-Konfigurationsmenü über die Adresse http://fritz.box. In der Fritz-Konfigurationsoberfläche wählen Sie dann den gewünschten Befehl aus. Es geht aber auch anders. Die wichtigsten Befehle lassen sich auch über die Telefontastatur ausführen.

Sofern ein Telefon an die Fritz!Box Fon angeschlossen ist, können Sie Befehle über die Telefontastatur eingeben. Ein Beispiel: Um die WLAN-Funktion per Telefoncode einzuschalten, geben Sie über die Telefontastatur folgenden Code ein und drücken die Wahltaste:

#96*1*

Mit den kryptischen Zahlenbefehlen können Sie zum Beispiel den Weckruf aktivieren, WLAN aktivieren und deaktivieren, parallel zum laufenden Gespräche ein zweites Gespräch aufbauen oder das nächste ausgehende Gespräch über das Festnetz führen.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Geheimbefehle der AVM FritzBox Fon:

Befehl/FunktionTastencode
WLAN (Funknetzwerk) einschalten#96*1*
WLAN (Funknetzwerk) ausschalten#96*0*
Ausgehendes Gespräch über Festnetz führen*111#
Ausgehendes Gespräch über die erste Internet-Rufnummer führen*121#
Ausgehendes Gespräch über die zweite Internet-Rufnummer führen*122#
Weckruf aktivieren*881**
Weckruf deaktivieren*881#
Interner Anruf am Anschluss FON-1**1
Internet Anruf am Anschluss FON-2**2
Interner Anruf am S0-Bus (ISDN)**59
Anrufbeantworter-Hauptemenü**600
Eingabe der Rufnummer beenden (Wählvorgang verkürzen)#
Parallel ein zweites Gespräch aufbauenR0
Zwischen den Verbindungen wechseln (Makeln)R2
Beide Verbindungen zusammenschalten (Konferenz)R3
Anklopfendes Gespräch annehmenR2
Anklopfendes Gespräch abweisenR0
Klingelsperre für die (z.B. 1, 2 oder 3) einschalten#81*0*
Klingelsperre für die ausschalten#81 *1*
Rufumleitung für die (1, 2 oder 3) einrichten#41**
Rufumleitung deaktivieren#41 **

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Blitzschnell Screenshots und Bildschirmfotos anlegen

Unter Windows einen Screenshot anzulegen, ist mit vielen Schritten verbunden. Zumindest bis zu Windows 8. Bei den Vorgängerversionen von Windows musste man immer mit der [Druck]-Taste den Screenshot in die Zwischenablage legen, ein Bildbearbeitungsprogramm öffnen, das Foto mit [Strg][V] aus der Zwischenablage ins Bildprogramm einfügen und das Ganze speichern. Ganz schön mühsam. Seit Windows 8 geht es viel einfacher.

Screenshot gleich als fertige PNG-Datei

Für Windows 8 hat Microsoft die Screenshot-Funktion gründlich überarbeitet. Um ein aktuelles Foto vom Bildschirminhalt anzufertigen, drücken Sie einfach die [Druck]-Taste für ein Foto des gesamten Bildschirms oder die Tastenkombination [Windows-Taste][Druck] für eine Fotos des derzeit aktiven Fensters. Der Clou: Windows legt das Bildschirmfoto gleich als passende PNG-Datei im Ordner „Screenshots“ unter „Bibliotheken | Bilder | Eigene Bilder“ ab. Die Bildschirmfotos werden dort einfach durchnummeriert in der Form „Screenshot (1)“, „Screenshot (2)“ und so weiter.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Windows 8, Windows 7: Bildschirmschoner per Tastenkombination starten

Verwenden Sie auch einen Bildschirmschoner mit Ihren Lieblingsfotos als Diashow? Dann wäre es doch praktisch, wenn Sie diesen jederzeit und ohne Wartezeit starten und betrachten könnten. Bei Windows 7 ist dies ohne größeren Aufwand möglich.

Bildschirmschoner auf Knopfdruck starten

Erzeugen Sie zunächst eine Verknüpfung auf dem Desktop, über welche Sie den Bildschirmschoner anschließend starten können:

1. Um die bereits vorhandenen Bildschirmschoner zu durchsuchen, starten Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E] den Windows Explorer. Hier wechseln Sie in den Ordner „C:Windows“. In das Feld rechts neben der Adressleiste schreiben Sie anschließend „*.scr“ und drücken die [Return]-Taste.

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2. Danach wird das gesamte System nach Dateien von Bildschirmschonern mit der Endung „scr“ durchsucht. Nach der Suche werden alle gefundenen Dateien in einer Liste angezeigt. Falls Sie nicht sicher sind, welchen Bildschirmschoner hinter einer Datei steckt können Sie diesen einfach per Doppelklick auf den Dateinamen testweise starten. Mit [Esc] beenden Sie den Test wieder.

3. Im nächsten Schritt wird nun die Verknüpfung auf dem Desktop erstellt. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Windows-Desktops und wählen „Neu | Verknüpfung“ aus.

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4. In dem sich nun öffnenden Assistenten tragen Sie auf der ersten Seite den genauen Pfad zur gewünschten SCR-Datei ein. Der Pfad steht in der Trefferliste, Ein Beispiel: Befindet sich der Schoner „PhotoScreensaver.scr“ im Ordner „C:WindowsSystem32“, lautet der komplette Pfad:

C:WindowsSystem32PhotoScreensaver.scr

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5. Anschließend klicken Sie einfach auf „Weiter“ und geben der Verknüpfung auf der nächsten Seite noch einen passenden Namen. Durch einen Klick auf „Fertig stellen“ wird die gewünschte Verknüpfung auf dem Desktop erstellt. Nun können Sie den Bildschirmschoner einfach über die erstellte Verknüpfung starten.

6. Für eine noch bequemere Nutzung können Sie dieser zusätzlich eine Tastenkombination zuweisen. Machen Sie hierzu mit der rechten Maustaste einen Klick auf die Verknüpfung und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Eigenschaften“ aus. Im anschließenden Dialog öffnen Sie dann das Register „Verknüpfung“. Klicken Sie nun mit der Maus in das Feld „Tastenkombination“. Um die gewünschte Kombination einzustellen, drücken Sie diese einfach auf der Tastatur. Ein Beispiel wäre [Strg]+[Alt]+[B]. Windows 7 übernimmt die gedrückte Kombination nun automatisch in das entsprechende Feld. Mit einem Klick auf „OK können Sie die getätigten Einstellungen bestätigen.

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Hardware & Software

FritzBox: Mit Telnet tiefer in das System der Fritzbox eintauchen

Die Fritzbox ist nicht umsonst der beliebteste Internetzugangsrouter in deutschen Privathaushalten. Viele nützliche Funktionen und hohe Stabilität und Nutzerfreundlichkeit sprechen für sich und machen die Fritzbox einzigartig. Per Konfigurationsoberfläche und Internetbrowser lässt sich die Fritzbox sehr individuell konfigurieren und so den eigenen Bedürfnissen perfekt anpassen. Neben dem reinen Internetzugang, lässt sich das Gerät auch als Anrufbeantworter, Faxempfänger, VPN-Router, Mediaserver und vieles weitere mehr verwenden. Nutzer, die sich noch tiefer im System des Gerätes umschauen möchten, bietet die Fritzbox auch noch eine andere Art des Zugangs, die per Default ausgeschaltet ist.

Telnet-Zugang aktivieren und wieder deaktivieren

Der Extra-Zugang lässt sich sehr einfach aktivieren und bietet Könnern noch eine ganze Menge weiterer Möglichkeiten über den so genannten Telnetzugang. Allerdings sollten Sie, wenn Sie diese Funktion nutzen möchten, sich auch wirklich gut auskennen und sich darüber im Klaren sein, dass Sie die Konfiguration des Routers damit auch zerstören können und auch Garantie- und Serviceansprüche verlieren können. Möchten Sie die Funktion als ambitionierter Anwender nutzen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:

Zunächst müssen Sie den Telnetzugang auf der Fritzbox aktivieren. Ganz einfach können Sie dies per angeschlossenes Telefon tun. Wählen Sie einfach die folgende Rufnummer auf Ihrem Telefon zum Aktivieren des Telnetzugangs:

#96*7*
Mit der Kombination

#96*8*

können Sie den Zugang wieder deaktivieren.

Telnet-Verbindung aufbauen

Bei aktiviertem Telnet-Zugang können Sie über die Windows Eingabeaufforderung eine Telnetverbindung aufbauen. Das geht folgendermaßen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl

cmd

ein, und klicken Sie auf OK. Es erscheint das Fenster der Eingabeaufforderung.

2. Mit dem Befehl

telnet fritz.box

starten Sie anschließend eine Telnet-Session zur Fritzbox.

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3. Sie befinden Sich nach Eingabe des Kennwortes dann in einer Unix-Shell, wie Sie sie zum Beispiel auch von verschiedenen Linux Systemen kennen und können sich mit den entsprechenden Befehlen auf der Fritzbox bewegen.

So können Verzeichnisse mit „cd“ gewechselt oder mit „ls“ aufgelistet werden. Der Befehl „help“ gibt Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Befehle.

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Mit „ifconfig“ zeigen Sie die einzelnen Netzwerkschnittstellen an und mit „top“ bekommen Sie eine Auflistung zur Auslastung des Systems. Beim „top“-Befehl erfahren Sie in der Spalte „CPU“ zu wie viel Prozent die Fritzbox ausgelastet ist.

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Die wichtigsten Telnet-Befehle

Per Telnet und den Telnet-Befehlen können Sie jede Menge Funktion ausführen. Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Befehle. Allerdings sind nicht bei allen Fritz-Boxen alle Kommandos verfügbar.

Vorsicht: Durch unsachgemäßen Gebrauch können Sie die FritzBox per Telnet auch ganz einfach „zerschießen“ und unbrauchbar machen. Ungefährlich sind die Befehle aus dem Bereich „System-Informationen anzeigen“, da diese nur Infos einblenden ohne Änderungen vorzunehmen.

System-Informationen anzeigen:

  • df – Die Speicherauslastung der Partitionen des Systems anzeigen. Ausführlicher mit „df -h“
  • free – Die Speicherauslastung des Systems anzeigen
  • dmesg – Den Verlauf des Bootvorgangs anzeigen
  • du – Den Speicherverbrauch einzelner Verzeichnisse anzeigen
  • uptime – Die Uptime (Laufzeit seit dem letzten Starten) des Rechners anzeigen

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Verzeichnis-Operationen

  • cd – In das angegebene Verzeichnis wechseln, zum Beispiel „cd /tmp/“
  • ls – Den Inhalt des aktuellen oder des angegebenen Verzeichnisses anzeigen. (Ausführlicher mit „ls -l“)
  • mkdir – Neues Verzeichnis anlegen
  • pwd – Aktuelles Verzeichnis anzeigen
  • rmdir – Verzeichnis löschen

Datei-Operationen

  • basename – Dateinamen ohne Pfadangaben ausgeben
  • cat – Mehrere Dateien verbinden und  das Ergebnis auf Standardausgabe ausgeben, z.B. mit „cat /proc/cpuinfo“
  • chgrp – Gruppenzugehoerigkeit einer Datei ändern
  • chmod – Zugriffsrechte ändern
  • chown – Eigentuemer einer Datei ändern
  • cmp – Zwei Dateien auf Übereinstimmung vergleichen
  • cp – Dateien und Verzeichnisse kopieren
  • cpio – Dateien in bzw. aus Archiven kopieren
  • dirname – Nur den Pfad zu einer Datei ausgeben
  • file – Dateitypen einer Datei anzeigen
  • head – Die ersten Zeilen einer Datei ausgeben
  • less – Eine bestimmte Anzahl Zeilen einer Datei anzeigen
  • ln – Einen Link zu einer Datei/Verzeichnis erstellen
  • mkdir =Eine Verzeichnishierarchie erstellen
  • more – Durch einen Text scrollen
  • mv – Dateien und Verzeichnisse verschieben
  • rm – Dateien und Verzeichnisse löschen
  • split – Dateien aufteilen
  • tail – Die letzten Zeilen einer Datei ausgeben
  • touch – Den Zeitstempel von Dateien ändern

Prozess-Verwaltung:

  • top – Laufende Prozesse in einer sich ständig aktualisierenden Liste anzeigen
  • ps – Alle Prozesse mit ihrer PID (Prozess-ID), der User-ID des ausführenden Users und der Terminal-ID anzeigen
  • kill – Den Prozess mit der übergebenen Prozess-ID beenden
  • killall – Alle Prozesse mit dem übergebenen Namen beenden
  • killproc – Den Prozess beenden, dessen ausführbare Datei im übergebenen Pfad steht
  • nice – Die Prioritaet eines Prozesses festlegen
  • nohup – Ein Programm immun gegen SIGHUPs starten
  • pidof – Die PID(s) des Prozesses mit dem übergebenen Namen ausgeben

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Netzwerkverwaltung:

  • ifconfig – Netwerk-Schnittstellen konfigurieren bzw deren Konfiguration und Status ausgeben
  • netstat – Informationen über Netzwerkverbindungen und Routingtabellen ausgeben
  • ping –  Datenpakete an die angegebene IP-Adresse bzw. den angegebenen DNS-Namen senden und auf Antwort warten
  • route – Die Routen zu entfernten Rechnern ändern
  • telnet – Eine neue Telnet-Session zum angegebenen Rechner aufbauen
  • tty – Das Gerät anzeigen, ueber das man angemeldet ist

Suchen und Finden:

  • find – Umfangreiches Suchwerkzeug
  • locate – Dateien mittels eines Indexes suchen, der durch updatedb erstellt wird
  • whereis – Das Binary (die ausführbare Datei) suchen
  • which – Den ersten gefunden Pfad eines Programmes im Pfad anzeigen

Sonstiges:

  • vi – Standard-Unix-Editor zum Bearbeiten von Dateien starten
  • reboot – System neu starten
  • init – Runlevel wechseln
  • shutdown – Herunterfahren, bzw. Reboot des Systems
  • cal – Kalender anzeigen
  • clear – Inhalt der Konsole löschen
  • crontab – Cron-Tabelle anzeigen
  • date – Das aktuelle Datum ausgeben
  • echo – Einen Text auf der Konsole ausgeben
  • env – Alle Umgebungsvariablen anzeigen
  • expr – Ausdrücke auswerten
  • find – Verzeichnisbaum durchsuchen, ausgehend vom aktuellen Verzeichnis
  • fold – Überlange Zeilen umbrechen
  • grep – Nach einer Zeichenfolge in einer Datei suchen
  • halt – Systems herunterfahren
  • hostname – Den Namen des Rechners anzeigen
  • rev –  Zeichenfolge umkehren
  • sleep – Eine Anzahl von Sekunden warten
  • sort – Die Ausgabe von Programmen bzw Dateien sortieren
  • strings – Alle (lesbaren) Zeichenfolgen aus einer Datei/Eingabe extrahieren
  • type – Den  Typen einer Datei anzeigen
  • uniq – Doppelte Zeilen in einer Datei entfernen
  • wc – Buchstaben, Zeilen und Wörter der Eingabe zählen

Benutzer-Informationen:

  • groups – Die Gruppenzugehörigkeit eines Users anzeigen
  • id – Den eigenen Login-Namen inklusive Gruppe anzeigen
  • last – Die letzten Logins anzeigen
  • logname – Den eigenen Login-Namen anzeigen
  • who – Die Login-Namen der momentan eingeloggten User zusammen mit den Terminal-IDs und dem Login-Zeitpunkt anzeigen
  • whoami – Den eigenen Login-Namen anzeigen

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Hardware & Software Word

Word: Auf Tastendruck Zeichen tiefer oder höher stellen

Für einige Textformen ist es nötig, Zeichen tiefer- oder höherzustellen: Anmerkungen in wissenschaftlichen Arbeiten benötigen oftmals eine Tieferstellung. Dies können Sie in Word zwar durch den Klick auf „Schriftart“ im Kontextmenü erreichen, es geht allerdings auch schneller: Wer oft mit Formeln arbeitet, zum Beispiel bei Ausarbeitungen über chemische Elemente, wird folgende Tastenkombinationen in Word zu schätzen wissen.

Stapeln sie tief

Sind Sie an die Stelle gekommen, ab der Sie Zeichen tiefer stellen möchten, drücken Sie gleichzeitig die Tastenkombination [Strg] und [#] – Der Cursor verkleinert sich und geht nach unten. Geben Sie jetzt die entsprechenden Zeichen ein. Sie können Ziffern, Sätze oder sogar ganze Absätze in der kleinen, tiefergestellten Größe eingeben. Erst nach einem erneuten Drücken von [Strg] und [#] wechselt Word wieder zur normalen Schriftgröße. Diese Formatierung gelingt auch nachträglich: Markieren Sie die bereits geschriebenen Sätze und drücken Sie [Strg] und [#].

Hoch hinaus

Viele mathematische Formeln werden mit höhergestellten Ziffern oder Buchstaben geschrieben. Potenzen hoch zwei oder hoch drei lassen sich auf vielen Tastaturen zwar mit [Alt Gr] schreiben, doch für komplexere Werte sieht Word auch hier eine eigene Tastenkombination vor. Mit [Strg] und [+] stellen Sie bequem Zeichen, Ziffern oder Sätze hoch. Die Tasten müssen gleichzeitig gedrückt werden und funktionieren auf dieselbe Weise wie die Tieferstellung: entweder beim Schreiben direkt oder nachträglich durch Markierung und Drücken der Tastenkombination.

Diese Shortcuts funktionieren in allen Versionen von Microsoft Word. Allerdings ist zu beachten, dass die Formatierungen von Word sich nicht in alle Anwendungen kopieren lassen. Manche Programme akzeptieren die Hoch- bzw. Tiefstellung nicht und stellen die betreffenden Texte dann anders dar, als es der Verfasser gewünscht hat.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Windows-Taschenrechner per Tastenkombination starten

Für schnelle Berechnungen zwischendurch ist der Taschenrechner von Windows eine feine Sache. Wenn er nur nicht so tief im Startmenü versteckt wäre. Sich jedes Mal durchs Startmenü zu klicken ist einfach nur lästig. Dabei geht es auch schneller. Indem Sie einfach eine pfiffige Tastenkombination für den Taschenrechnern einrichten.

Sofort zum Taschenrechner

Auf vielen Tastaturen gibt es eine Sondertaste für den Taschenrechner – aber eben nicht auf allen. Wer nur mit einer „normalen“ Tastatur ohne Taschenrechner-Taste arbeitet, kann die Sondertaste (oder zumindest eine schnellere Tastenkombination) selber definieren. Und zwar so:

1. Öffnen Sie im Startmenü den Ordner „Start | Alle Programme | Zubehör“.

2. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Rechner“ und wählen aus dem Aufklappmenü den Befehl „Eigenschaften“.

3. Im folgenden Fenster wechseln Sie zum Reiter „Verknüpfung“.

4. Klicken Sie ins Feld „Tastenkombination“, und drücken Sie die Tastenkombination, die Sie zukünftig für den Blitzstart des Rechners verwenden möchten, zum Beispiel [Strg][Alt][R] oder [Strg][F12].

5. Schließen Sie das Fenster mit OK, und bestätigen Sie die Sicherheitswarnung per Klick auf „Fortsetzen“ und „Ja“.

Das war’s auch schon. Um jetzt sofort und ohne Umwege über das Startmenü den Taschenrechner zu starten, drücken Sie einfach die eingestellte Tastenkombination, etwa [Strg][Alt][R] oder [Strg][F12].