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Windows Sicherheitslücke seit fast 20 Jahren aktiv

Eine Sicherheitslücke die es bereits seit Windows 95 gibt, hat durch die Vogel-Strauß-Politik von Microsoft fast zwei Dekaden überdauert. Nach der Entdeckung wurde die Gefahr von Firmenseite immer wieder heruntergespielt, gleichzeitig riet man aber zu einem Update. Über das Sicherheitsleck ist es möglich, die Logindaten eines Benutzers auszuspähen. Damit hätten Angreifer über das Microsoft-Live-Konto die Möglichkeit des Zugriffs auf viele Dienste wie Outlook.com, OneDrive oder Hotmail.

Angreifbar ist die NetBios-Schnittstelle, die bei einer Netzwerkanmeldung die Zugangsdaten als NTLM-Hash übermittelt und dann den Zugriff auf das LAN freigibt.

Seit kurzem haben sich die Redmonder dazu herabgelassen, diesen (unwichtigen..!) Bug zu schließen. Das Sicherheitsupdate wurde bereits am Patchday im Juni 2016 an die Windows-User verteilt, aber nur für Windows 8 und Windows 10.

Bei älteren Betriebssystemen, insbesondere bei denen die nicht mehr unterstützt werden, muss man selbst Hand anlegen und die NetBios-Schnittstelle vom Internet kappen.

Das bringt für den normalen Windows-Betrieb keine Nachteile, da hier nur verhindert wird, dass von außen Daten abgegriffen werden können.

NetBIOS bei Windows 7 deaktivieren

Öffne den Windows Explorer und klicke im Verzeichnisbaum auf der linken Seite mit der rechten Maustaste auf Netzwerk | Eigenschaften. Im Fenster Netzwerk und Freigabecenter klickst du links auf den Link Adaptereinstellungen ändern.

Dann öffnest du mit einem Rechtsklick auf die Verbindung die ins Internet führt, das Kontextmenü und wählst die Eigenschaften aus. Auf dem Reiter Netzwerk markierst du die Option Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst dann auf den Button Eigenschaften, gefolgt von Erweitert in der nächsten Dialogbox.

Auf der Registerkarte WINS aktivierst du die Einstellung NetBIOS über TCP/IP deaktivieren und speicherst die Änderung mit OK.

Windows XP

Bei diesem Betriebssystem wird die Deaktivierung des NetBIOS auf die gleiche Weise durchgeführt. Hier findest du die Netzwerkeigenschaften bereits auf dem Desktop oder im Startmenü.

Tipp:

Werden neue Treiber installiert oder die Alten aktualisiert, empfiehlt es sich, diese Einstellungen zu kontrollieren. Die Verbindung zwischen NetBIOS und TCP kann auch wieder reaktiviert werden. Am besten ist es, die Ports 137-139, sowie 445 in der Firewall (UDP und TCP) zu schließen.

Mit dem Port-Scanner Nmap kannst du deine eigene IP auf offene Ports ganz einfach kontrollieren. Das Tool ist auf der Webseite des Herstellers und anderen Quellen im Netz, zum Beispiel bei Chip.de, kostenlos erhältlich.

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Windows-Fehler 797: So einfach stellst du die ausgefallene Netzwerkverbindung wieder her

Durch eine fehlerhafte Konfiguration eines Netzwerkes kann bei Windows der Fehler 797 angezeigt werden. Der Grund hierfür ist der erfolglose Versuch eine Internetverbindung per Modem herzustellen. Die Lösung für dieses Problem ist die Änderung der Netzwerkeinstellungen deines Computers. Und so geht´s:

Starte zuerst die Systemsteuerung auf und öffne dann folgenden Pfad:

Netzwerk und Internet | Netzwerk- und Freigabecenter

Dann wechselst du auf der linken Seite zu der Option Adaptereinstellungen ändern.

fehler-797-netzwerkverbindung-ausgefallen-windows-beheben

Im nächsten Fenster wählst du mit einem Rechtsklick das Netzwerk aus, das keine Verbindung zum Internet hat und klickst im Kontextmenü auf Eigenschaften.

netzwerk-eigenschaften-rechtsklick-kontext-ohne-verbindung

Im Dialogfenster Eigenschaften suchst und markierst du den Eintrag Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst dann auf den Button Eigenschaften. Im nächsten Dialog aktivierst du im Register Allgemein die Option IP-Adresse automatisch beziehen.

eigenschaften-internet-tcp-ipv4-adresse-automatisch-beziehen-alternative-konfiguration

Dann wechselst du auf die Registerkarte Alternative Konfiguration und aktivierst den Eintrag Automatisch zugewiesene, private IP-Adresse. Bestätige anschließend alle offenen Dialogfenster mit OK.

neue-ip-adresse-automatisch-alternativ-windows-zuweisen-generieren-netzwerk-fehler-797-modem

Nun führst du nur noch einen Computer-Neustart durch, damit die geänderten Einstellungen eine neue Internetverbindung aufbauen können.

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Windows: Auf die Profifunktionen der Firewall zugreifen

Eine Firewall muss nicht nur sicher, sondern auch einfach zu bedienen sein. Das gilt besonders für Anfänger und PC-Neulinge. Auf die Firewall von Windows 7 oder Windows 8 und 8.1 trifft das zu. Einmal eingeschaltet, verrichtet sie im Hintergrund zuverlässig ihren Dienst und nervt nicht mit kryptischen Meldungen. Profis vermissen jedoch weitere Konfigurationsmöglichkeiten. Die gibt es bei der Windows-Firewall – allerdings hat Microsoft sie gut versteckt.

Die versteckte Profi-Variante der Windows-Firewall

Um zu den Profifunktionen der Windows-7- und Windows-8/8.1-Firewall zu gelangen, drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R], geben in das darauf erscheinende Fenster

wf.msc

ein und klicken auf OK.

windows-7-8-profi-firewall-funktionen

Es erscheint das Profi-Fenster der Windows-Firewall. Per Klick auf die Bereiche Eingehende Regeln oder Ausgehende Regeln sehen Sie zum Beispiel, nach welchen Regeln das Schutzprogramm die Datenpaketen der verschiedenen Programme behandelt.

Per Doppelklick auf einen Eintrag erkennen Sie unter anderem, über welche Protokolle und Ports (Schnittstellen) das Programm übers Internet kommunizieren darf – und über welche nicht. Wichtig: Die erweiterten Funktionen sind wirklich nur etwas für Profis. Als Laie können sich die Einstellungen zwar gefahrlos anschauen, sollten die Standardeinstellungen aber unverändert lassen.

windows-7-8-profi-firewall-funktionen-2

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Windows & Fritz!Box: An die FritzBox angeschlossene Drucker nutzen

Fast jede Fritz!Box verfügt über einen USB-Anschluss. Daran lassen sich neben Festplatten auch USB-Drucker anschließen. Bleibt nur die Frage, wie man vom Windows-Rechner aus auf dem USB-Drucker der Fritz!Box druckt. Wir zeigen, wie Sie den Fritz-Drucker von jedem Rechner im Netz aus verwenden.

Um einen an den Router angeschlossenen Drucker nutzen zu können, müssen Sie ihn zuerst mit Windows verbinden. Das geht folgendermaßen:

1. Rufen Sie den Befehl „Start | Geräte und Drucker“ auf, und klicken Sie auf „Drucker hinzufügen“.

2. Im Assistenten wählen Sie „Einen Netzwerk-, Drahtlos- oder Bluetooth-Drucker hinzufügen“.

3. Klicken Sie auf „Der gesuchte Drucker ist nicht aufgeführt“.

4. Danach aktivieren Sie die Option „Drucker unter Verwendung einer TCP/IP-Adresse oder eines Hostnamens hinzufügen“ und klicken auf „Weiter“.

5. Im nächsten Fenster wählen Sie den Gerätetyp „TCP/IP-Gerät“ und geben ins Feld „Hostname oder IP-Adresse“ folgendes ein:

fritz.box

6.  Klicken Sie auf „Weiter“. Im nächsten Fenster wählen Sie den Gerätetyp „Standard“ sowie „Generic Network Card“.

7. Im letzten Schritt markieren Sie den verwendeten Drucker. Alternativ können Sie auch auf „Datenträger“ klicken und  den Druckertreiber manuell auswählen.

Das war’s. Ab sofort können Sie den an die FritzBox angeschlossenen Drucker so nutzen als wäre er direkt am Rechner angeschlossen. Alle Druckaufträge werden automatisch an die Fritz!Box und von dort aus an den Drucker geschickt.