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Probleme beim Windows-Update schnell beheben

Wenn am Windows-Patchday neue Updates verteilt werden, streiken viele Computer und verweigern den Download oder die Installation. Das ist zwar keine neue Erkenntnis, denn irgendwann funktioniert das dann doch. Mittlerweile häufen sich bei Windows 10 die Updateprobleme derart, dass sich Microsoft genötigt sah, einen Befehls-Script bereit zu stellen.

Auf der Technet-Webseite von Microsoft ist der Reset Windows Update Agent als kostenlose ZIP-Datei erhältlich. Lade diese Datei herunter und entpacke sie in einem beliebigen Verzeichnis oder direkt auf deinem Desktop.

Öffne das entpackte Verzeichnis ResetWUEng und starte die gleichnamige Datei per Rechtsklickmenü mit Administratorrechten.

Die Datei ResetWUEng startet die Eingabeaufforderung, die nachfragt, ob du den Prozess fortführen möchtest. Beantworte die Frage mit y (yes) und der Taste [Enter].

In der nachfolgenden Liste wählst du die zweite Option, Reset Windows Update Components, aus und bestätigst die Auswahl mit [Enter]. Verschiedene Dienste werden nun automatisch beendet und wieder neu gestartet. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

Abschließend meldet das Tool The operation completed successfully. Press any key to continue. 

Nachdem du eine beliebige Taste gedrückt hast, kehrst du wieder zur Auswahlliste zurück, die durch Eingabe der Zahl 0 beendet wird.

Ab diesem Zeitpunkt sollte die Update-Funktion wieder repariert und einsatzbereit sein.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows XP

Windows 7, 8 und XP: Prüfen welche Programme automatisch starten (AutoRuns)

Jedes Mal, wenn wir einen Computer starten, werden im Hintergrund ebenfalls eine Reihe von Programmen gestartet, die wichtig für etliche Prozesse sind. Es sind aber auch Programme dabei, die für das System nicht relevant sind, die sich aber bei der Installation im Autostart einnisten. Im günstigsten Fall belasten dessen automatische Starts lediglich den Arbeitsspeicher oder den Prozessor. Im schlimmsten Fall sind es Schadprogramme wie Viren und Trojaner die einen ziemlichen Schaden anrichten können. Da viele dieser Schadprogramme auf den ersten Blick nicht erkannt werden können, empfiehlt es sich, regelmäßig den Autostart zu kontrollieren.

Dies kann man am beispielsweise mit dem Microsoft-Tool „Autoruns“ erledigen. Man kann es als ZIP-Datei kostenlos auf der Webseite „http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963902.aspx“ herunterladen. Klicken Sie rechts auf den Download-Link, speichern Sie die ZIP-Datei in einem beliebigen Ordner, und entpacken Sie das Programm.

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Starten Sie nun das Tool „Autoruns“ mit einem Rechtsklick auf die Startdatei und wählen Sie im Kontextmenü „Als Administrator ausführen“.

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Das Programm startet sofort und listet alle automatisch startenden Programme auf. Kontrollieren Sie nun die Einträge, nicht bekannte Programme können Sie mit Hilfe einer Websuche identifizieren. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Kontextmenü des unbekannten Programms und wählen „Search Online“.

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Bei nicht benötigten Programmen entfernen Sie danach einfach die Häkchen aus den Checkboxen. Auch wenn Sie keine Malware finden, so kann man mit diesem Tool nicht systemrelevante automatische Programmstarts verhindern. Außerdem wird dadurch der Systemstart erheblich beschleunigt.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8 Shutdown-Kachel: Windows 8 mit einem Klick herunterfahren oder neu starten

Das Herunterfahren von Windows 8 ist ein leidiges Thema. Denn Microsoft hat den Herunterfahren-Befehl gut versteckt. Um Windows herunterzufahren muss man etliche Male klicken. Zuerst muss man den Mauszeiger nach unten rechts bewegen, dann auf „Einstellungen“ und dann auf „Ein/Aus“ und dann nochmal auf „Herunterfahren“ klicken. Die Alternativen, mehrmals [Alt][F4] zu drücken oder mit [Windows-Taste][I] sofort das Seitenmenü zu öffnen sind zwar schneller – für viele aber nicht schnell genug. Wer Windows 8 mit nur einem Klick herunterfahren möchte, kann den Shutdown- und Restart-Befehl als eigene Kachel auf die Windows-8-Oberfläche bringen.

Shutdown, Restart und Logoff als Ein-Klick-Kachel

Möglich macht’s die Windows-Powershell-Funktion und ein passendes Skript von Microsoft Technet. Um die Herunterfahren-Kachel einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Laden Sie von der Microsoft-Technet-Seite

gallery.technet.microsoft.com/Create-a-ShutdownRestartLog-37c8111d

das PowerShell-Script herunter.

12.01.13_18_53-Bildschirmkopie

2. Entpacken Sie die Datei, indem Sie doppelt auf die heruntergeladene ZIP-Datei und dann auf „Extrahieren“ und „Alle extrahieren“ klicken. Entpacken Sie die Dateien nach „C:temp“.

Bildschirmfoto 2013-01-12 um 19.17.15

3. Anschließend starten Sie die Windows PowerShell als Administrator, indem Sie auf der Metro-Kacheloberfläche den Suchbegriff „Powershell“ eingeben, mit der rechten Maustaste auf „Windows PowerShell“ klicken und in der unteren Leiste auf „Als Admin ausführen“ klicken.

Bildschirmfoto 2013-01-12 um 19.12.56

3. In der Powershell geben Sie folgenden Befehl ein, drücken [Return] und bestätigen die Sicherheitsabfrage mit der Taste [J].

Set-ExecutionPolicy Unrestricted

Bildschirmfoto 2013-01-12 um 19.23.46

4. Anschließend führen Sie in der PowerShell den folgenden Befehl aus, und bestätigen Sie den Warnhinweis mit dem Buchstaben [M]:

Import-Module c:tempCreateWindowsTileCreateWindowsTile.psm1

wobei „c:tempCreateWindowsTileCreateWindowsTile.psm1“ den Pfad zur in Schritt 2 entpackten Sktiptdatei enthält. Wenn Sie die Dateien wie empfohlen nach „c:temp“ entpackt haben, können Sie die obige Zeile unverändert übernehmen.

Bildschirmfoto 2013-01-12 um 19.26.10

5. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die [Return]-Taste:

New-OSCWindowsTile

Bildschirmfoto 2013-01-12 um 19.28.56

6. Im letzten Schritt führen Sie den Befehl

Set-ExecutionPolicy Restricted

aus, bestätigen den Warnhinweis mit [J] und schließen das PowerShell-Fenster mit dem Befehl

exit

Das war’s. Ab sofort finden Sie auf der Kacheloberfläche die neuen Kacheln „Shutdown“, „Restart“ und „Logoff“. Die neuen Kacheln werden zunächst ganz rechts eingefügt. Mit gedrückter Maustaste können Sie sie aber beliebig verschieben und zum Beispiel auf die erste Seite der Windows-8-Oberfläche packen. Ein Klick auf „Shutdown“ genügt, um Windows 8 sofort herunterzufahren.

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Microsoft Office 2010: Die 30-Tage-Testversion ganz legal auf insgesamt 180 Tage verlängern

Microsoft Office 2010 ist mit der kleinsten Version „Home and Student“ (€ 139,–) nicht gerade günstig und Outlook fehlt in dieser Version ganz. Das macht dann auch die Lizenz für drei Computer nicht mehr wett. Bevor man sich da in unnötige Kosten stürzt und mit Office 2010 dann doch nicht zufrieden ist, sollte man es vorher ausgiebig testen. Die 30-Tage-Testversion ist für eine ausgiebige Prüfung eigentlich zu kurz. Doch Microsoft hat hier eine ganz legale Hintertür offen gelassen.

Aus 30 Tagen 180 machen

In den Tiefen der Testversion gibt es zwar diese Hintertür, die aber nicht so einfach zu finden ist.  Das Tool „Office 2010 Trial Extender“ macht die Verlängerung sehr einfach. Man kann es kostenlos im Web, zum Beispiel bei Chip-Online, herunterladen.

Nachdem Sie das Zip-Archiv heruntergeladen haben, entpacken Sie es auf Ihrem Computer.

Am letzten Tag des 30-tägigen Tests, starten Sie die EXE-Datei, oder falls erstellt, klicken Sie auf das Desktop-Icon und verlängern die Testphase um weitere 30 Tage mit dem Button „Rearm“.

Auf diese Weise lässt sich die Testphase fünfmal verlängern, also auf insgesamt 180 Tage, bis sie dann endgültig deaktiviert wird.

Hartgesottene Benutzer können weitere, umfangreiche Informationen über das Verlängerungsverfahren auch auf der Seite von Technet nachlesen.

Tipp: Lesen Sie auch in diesen Artikel wie Sie beim Kauf von „Office 2010 Home and Business“ oder „Office 2010 Professional“ über € 100,– sparen können.

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Windows 7, XP und Vista: Sysinternal-Tools ohne Herunterladen sofort starten

Die Sysinternals Suite von Microsoft enthält viele nützliche  Tools für IT-Profis, Entwickler und auch für den „normalen“ Nutzer. Diese kleinen Programme unterstützen Sie bei Verwaltung, Problemanalyse und -behebung und – ganz wichtig – dem Aufspüren  von Trojanern und Spyware. Das Gute an den Sysinternals ist, dass sie nicht unbedingt heruntergeladen werden müssen. Man kann diese Tools auch direkt online starten.

Sysinternal-Tools ohne Download starten

Was viele nicht wissen: Es ist problemlos möglich, auf der Webseite der Sysinternals Suite in den Kategorien zu stöbern und das benötigte Programm von dort direkt zu starten. Gerade für Profis ist das sehr vorteilhaft, da die Programme immer auf dem aktuellsten Stand, und rund um die Uhr verfügbar sind. Somit entfällt auch das separate Aktualisieren der heruntergeladenen Programme.

Um die Sysinternals online ausführen zu können, gibt es  Möglichkeiten: Über das Dialogfenster „Ausführen“, den Internet-Browser, oder die Webseite der Sysinternals.

Starten mit „Ausführen“

Starten Sie den Dialog „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], und geben Sie in das Textfeld den Befehl

\live.sysinternals.comtools

ein, gefolgt von dem Programmnamen, das gestartet werden soll. In diesem Beispiel ist es „Autoruns.exe“.

Klicken Sie auf „OK“; um das Programm zu starten.

Starten über den Browser

Geben Sie alternativ den Befehl

live.sysinternals.com/tools/autoruns.exe

in die Adresszeile Ihres Browsers ein. Im Dialogfeld „Starte Datei“ klicken Sie auf „Ausführen“ um das Programm online, also ohne Download, zu starten. Zum Herunterladen klicken Sie auf „Speichern“.

Starten über die Homepage

Die dritte Möglichkeit ist, das gewünschte Programm über die Kategorie-Auswahl zu starten. Der Vorteil dieser Variante ist, dass jedes Programm eine kurze Beschreibung enthält. Am Ende dieser Beschreibung können Sie wählen, ob das Programm online gestartet werden soll, oder ob Sie es herunterladen möchten.

Eine Übersicht aller Programme erhalten Sie mit auf der Seite live.sysinternals.com.

Ein paar weitere nützliche Tools sind:

  • „diskmon.exe“ für die Anlayse von Festplattenzugriffen
  • „procmon.exe“ für Echtzeitanzeige von Zugriffen auf Registry, Dateien und Netzwerk
  • „tcpview.exe“ für Analyse der Netzwerkverbindungen eines Computers und das Aufspüren von Spyware und Trojanern

Hinweis: Alle drei der oben genannten Startmöglichkeiten folgt natürlich die Bestätigung der Nutzungsbedingungen der Programme.