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Hardware & Software Office Outlook

Outlook: Mit dem Daten-Export gespeicherte E-Mails, Termine und Kontakte sichern

Bei dem E-Mail-Client Outlook ist es, genauso wie bei anderen sensiblen Daten, sehr wichtig, eine regelmäßige Datensicherung durchzuführen. Im Gegensatz zu den auf der Festplatte befindlichen Dateien ist bei Outlook keine zusätzliche Backupsoftware erforderlich, die die Daten komprimiert und sichert. Mit ein paar Mausklicks ist der gesamte Outlook-Datenbestand blitzschnell an einem beliebigen Ort gesichert.

Exportieren der Outlook Datendatei (pst)

Starte Office Outlook und klicke auf Datei | Öffnen und Exportieren | Importieren/Exportieren.

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Im Outlook Assistenten wählst du anschließend In Datei exportieren aus und gelangst mit Weiter zum nächsten Arbeitsschritt.

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Im nächsten Fenster klickst du auf den Eintrag Outlook-Datendatei (.pst) und auf Weiter

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…um den Hauptordner, sowie die Unterordner für das Backup auszuwählen.

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Mit der Schaltfläche Weiter wird im nächsten Fenster der Speicherort der Datensicherung festgelegt. Außerdem kann man auf Wunsch in den Optionen die Erstellung von Duplikaten zulassen.

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Mit dem Button Fertig stellen gelangst du abschließend noch zur Kennwortvergabe. Soll kein Passwort das Backup zusätzlich sichern, dann klicke sofort auf OK um die Dateisicherung zu starten. Nach ein paar Sekunden ist der ganze Vorgang beendet.

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Import und Wiederherstellung der gesicherten Outlookdateien

Die Wiederherstellung der Backup-Daten ist ebenso einfach. Klicke wieder in Outlook auf Datei | Öffnen und Exportieren | Importieren/Exportieren und im Outlook-Assistenten anschließend auf Aus anderen Programmen oder Dateien importierten.

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Mit Weiter gelangst du zur Auswahl der Outlook-Datendatei (.pst).

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Folgen dann dem Assistenten weiter bis zum Abschluß des Import-Vorgangs.

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Beruf Handy & Telefon

Schluss mit teuren 0180-Nummern: Servicenummern entschlüsseln und viel günstiger telefonieren

Mittlerweile sind Servicerufnummern bei fast jeder Firma zu finden. Gerade die sogenannten Hotlines sind meistens 0180- oder 0900-Nummern. Die Tarife variieren stark und dienen bei seriösen Anbietern zur Aufrechterhaltung von zusätzlichen Service-Dienstleistungen. Aber auch Behörden, wie zum Beispiel die Agentur für Arbeit, nutzen diese „Service-Rufnummern“. Bisher war jeder darauf angewiesen, trotz Festnetz-Flatrate, die kostenpflichtigen Rufnummern zu benutzen. Gerade bei arbeitssuchenden oder arbeitslosen Menschen, die auf jeden Euro angewiesen sind, schlagen diese Zusatzkosten erheblich zu Buche. Hilfe verspricht das 0180-Telefonbuch von Teltarif.de. Hier werden 0180-Service-Rufnummern und die dazugehörigen Festnetznummen angezeigt.

Mehrwertnummern gehen ins Geld

Die Tarife dieser sogenannten „Mehrwert-Nummern“ reichen vom Ortstarif bis zu 30 Euro pro Anruf. Bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz, egal von welchem Anbieter, kann es sogar noch teurer werden. Hier dürfen bei Telefonaten vom Mobilfunknetz zu 0180-Nummern, 42 Cent/Min nicht überschritten werden. Bei 0900-Nummern gibt es zwar auch eine gesetzliche Deckelung für Telefonate aus dem Festnetz, aber bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz, sind diese nicht mehr gültig und können vom Anbieter frei gestaltet werden. Weitere Informationen zu den Tarifen finden Sie zum Beispiel auch online bei Sellpage.de.

So teuer sind 0180-Nummern

Viele Anbieter von 0180-Servicerufnummern versuchen die Höhe der Gebühren durch eine veränderte Schreibweise zu verwischen (0180-515… oder 01805-15… etc.). Denn die Zahl, die nach der 0180 folgt, legt fest, welche Gebühren fällig werden. Generell gelten für 0180-Nummern folgende (Festnetz-) Tarife:

  • 0180-1 = 3,9 Cent pro Minute
  • 0180-2 = 6  Cent pro Anruf
  • 0180-3 = 9 Cent pro Minute
  • 0180-4 = 20 Cent pro Anruf
  • 0180-5 =  14 Cent pro Minute

Bei 0900-Nummern dürfen die Festnetz-Tarife nicht über 3 Euro pro Minute und bei Blocktarifen nicht über 30 Euro pro Anruf liegen. Außerdem müssen die Gebühren vorher angesagt und dem Anrufer die Möglichkeit eingeräumt werden, vor Inanspruchnahme des Mehrwertdienstes, den Anruf kostenfrei zu beenden.

Festnetznummern zu 0180- und 0900-Nummern finden

Im 0180-Telefonbuch von Teltarif.de finden sich aber auch auf ca. 20 Seiten Festnetznummern zu 0900-Nummern. Und so nutzen Sie das 0180-Telefonbuch von Teltarif.de:

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser und rufen die Seite „http://www.0180.info/“ auf.

2. Tragen Sie in das Eingabefeld die 0180-Nummer oder den Firmennamen ein und klicken auf „Finden“.

3. In der Ergebnisliste werden nun alle zu dieser Firma oder der Servicerufnummern gehörigen Festnetz-Nummern angezeigt. Suchen Sie sich aus dieser Liste die passende Rufnummer heraus.

4. Wenn Ihre Suche erfolglos ist, liegt es daran, dass noch keine Festnetz-Nummer ermittelt wurde. Dieses 0180-Telefonbuch lebt hauptsächlich von den Benutzern selbst, die ihre Suchergebnisse eintragen, denn jeder kann und soll hier mitmachen. Haben Sie eine Festnetznummer zu einer 0900- oder 0180- Nummer herausgefunden, können Sie Ihren Fund eintragen. Klicken Sie auf den Hyperlink von „aktiven Mitarbeit“ …

und vervollständigen die Kontaktdaten. Gegebenenfalls können Sie auch noch einen Kommentar abgeben. Klicken Sie auf „Abschicken“ um die Daten zu übermitteln.

Es fällt sehr schnell auf, dass sich hinter Service-Rufnummern viele Firmen- und Behördenstandorte verbergen können. Geben Sie mal testweise die Service-Rufnummer der Arge in Duisburg (01801-555111) ein. Die Ergebnisliste umfasst 53 Seiten und führt zu Arbeitsagenturen quer durch Deutschland.

Die Arbeitsagentur Duisburg findet man übrigens erst auf Seite 8. Tipp: Manchmal findet man sogar zu den kostenpflichtigen Service-Rufnummern eine kostenfreie 0800-Nummer (z. B. 1&1 oder das Bahn-Fundbüro München)! Geben Sie in das Suchfeld auf der Startseite einfach mal 0900 ein und lassen sich überraschen…

Hinweis: Wenn Sie keine Festnetz-Telefon-Flatrate besitzen, prüfen Sie lieber vorher, ob die Festnetztelefonnummern tatsächlich günstiger sind als die Servicerufnummer. Ein Tarifbeispiel der Telekom (Call Plus): Ein Ferngespräch innerhalb von Deutschland kostet pro Minute in der Hauptzeit ( Mo-Fr 7 – 19 Uhr) 5,1 Cent. Hier wäre ein Anruf zu einer Servicerufnummer 0180-1 (=3,9 Ct/Min) oder 0180-2 (6 Ct pro Anruf) viel günstiger.

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Handy & Telefon

0180-Vorwahlen austricksen: Kostenlos 0180er-Rufnummern wählen

Der Kundenservice und Support vieler Unternehmen ist nur über eine teure 0180-Rufnummer erreichbar. Ärgerlich dabei: Selbst wer eine Telefonflatrate hat, muss für die 0180-Gespräche 3,9 bis 42 Cent pro Minute zahlen. Dabei geht’s auch kostenlos.

Der Trick: Hinter jeder 0180-Rufnummer verbirgt sich ein normaler Festnetz-Telefonanschluss, der über normale Ortsvorwahlen erreichbar ist. Das ist gut für Flatrate-Nutzer, die kostenlos ins Festnetz telefonieren können. Über die Ersatzrufnummer können Sie dann kostenlos mit der Hotline telefonieren.

Das 0180-Telefonbuch

Um die Ersatznummer einer 0180-Hotline herauszufinden, gibt’s im Netz das „0180-Telefonbuch“, erreichbar unter folgender Adresse:

http://www.0180.info

Geben Sie ins Formular einfach die 0180-Rufnummer oder den Firmennamen ein, und klicken Sie auf „Finden“. Sofern ein Eintrag für die Rufnummer oder die Firma existiert, erscheinen die entsprechenden Festnetz-Ersatznummern.

Wichtig: Alle Einträge stammen von Nutzern. Wenn Sie selbst auf eine eigene 0180-Ersatzrufnummer stoßen, können Sie mitmachen und die Datenbank ergänzen oder korrigieren.

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Firefox Internet & Medien

Die schnelle Telefonnummernsuche mit Firefox und „Das Örtliche“

Online-Telefonbücher helfen schnell und unkompliziert bei  der Telefonnummern-Recherche. In der Regel müssen die digitalen Telefonbücher aber erst im Browser aufgerufen werden. Mehr Komfort gibt es aber beim Mozilla Firefox. Mit dem kostenlosen Add-on „Das Örtliche“ entfällt der Besuch einer Homepage ganz.

Einmal heruntergeladen und installiert, wird der Firefox-Browser um eine Toolbar erweitert, die eine direkte Eingabe des Teilnehmernamens und des Ortes ermöglicht. Doch alles der Reihe nach.

Zum Download des Add-ons klicken Sie auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus.

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Im neuen Tab des „Add-ons-Manager“ geben Sie in das Suchfeld „das Örtliche“ ein und starten den Suchvorgang. Die gesuchte Erweiterung erscheint in der Ergebnisliste an erster Stelle. Klicken Sie auf „Installieren“ und bestätigen Sie im folgenden Hinweisfenster den Lizenzvertrag.

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Nach ein paar Sekunden ist das Add-on heruntergeladen und nach einem Browser-Neustart aktiv. Der Browser ist danach um eine Toolbar reicher.

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Geben Sie in die Suchfelder Namen, sowie den Ort ein und klicken Sie auf den Button „Finden“. Anstatt den Ort einzugeben, können Sie auch wahlweise die Postleitzahl oder ein Kfz-Kennzeichen (beispielsweise KR, DU, WES, MO, DIN) eingeben.

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Android Handy & Telefon

Gefahrenquelle USSD-Code: So schließen Sie diese Sicherheitslücke bei Ihrem Android-Handy

Nicht nur betrügerische Apps versuchen an Ihre Daten zu kommen; auch die allseits geschätzten USSD-Codes sind wie ein offenes Scheunentor für Angeifer aus dem Netz. So lässt sich die Gerätenummer (Code *#06#) oder das Restguthaben (Code *100#) beispielsweise mit USSD-Codes anzeigen. Auch die Sperrung von SIM-Karten oder die Wiederherstellung der Werkseinstellungen und die damit verbundene Löschung aller Datenbestände können damit vollzogen werden. Wer diese Gefahr jedoch kennt, der kann das „Scheunentor“ schnell schließen.

Die eigentliche Gefahrenquelle

Die Gefahr die von den USSD-Codes ausgeht, sind eigentlich nicht die Codes selbst. Vielmehr ist es das Android-Handy, von dem die Gefahr ausgeht. Die Codes lassen sich nämlich nicht nur manuell über die Tastatur eingeben, viele Handys lassen auch die Übergabe der USSD-Codes per URLs zu, die mit „tel:“ beginnen.

Diese Tel-URL´s sind in Webseiten oder in QR-Codes eingebettet und bauen eine Rufverbindung auf. Besonders gerne wird die Funktion der QR-Codes von Online-Telefonbüchern genutzt. Diese automatische Übergabe gilt es zu verhindern.

Ist mein Telefon gefährdet?

Die gute Nachricht ist, dass nicht alle Hersteller von Android-Handys die automatische Übergabe erlauben. Das Computermagazin „COM“ schafft hier Klarheit. Mit der Webseite www.com-magazin.de/ussd-check können Sie testen ob Ihr Smartphone zu den gefährdeten Geräten gehört.

Rufen Sie mit Ihrem Smartphone diese Webseite auf. Wird im Anschluss folgende Webseite mit Text angezeigt…

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…findet keine automatische Übergabe an das Wählprogramm statt.

Wird allerdings die Gerätenummer (IMEI) angezeigt…

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…gehört Ihr Handy zu den gefährdeten Geräten.

 „No Tel URL“ schützt

In diesem Fall können Sie Ihr Smartphone mit der App „No TelURL“ des Entwicklers Jörg Voss schützen. Die App ist kostenlos im Google Play-Store erhältlich. Klicken Sie hier, um direkt zum Angebot weitergeleitet zu werden und laden Sie die App herunter.

„No Tel URL“ schützt Ihr Handy automatisch; ein separater Programm-Start ist nicht nötig. Versuchen Sie es trotzdem, erhalten Sie lediglich folgende Meldung:

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Wird von der App eine „infizierte“ Telefonnummer erkannt, reagiert das Programm mit folgender Bildschirmmeldung:

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Tippen Sie auf „No Tel: URL“ wird die Verbindung verhindert, mit „Telefon“ werden Sie automatisch mit dem Teilnehmer verbunden.

Hinweis:

Das Verbinden mit dem Teilnehmer per Taste „Telefon“ funktioniert erst ab Android 4.o (Ice Cream Sandwich). Die Nutzer von älteren Android-Versionen müssen den manuellen Weg über das Wählprogramm nehmen. Einen Einfluss auf den Schutz des Telefons hat das jedoch nicht. Der Grund liegt einfach nur in der fehlenden Schnittstelle zum Wählprogramm, die erst ab Android 4.0 (ICS) enthalten ist.

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Google Internet & Medien

Google DNS: Schneller surfen mit den DNS-Servern von Google

Mit DNS-Servern hat man als Otto-Normal-Surfer eigentlich wenig am Hut. Dabei sind DNS-Server zum Surfen eminent wichtig. Sie sind praktisch das Adressbuch des gesamten Internets. Und je schneller das Adressbuch funktioniert, umso schneller wird gesurft. Um möglichst flott zu surfen, können Sie auf die sehr schnellen DNS-Server von Google wechseln. Und damit auch gleich eine mögliche Zensur Ihres Internetproviders umgehen.

So funktionieren DNS-Server

Das DNS-System (Domain Name Server) wird bei jedem Aufruf einer Webseite gebraucht – egal, ob die Adresse eingetippt oder auf einen Link geklickt wird. Denn eigentlich sind Webseiten nicht über Adressen wie www.kostenlos.de erreichbar, sondern nur über ihre IP-Adresse – kostenlos.de zum Beispiel über 176.9.123.170. Da sich aber niemand die Zahlenkolonnen merken kann, gibt es DNS-Server. Wenn Sie eine Adresse wie www.kostenlos.de eingeben, wird auf einem DNS-Server nachgeschaut, über welche IP-Adresse die Seite zu erreichen ist. So einen Eintrag gibt es für jede Webseite auf der Welt – wie bei einem riesigen Telefonbuch mit zig Millionen Einträgen.

Da praktisch bei jedem Seitenaufruf die IP-Adresse im DNS nachgeschlagen wird, müssen die DNS-Server rasend schnell sein. Bei einigen Internetprovidern ist das der Fall – mitunter sind die DNS-Server der Provider aber recht langsam. Zudem vermuten Datenschützer, dass die DNS-Server bei einigen Providern manipuliert sind und bei bestimmten Adressen nicht zur eigentlichen Webseite leiten, sondern eine „Navigationshilfe“ oder ähnliche vorgeschaltete Seite zeigen.

DNS-Server von Google: rasend schnell

Welcher DNS-Server zum Einsatz kommt, legt in der Regel der eigene Internetprovider fest. Sobald Sie sich mit dem Internet verbinden, stellt Windows die DNS-Server ein, die vom Intenetprovider vorgegeben wird. Das lässt sich ändern.

Wer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sowohl rasend schnell als auch ohne DNS-Zensur surfen möchte, kann die eigene Internetverbindung auf die DNS-Server von Google „umbiegen“. Seit Ende 2009 betreibt Google eigene DNS-Server, die in der Fachwelt als unschlagbar schnell gelten. Besser gesagt ist es ein ganzes Netz weltweit verteilter DNS-Server. Die Google-DNS-Server verarbeiten pro Tag mehr als 70 Milliarden Anfragen.

Um auf die Google-DNS-Server zu wechseln, sind folgende Schritte notwendig:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R].

2. Geben Sie den Befehl

ncpa.cpl

ein, und klicken Sie auf OK. Alternativ hierzu können Sie auch die Systemsteuerung öffnen und in den Bereich „Netzwerk und Internet | Netzwerkverbindungen“ wechseln.

2. Sie sehen eine Übersicht aller Netzwerkverbindungen Ihres Rechners. Für die Internetverbindung ist meist die Verbindung „LAN-Verbindung“ oder „Drahtlosnetzwerkverbindung“ verantwortlich. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag „Eigenschaften“.

3. Im nächsten Fenster markieren Sie den Eintrag „Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4“ und klicken auf „Eigenschaften“.

4. Aktivieren Sie die Option „Folgende DNS-Serveradressen verwenden“, und tragen Sie die beiden folgenden Adressen ein:

8.8.8.8

8.8.4.4

Bestätigen Sie die Änderung mit OK.

5. Wiederholen Sie den obigen Schritt für den Eintragt „Internetprotokoll Version 6 (TVP/IPv6“, und tragen Sie dort die folgenden Adressen ein:

2001:4860:4860::8888

2001:4860:4860::8844

6. Schließen Sie die Fenster mit OK und „Schließen“.

Ab sofort surfen Sie über die DNS-Server von Google. Ob dem wirklich so ist, können Sie leicht prüfen:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl „cmd“ ein, und klicken Sie auf OK.

2. Dann geben Sie den Befehl

ipconfig /all

ein und drücken [Return].

3. Bei der aktuell genutzten Netzwerkverbindung steht in der Zeile „DNS-Server“, welche DNS-Server für DNS-Abfragen zum Einsatz kommen. Hier sollte „8.8.8.8“ und „8.8.4.4“ stehen.

Google kontrolliert alles?

Wenn Sie auf die DNS-Server von Google wechseln, müssen Sie sich über eines bewusst sein: Da jedes Adresse von den Google-Servern in die passende IP-Adresse aufgelöst wird, kann Google damit theoretisch genau nachverfolgen, welche Webseiten Sie wann aufgerufen haben. Das bringt Datenschützer auf die Palme. Allerdings kann man sich gegen das Nachverfolgen kaum schützen. Ohne den Wechsel bekommt eben nicht Google, sondern Ihr Provider mit, wohin Sie gerade surfen.

Einziger Ausweg: Es gibt auch anonyme DNS-Server. Wie Sie die einrichten, steht im Tipp „Internetzensur umgehen: Über freie und unzensierte DNS-Server surfen„.

Zurück zu den alten DNS-Servern

Falls Ihnen die Google-DNS-Server nicht zusagen und Sie wieder zurück zu den alten DNS-Servern Ihres Providers wechseln möchten, wiederholen Sie die obigen Schritte und stellen wieder die ursprüngliche Option „DNS-Serveradresse automatisch beziehen“ ein.

Weitere Informationen und Anleitungen zu den Google-DNS-Servern finden Sie in der Google-Hilfe unter „Using Google Public DNS„.

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Facebook Internet & Medien

Facebook App sammelt Telefonbuch-Daten: Gesammelte Daten aus dem Handy-Telefonbuch bei Facebook löschen

Die Facebook-App ist eine tolle Sache. Was viele Smartphone-Nutzer aber nicht wissen: wer nicht aufpasst, übermittelt über die Facebook-App das komplette Handy-Telefonbuch an Facebook. Inklusive aller Namen, Mailadressen und Telefonnummern – egal, ob die Personen auf Facebook angemeldet sind oder nicht. Die gute Nachricht: alle übermittelten Kontaktdaten lassen sich wieder löschen.

Das Übermitteln der Telefonbuchdaten unterbinden

Bevor es ans Löschen geht, sollten Sie in der Facebook-App prüfen, ob die Übermittlung der Telefonbuchdaten aktiviert ist oder nicht. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie die Facebook-App, und wechseln Sie in den Bereich „Freunde“. Tippen Sie hierzu oben links auf das Symbol mit den drei Balken und dann auf „Freunde“.

2. Dann tippen Sie oben rechts auf das Symbol mit dem gebogenen Pfeil.

3. Tippen Sie auf die Schaltfläche „Kontakte synchronisieren“.

4. Damit die Facebook-App das Telefonbuch nicht auslesen kann, sollte im folgenden Fenster die Option „Wird synchronisiert“ ausgeschaltet sein (Schieberegler auf „0“ stellen).

Bereits gespeicherte Kontaktdaten bei Facebook löschen

Sollte in der Facebook-App die Option „Wird synchronisiert“ aktiviert sein, hat Facebook bereits die kompletten Daten aus Ihrem Handy-Telefonbuch. Facebook verwendet die Kontaktdaten zum Beispiel, um neue Freunde vorzuschlagen. Mit folgenden Schritten erfahren Sie, mit welchen Telefonbuch-Kontakten Facebook bereits gefüttert wurden und wie Sie die Daten wieder löschen:

1. Rufen Sie die Seite www.Facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php auf.

2. Im folgenden Fenster weist Facebook darauf hin, dass durch das Löschen die Qualität der Freundschaftsvorschläge leidet. Das ist aber kein wirklicher Nachteil. Da die bestehenden Freundschaften davon unberührt bleiben, können Sie die importierten Kontakte bedenkenlos per Klick auf „entfernen“ aus dem Facebook-Gedächtnis löschen.

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Google Plus Google+ Internet & Medien

Find People on Plus: Interessante Leute bei Google+ finden

Größter Unterschied zwischen Facebook und Google+: Bei Google Plus können Sie Leuten folgen, ohne gleich mit ihnen befreundet zu sein. Wie bei Twitter kann jeder jedem folgen. Stellt sich nur die Frage, wie man die besten und bekanntesten Personen findet. Ganz einfach: mit dem Onlinedienst „Find People on Plus“.

Die Goolge-Plus-Personensuche FindPeopleOnPlus (http://www.findpeopleonplus.com) gibt’s zwar nur englischer Sprache; das macht aber nichts. Die Webseite ist äußerst einfach aufgebaut: In der linken Spalte gibt es eine Übersicht der wichtigsten Kategorien und Unterkategorien und in Klammern die Anzahl der darin gelisteten Google-Plus-User. Wie in einem Google-Plus-Adressbuch oder einem Google+ Directory sind hier alle Google+-Anwender aufgelistet.

Nach folgenden Kategorien können Sie die Google+-Anwender auflisten und gezielt nach interessanten Leuten suchen:

  • Relationship (Beziehung)
  • Looking for (Sucht nach)
  • Gender (Geschlecht)
  • Employer (Arbeitgeber)
  • Occupation (Beruf)
  • Following (wie vielen gefolgt wird)
  • Followers (von wie vielen gefolgt)
  • Country (Land)
  • State (Staat/Bundesland)
  • City (Stadt)

Wenn Sie zum Beispiel in Berlin wohnen und andere Google-Plus-Anwender aus Berlin suchen, klicken Sie im Bereich „City“ auf „Berlin“. Oder Sie suchen unter „Followers“ nach Leuten, die bei Google+ besonders angesagt sind oder bei „Employer“ nach allen Google-Plus-Anwendern, die bei der Deutschen Telekom arbeiten oder oder oder – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch die Kombinationen mehrerer Kriterien (etwa alle Singles in Berlin mit mindestens 20 Followern) ist kein Problem.