Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Erste Hilfe für tote Pixel auf dem Monitor

Gerade auf älteren Computerbildschirmen stellt man schon mal den einen oder anderen toten Pixel fest. Befindet er sich nicht direkt im Sichtfeld, sondern eher am Bildschirmrand, dann ist er nicht ganz so störend. Egal ob im direkten Blickfeld oder am Rand, in vielen Fällen lässt sich ein blinder Pixel mit dem Tool Dead Pixel Tester wiederbeleben.

Dead Pixel Tester belebt scheintote Pixel wieder

Das Programm (279 KB) kommt ohne Installation aus und ist daher ideal für den Einsatz per USB-Stick oder Speicherkarte. Sie können Dead Pixel Tester auf Chip.de oder der Webseite des Herstellers kostenlos herunterladen. Der Download-Link befindet sich am unteren Ende der Webseite.

dpt-dead-pixel-tester-tot-monitor-reparieren-beheben-wiederbeleben

Nach dem Herunterladen starten Sie das Programm Dead Pixel Tester mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

start-dpt-exe-solid-ms-auto-color-cycle-download-kostenlos-pixel-tester-reparieren

Wählen Sie im Programmbildschirm im Drop-Down-Menü von Pattern die Einstellung Solid aus. Danach setzen Sie ein Häkchen in die Checkbox von Auto color cycle und stellen die Zeit auf 250 ms ein.

programm-exe-starten-usb-stick-250-ms-eine-stunde-zwei-laufen-lassen-dead-pixel-tester

Reparaturlaufzeit von ein bis zwei Stunden

Das Programm startet automatisch, nachdem Sie die Zeit eingegeben haben. Lassen Sie es gut zwei Stunden laufen, damit der tote Pixel durch die um ihn herum wechselnden Farben wieder reaktiviert wird.

Manuelles Wiederbeleben auch möglich

Sollte dies aber nicht von Erfolg gekrönt sein, können Sie es noch mit einer manuellen Wiederbelebung versuchen. Streichen Sie mit einem Microfasertuch oder einem Wattestäbchen mit wenig Druck abwechselnd von unten nach oben und von links nach rechts über den toten Pixel.

Wenn auch dies nicht funktioniert, dann ist der Pixel verloren. Vielleicht ist es dann an der Zeit, über den Kauf eines neuen Monitors nachzudenken.

Kategorien
Reisen

Keine unangenehmen Überraschungen beim Camping-Urlaub mit Camper-Wikipedia vom ADAC

Viele Camper wurden bestimmt schon einmal auf einem Stellplatz unangenehm überrascht. Schimmelige Waschräume, unsaubere Toiletten oder auch nicht weggeräumter Müll sind die häufigsten Ärgernisse. Hier unterscheiden sich die Webseiten-Auftritte und Prospekte von Campingplätzen und Hotelanlagen nicht im geringsten. Während man bei Reiseportalen mit zweifelhaften Positiv-Bewertungen oft getäuscht werden kann, ist bei der „ADAC Camping und Stellplatz 2013“-App dieses Risiko minimiert. Bewertung, Beschreibung und Klassifikation wurden hier durch ADAC-Inspekteure vorgenommen.

Zwar gibt es auch hier Kunden-Bewertungen, die sich aber, im Falle von gefälschten Bewertungen, sehr schnell als Fake herausstellen. Die App, die seit Mitte März für Android, iPhones und iPads angeboten wird, enthält wichtige Informationen zu mehr als 5400 Camping- und knapp 4200 Stellplätzen in ganz Europa.

bild-1-adac-app-iphone-ipad-android-smartphone-camping-platz-stellplatz-bewertung-kunden-rezensionen-urlaub-reise-planung-fan-europa-inspektor-inspekteure-betrogen-sternemafia-falsche

Ob Hunde erlaubt sind, technische Einrichtungen wie WLAN oder Internetcafe angeboten werden oder Zustand der Sanitäreinrichtungen, finden Sie einfach und schnell mit der Suchfunktion heraus. Infrage  kommende Plätze können als „Favoriten“ abgespeichert werden.

Ganz einfach kann mit dieser App die Reiseroute, durch die integrierte Anbindung an marktführende Navigationsanwendungen, geplant werden. Alle Platzinformationen sind außerdem auch offline (außer Kartenfunktionen) verfügbar.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte „ADAC CampCard“, mit der Sie bei Buchung auf über 2000 Plätzen auch noch bares Geld sparen.

Die „ADAC Camping/Stellplatz 2013“-App ist zwar kostenpflichtig, aber die 8,99 Euro sind gut angelegt und ersparen Ihnen unangenehme Überraschungen.

Kategorien
Hardware & Software

USB-Sticks auf Fehler testen

Da USB-Sticks nur eine bestimmte Haltbarkeit haben, kann es bei den älteren Sticks schon mal vorkommen, dass beim Kopieren von Dateien eine Fehlermeldung erscheint. Um herauszufinden, ob auf dem Stick fehlerhafte Sektoren unwiederbringlich defekt oder wiederherstellbar sind, benötigt man zusätzliche Software. Mit dem kostenlosen „USB Flash Drive Tester“ des Anbieters „Virtual Console“ finden Sie ganz schnell heraus, wie es dem Stick geht.

USB-Sticks auf Herz und Nieren prüfen

Rufen Sie in Ihrem Internetbrowser die Webseite http://www.vconsole.com/client/?page=page&id=13 auf, klicken Sie auf den Button „Download“, und folgen Sie den Download- und Installationshinweisungen.

Starten Sie das Tool per Doppelklick auf das Desktopsymbol, und wählen Sie oben links im Drop-Down-Menü von „Select flash drive/card“ den zu testenden USB-Stick aus. Anschließend stellen Sie im Aufklappmenü von „Select test type“ die Option „Read“ ein.

Die Option „Read“ ist besonders dann wichtig, wenn sich auf dem Stick noch Daten befinden, die nicht gelöscht werden sollen. Mit der Schaltfläche „Start Test“ wird die Fehlersuche gestartet.

Da das Tool den Speicher in 5MB-Blocks testet, kann die Prüfung bei großen USB-Sticks etwas länger dauern.

Nach erfolgreicher Prüfung wird das Ergebnis schriftlich in einem Log-Bericht und grafisch in der „Device map“ angezeigt. Grün zeigt intakte Sektoren, gelbe Sektoren sind fehlerhaft, aber wiederherstellbar. Rote Sektoren sind zerstört und nicht reparabel.

Enthält der USB-Stick sehr viele rote Sektoren, sollten Sie ihn sicherheitshalber nicht mehr verwenden und gegen ein neues Exemplar austauschen.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPhone

Fernbedienung testen: Mit iPhone- oder Android-Kamera die Batterien der Fernbedienung überprüfen

Wenn beim Druck auf eine der Tasten der Fernbedienung der Fernseher, DVD-Player oder das jeweilige Gerät nicht reagiert, ist guter Rat teuer. Sind nur die Batterien leer, oder ist die Fernbedienung defekt? Das können Sie mithilfe Ihres Handys testen. Denn das Handy kann die sonst unsichtbaren Infrarotstrahlen sichtbar machen. So können Sie in Windeseile prüfen, ob die Batterien der Fernbedienung noch funktionieren.

Infrarotstrahlen sichtbar machen

Der Trick funktioniert mit allen Handykamers und Digitalkameras. Sie müssen nur die Kamera-App starten, die Fernbedienung in Richtung Kamera halten und eine beliebige Taste auf der Fernbedienung drücken. Wenn auf dem Handydisplay die Infrarotlampen leuchten oder blinken, sind die Batterien noch in Ordnung. Ist in der Kamera-App nichts zu sehen, sind die Batterien leer.

iPhone 4S und der Infrarotfilter

Einzig beim iPhone 4S gibt es ein „Problem“. Da die iPhone-4S-Kamera mit einem Infrarotfilter ausgestattet ist, kann sie das Blinken der Fernbedienung nicht sichtbar machen. Um die Batterien trotzdem zu testen, wechseln Sie einfach auf die Frontkamera – hier gibt es noch keinen Infrarotfilter.

Wie der Battericheck in der Praxis funktioniert und wie das Spielchen auf dem Handydisplay aussieht, zeigt das YouTube-Video youtu.be/g_LI73oHIUk: