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Firefox Internet & Medien

Firefox: Zuviele Tabs geöffnet? So bekommen Sie die Tab-Flut in den Griff

Bei Internet-Recherchen ist schnell mal die Tab-Leiste überfüllt, und die Übersicht geht verloren. Die Tabs werden immer kleiner und dessen Beschreibung ist nicht mehr lesbar. Wenn aber alle offenen Tabs noch gebraucht werden, dann benötigt man eine Lösung: Das kostenlose Add-on „Too Many Tabs„.

Diese Browser-Erweiterung für den Mozilla Firefox fügt eine zusätzliche Symbolleiste dem Browser hinzu, in der die Tabs geparkt werden können. In dieser Toolbar lassen sich beliebig viele Tab-Gruppen (Rows) abspeichern. Somit ist eine übersichtliche Gruppierung aller benötigten Tabs, auch nach Themenbereichen, möglich.

Laden Sie das Add-on herunter, indem Sie auf den Button „Firefox“ klicken und im Kontextmenü die Option „Add-ons“ auswählen. Geben Sie anschließend in das Suchfeld des „Add-on-Managers“ den Suchbegriff „too many tabs“ ein und starten Sie den Suchvorgang. In der Ergebnisliste klicken Sie im gleichnamigen Eintrag auf „Installieren“ und starten den Browser neu.

Die „TooManyTabsToolbar“ („Row1) wird direkt unter der Firefox-Tableiste eingefügt.

Möchten Sie nun Ihre Tabs gruppieren und sortieren,  aktivieren Sie das entsprechende Tab und fahren mit dem Mauszeiger darüber. Als Symbol erscheint im Tab ein gelber, nach unten gerichteter Pfeil. Klicken Sie auf den Pfeil, wird der Tab in die Toolbar von „TooManyTabs“ verschoben. Wiederholen Sie den Vorgang mit anderen Tabs entsprechend.

Alle auf diese Weise verschobenen Tabs werden in der Toolbar von „TooManyTabs“ dauerhaft gespeichert, auch über einen Browser-Neustart hinaus.

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Hardware & Software Windows 7

Nicht nur für Spiele: Der „Gott-Modus“ für Windows 7

Windows 7 enthält jede Menge Verwaltungsfunktionen. Benötigt man eine dieser Funktionen, muss man sich durch viele Ebenen hindurch klicken. Das hier die Suche einer Funktion lange dauern kann, muss nicht besonders erwähnt werden. Mit einem kleinen Registry-Trick wird dem Kontext-Menü des Desktops der „Gott-Modus“ hinzugefügt der Ihre Suche wesentlich beschleunigt.

Alle Verwaltungsfunktionen auf einen Schlag

Der neue Eintrag in das Kontextmenü ermöglicht die Anzeige sämtlicher Verwaltungsfunktionen in Listenform und nach Themenbereichen sortiert.

Um den Spezialmodus zu aktivieren, öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben in die Textzeile „regedit“ ein und drücken die Taste [Enter]. Natürlich können Sie auch auf „OK“ klicken.

Im Registrierungs-Editor navigieren Sie zum Ordner

HKEY_CLASSES_ROOTDirectoryBackgroundshell

In diesem Ordner legen Sie mit „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“…

…den Unterschlüssel „Gott-Modus“ an.

Mit einem Doppelklick auf „Standard“ im rechten Bildschirmbereich öffnen Sie den Eintrag und geben unter „Wert“ den Begriff ein, mit dem der Gott-Modus im Kontextmenü erscheinen soll. Hier ist die Eingabe eines freien Textes möglich. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

Legen Sie nach obigem Vorbild im Schlüssel „Gott-Modus“ einen weiteren Unterschlüssel namens „command“ an.

Im rechten Bildschirmbereich des Unterschlüssels öffnen Sie per Doppelklick den Eintrag „Wert“, geben dort den Befehl

explorer.exe shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

ein (oder kopieren ihn von hier) und bestätigen wieder mit „OK“. Anschließend kann die Registry geschlossen werden.

Die Option „Gott-Modus“ ist nun im Kontextmenü des Desktops eingefügt und sofort einsatzbereit.

Um die Godmode-Übersicht einzublenden, wechseln Sie zum Desktop, öffnen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und klicken auf den neuen Eintrag „Gott-Modus“. Sofort öffnet sich in einem neuen Explorer-Fenster die Listenansicht aller Verwaltungsfunktionen nach Themen sortiert.

Möchten Sie zu einem späteren Zeitpunkt den „Gott-Modus“ wieder aus dem Kontextmenü entfernen, dann rufen Sie in der Registry wieder den Ordner „shell“ auf, und löschen Sie die Unterschlüssel „Gott-Modus“ und „command“.