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Das eigene Handy zur Wärmebildkamera umrüsten

In den App Stores von Google und Apple gibt es eine Reihe von Apps, die die eigenen Fotos in Wärmebilder umwandelt. Dies sind aber nur Simulationen und für echte Wärmebild-Aufnahmen natürlich nicht geeignet. Wenn du regelmäßig Wärmebilder machen willst benötigst du nicht zwingend die teuren Spezial-Kameras. Für Android-Smartphones und iPhones gibt es recht kostengünstige Zusatzkameras die den Profi-Wärmebildkameras durchaus das Wasser reichen können.

Die Zusatzgeräte von Flir One oder Seek Thermal sind nicht unbedingt als Spass-Gadgets zu verstehen. Wenn du das nötige Kleingeld ausgeben möchtest (ab ca. 270 Euro), dann kannst du natürlich auch Fun-Fotos damit anfertigen.

Plug and Play

Die Thermal-Kameras werden einfach nur an das Handy angeschlossen und über die (mitgelieferte) App gesteuert. Insbesondere Handwerker, die im Bereich Sanitär und Haustechnik tätig sind, dürfte diese recht kostengünstige Kameravariante interessant sein.

Zeltplatz, Tiefgarage oder dunkle Parkplätze kontrollieren

Aber auch Outdoor-Fans und Hausbesitzer können ihr Umfeld nach unerwünschten Personen und Tieren per Wärmebild absuchen.

Je nach Modell und Preisklasse werden Temperaturbereiche zwischen -40 und +330 Grad Celsius gemessen und haben eine Reichweite von wenigen Metern bis hin zu einem halben Kilometer (550 mtr. = Seek Thermal CompactPro).

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Nachtsichtgeräte für Alle: Neuer Infrarot-Sensor für Kontaktlinsen und Handys

Jeder hat bestimmt schon einmal ein Wärmebild gesehen. Rote, gelbe, weiße und blaue Farben stellen verschiedene Temperaturen dar. Im Wohnungsbau werden auf diese Weise Schwächen in der Isolation festgestellt. Auch Nachtsichtgeräte werden gerne bei Naturbeobachtungen verwendet. Bisher muss man aber auf sperrige Technik zurückgreifen, die auch ein gewisses Gewicht aufweisen. Zukünftig werden hierfür aber ein Handy oder auch Kontaktlinsen ausreichen.

Die Forscher der University of Michigan haben einen Infrarotsensor entwickelt, der nur eine Atomschicht dick ist und aus modifiziertem Kohlenstoff (Graphen) besteht.

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Der Sensor benötigt zudem keine zusätzliche Kühlung und funktioniert auch bei Zimmertemperatur.

Bis diese Technik für Handys und Smartphones serienreif ist, werden allerdings noch ein paar Jahre ins Land gehen. So lange werden wir für RoboCop´s Thermal-Sicht noch noch warten müssen…