Kategorien
Hardware & Software

Windows Gesichtserkennung: Per Gesichtserkennung bei Windows anmelden

Per Gesichtserkennung am Rechner anmelden? Was vor Jahren noch Science-Fiction und nur aus Filmen bekannt war, ist mittlerweile Realität geworden. Auch beim PC zuhause. Mit dem Zusatzprogramm „Blink!“ rüsten Sie Windows mit einer Gesichtserkennung aus. Statt mit dem Windows-Kennwort, melden Sie sich per Gesichtserkennung an.

Die Gesichtserkennung klappt erstaunlich zuverlässig. Bei der Installation richten Sie das Programm ein, indem Sie per Webcam die Gesichtserkennung starten und dem passenden Windows-Konto zuweisen. Damit die Erkennung problemlos funktioniert und auch nach einem Frisörbesuch noch erkannt zu werden, als Sicherheitsmodus am besten „High Convenience“ einstellen.

Ist alles korrekt eingerichet, müssen Sie sich zu Windows-Anmeldung nur noch vor die Webcam setzen. „Blink“ erkennt den jeweiligen Anwender automatisch und führt die Windows-Anmeldung durch. Die Eingabe des Kennworts entfällt.

Leider gibt es „Blink“ nicht mehr kostenlos. Sie können die Testversion aber 90 Tage ausprobieren. Gefällt’s, sind rund 30 Euro fällig. Weitere Infos und Download finden Sie hier:

Kategorien
Hardware & Software

USB-Stick bootfähig machen: So booten Sie jeden Rechner vom USB-Stick

Normalerweise bootet (startet) der Rechner von der Festplatte; in seltenen Fällen auch von CD oder DVD. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, den Rechner zu starten: das Booten vom USB-Stick. Das ist eine praktische Sache, da Sie zum Beispiel ein Notfallsystem auf den Stick kopieren und damit jeden Rechner starten und reparieren können. Allerdings ist es gar nicht so einfach, den USB-Stick bootfähig zu machen. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie’s geht.

Um einen USB-Stick bootfähig zu machen, brauchen Sie das kostenlose Tool „HP USB Disk Storage Format Tool“ sowie die USB-DOS-Dateien, um ein rudimentäres DOS-System starten zu können. Die Schritte im Einzelnen:

1. Rufen Sie die folgende Webseite auf

http://www.chip.de/downloads/HP-USB-Disk-Storage-Format-Tool_23418669.html

und laden Sie das kostenlose Tool „HP USB Disk Storage Format Tool“ herunter.

2. Damit Sie vom USB-Stick ein rudimentäres DOS-Betriebssystem starten können, laden Sie von der Webseite

http://www.chip.de/downloads/USB-DOS_36233249.html

die „USB-DOS“-Dateien herunter. Entpacken Sie die Dateien in einen beliebigen Ordner. Wichtig: Die drei DOS-Dateien sind zunächst unsichtbar. Um sie sichtbar zu machen, rufen Sie den Befehl „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“ auf und wechseln ins Register „Ansicht“. Dort entfernen Sie das Häkchen bei „Geschützte Systemdateien ausblenden“ und wählen weiter unten die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“.

3. Stöpseln Sie den USB-Stick an, und starten Sie das „HP USB Disk Storage Format Tool“.

4. Im Dialogfenster wählen Sie den USB-Stick sowie das Dateisystem (File system) „FAT32“.

5. Damit Sie direkt vom USB-Stick ein rudimentäres DOS-System starten können, kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Create a DOS startup disk using system files located at“ an und wählen den Ordner aus, in dem Sie die USB-DOS-Dateien (siehe Schritt 2) entpackt haben.

Sie können diesen Schritt auch überspringen und die DOS-Dateien (oder andere Bootdateien) später von Hand auf den bootfähigen USB-Stick kopieren.

6. Klicken Sie auf „Start“, um den USB-Stick bootfähig zu machen.

Das war’s auch schon. Der bootfähige USB-Stick ist einsatzfähig. Sie können damit jeden Rechner booten. Voraussetzung: Das BIOS des Rechners muss so eingestellt sein, dass von USB gebootet werden kann. Bei den meisten Rechnern können Sie zudem kurz nach dem Einschalten das „Boot device“ auswählen. Bei vielen Notebooks und Rechnern von Acer, Toshiba oder Dell wählen Sie das Bootlaufwerk zum Beispiel mit der Taste [F12] auf.

Kategorien
Hardware & Software

Windows Vista stabiler machen: Mit der Überwachung die Systemstabilität von Windows prüfen

Windows Vista lässt sich mit einfachen Schritten auf Herz und Nieren überprüfen. Sie können mit einem kleinen zusätzlichen Programm auf Nummer sicher gehen, dass Ihr Betriebssystem stabil und zuverlässig läuft. Durch eine solche Überprüfung können auftretende Fehler und Probleme schon im Voraus bemerkt und beseitigt werden. Ein zusätzliches Programm muss nicht erst umständlich heruntergeladen und installiert werden, denn Windows Vista verfügt über eine integrierte Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

Diese sehr nützliche Funktion lässt sich über kein Menü direkt erreichen kann aber mithilfe dieser kleinen Anleitung in wenigen Augenblicken ausgeführt werden.

1. Um das Tool aufzurufen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf das „Windows-Startsymbol“.

2. Im Menü wählen Sie den Punkt „Systemsteuerung“ aus.

3. Klicken Sie auf den Punkt „System und Wartung“ bzw. „System und Sicherheit“.

4. Als Nächstes wählen Sie den Befehl „Verwaltung“ aus.

5. Damit die Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung ausgeführt werden kann, müssen Sie als Administrator angemeldet sein.

6. Auf der rechten Seite der „Verwaltung“ befindet sich der Link „Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung“, wählen Sie diesen Punkt mit der linken Maustaste aus.

7. Als Nächstes öffnet sich die „Ressourcenansicht“, in der Übersicht finden sie verschiedene Diagramme mit denen die Auslastung der CPU, des Speichers und der Datenträger anschaulich dargestellt wird.

8. Wählen Sie die den Menüpunkt „Zuverlässigkeitsüberwachung“ aus, dort finden Sie in einer übersichtlichen Form alle relevanten Bereiche ihres Windows. Der „Zuverlässigkeitsindex“ von 1 bis 10 gibt die Zuverlässigkeit ihres Systems an.

9. Über den Zeitstrahl können Sie schnell und effektiv herausfinden, zu welchem Zeitpunkt und durch welches Programm Probleme aufgetreten sind.

10. Programme, die durch die Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung als kritisch bewertet werden, können Sie deinstallieren und bei Bedarf neu installieren.

Mit der Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung behalten Sie die Stabilität und Zuverlässigkeit ihres Windows im Blick. Eventuelle Probleme können leicht und schnell gefunden und anschließend manuell beseitigt werden.

Kategorien
Hardware & Software

Camstudio: Bildschirm und Monitor abfilmen mit dem Gratis-Screen-Capture-Tool „Camstudio“

Es gibt Situationen, in denen möchte man einfach aus dem Inhalt des PC Bildschirm ein kleines Video anfertigen, um auch anderen Personen bestimmte Vorgänge, Software oder Funktionen näher erklären zu können. Egal ob es um das Aufzeichnen so genannter Tutorials geht, die auf Videoplattformen hochgeladen werden oder für den Fall, dass eine Präsentation gefragt ist, kommen Sie nicht um die Nutzung spezieller Software herum.

Wenn Sie im Internet bereits nach Software gesucht haben, mit dem man das Monitorbild aufzeichnen kann, sind Sie vielleicht auf Camstudio gestoßen. Hierbei handelt es sich um eine kostenloses Programm, mit dem Sie alles mitschneiden können, was auf dem Bildschirm vor sich geht. Das Open Source Tool ermöglicht es auch Nutzern mit weniger Erfahrung als Desktop Regisseur eine einfache Handhabung. Soll eine Aufnahme gestartet werden, reicht ein Klick auf den Record-Button. Camstudio bietet zwei Videoformate an, in denen die gewünschten Bildausschnitte aufgezecihnet werden sollen. Je nach Wunsch kann man zwischen dem bekannten AVI- und dem SWF- Format frei wählen.

Besonders bei Präsentationen und Tutorials kommt es darauf an, sehr detailliert zu arbeiten. So bringt Camstudio auch einige Annotationen mit, mit denen Sie beispielsweise durch Symbole wie Pfeile und Kreise auf bestimmte Sequenzen im Desktop-Video aufmerksam machen können. Auch Texte können unkompliziert eingefügt werden, so dass man noch deutlichere Erklärungen im Video veröffentlichen kann. Das Resultat der Aufnahme beziehungsweise der Bearbeitung können Sie sofort überprüfen, das die Software über einen integrierten Player verfügt, der auch auch Klick mit der Wiedergabe des Clips loslegt.

Hier geht’s zum kostenlosen Download der Freeware „Camstudio“:
http://camstudio.org

Kategorien
Hardware & Software

Windows 7, Vista und XP: Nur einzelne Dateien defragmentieren mit dem „Power Defragmenter“

Die Fragmentierung, wenn Dateien nur noch als Bruchstücke auf der Festplatte verteilt sind, ist der Feind schneller Festplatten. Damit’s wieder flott wird, gibt’s in Windows zwar den Defragmentierer. Der nimmt sich aber immer die komplette Platte zur Brust. Mit einem Trick lassen sich zwischendurch auch einzelne Dateien optimieren.

Das ist zum Beispiel für große Dateien,wichtig, etwa bei Spielen oder um große Outlook-Postfachdateien (PST-Dateien) wieder schnell zu machen. Damit die Level schneller laden oder Outlook flotter wird, werden die entsprechenden Dateien defragmentiert, also wieder am Stück gespeichert; die Platte kann sie dann schneller lesen kann.

Mit Bordmitteln lassen sich einzelne Dateien zwar nicht defragmentieren; aber wozu gibt es Gratistools wie „Power Defragmenter“. Damit können Sie gezielt die Dateien herauspicken, die defragmentiert werden sollen. Sie müssen dem Power Defragmenter nur mitteilen, welche Dateien oder Ordner optimiert werden sollen, und schon macht sich die Freeware an die Arbeit.

Hier gibt’s das kostenlose Tool „Power Defragmenter“, mit dem Sie einzelne Dateien defragmentieren:

power-defragmenter-einzelne-dateien-defragmentieren

Kategorien
Hardware & Software Software

AVI auf DVD brennen: So brennen Sie eine AVI-Datei als Video-DVD

Filme im AVI-Format gibt es im Web zuhauf. Wer zum Beispiel mit dem kostenlosen Web-Videorekorder Onlinetvrecorder.com Filme aufnimmt, erhält sie als Videoclip im AVI-Format. Stellt sich die Frage, wie aus der AVI-Datei eine DVD wird, die sich in jedem handelsüblichen DVD-Player wiedergeben lässt. Wir zeigen, wie’s geht.

AVI-Dateien als normale DVD zu speichern, ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Mit Bordmitteln von Windows klappt es jedenfalls nicht. Zusatzprogramme müssen her. Zum Glück gibt es die passenden Helfer kostenlos.

Am einfachsten klappt’s mit dem kostenlosen Tool „Free Videos to DVD“, das Sie gratis von der Webseite http://www.koyotesoft.com/indexEn.html erhalten. Unser Tipp: Bei der Installation sollten Sie die Kontrollkästchen für die zusätzliche Installation der Yahoo- und Delia-Toolbar deaktivieren – die brauchen Sie zum Konvertieren nicht.

Und mit folgenden Schritten wird aus der AVI-Datei eine waschechte DVD:

1. Im ersten Fenster geben Sie den DVD-Titel ein und wählen das in Europa gängige „Format PAL (Europe)“. Oben rechts stellen Sie das gewünschte Seitenformat ein, etwa „4:3“ oder „16:9“. Verwenden Sie am besten das gleiche Format in dem auch die AVI-Datei vorliegt.

avi-auf-dvd-brennen-1

2. Auf der nächsten Seite klicken Sie auf „Add Chapters“ und wählen die AVI-Datei(en) aus, die gebrannt werden soll(en). Je nach Größe passen auch mehrere AVI-Clips auf die DVD.

avi-auf-dvd-brennen-2

3. Anschließend können Sie das DVD-Menü gestalten. Wenn es schnell gehen soll, klicken Sie einfach auf „Next“.

4. Im letzten Schritt, aktivieren Sie die Option „Burn the project on DVD“, legen einen DVD-Rohling ein und klicken auf „Start“.

avi-auf-dvd-brennen-3

Das war’s auch schon. Das Gratistool wandelt die AVI-Datei um und brennt sie auf eine DVD. Die fertige Silberscheibe können Sie in jedem handelsüblichen DVD-Playier abspielen.

Kategorien
Internet & Medien

Google Sitemap erstellen: Die besten Tools und Freeware-Programme für die eigene Sitemap

Wer im Internet eine eigene Seite betreibt – egal ob Blog oder Shop – möchte natürlich möglichst gut bei Suchmaschinen wie Google gelistet werden. Hierfür ist eine sogenannte Sitemap hilfreich. Das ist ein Inhaltsverzeichnis der kompletten Webseite und für die Suchmaschinen-Roboter hilfreich. Die Sitemap stellt sicher, dass auch wirklich alle Seiten im Google-Index landen.

Bleibt nur die Frage, wie so eine Sitemap für Google & Co. erzeugt wird. Sehr erfreulich: es gibt gute kostenlose Tools, die auf Knopfdruck aus allen Seiten eine fertige Sitemap erzeugen und diese automatisch an Google übermitteln bzw. Google mitteilen, wo die Sitemap zu finden ist.

Hier eine Liste der fünf besten Tools zum Erstellen einer Sitemap:

Enarion.net – Google Sitemap Programm (Deutsch)
http://enarion.net/google/phpsitemapng/crawler/?lang=de
Laien, die keine Zusatzprogramme installieren möchten, können mit Enarion die Sitemap online erstellen.  Sie müssen nur die Webadresse (URL) Ihrer Seite eingeben. Danach durchsucht der Onlineservice Ihre Webseite und erzeut automatisch die Sitemap. Die fertige Sitemap können Sie dann als XML-Datei herunterladen. Einzige Einschränkung: Das Skript läuft maximal 30 Sekunden und eignet sich daher nicht für große, umfangreiche Webseiten. Für kleine Webseiten und Blogs ist es aber ideal. Sprache: Deutsch.

google-sitemap-generator

XML-Sitemaps.com – Sitemap Generator (Englisch)
http://www.xml-sitemaps.com/
Auch hier müssen Sie ins Formular nur die URL Ihrer Webseite eingeben und auf „Start“ klicken, um die Sitemap automatisch zu erstellen. Die Einschränkung hier: die Sitemap umfasst maximal 500 Seiten.

Google XML Sitemap Generator (Englisch)
http://www.addme.com/ror-sitemap-generator.htm
Ebenfalls ein sehr guter Online-Service, der ohne Zusatzinstallation die Sitemap online erstellt. Einfach das Formular ausfüllen, auf „Generate Sitemap“ klicken und die Sitemap (maximal 1.000 Seiten) herunterladen.

GSiteCrawler (Deutsch)
http://gsitecrawler.com/de/download/
Der GStite Crawler kann zwar nicht online genutzt und muss installiert werden, dafür gehört das Gratisprogramm zu den besten Sitemap-Generatoren. Selbst riesige Websites mit mehreren tausende Seiten sind für den Sitemap-Generator kein Problem.

Kategorien
Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista

Festplattenfehler: Die Festplatte auf Fehler prüfen und von Datenmüll befreien mit CheckDrive

Nichts ist ärgerlicher, als durch einen Festplattenfehler wertvolle Daten zu verlieren. Damit das nicht passiert, sollte die Festplatte regelmäßig auf Fehler geprüft werden. Das beugt nicht nur Datenverlusten vor, sondern macht die Festplatte auch schneller, da keine Fehlerkorrektur erfolgen muss. Das Aufspüren und Reparieren von Fehlern geht mit Windows-Bordmitteln –  oder dem kostenlosen Festplattentool CheckDrive.

Nur eine gesunde Festplatte ist eine schnelle Festplatte

festplatte-fehler-pruefen-checkdriveDas Festplattenprüfprogramm CheckDrive gibt es kostenlos für Windows XP, Windows Vista und Windows 7. Nach der Installation müssen Sie nur noch per E-Mail einen kostenlosen Freischaltcode anfordern. Dann geht’s auch schon los.

Das Schöne am Festplattenprüfer CheckDrive: Auch Laien kommt damit schnell zurecht. Mit einem Klick Check auf nimmt sich der Festplatten-Checker die Festplatte zur Brust und untersucht sie auf Herz und Nieren. Nach dem HD-Check erfahren Sie, wie gesund die Festplatte ist oder ob Anzeichen für einen baldigen Ausfall festgestellt wurde. Gedunde Fehler lassen sich sofort korrigieren.

Unser Fazit: CheckDrive sieht gut aus, lässt sich kinderleicht bedienen und sorgt auf Knopfdruck für eine fehlerfreie Festplatte. Das ideale Reparaturwerkzeug für Einsteiger und Laien.

festplatte-fehler-pruefen-checkdrive-2

Hier gibt’s CheckDrive, das Gratistool zum Festplatten-Check:
http://www.abelssoft.de/checkdrive.php

Achtung: Die Module zum Entfernen von Datenmüll (WashAndGo) und zum Defragmentieren (JetDrive) sind kostenpflichtig.  Unser Tipp: Wenn Sie die Festplatte kostenlos von Datenmüll befreien möchten, verwenden Sie besser das Gratisprogramm CCleaner (http://www.ccleaner.de) . Zum Defragmentieren empfiehlt sich das Bordwerkzeug von Windows (rechte Maustaste auf Laufwerk und „Eigenschaften“) oder der kostenlose Festplatten-Defragmentierer Defraggler (http://www.defraggler.com).