Schutz vor den Kryptotrojanern Petya und Bad Rabbit

Krypto-Trojaner verschlüsseln Dateien und ganze Festplatten. Man erhält dann mit der Lösegeldforderung einen Link mit Zahlungsanweisungen der meist ins Darkweb führt. Wegen dieser Lösegeldforderungen bezeichnet man diese Trojaner auch als Ransom-Ware. Bereits im Juli 2017 haben wir darüber berichtet, wie Petya 2 daran gehindert werden kann, eine alte Sicherheitslücke zu benutzen. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, die man auch gegen den zur Zeit grassierenden Bad Rabbit einsetzen kann.

Internet-Security für Alle. Von Kaspersky. Kostenlos.

Kaspersky Lab gehört zu den beliebtesten Anbietern von Sicherheitssoftware. Mehr als 400 Millionen Benutzer und über 270.000 Firmen sprechen eine deutliche Sprache. Ab sofort bietet Kaspersky aber auch eine kostenlose Grundversion an. 

FruitFly/FruitFly 2: Die bislang unentdeckte Sicherheitslücke bei Apple

Auch Apple ist mittlerweile „Dank“ der gestiegenen Verkaufszahlen ein lohnendes Ziel für Hacker. Anfang des Jahres 2017 hat Patrick Wardle, ein Ex-NSA-Hacker und Security-Experte der Firma Synack, auf MAC-Rechnern eine Spionage-Software gefunden, die seit mindestens fünf Jahren unentdeckt blieb. 

Neue Version des Banking-Trojaners „Marcher“ greift Android-Geräte an.

Wie bereits Anfang des Jahres 2017, warnt jetzt erneut das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer neuen Version des Banking-Trojaners Marcher. Er liest vom infizierten Gerät die PIN-Nummern, sowie die SMS mit TAN-Nummern aus und leitet sie an die Cyber-Gangster weiter, die dann das Konto plündern können. 

Multimedia-Player über Untertitel angreifbar

Ende Mai 2017 fand die IT-Sicherheitsfirma Checkpoint heraus, dass bei beliebten Multimedia-Playern eine recht große Sicherheitslücke existiert, die lange Zeit unbeachtet blieb. Zu den angreifbaren Playern gehören der VLC, Popcorn-Time, Kodi (XBMC) und Stremio. Sie vereint die Angreifbarkeit über die Untertiteldateien. Insgesamt sollen ungefähr 200 Millionen Nutzer betroffen sein. 

Im Windows-Autostart Viren und Trojaner aufstöbern

Im Autostart-Bereich des Windows Betriebssystems befinden sich System-Prozesse und Einträge von installierten Programmen, die beim Hochfahren automatisch starten sollen und/oder müssen. Leider trägt sich dort, meist unbemerkt, auch Schadsoftware ein, die nicht immer sofort erkannt wird. Um diese zu identifizieren und zu entfernen, ist ein Scan des Windows-Autostart erforderlich, dass vom Tool HijackThis mit ein paar Mausklicks zuverlässig durchgeführt wird. 

Schadsoftware wie Petya 2 das Starten vonPsExec verweigern

PsExec ist ein kleines Microsoft-Tool, das anderen Programmen Systemrechte verschaffen kann. Dies machen sich auch die Programmierer von Schadsoftware zu Nutze, auch wenn PsExec bereits seit zirka 15 Jahren existiert. Eigentlich wird PsExec von Administratoren verwendet um auf Computern in einem Netzwerk Remote-Programme zu starten. Auf den heimischen Computern dürfte dieses Tool wohl nicht so oft zum Einsatz kommen. Durch einen kleinen Registry-Eingriff kannst du verhindern, dass PsExec auf deinem Computer gestartet wird.

Windows: Mit Bordmitteln Schadsoftware finden und entfernen

Das Windows Betriebssystem enthält ein integriertes Tool zum Aufspüren und Entfernen von Viren und Trojanern. Es arbeitet recht zuverlässig, kann manuell gestartet werden und ist daher gut geeignet zwischendurch mal einen Systemscan oder auch nur eine einzelne Datei auf Schädlinge zu untersuchen.