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Windows 7, Vista und XP: Die eigene Handschrift als Schriftart für Word und alle anderen Programme hinzufügen

Mal Hand aufs Herz: Wer hat in der letzten Zeit mal wieder einen Brief mit der Hand geschrieben? Seitdem fast jeder zuhause einen Computer und einen Drucker hat, ist das Briefeschreiben mit der Hand aus der Mode geraten. Wenn man beispielsweise Einladungen schreibt, sind die bei vorhandenen Schriftarten ziemlich unpersönlich. Wer seinen Schriftstücken wieder etwas mehr Persönlichkeit verleihen möchte, muss nun nicht mehr auf die eigene Handschrift beim Computer verzichten.

MyScriptFont

Mit dem kostenlosen Online-Dienst von MyScriptFont.com fügen Sie in wenigen, einfachen Schritten Ihre eigene Handschrift den bereits vorhandenen Schriftarten hinzu. Dazu benötigen Sie nur einen Drucker mit Scanfunktion und einen Filzstift mit feiner bis mittlerer Dicke.

Vorlage ausdrucken und ausfüllen

Als erstes rufen Sie die Webseite www.MyScriptFont.com auf. Mit dem „DE“-Button oben rechts schalten Sie die deutsche Übersetzung ein. Anschließend klicken Sie auf „Template“ und drucken das Vorlagenblatt aus.

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Auf dem Vorlagenblatt befindet sich für jeden Buchstaben ein eigenes Kästchen mit dem dazugehörigen Buchstaben. Die Buchstaben in schwachem Grau, die wie ein Wasserzeichen aussehen, überschreiben Sie mit Ihrer Handschrift. Achten Sie darauf den inneren Rahmen nicht zu überschreiten.

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Vorlage als Bild einscannen

Haben Sie die ganze Seite, sowie die optionalen Zeichen (z. B. Umlaute, Klammern, etc.) ausgefüllt, scannen Sie die Seite im Bildformat (JPG, TIFF, PNG). Verwenden Sie dazu die Graustufen-Option mit mindestens 300 dpi oder mehr.

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Kehren Sie zur Webseite von „MyScriptFont.com“ zurück und navigieren Sie mit dem Button „Auswählen“ zum Speicherort der Bilddatei. Im Feld „Name your font“ vergeben Sie (optional) dem Schriftbild einen eigenen Namen. Im darunterliegenden Feld „Select a format“ wählen Sie das Datenformat aus. Zur Verfügung stehen drei Formate:

  • TTF = True Type Font
  • OTF = Open Type Font
  • SVG Font

True Type Font (TTF) ist die Standardeinstellung und kann so belassen werden.

Hochladen und konvertieren

Sind alle Einstellungen vorgenommen, laden Sie die Schriftvorlage mit „Datei abschicken“ hoch.

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Die hochgeladene Datei wird konvertiert und nach ein paar Augenblicken erscheint das Fenster „Result“ mit einer Schriftprobe Ihrer Handschrift.

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Download und Installation

Mit dem Link „MyScriptFont.ttf“ laden Sie die neue Schriftart herunter und speichern Sie sie in den Schriftarten. Bei Windows 7 finden Sie die Schriftarten unter „Systemsteuerung | Darstellung und Anpassung | Schriftarten“. Nutzer von Windows XP gehen den Weg über den „Arbeitsplatz“. Klicken Sie dort (standardmäßig) auf „Festplatte C:“ und dann auf „WINDOWS“. Suchen Sie den Ordner „Fonts“ und fügen Sie die Schriftart in diesen Ordner ein.

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Nun können Sie in allen Programmen, die eine Auswahl der Schriftarten zulassen, Ihre Handschrift auswählen.

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Und wenn auch noch Ihre Handschrift besser aussieht als die im Beispiel, dann werden zukünftig Ihre „handschriftlichen“ Briefe tollen Anklang finden.

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Windows: Überflüssige Fonts und Schriftarten löschen

Nutzer von Grafikprogrammen wie Adobe Photoshop, Illustrator oder auch Gimp benötigen meist die unterschiedlichsten Schriftarten. Professionelle Layouter verwenden im Durchschnitt über 1000 sogenannte Fonts. Auf dem Computer von Otto Normaluser allerdings stellen so viele Schriften nur eine unnötige Speicherbelastung dar: nicht nur auf der Festplatte, sondern auch im Arbeitsspeicher. Die gute Nachricht: überflüssige Schriften lassen sich problemlos löschen.

Zu viele Schriften insalliert?

Voraussetzung für das Bearbeiten der Schriftenbibliothek in Windows sind Administratorenrechte.  Melden Sie sich mit einem entsprechenden Benutzerkonto an. Sie rufen die Liste der installierten Schriftarten auf, indem Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E] den Windows-Explorer starten. Klicken Sie sich durch zum Ordner „C“ und „Windows.“ Dort finden Sie unter „Fonts“ eine Auflistung aller installierten Schriftarten.

Klicken Sie oben rechts auf „Ansicht ändern“ und „Details“: Jetzt sehen in der Spalte „Schriftschnitte“ die Zuordnungen der jeweiligen Schriftfamilie. Um eine Vorschau zu erhalten, markieren Sie die betreffende Schriftart und klicken Sie in der Befehlsleiste auf den Button „Vorschau.“

Die zu löschenden Schriftarten sollten Sie sichern, damit sie bei Bedarf wieder installiert werden können. Markieren Sie die Fonts und schneiden Sie sie mit dem Befehl [Strg][C] aus, suchen Sie sich einen Sicherungsordner oder erstellen Sie einen neuen und fügen Sie dort die Schriftarten mit [Strg][V] wieder ein.

Jetzt können Sie bedenkenlos die überflüssigen Fonts löschen. Markieren Sie die Schriftarten und klicken Sie in der Befehlsleiste oben auf „Löschen.“ Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage, die Sie mit einem Klick auf „Ja“ bestätigen. Nun werden nicht nur die einzelne Schriftart, sondern auch ihre Schriftschnitte – Kursiv, Bold und andere – gelöscht.

Systemschriftarten nicht löschen

Einige Schriftarten wie „Verdana“ oder „Times“ sind nicht löschbar: Das ist auch gut so, denn sie zählen zu den meistbenutzten Fonts und werden für viele Dokumente z.B. für Word benötigt. Dazu gehören bei Windows XP, Vista und Windows 7 folgende Fonts:

Systemschriften:

  • Arial
  • Courier New
  • Times New Roman
  • Symbol
  • Wingdings

Fonts für die grafische Oberfläche:

  • Microsoft Sans Serif
  • Segoe UI
  • Tahoma

ClearType-Schriften:

  • Calibri
  • Cambria
  • Candara
  • Consolas
  • Constantias
  • Corbel

Weitere wichtige Schriftarten:

  • Arial Black
  • Franklin Gothic Medium
  • Georgia
  • Impact
  • Lucida Console
  • Lucida Sans Console
  • Marlett
  • Palatino Linotype
  • Segoe Print
  • Segoe Script
  • Trebuchet MS
  • Verdana
  • Webdings

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YourFonts: Die eigene Handschrift als Font und Schrift für Windows verwenden

Handschrift ist out.  Im Zeitalter von Computer, Textverarbeitung und Laserdrucker werden E-Mails und Briefe in Schriftarten mit blumigen Namen wie Times, Arial oder Verdana verfasst. Sie mögen es lieber individueller? Dann können Sie Ihre Handschrift wiederbeleben und aus Ihrer eigenen Handschrift ganz einfach eine Windows-Schriftart machen lassen, die Sie überall einsetzen können – in E-Mails oder Word-Dokumenten zum Beispiel.

Aus der Handschrift einen Font machen

Der Anbieter YourFonts erzeugt aus Ihrer eigenen Handschrift eine Computerschriftart, die Sie auf allen Rechnern verwenden können. Normalerweise kostet der Service etwa 10 US-Dollar. Meist gibt es aber auf Couponseiten wie couponfollow.com/site/yourfonts.com zeitlich begrenzte Coupons für eine kostenlose Handschrift. Am besten suchen Sie bei Google einfach nach „Yourfonts Coupon„.

So funktioniert das Ganze: Um aus der eigenen Handschrift eine Windows-Schriftart zu machen, drucken Sie per Klick auf „Print Template“ ein Zeichenformular aus, das Sie dann per Hand ausfüllen. Die ausgefüllte Vorlage scannen Sie ein und schicken sie an YourFonts. Anschließend können Sie die fertige Schrift herunterladen und in den Ordner „WindowsFonts kopieren“. Ab sofort steht die eigenen Handschrift als neue Schriftart in allen Windows-Anwendungen zur Verfügung.

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Handschrift als Schriftart: Mit MyScriptFont die eigene Schrift als Schriftart für Windows verwenden

Mit dem Computer und einer passenden Software lassen sich Briefe in fast jeder Schriftart schreiben. Ein handschriftlicher Brief ist aber nach wie vor etwas sehr Besonderes und wird von vielen Menschen bevorzugt. Die Webseite Myscriptfont.com  bietet ihren Besuchern einen besonderen Service an, mit dem sich Briefe und andere Dokumente in Zukunft mit dem Computer aber trotzdem mit der eigenen Handschrift verfassen lassen. Wir zeigen, wie Sie aus Ihrer eigenen Handschrift eine Schriftart für den Rechner machen.

So wird aus Ihrer Handschrift eine TrueType-Schriftart für den Rechner:

1. Starten Sie ihren Internetbrowser, und rufen Sie die folgende Webseite auf:

2. Unter „Ausfüllen des Templates“, klicken Sie auf den Link „Template“ und laden sich die Vorlage für die neue Schriftart auf ihren Computer.

3. Diese drucken Sie aus und nehmen einen möglichst dicken Filzstift wie zum Beispiel einen CD-Beschrifter zur Hand.

4. Füllen Sie die Vorlage komplett aus und schreiben Sie in jedes Kästchen einen Buchstaben.

5. Legen Sie die Vorlage auf einen Scanner und scannen sie das Dokument in Graustufen und mit 300 dpi ein.

6. Speichern Sie die neue Datei im „jpg Format“ ab, diese darf eine Größe von 4,5 MB nicht überschreiten.

7. Auf der Webseite myscriptfont.com wählen Sie unter „Hochladen des Templates“ die neue Datei aus und bestätigen Sie den Vorgang mit „Datei abschicken“.

8. Die neue Schriftart wird innerhalb weniger Minuten generiert und Sie bekommen eine Vorschau präsentiert.

9. Bei Gefallen können Sie die neue Schriftart mit einem „Rechtsklick“ auf ihrem Computer speichern.

10. Installieren Sie die eigene Schrift durch einen „Rechtsklick“ auf „Installieren“ in ihrem Betriebssystem.

11. Die neue Schriftart steht nun in jedem Textverarbeitungsprogramm zur Verfügung.

Danke des eigenen Handschrift-Zeichensatz können Sie in Zukunft beliebige Dokumente wie zum Beispiel Briefe, Einladungen oder Anschreiben mit ihrem Computer und in ihrer eigenen Handschrift verfassen. Persönliche Briefe sind mit einer eigenen Schriftart in Zukunft problemlos möglich.