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Firefox-Browser mit Twitter-Sidebar erweitern

Schnelle Nachrichten über Twitter zu versenden ist schon eine tolle Sache. Egal ob per Smartphone-App, über Tablet-PC´s oder über den Computer. Wer Twitter auch über den Desktop-Computer oder das Notebook sehr häufig nutzt, öffnet dafür meist ein eigenes Fenster oder einen Tab. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man Posts häufig verpasst und immer wieder zum Fenster oder dem Tab wechseln muss. Das bedeutet eine Unterbrechung der Arbeit, die nicht immer gewollt ist. Mit dem Firefox-Addon Twitbin entfällt ab sofort dieses ständige Wechseln.

Die Erweiterung Twitbin fügt an der linken Bildschirmseite eine Sidebar ein, die alle empfangenen Tweets anzeigt und auch das Senden eigener sowie das Antworten auf andere Tweets ermöglicht.

Kostenloser Download

Zum Herunterladen des Addons starten Sie den Add-ons-Manager Ihres Firefox-Browsers. Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf Extras | Add-ons. Danach geben Sie in das Suchfeld den Begriff Twitbin ein und starten den Suchvorgang.

In der Ergebnisliste klicken Sie im gleichnamigen Add-on auf den Button Installieren, um die Erweiterung Ihrem Firefox-Browser hinzuzufügen. Starten Sie Firefox neu, damit das Add-on aktiviert wird.

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Vor dem ersten Start

Vor dem ersten Twitbin-Start müssen Sie die Erweiterung erst noch mit Ihrem Twitter-Account verbinden. Klicken Sie in der Browser-Navigationsleiste auf das Twitbin-Icon um die Sidebar einzuschalten…

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…und danach auf Add new account.

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Verbinden und Autorisierung des Twitter-Kontos mit Twitbin

Geben Sie dann Ihre Zugangsdaten ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Schaltfläche Autorisiere App.

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Im Anschluss wird ein Zahlencode für die Autorisierung angezeigt. Sofern er nicht automatisch in die Twitbin-Sidebar eingefügt wird, erledigen Sie das manuell und schließen den Vorgang mit dem Button Add user ab.

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Sidebar in Action

Nun zeigt Twitbin in der Sidebar alle Postings Ihres Accounts an.

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In der Sidebar kann man auch recht schnell Favoriten hinzufügen auf Posts antworten und eigene Nachrichten schreiben.

Fazit

Für alle, die per PC ständig mit Twitter verbunden sein möchten, ist die Sidebar von Twitbin ein unerlässliches Add-on. Der einzige Nachteil ist die Verkleinerung des Browserfensters. Wer auch ohne großen Breitbild-Monitor mit diesem Browserfenster klarkommt, ist mit der Erweiterung Twitbin sehr gut bedient.

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Internet & Medien

iPhone Siri & Twitter: Twitter-Nachrichten per Siri diktieren und sofort verschicken

Die Sprachsteuerung Siri ist eine feine Sache. Nur eines kann man damit nicht: Nachrichten twittern. Über einen Umweg klappt es trotzdem. Wenn Sie Ihr Handy bei Twitter registrieren und die Twitter-SMS-Nummer als Kontakt speichern, können Sie Ihre Twitter-Nachrichten ab sofort auch diktieren.

Bevor Sie per Siri twittern können, ist etwas Vorarbeit notwendig. Zuerst müssen Sie Ihr Handy mit Ihrem Twitter-Account verknüpfgen. Das geht so:

1. Senden Sie eine SMS mit dem Wort „Start“ (ohne Anführungszeichen) an die Nummer +4915705000021.

2. Warten Sie etwa zwei Minuten. In der Zwischenzeit können Sie die Nummer als Kontakt speichern, indem Sie auf „Zu Kontakten“ tippen. Wichtig: Geben Sie dem Kontakt nicht den Namen „Twitter“, sondern „Zwitscher“ oder „Zwitschern“ – sonst würde Siri später mit dem Stichwort „Twitter“ die Twitter-App starten.

3. Dann schicken Sie an dieselbe Nummer bzw. den neuen Kontakt Ihren Twitter-Nutzernamen (nur der reine Twittername ohne Zusatzzeichen wie @ oder „“).

4. Warten Sie wieder mindestens zwei Minuten.

5. Anschließend senden Sie an dieselbe Nummer Ihr Twitter-Kennwort.

6. Warten Sie erneut zwei Minuten.

7. Im letzten Schritt schicken Sie das Wort „OK“ (ohne Anführungszeichen) an die Nummer.

Das war’s. Ihr Handy wird damit mit Ihrem Twitter-Account verknüpft. Meist erhalten Sie nach einigen Minuten eine entsprechende Bestätigungsmail.

Ab sofort können Sie per Siri Twitter-Nachrichten verschicken. Sagen Sie Siri zum Beispiel „Nachricht an Zwitschern“, und diktieren Sie Ihren Tweet. Die SMS landet bei Twitter und wird Augenblicke später unter Ihrem Twitternamen veröffentlicht.

Achtung: Das Twittern per SMS macht nur bei einer SMS-Flat Sinn – sonst wird das Zwitschern am Monatsende ganz schön teuer.

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Facebook Google Plus Google+ Internet & Medien

Google+ schluckt Twitter und Facebook: Twitter und Facebook in Google Plus integrieren

[Update]: Bitte die Sicherheitswarnung am Ende dieses Artikels beachten!

Twitter und Facebook stehen schwere Zeiten bevor. Denn was Google mit Google+ auf die Beine gestellt hat, ist im Grunde ein besseres Twitter. Und ein besseres Facebook. Oder ein Facebook plus Twitter. Wie auch immer: Im Gegensatz zu Facebook können Sie bei Google+ beliebigen Personen folgen, ohne gleich eine „Freundschaft“ zu beantragen. Wie bei Twitter eben. Nur schöner, moderner und mit Antwortfunktion. Wer Twitter und Facebook nicht sofort den Rücken kehren möchte, integriert die „alten“ sozialen Netzwerke einfach in seinen neuen Google-Plus-Account. Damit entfällt auch der ständige Wechsel zwischen Twitter, Facebook und Google+. Alles bleibt unter einem Dach. Dem Google+-Dach.

Möglich machen’s zwei Erweiterung für Google Chrome. Sobald die Erweiterungen installiert sind, können Sie direkt von Google+ aus Ihren Twitter-Account pflegen, Tweets verfolgen oder neuen Tweets veröffentlichen. Oder bei Facebook posten und Timelines der Freunde folgen. Nur eben innerbalb von Google+. Das ständige Wechseln entfällt.

Twitter in Google Plus integrieren

Um Twitter innerhalb von Google+ zu nutzen, brauchen Sie die Erweiterungen „Google+Tweet“ für Chrome (und natürlich den Chrome-Browser – aber der rasend schnelle Chrome entwickelt sich ja immer bei immer mehr Surfern zum Lieblingsbrowser). Sobald die Twitter-Erweiterung für Google+ installiert ist, erscheint (nach einem Browserneustart) in der Google+-Leiste die neue Twitter-Schaltfläche. Ein Klick darauf blendet Twitter ein – inklusive Eingabefeld für Tweets und allen aktuellen Meldungen von Twitterern, denen Sie folgen.

Facebook in Google+ einbauen

Was mit Twitter klappt, funktioniert auch mit Facebook. Mit der Chrome-Erweiterung „Go0gle+Facebook“ schluckt Google+ auch Facebook. Die Funktionsweise ist ähnlich: Nach der Installation der Erweiterung finden Sie in der Google+-Leiste den neuen Facebook-Button. Mit einem Klick darauf wird (fast) das komplette Facebook in Google Plus eingebaut.

Google+Twitter und Google+Facebook den Zugriff auf die Daten wieder verweigern

Eine Haken hat die Sache allerdings: Die Erweiterungen „Google+Twitter“ und „Google+Facebook“ funktionieren nur, wenn Sie den Erweiterungen den Zugriff auf Ihr Twitter- und Facebook-Account gestatten. Wem das zu heikel ist, sollte auf die Add-Ons verzichten und lieber weiterhin alle drei Dienste getrennt nutzen.

Und falls Sie es sich doch überlegen und die Erweiterungen nicht mehr nutzen möchten, können Sie der Erweiterung die Erlaubnis für den Zugriff auf die Facebook-Daten wieder entziehen. Wie das geht, steht hier: Facebook-Apps und Anwendungen wieder entfernen.

Wenn Sie „Google+Twitter“ nicht mehr nutzen möchten, können Sie der Twitter-App in den Twitter-Einstellungen (https://twitter.com/settings/applications) die Erlaubnis entziehen, indem Sie auf „Zugriff widerrufen“ klicken.

[Update Sicherheitswarnung]: Derzeit wird im Web heftig diskutiert, ob es sich bei den Erweiterungen um manipulierte Software (Malware) handelt, die Schadprogrammen wie Trojaner nachladen und den Rechner infizieren kann. Hier lässt sich die Sicherheitsdiskussion um die Addons verfolgen:

http://spam.tamagothi.de/2011/07/10/dringende-warnung-vor-googlefacebook/

http://www.reddit.com/r/technology/comments/ikymu/googlefacebook_allows_you_to_view_your_facebook/c24tk8i

Wem das Ganze zu heikel ist, sollte daher auf den Einsatz der Erweiterung verzichten. Wie immer gilt auch bei Google+ die Regel: weniger ist mehr. Installieren Sie nur die Erweiterungen, die Sie für dringend notwendig erachten.

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Handy & Telefon

Palm Pre: Twitter-App „Tweed“ fürs Palm-Pre-Handy

Ganz klar: Twitter-Fans möchten immer und überall twittern. Egal wo, egal wann. Dazu gehört natürlich eine Twitter-App auf dem Handy. Für das Kulthandy Palm Pre gibt es es die gut gemachte Twitter-Anwendung „Tweed“ von Pivot Labs im App Catalog – kostenlos.

Die Installation der kostenlosen Twitter-Anwendung „Tweed“ für Palm Pre dauert nur wenige Augenblicke. So geht’s:

1. Den App Catalog öffnen
2. In Suchfeld „Twitter“ eingeben
3. Auf die Anwendung „Tweed“ tippen
4. Auf „Herunterladen“ tippen und einige Sekunden warten – fertig ist die Tweed-Installation.

Ab sofort finden Sie in der Programmliste das neue „Tweed“-Icon.

Das Twitter-Tool-für den Pre kann alles, was ein Twitter-Client können muss. Neue Tweets verfassen, Freunde verfolgen, Follower verwalten, Re-Tweets, Direkt-Tweets – alles inklusive.

Auch Bilder und Fotos lassen sich mit „Tweed“ posten. Allerdings müssen Sie zuvor einen Bilderdienst wie TweetPhoto, Twitpic oder yfrgo einrichten. In den Programmeinstellungen müssen Sie nur die E-Mail-Adresse des jeweiligen Bilderdiensts einrichten – etwa name@twitpic.com -, um Bilder tweeten zu können. Wird mit „Tweed“ ein Foto gepostet, verschickt das Programm automatisch eine Mail an den ausgewählten Dienst geschickt un zusammen mit dem Tweet veröffentlicht.

Weitere Infos zum Twitter-Tool „Tweed“ für Palm Pre gibt’s hier:
http://tweed.pivotallabs.com

palm-pre-tweet-tweed-twitter-client-app-programm-kostenlos

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Internet & Medien

Twitter Client Mac: Die besten Twitter-Clients für Mac OS X

Die Anmeldung beim Zwitscherdienst Twitter ist schnell erledigt. Doch prompt folgt die Ernüchterung: Das Zwitschern mit der spartanischen Weboberfläche von twitter.com ist alles andere als komfortabel. Gut, dass es kostenlose und gut gemachte Twitter-Clients gibt, mit der das Twittern richtig Spaß macht.

Hier eine Übersicht der besten Twitter-Clients für Mac OS X:

– Twitterific
http://iconfactory.com/software/twitterrific
Schnell, klein und dank komprimierter Kurzansicht trotzdem übersichtlich. Für Viele gehört Twitterific zu den besten Twitter-Clients für den Mac. Integrierte Linkverkürzung. Kostenlos (mit eingeblendeter Werbung); ohne Werbung 14,95 US-Dollar.

– TweetDeck
http://tweetdeck.com/beta/
Die Empfehlung der Redaktion. Sehr mächtiges Twittertool mit umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten. Gut gemacht: Wird es auf mehreren Rechnern installiert (etwa Windows- und Mac-Rechnern), lassen sich die Einstellungen synchronisieren. Kostenlos.

twitter-clients-fuer-mac

– Nambu
http://www.nambu.com/
Einer der Profis unter den Twitter-Tools mit dem größten Funktionsumfang. Gut für Twitterer mit mehreren Accounts. Integrierte Linkverkürzung. Schön gemacht: Antworten werden in Threadform dargestellt. Kostenlos.

– Tweetie
http://www.atebits.com/tweetie-mac/
Schöner Twitter-Client mit innovativer Optik im Stile von Google Wave. Kostenlose Version mit Werbung; ohne Werbung 19,95 US-Dollar.

– twhirl
http://www.twhirl.org/
Twitter-Client mit vielen nützlichen Funktionen (mehrere Accounts, automatische Linkverkürzung, Cross-Posting zu Myspace, Facebook & Co.) und schöner Optik. Kostenlos.

– Lounge
http://loungeapp.com/mac/
Schön gemachtes Twitter-Tool in iPhone-Optik. Kostenlos.

– Bluebird
http://bluebirdapp.com/
Simpler Twitter-Client ohne viel Schnickschnack. Kostenlos.

– Twittia
http://jeenaparadies.net/projects/twittia
Einfaches Twitter-Tool mit guter Einbindung der Twitter-Suche über Hashtags (#). Kostenlos.

– Canary
http://www.canaryapp.com/
Einfacher OpenSource-Twitter-Client mit iTunes-Integration (der aktuell gespielte Track lässt sich direkt twittern). Kostenlos.

– DestroyTwitter
https://destroytwitter.com/
Kleiner, aber feiner Twitter-Client basierend auf Adobe AIR. Dank Theme-Unterstützung in zahlreichen schicken Designs verfügbar. Kostenlos.

– Scalaris
http://uri.cat/software/Scalaris/
Der Twitter-Client für Minimalisten. Der Twitter-Client passt in die Menüleiste. Tweets erscheinen per Growl als Popupfenster. Per Mini-Fenster lassen sich eigene Beiträge zwitschern – nicht mehr, und nicht weniger kann das Programm. Ideal für alle, die ein Twitter-Tool ohne Schnichschnack suchen. Kostenlos.