Kategorien
Chrome Google

Versehentlich versendete Google-Mail zurückholen

Mist, jetzt habe ich die falsche E-Mail-Adresse eingegeben!! Wer hat nicht schon einmal einen falschen Empfänger angegeben oder eine unfertige Email versendet? Versehentlich abgesendete Google-E-Mails können seit kurzem wieder zurück geholt werden. So kann die Original-Nachrich überarbeitet, Fehler behoben oder Ergänzungen vorgenommen werden. Die Gründe für eine Rückholung sind vielfältig. Diese Funktion ist bereits in GMail integriert, muss aber manuell eingeschaltet werden.

Die sogenannte Undo-Funktion ist keine versteckte Funktion und über die allgemeinen Einstellungen erreichbar. Starte Google-Mail, klicke dann auf das Zahnradsymbol, und wähle dann die Einstellungen aus.

gmail-google-mail-undo-zurueck-holen-email-nachricht-browser-smtp-ausgeschlossen

Im Einstellungsfenster suchst du die Funktion E-Mail zurückrufen aktivieren und setze in die Checkbox ein Häkchen. Dann stellst du über das Drop-Down-Menü die Rückruffrist ein. Zur Auswahl stehen 5, 10, 20 und 30 Sekunden. Zuletzt speicherst du die Änderung mit der Schaltfläche Änderungen speichern am Ende der Seite.

zeitspanne-gmail-undo-funktion-festlegen-aktivieren-einschalten-manuell-chrome-google-mail

Die Rückruffrist verzögert die Zustellung der Nachricht an den/die Empfänger entsprechend der eingestellten Zeit.

Nur während dieser Zeitspanne ist ein Rückholung der versendeten Nachricht möglich.

meldung-versand-email-browser-gmail-google-mail-webmail-version-smtp-nicht-moeglich

Abgesehen von dieser Zeitspanne gibt es noch eine Einschränkung, um die Rückruf-Funktion nutzen zu können. Nur in der Browser-Version von Gmail ist dies möglich. Nutzt man SMTP, zum Beispiel mit einem E-Mail-Client wie Outlook, dann ist ein Rückruf nicht durchführbar.

Kategorien
Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: So schützen Sie die Formeln Ihrer Tabelle

Beim Überlassen von Excel-Tabellen an Freunde oder Kollegen, die diese weiter bearbeiten sollen, kommt es öfter vor, dass Formeln versehentlich verändert oder gelöscht werden. Die häufigste Ursache ist ein falscher Löschbefehl für eine Zelle. Das muss nicht sein. Um die Formeln eines Arbeitsblattes zu schützen, ermöglicht Excel seit der Version 2007 das Schützen der Zellen mit Formeln.

Auch wenn das Schützen der Formeln mit mehreren Arbeitsschritten verbunden ist, sollte man bei wechselnden Nutzern von Tabellenkalkulationen nicht darauf verzichten. Besser, man investiert vorher ein paar Arbeitsschritte mehr, als später die komplette Tabelle korrigieren zu müssen.

Mit folgenden Arbeitsschritten schützen Sie Ihr Tabellenblatt:

1. Starten Sie Excel, rufen Sie die benötigte Datei auf, oder erstellen Sie sie neu.

2. Markieren Sie mit [Strg][A] alle Zellen der aktuellen Tabelle, und klicken Sie im Bereich „Start“ auf „Format | Zellen formatieren“.

3. Im Dialogfenster „Zellen formatieren“ entfernen Sie auf der Registerkarte „Schutz“ das Häkchen vor der Option „Gesperrt“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

4. Anschließend klicken Sie im Menüband auf die Symbol-Schaltfläche mit dem Fernglas und wählen im Kontextmenü „Gehe zu“.

5. Im neuen Dialogfenster wählen Sie die Schaltfläche „Inhalte“…

6. …und aktivieren die Option „Formeln“. Mit „OK“ bestätigen Sie die Änderung.

7.  Klicken Sie erneut im Bereich „Start“ auf „Format | Zellen formatieren“, und aktivieren Sie wieder im Register „Schutz“ die Option „Gesperrt“. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

8. Abschließend wird zum Schutz vor Veränderung der Formeln das Arbeitsblatt mit einem Kennwort geschützt. Klicken Sie dazu im Menüband „Überprüfen“ auf die Schaltfläche „Blatt schützen“, und geben Sie im Dialogfenster ein Passwort ein. Mit „OK“ wird es gespeichert.