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Hardware & Software

Alte PC-Spiele und neue Monitore

Bei der Verwendung alter PC-Games oder Software auf neuen Monitoren, kann es sich positiv auswirken, wenn die grafische Auflösung automatisch an das Display angepasst werden kann. Bei Radeon-Grafikkarten lässt sich die entsprechende Funktion einfach einschalten.

Das aktivieren der GPU-Skalierung bewirkt, dass die alte Software automatisch an die Leistungsfähigkeit des Monitors angepasst wird.

Im Klartext bedeutet das für die PC-Games, die nur die alte HD-Auflösung abbilden können, dass sie auf die derzeitg üblichen 1920×1080 Pixel hochgerechnet werden.

AMD Catalyst Control Center

Um die Funktion der GPU-Skalierung nutzen zu können, benötigst du mindestens das AMD Catalyst Control Center. Dieses Programm ist im Softwareumfang deiner Grafikkarte enthalten. Alternativ kannst du das Tool auf der AMD-Webseite herunterladen.

Starte das AMD Catalyst Control Center und klicke dort auf Meine digitalen Flachbildschirme | Eigenschaften. Hier setzt du ein Häkchen in die Checkbox der Funktion GPU-Skalierung aktivieren und legst dann den benötigten Skalierungsmodus fest.

AMD Radeon Software

Die neueren Versionen des Catalyst Control Centers werden nur noch als AMD Radeon Software bezeichnet.

Starte die Radeon Software mit der Tastenkombination [Alt][R]. Hier findest du die GPU-Skalierung im Register Anzeige. Aktiviere den Schalter und stelle den gewünschten Skalierungsmodus ein.

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Internet & Medien

Vodafone schaltet noch dieses Jahr analoge Radio- und TV-Programme ab

Ab August 2018 schafft der Vodafone-Konzern neue Kapazitäten für sein GigaBit-Projekt. Die Abschaltung analoger TV- und Radio-Sender ist notwendig, damit der Platz mit Digitalsendern und Internetverbindungen belegt werden kann.

Zukünftig sollen dann 12 Millionen Haushalte in 13 Bundesländern mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden. Ob das auch mit dem Kauf von Unitymedia in Zusammenhang steht, bleibt abzuwarten.

Welche Region, zu welchem Zeitpunkt betroffen ist, kann jeder auf dieser Vodafone-Seite anhand der Postleitzahl schnell herausfinden. Auf einer weiteren Service-Webseite kannst du dich als (zukünftiger) Vodafone-Kunde auch über alle weiteren Themen rund um die digitale Umstellung informieren. Außerdem werden alle Vodafone-Kunden kurz vor der Umstellung nochmals per Brief über den Termin informiert.

Nach erfolgter Umstellung wird ein manueller Neustart des Routers, sowie ein Sendersuchlauf notwendig sein.

Hinweis:

Ältere Radiogeräte ohne digitale Empfangsmöglichkeiten können dann nicht mehr über die Kabel-Anschlussdose betrieben werden. Um mit diesen Geräten weiterhin Radio zu hören, ist eine Wurfantenne notwendig, die es im Elektronik-Handel für kleines Geld zu kaufen gibt.

Auch wenn die Umstellung erst im August 2018 starten wird, so ist der Prozess im Bereich Landshut/Dingolfing sowie in Nürnberg schon beendet.

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Internet & Medien

Alle Spiele der Fußball-WM gratis in UHD streamen

Die Spiele der Fußball-WM in 4K (Ultra-HD) ansehen, ist in Deutschland nur bei dem Bezahlsender Sky möglich. Im Web, meist aber nicht deutschsprachig, bieten etliche Plattformen UHD-Streams an. Hier haben es die österreichischen Bürger die Nase vorn. Der Sender ORF bietet über seine Mediathek UHD-Streams aller Spiele mit deutschem Kommentar an.

Der ORF hält es aber so wie unsere öffentlich-rechtlichen Sender auch. Das Angebot der ORF-Mediathek gilt nur innerhalb der Grenzen Österreichs. Zudem ist der UHD-Stream recht gut versteckt.

Der User „knauserer“ hat auf der Webseite von Preisjäger.at Direktlinks zu den Streams für unterschiedliche Auflösungen gepostet. Hinter dem ersten Link verbirgt sich der UHD-Stream.

VPN-Client erforderlich

Damit auch in Deutschland der UHD-Stream funktioniert, benötigst du eine österreichische IP-Adresse, die es bei etlichen VPN-Anbietern wie OKFreedom teils kostenlos gibt. Zusätzlich brauchst du noch den VLC Media Player, der auch eine Streamingfunktion enthält.

Starte den VLC Media Player und klicke in der Menüleiste auf Medien | Netzwerkstream öffnen und füge in das Eingabefeld für die Netzwerkadresse die URL „http://ors-uhd.cdn.ors.at/out/u/orfuhd-abr-hdr10_1.m3u8“ ein.

Ein Klick auf Wiedergabe startet dann den Stream.

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Hardware & Software

Trotz HD-TV unscharfes Fernsehbild? So stellst du die Bildschärfe richtig ein.

Die Tücken der Technik. Man kauft sich ein neues HD-Fernsehgerät und stellt dann fest, dass trotz hoher Einstellung oder dem Maximalwert das TV-Bild nicht besonders scharf ist. Die Lösung solcher Probleme ist manchmal recht überraschend.

Hier kann man der Redewendung Weniger ist Mehr folgen. Die Funktion der Bildschärfeneinstellung nimmt eine Kantenglättung der Umrisse der Fernsehbilder vor. Das hat aber nur bei unscharfen Bildern, wie bei alten VHS-Aufnahmen oder schlechten Film-Streams, einen positiven Effekt.

Bei hochauflösenden Bildern, wie bei HDTV, DVD und Blue-ray ist eine Erhöhung der Bildschärfe meist nicht notwendig und führt eher zu einer Verschlechterung des Fernsehbildes. Es wird dadurch weicher und Details können verloren gehen. Eine Reduzierung der Schärfeneinstellung führt in diesen Fällen eher zu einer Verbesserung des TV-Bildes.

Die Änderung der Bildschärfe nach oben ist wesentlich vom Ausgangsmaterial des Films abhängig. Je schlechter die Auflösung ist, desto höher muss die Schärfe eingestellt werden und umgekehrt.

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Hardware & Software Multimedia

Kabellose HDMI-Übertragung auf den Fernseher

Viele aktuelle Fernsehgeräte haben eine WLAN-Schnittstelle, mit der man einfach Bilder und Videos vom PC/Notebook streamen kann. Wenn aber Full-HD-Filme vom Computer auf den Fernseher übertragen werden sollen, dann muss man normalerweise dafür die HDMI-Stecker des Gerätes verwenden und doch wieder einen unschönen Kabelsalat produzieren. Für eine schnurlose HDMI-Übertragung muss man technisch etwas aufrüsten.

Sogenannte HDMI-Extender oder Wireless HDMI-Sets überbrücken Entfernungen zwischen TV und Computern bis zu 100 Metern. Sie bestehen aus einer Sende- und Empfangseinheit, die an die beteiligten Geräte (PC/Blu-ray-Player, TV) angeschlossen werden.

Schnurlosübertragung von Bild und Ton

Manche Geräte, wie beispielsweise das Aten VE809, überträgt neben dem HDMI-Signal auch 3D-Technologie und 5.1-Kanal Sound.

Ein weiterer Hersteller, PureLink, bietet Geräte für 10, 30 und 100 Meter Übertragungsdistanz an.

Die kleinste Variante ist das Renkforce HDMI-Funkübertragungs-Set von Conrad Elektronik, dass allerdings keinen Surround-Sound überträgt. Dafür ist es aber mit rund 175 Euro das Günstigste von allen.

Die Geräte von Aten und PureLink kosten um die 200 Euro (10/30 m Übertragung). Wer 100 Meter überbrücken möchte, der muss mit Preisen von zirka 300-320 Euro rechnen.

Das Problem mit der Reichweite

Bei den Entfernungsangaben muss man noch bedenken, dass alle Angaben auf der sichtbaren Entfernung basieren. Da in Wohnungen erfahrungsgemäß einige Wände die Funkwellen behindern, sollte man mit einer geringeren Reichweite rechnen. Ein HDMI-Extender mit nur 10 Meter Reichweite könnte da schon zu knapp bemessen sein.

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Netflix in Full-HD-Auflösung wird nicht von allen Browsern unterstützt

Liebst du auch Filme und Serien in Full-HD-Auflösung? Leider kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass bei der Verwendung der richtigen Hardware (1080p-Fernsehgerät/-Monitor und PC/Notebook) auch wirklich Full-HD angezeigt wird. Netflix-Kunden haben es besonders leicht herauszufinden, ob der Stream auch wirklich in Full-HD stattfindet.

Der richtige Web-Browser

Neben der erforderlichen Breitbandanbindung und dem Standard- oder Premium-Netflix-Abo, ist die Auswahl des Webbrowsers immens wichtig.

Die meisten Browser unterstützen nämlich die benötigte Bitrate nicht. Lediglich der Microsoft Internet Explorer und der Edge-Browser streamen unter Windows in 1080p-Qualität.

Netflix-Bitrate herausfinden

Die Überprüfung ist bei Netflix recht einfach. Den angeblichen Full-HD-Film starten und die Tastenkombination [Strg][Umschalt][Alt][S] drücken.

In der Dialogbox wird im mittleren Bereich die aktuelle Video Bitrate angezeigt. Beträgt sie 3000, handelt es sich um die „kleine“ HD-Auflösung von 720p. Erst ab einer Bitrate von 3850 fängt der 1080p-Stream (LQ) an. Eine mittlere Qualität (MQ) wird mit 4300 angezeigt und die High Quality (HQ) mit 5800.

Weitere Informationen über die Netflix-Wiedergabe findest du auf der englischsprachigen Webseite von Pretzel Logix.

Standardmäßig ist bei Netflix der Datenverbrauch in den Wiedergabe-Einstellungen auf Automatisch eingestellt. Beim Einsatz von mobilen Geräten ist das sinnvoll, da sich die Geschwindigkeit automatisch an die aktuelle Internetverbindung anpasst. Bei einer permanenten Bandbreite von mindestens fünf MBit pro Sekunde empfiehlt sich die Einstellung Hoch. Sie verbraucht bis zu 3 GB pro Stunde bei HD-Filmen und 7 GB bei Ultra-HD.

Streaming-Geschwindigkeit anderer VoD-Anbieter

Bei anderen Streaming-Diensten wie Watchever und Maxdome fehlen meist diese Kontrollwerkzeuge. Hier verwendest du am besten das Tool MenuMeters, das auf der Webseite des Anbieters Raging Menace als kostenloser Download angeboten wird.

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Internet & Medien YouTube

Bald möglich: YouTube ohne Werbung, natürlich gegen Bezahlung

Wer häufig auf YouTube unterwegs ist, der nimmt zwangsweise die Werbung mit in Kauf. Das könnte sich aber noch in diesem Jahr ändern. Ein Abo-Modell soll die Werbung auf der Video-Plattform gegen Zahlung einer noch nicht bekannten Gebühr vollständig verbannen. Große Angst um die Werbeeinnahmen müssen sich die Kanal-Betreiber auf YouTube aber nicht machen. Mehr als die Hälfte der Abo-Einnahmen sollen nach Angaben von YouTube an die Inhalteanbieter verteilt werden.

Der Verteilerschlüssel wird sich dabei an den Aufrufen der Videos orientieren. Die mit dem Premium-Dienst einhergehenden Vertragsänderungen gelten schon ab dem 15. Juni 2015.

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Für die „normale“ Nutzung von YouTube wird sich vermutlich kein Abo lohnen, es sei denn, man nutzt den Movie-Channel regelmäßig. Hier lohnt sich eine Werbebefreiung schon eher, damit man die Filme in Ruhe genießen kann.  Was sich aber letztendlich lohnt und was nicht, liegt in der Entscheidung des Einzelnen.

Richtig interessant wird es dann mit dem Filmgenuss, wenn die Anzahl der 4K-Videos (UHD) mit 60 Bildern pro Sekunde noch zunimmt. Derzeit laufen die ultrahochauflösenden Filme nur mit dem Chrome-Browser.