Kategorien
Android Handy & Telefon

WhatsApp-Virus „Priyanka“ benennt auf Android-Handys die Kontakte um

WhatsApp hat ein Sicherheitsproblem. Mal wieder. Diesmal betroffen sind alle Android-Version von WhatsApp. Derzeit macht ein Virus namens „Priyanka“ die Runde unter den WhatsApp-Nutzern und verbreitet sich rasend schnell. Ist WhatsApp vom Priyanka-Virus befallen, werden kurzerhand alle Kontakte im Handy umbenannt.

So kommt der WhatsApp-Virus aufs Handy

Der Priyanka-Schädling versteckt sich in harmlos aussehenden Kontaktdateien, die per E-Mail oder Direktdownload aufs Handy gelangen. Wer auf die als Kontakt getarnte Datei klickt, ergänzt sein Adressbuch um einen neuen Eintrag, der als Schnittstelle für den WhatsApp-Schabernack dient und installiert damit den Virus auf seinem Android-Handy. Dort angekommen hat der Virus über WhatsApp Zugriff auf die Kontakte und benennt sie neu.

Betroffen sind bislang nur die Android-Versionen von WhatsApp. Besitzer von Windows-Phone- oder iPhone-Handys können beruhigt sein, da es hier eine solche Sicherheitslücke im Handy-Betriebssystem nicht gibt.

So schützen Sie sich

Damit der Priyanka-Virus nicht auch auf Ihrem Android-Smartphone zuschlägt, können Sie sich ganz einfach schützen: Sollten Sie eine Kontaktdatei mit dem Namen „Priyanka“ erhalten, dürfen Sie diese auf keinen Fall anklicken. Stattdessen löschen Sie die vermeintliche Kontaktdatei sofort.

Ob Ihr Android bereits infiziert ist, können Sie durch einen Blick ins Adressbuch prüfen. Steht im Kontaktverzeichnis von WhatsApp oder dem Android-Handy bereits ein „Priyanka“-Eintrag, ist Ihr Handy befallen. Dann sollten Sie umgehend diesen Kontakt löschen und danach die Android-Einstellungen über „Einstellungen| Alle“ zurücksetzen. Hier tippen Sie auf „WhatsApp“ sowie „Beenden erzwingen“ und „Daten löschen“. WhatsApp wird damit auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Keine Sorge: Beim nächsten Start und erstmaligen Setup werden die alten Chats wiederhergestellt.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Dateiname vergessen? Dann suchen Sie doch mal nach Erstellungs- oder Änderungsdatum

Man verbringt viel Zeit vor dem Computer mit der Suche nach Dateien. Ein gutes Beispiel hierfür sind Fotos und Videos, die man von Handy oder Kamera auf den heimischen Computer kopiert hat. Diese Dateien sind mit herstellerspezifischen Dateibezeichnungen wie „cimg“ oder Zahlenkombinationen versehen. Hat man sich nicht die Mühe gemacht, alle Fotos und Videos umzubenennen, ist eine spätere Suche nach einem bestimmten Bild sehr langwierig. Hier hat Windows 7 mit der Dateisuche nach Datum Abhilfe geschafft. Damit wird die Suche nach Dateien beschleunigt und die Arbeit effizienter.

So setzen Sie den Datumsfilter ein:

1. Navigieren Sie zu dem Zielordner, der die gesuchte(n) Datei(en) enthält und öffnen die Windows-Suche mit der Tastenkombination [Windows][F].

2. Oben rechts im Bildschirm öffnet sich das Suchfeld. Klicken Sie hier auf den Suchfilter „Änderungsdatum“.

3. Eine Kalenderansicht mit dem aktuellen Datum öffnet sich. Klicken Sie auf die links unten vordefinierten Zeiträume oder für länger zurückliegende Zeiträume klicken Sie auf den aktuellen Monat. Mit jedem weiteren Klick wählen Sie ein größeres Zeitfenster. Mit den Links- und Rechts-Pfeilen navigieren Sie zwischen den chronologisch angeordneten Zeiträumen.

4. Während des navigieren durch die verschiedenen Zeiträume, zeigt Windows 7 die in diesen Zeiträumen geänderten oder erstellten Dateien an.

 Tipp: Lesen Sie diesen Artikel, wie Sie weitere Suchfilter einsetzen und immer wiederkehrende Windows-Suchanfragen speichern können.

Die mobile Version verlassen