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Hardware & Software Windows 10

Bandbreite für Windows-10-Updates individuell einstellen

Mit der Veröffentlichung des Betriebssystems Windows 7 wurde auch der Download von Microsoft-Updates optimiert. Hierzu wurde eigens ein intelligenter Hintergrund-Übertragungsdienst implementiert, der die Updates unauffällig herunterladen und installieren soll. Leider funktioniert dieser tolle Dienst nicht immer einwandfrei und belegt dann einen Großteil der verfügbaren Bandbreite.

Das man in diesem Fall dann nicht immer flüssig im Web surfen kann, ist nicht weiter verwunderlich. In der aktuellen Version von Windows 10 (Redstone 4) lässt sich die Bandbreite für die Windows-Updates manuell einstellen.

Öffne die Windows-Einstellungen, rufe die Optionen Update und Sicherheit | Windows Update auf, und wechsle zu Erweiterte Optionen | Übermittlungsoptimierung.

Über den Schalter Downloads von anderen PCs zulassen, kannst du ensteiden, ob dein Computer zur weiteren Verbreitung von Updates im eigenen Netzwerk oder auch im Internet genutzt werden darf. Auf meinem eigenen Privatrechner habe ich diese Funktion übrigens abgeschaltet.

Der Link Erweiterte Optionen am Ende der Seite führt dich schließlich zu den Schiebereglern zur Beschränkung der Bandbreite für die Downloads.

Zwei separate Regler für Hintergrund- und Vordergrund-Downloads stehen zur Verfügung. 

Auch für den Fall, dass dein Rechner an der Verteilung von Windows-Updates teilnimmt, kannst du die Upload-Bandbreite hier entsprechend regulieren.

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Hardware & Software Office Software Word

Bilder und Grafiken in Word millimetergenau platzieren

Wer häufig mit Word arbeitet, hat sicherlich schon einmal versucht, Bilder oder andere Objekte in das Dokument einzufügen. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, das Objekt gleich beim ersten Mal richtig zu positionieren. Für diese Tätigkeiten sind bei Word zwei unterschiedliche Werkzeuge integriert.

Die Tools sind zwar nicht so umfangreich und detailliert wie bei PowerPoint, reichen aber für das Einfügen von Bildern und Grafiken vollkommen aus.

Lineal und Gitternetzlinien

Starte Word und rufe das Dokument auf, in das die Objekte eingefügt werden sollen. Dann klickst du in der Menüleiste auf das Register Ansicht oder bei älteren Office-Versionen auf Format.

Im Menüband aktivierst du im Bereich Anzeigen (od. Einblenden/Ausblenden) wahlweise das Lineal oder die Gitternetzlinien. Auf Wunsch kannst du auch beide Werkzeuge gleichzeitig verwenden.

Jetzt kannst du die einzufügenden Elemente millimetergenau in das Dokument einfügen und skalieren.

Gitternetzlinien konfigurieren

Wenn das eingeblendete Gitternetz für deine Bedürfnisse nicht die richtige Größe hat, dann lässt sich dies mit ein paar Klicks ebenfalls schnell ändern.

Wechsle in der Menüleiste in das Register Layout, bzw. Seitenlayout und klicke dann in der Gruppe Anordnen auf Ausrichten | Rastereinstellungen.

Im Dialogfenster Zeichnungsraster kannst du nun die Einstellungen für die Linien des Gitternetzes individuell anpassen. Mit dem Button OK speicherst du abschließend die neuen Werte.

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Hardware & Software Office Software

PowerPoint zum Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses zwingen

Wer bei Word umfangreiche Textdateien wie Dissertationen erstellt, legt normalerweise auch ein Inhaltsverzeichnis an. Das war bis Office 2007 auch bei PowerPoint möglich. In den nachfolgenden PowerPoint-Versionen fehlt diese automatische Funktion, aus Folien ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Das manuelle Anlegen funktioniert aber weiterhin.

Auch wenn das mit etwas mehr Zeitaufwand verbunden ist, wirkt eine Präsentation mit Inhaltsverzeichnis wesentlich professioneller und bietet einen Ausblick auf den Gesamtumfang des Inhalts.

Bevor jedoch das Inhaltsverzeichnis angelegt werden kann, muss die eigentliche Präsentation erstellt werden. Dann wechselst du in das Register Ansicht | Gliederungsansicht.

Um nun die Folienüberschriften in das Inhaltsverzeichnis zu übernehmen, öffnest du im linken Bereich der Gliederungsansicht mit der rechten Maustaste das Kontextmenü und wählst Gliederung reduzieren | Alle Ebenen reduzieren aus.

Dann markierst du in der Gliederungsansicht alle Folienüberschriften, legst hier per Rechtsklickmenü eine neue Folie an und fügst die Überschriften aus der Zwischenablage ein. Die Überschrift dieser neuen Präsentationsfolie könnte dann beispielsweise Inhaltsverzeichnis lauten. Sie lässt sich aber ganz normal bearbeiten.

Abschließend verschiebst du das Inhaltsverzeichnis an die gewünschte Position und speicherst dann die gesamte PowerPoint-Präsentation.

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Hardware & Software Multimedia Software

Wiedergabelisten für Musik und Filme für den VLC Media Player erstellen

Der Multimedia-Tausendsassa, der VLC Media Player, erkennt nicht nur nahezu jedes Format, er ist nicht auch zuletzt durch seine zahlreichen Zusatz-Funktionen einer der beliebtesten Open-Source-Player. Er kann nicht nur in andere Formate konvertieren, die Bild- und Ton-Spur korrigieren oder komprimierte Songs und Videos abspielen, es lassen sich auch ganz normale Wiedergabelisten für Musik und Videos anlegen.

Das Erstellen von Playlists ist mit dem VLC Player recht einfach. Bei der Installation wird ein Wiedergabelisten-Kontextmenüeintrag vorgenommen. Wenn du mit der rechten Maustaste auf einen Song oder ein Video im Windows Explorer klickst, kannst du das ausgewählte Element direkt der Wiedergabeliste des VLC hinzufügen.

Sollte der Kontextmenübefehl nicht vorhanden sein, ziehe die Datei einfach in die Playlist-Ansicht des VLC Media Players. Du kannst auch mit gedrückter [Strg]-Taste mehrere Dateien auswählen und sie so in die Wiedergabeliste aufnehmen.

Innerhalb der Playlist-Ansicht kannst du die Reihenfolge der einzelnen Einträge durch Ziehen mit gedrückter Maustaste ändern. Gespeichert wird die Playlist mit der Tastenkombination [Strg][Y].

Über die Bedienleiste am unteren Bildschirmrand kannst du neben Start und Stopp auch eine Zufallsauswahl der Playlisttitel einschalten oder einen Titel in Dauerschleife hören. Auch die gesamte Wiedergabeliste kannst du natürlich als Dauerschleife abspielen.

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Hardware & Software Office Word

Das geheime Inhaltsverzeichnis der Word-Dokumente

In umfangreichen Word-Dokumenten, wie zum Beispiel Manuskripte oder Diplomarbeiten, bestimmte Absätze und Textpassagen zu finden ist recht mühsam. Schnelles Scrollen führt dabei oft nicht zu einem schnellen Textfund. Besser ist es, das Inhaltsverzeichnis des Word-Dokuments einzublenden. Mit einem Klick findet man dann die gewünschte Überschrift.

Word 2003/2007/2010

Um das „geheime“ Inhaltsverzeichnis einzublenden, startest du Word und öffnest dann die betreffende Datei. In der Menüleiste klickst du auf Ansicht | Dokumentstruktur um das Inhaltsverzeichnis auf der linken Bildschirmseite einzublenden.

word-inhaltsverzeichnis-dokumentstruktur-einblenden-text-absatz-schnell-finden

Word 2013/2016

In den neuen Word-Versionen heißt diese Funktion Navigationsbereich und ist unter dem Register Ansicht im Bereich Anzeigen zu aktivieren.

word-2013-2016-navigationsbereich-ueberschrift-struktur-ansich-anzeigen-anklicken-inhaltsverzeichnis

Über die Dokumentstruktur findet man nicht nur in fertig gestellten Word-Dokumenten die gesuchte Textstelle viel schneller, auch in Dateien, in denen noch gearbeitet wird, ist diese Funktion sehr hilfreich. Beim Weiterschreiben des Textes aktualisiert sich das Inhaltsverzeichnis automatisch.

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Hardware & Software Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Alles Inklusive: Der kostenlose PC-Schutz von Comodo

Es gibt etliche gute Anbieter von Sicherheitssoftware, wie Anti-Viren-Programme, Adware-Cleaner und Firewalls. Wer guten Schutz gegen Angriffe aus dem Internet will, der muss meist regelmäßig in die Tasche greifen. Und das nicht zu knapp. Jahres-Abos von zuverlässiger Software kosten oft 30 – 50 Euro. Dass ein guter Schutz aber auch mal nichts kosten muss, stellt der Anbieter Comodo eindrucksvoll unter Beweis.

Rundum-Sorglos-Paket

Dieser Rundum-Schutz, die Comodo Internet Security, enthält neben einer Anti-Virus-Software auch eine effektive Firewall, einen Spyware-Scanner, einen Cloud- und Spiele-Modus, sowie eine Sandbox-Funktion. Die Sandbox erlaubt das Ausführen von Programmen in einem virtuellen, vom restlichen PC abgeschotteten Bereich. So gelangen infizierte Programme gar nicht erst auf deinen Computer.

Ein Sicherheits-Browser namens Chromodo, rundet das Angebot ab. Wer aber bereits einen Browser von Comodo, z. B. den Comodo Dragon (basiert auf Google Chrome) oder den Comodo IceDragon  (Mozilla Firefox kompatibel) verwendet, der benötigt den Chromodo Browser nicht unbedingt. Die beiden anderen Browser sind ebenfalls mit der Sicherheitssoftware kompatibel.

Download und Installation

Die Comodo Internet Security kann kostenlos auf der englischsprachigen Homepage von Comodo heruntergeladen werden. Wer eine deutschsprachige Internetseite bevorzugt, der wählt am besten die Webseite von Chip.de.

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Installation anpassen

Auf der ersten Seite des Installationsassistenten, klickst du als erstes unten links auf den Link Installation anpassen, um dir die in dem Installationspaket enthaltenen Software-Module anzeigen zu lassen.

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Hier kannst du den, nicht unbedingt benötigten GeekBuddy, sowie den Chromodo Browser von der Installation ausschließen. Mit dem Button Zurück kehrst du zum Installationsassistenten zurück.

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Auf der letzten Seite entfernst du das Häkchen aus der Checkbox, die die Yahoo-Suche empfiehlt. Schließe dann die Installation mit dem Button Zustimmen und Installieren ab.

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Programm starten und Virensignaturen aktualisieren

Beim ersten Start des Sicherheitsprogramms ist erst einmal die Aktualisierung der Virensignaturen erforderlich. Das Tool ist so eingestellt, dass du für ein Update nur noch auf die Schaltfläche Beheben klicken musst.

Im Menüband am unteren Rand des Programmfensters kannst du beispielsweise mit einem Mausklick auf Prüfen einen kompletten PC-Scan starten.

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Für XP-Nutzer besonders gut geeignet

Alles in allem ist das Sicherheitspaket Comodo Internet Security sehr zu empfehlen. Insbesondere gilt das für Windows-XP-Nutzer, die mittlerweile ohne Hilfe von Microsoft-Sicherheitsupdates auskommen müssen.

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Hardware & Software

Den Adobe Reader so einstellen, dass er sich die letzte angezeigte Position merkt

Jeder Computerbesitzer hat PDF-Dateien auf seinem Rechner. Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Dokumente im Internet. Egal ob Brief, eBook oder Doktorarbeit, überall findet man PDF-Dokumente unterschiedlicher Größe. Und damit sind wir bereits beim Thema. Beim Lesen von langen PDF-Dateien am Bildschirm gibt es ein kleines Problem. Schließt man das Dokument, um zu einem späteren Zeitpunkt weiterzulesen, muss man sich diese Seite merken und dann dorthin zu scrollen oder die gewünschte Stelle über die Seiten-Nummer aufzurufen. Wer für die Anzeige den Adobe Reader verwendet, der kann das Tool jedoch so einstellen, dass es sich beim Schließen automatisch die letzte Anzeigeposition merkt.

Die Änderung der Einstellungen des Adobe Reader sind blitzschnell durchgeführt. Starte deinen Adobe Reader, beispielsweise per Doppelklick auf ein PDF-Dokument.

Oben in der Menüleiste klickst du dann auf Bearbeiten | Voreinstellungen.

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Im Dialogfenster der Voreinstellungen wechselst du auf der linken Seite in die Kategorie Dokumente. Anschließend aktivierst du in den Öffnen-Einstellungen die Option Letzte Anzeigeeinstellungen beim erneuten Öffnen fon Dokumenten wiederherstellen. Mit dem Button OK speicherst du die Änderung.

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Ab sofort werden die PDF-Dokumente an der Stelle geöffnet, an der sie zuvor geschlossen wurden. Außer der letzten Position, merkt sich der Adobe Reader übrigens auch den Zoom-Faktor.

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Hardware & Software Office Word

Automatische Tabellenoptimierung bei Word unterbinden

Wird der Inhalt von Tabellen die in Word eingefügt wurden geändert, hat das manchmal überraschende Verschiebungen zufolge, da bei Word sofort der Optimierungsdrang einsetzt. Diese ungewollten Auswirkungen wieder rückgängig zu machen, erfordert viel Zeit und Geduld. Doch mit nur einer Änderung in den Einstellungen kann man die automatische Format-Anpassung verhindern.

Starten Sie Word und öffnen Sie die Datei mit der integrierten Tabelle. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine beliebige Zeile der Tabelle und wählen Sie die Option „Tabelleneigenschaften“.

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Im Dialogfenster „Tabelleneigenschaften“ klicken Sie im Register „Tabelle“ auf den Button „Optionen“ und entfernen im Unterfenster „Tabellenoptionen“ das Häkchen aus der Checkbox von „Automatische Größenänderung zulassen“.

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Bestätigen Sie dann die Änderungen beider offenen Dialogfenster mit „OK“.

Enthält Ihr Word-Dokument mehrere Tabellen, müssen Sie die Änderungen für jede Tabelle separat vornehmen.