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Mit eigenen Schnellbefehlen blitzschnell zum gewünschten Verzeichnis springen

Das Aufrufen von häufig benutzten Verzeichnissen kann durch Desktopverknüpfungen, oder durch anpinnen an die Start- und Taskleiste wesentlich beschleunigt werden. Der Nachteil dieser Möglichkeiten ist eine eventuelle Unübersichtlichkeit des Desktops und das beschränkte Platzangebot von Start- und Taskleiste. In diesem Fall empfiehlt sich die Anlage von „Benutzervariablen“. Im Windows-Explorer eingegeben, sorgen sie für einen schnellen Zugriff auf das gewünschte Verzeichnis.

Zum Erstellen einer Benutzervariablen gehen Sie wie folgt vor:

Mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] öffnen Sie die Seite der Basisinformationen Ihres Computers und wählen im linken Bereich die Option „Erweiterte Systemeinstellungen“ aus.

bild-1-benutzer-variable-anlegen-abkürzung-verzeichnis-windows-7-explorer-adresszeile-eingeben-systemeinstellungen

Im neuen Fenster, den „Systemeigenschaften“, öffnen Sie mit einem Klick auf den Button „Umgebungsvariablen“, das gleichnamige Unterfenster.

bild-2-systemsteuerung-systemeigenschaften-erweitert-umgebungsvariablen-benutzervariable-anlegen

Für die Neuanlage einer Benutzervariablen wählen Sie im Bereich „Benuztervariablen für <Benutzername>“ die Schaltfläche „Neu“ aus. Tragen Sie im oberen Textfeld den Namen der neuen Benutzervariablen und im unteren Feld den Speicherpfad des betreffenden Ordners beziehungsweise des Verzeichnisses ein.

bild-3-neu-name-variable-wert-pfad-eintippen-eintragen-anführungszeichen-entfernen-löschen-abkürzung

Je nachdem wie lang der Speicherpfad ist, lohnt sich das Kopieren des gesamten Pfades in die Zwischenablage. Beim Einfügen in das Feld „Wert der Variablen“ entfernen Sie dann die Anführungszeichen am Anfang und am Ende des Pfades. Bestätigen Sie die offenen Fenster jeweils mit „OK“.

Das Kopieren eines kompletten Verzeichnis- oder Ordnerpfades ist recht einfach:

Navigieren Sie zu dem betreffenden Ordner, und öffnen Sie per Rechtsklick mit gleichzeitig gedrückter [Umschalt]-Taste dessen Kontextmenü. Mit der Option „Als Pfad kopieren“ fügen Sie den gesamten Pfad der Zwischenablage hinzu.

bild-4-verzeichnis-windows-7-pfad-win7-schnellbefehl-ordner-abkürzung-adressfeld-explorer-direkt-zugriff-aufrufen

Anschließend können Sie den Pfad mit den üblichen Methoden (z. B. [Strg][V]) wieder einfügen.

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Windows 7 und 8: Mit nur zwei Mausklick einen kompletten Verzeichnispfad in die Zwischenablage kopieren„.

Doch zurück zu den Benutzervariablen…

Nachdem Sie die drei Fenster geschlossen haben, starten Sie den Windows Explorer um die soeben angelegte „Abkürzung“ zu testen.

Geben Sie im Adressfeld des Explorers den Namen der Benutzervariablen mit vorangestelltem und nachfolgendem Prozentzeichen ein und drücken Sie dann die Taste [Enter].

In diesem Beispiel sieht der Befehl wie folgt aus:

%otr%

bild-5-windows-explorer-adresszeile-name-prozent-zeichen-enter-eingabe-schnellbefehl-verzeichnis-ordner-aufrufen

Der mit diesem Schnellbefehl verknüpfte Ordner…

bild-6-ergebnis-schnellbefehl-verknüpft-geöffnet-ordner-verzeichnis-direktzugriff-blitzschnell

…wird ohne Umweg direkt geöffnet.

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Probleme bei der Installation von neuen Peripheriegeräten?

Wenn Sie bei dem Versuch ein neues Gerät wie Drucker oder Scanner zu installieren, immer Fehlermeldungen bekommen und sich letztendlich das Gerät nicht installieren lässt, beginnt die Fehlersuche. Mit großer Sicherheit liegt das an dem Treiber des Vorgängergerätes. Ein Anruf bei der Hotline des Herstellers wird diese Vermutung bestätigen. Da diese Treiberleichen im Geräte-Manager nicht sichtbar sind, muss man einen kleinen Umweg gehen, um das Problem zu lösen.

Da der Geräte-Manager nur aktive Geräte anzeigt und somit nur dann die Treiber entfernt werden können, wird das zu einem Problem, wenn das Altgerät nicht mehr existent ist. In diesem Fall müssen die alten und unsichtbaren Geräte eingeblendet werden. Gehen Sie wie folgt vor:

Vorgehensweise bei Windows XP

Bei Windows XP öffnen Sie das Fenster der Systemeigenschaften mit der Tastenkombination [Windows][Pause]. Im Register „Erweitert“ klicken Sie auf den Button „Umgebungsvariablen“.

bild-1-windows-xp-win7-8-vista-treiber-alt-leichen-entfernen-neu-installieren-gerät-problem-lösung

Neue Umgebungsvariable anlegen

Im Fenster der“Umgebungsvariablen“ erzeugen Sie einen neuen Eintrag mit der Schaltfläche „Neu“.

bild-2-umbegungsvariablen-neu-xp-anlegen-wert-name-devmgr, show-nonpresent-devices

Geben Sie im nächsten Dialogfenster im Feld „Name der Variablen“ die Zeichenfolge „devmgr_show_nonpresent_devices“ ein und darunter den Wert „1“. Bestätigen Sie die Eingaben mit „OK“.

bild-3-windows-microsoft-xp-devmgr-umgebungsvariablen-unsichtbar-gerät-anzeige-wert-fenster-register-erweitert

Computer-Neustart zur Aktivierung erforderlich

Schließen Sie nun alle offenen Fenster und starten Sie Ihren Rechner neu. Dann öffnen Sie erneut das Fenster der „Systemeigenschaften“ mit der Tastenkombination [Windows][Pause] und wechseln zum Register „Hardware“. Öffnen Sie dann mit der entsprechenden Schaltfläche den „Geräte-Manager“. Mit Klick auf „Ansicht | Ausgeblendete Geräte anzeigen“ werden die Treiberleichen angezeigt. Sie sind mit hellgrauen Rauten gekennzeichnet.

bild-5-systemeigenschaften-geräte-manager-ansicht-ausgeblendete-geräte-anzeigen-blass-grau

Anzeige und Entfernung der alten Treiber

Zum Entfernen der alten Treiberbestände öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf den zu löschenden Treiber das Kontextmenü und wählen dort „Deinstallieren“.

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Vorgehensweise bei Windows 7, 8 und Vista

Die Nutzer der Betriebssysteme Windows 7, 8 und Vista unterscheidet in den Arbeitsschritten nur ein einziger Zwischenschritt im ersten Arbeitsschritt. Nach der Tastenkombination [Windows][Pause] klicken Sie im linken Bereich der Basisinformationen des Computers auf „Erweiterte Systemeinstellungen“.

bild-4-vista-windows-xp-7-8-win7-win8-zwischenschritt-erweiterte-systemeinstellungen-identisch

Danach wird das bekannte Dialogfenster „Systemeigenschaften“ geöffnet. Die weiteren Arbeitsschritte sind identisch.