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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: RAM-Begrenzung des Arbeitsspeichers aufheben

Gründe für eine Begrenzung des Arbeitsspeichers gibt es genug. Ist aber der Arbeitsspeicher von beispielsweise 8 Gigabyte auf 4 Gigabyte begrenzt, dann ist das doch etwas zu knapp. Wenn im Computer nicht gerade die neueste High-End-Grafikkarte eingebaut ist, kann man die Beschränkung durchaus abschalten.

Gerade Grafikkarten nutzen einen Teil des Arbeitsspeichers, um komplexe Grafiken flüssig darstellen zu können. Wenn Sie aber nach der Umstellung merken, dass die Darstellungen nicht mehr flüssig laufen, sollten Sie die Begrenzung wieder aktivieren. Die RAM-Begrenzung kann leider nur in 64-Bit-Versionen abgeschaltet werden.

Sollte die Diskrepanz zwischen installiertem und tatsächlich verfügbarem Arbeitsspeicher zu groß sein, dann wäre ein Umstieg von der 32-Bit auf die 64-Bit-Version überlegenswert.

Genaue Auskunft können Sie in den Basisinformationen Ihres Computers sehen. Der Weg dorthin ist wie folgt: „Start | Systemsteuerung | System und Sicherheit | System“

Und so entfernen Sie die RAM-Begrenzung:

1. Mit der Tastenkombination [Windows][R] starten Sie das Fenster „Ausführen“. Geben Sie den Befehl „msconfig“ in das Eingabefeld ein, und klicken Sie auf „OK“.

Im neuen Dialogfenster „Systemkonfiguration“ wechseln Sie zum Register „Start“ und klicken auf „Erweiterte Optionen“.

In „Erweiterte Startoptionen“ entfernen Sie den Haken aus der Checkbox der Option „Maximaler Speicher“. Mit dem Button „OK“ schließen Sie beide offenen Dialogfenster. Starten Sie den Computer neu, damit die Änderung im Betriebssystem aktiviert wird.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows XP

Bald ist Schluss mit Windows XP

Nächstes Jahr, um genau zu sein, am 8. April 2014 wird der Support für Windows XP, Service Pack 3 eingestellt. Das gilt auch für Office 2003. Nach eigenen Angaben von Microsoft begründet das Unternehmen die Beendung des Supports mit ihren im Oktober 2002 veröffentlichten Lifecycle-Richtlinien.

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Darin heißt es unter anderem, dass Microsoft-Unternehmens- und Entwicklerprodukte wie Office und Windows mindestens 10 Jahre Support enthalten. Diese Frist teilt sich im Wesentlichen in 5 Jahre Mainstream-Support und 5 Jahre Extended-Support auf. Diese kann aber, je nach Aktualität der Produkte, werksseitig verlängert werden.

Windows XP hat diesen Support-Zeitraum bereits um fast drei Jahre überschritten und Office 2003 feiert dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag.

Da der internationale Anteil der XP-User nur noch bei ungefähr 38 Prozent liegt, hat Microsoft nun beschlossen, den Focus auf die neueren Betriebssysteme zu legen.

Ab dem 8. April 2014 wird es für beide Programme nicht einmal mehr Sicherheits-Updates geben, umso mehr sollte man sich bald um ein Upgrade auf Windows 7 oder Windows 8 kümmern.

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Hardware & Software Windows 8

Rechtzeitig auf Windows 8 Pro umsteigen – für weniger als 20 Euro!

Seit zwei Monaten ist es amtlich: Windows 8 erscheint schon am 26. Oktober 2012. Der offizielle Preis steht aber noch nicht endgültig fest. Berichte im Web sprechen von ungefähr 199 US-Dollar (ca. 160 Eur). Das sind aber noch keine, von Microsoft bestätigten Preise. Fest steht nur, dass eine, bis Ende Januar 2013 begrenzte Sonderpreis-Aktion gestartet wird, bei der Windows 8 schon ab 15 Euro erhältlich sein wird.

Nutzer, die bereits eine Lizenz für Vista, Windows 7 oder XP besitzen, können für 40 US-Dollar (= 32 Euro) auf „Windows 8 Pro“ umsteigen. Der Download wird auf der Webseite „http://windows.microsoft.com“ erhältlich sein.

Wer eine DVD-Version benötigt, zahlt im Aktionszeitraum 55 US-Dollar (= 44 Euro).

Diejenigen, die vom 2. Juni 2012 bis zum 31. Januar 2013 einen PC mit Windows 7 Betriebssystem kaufen, belohnt das Schicksal (Microsoft) mit dem Upgrade auf „Windows 8 Pro“ für nur 15 Euro! Registrieren Sie sich sich nach dem Kauf auf „http://www.windowsupgradeoffer.com/de-DE“ und laden Sie anschließend das Upgrade herunter. Im Preis sind sogar noch 90 Tage Microsoft-Support inbegriffen.

Generell gilt für den Wechsel auf Windows 8, dass nur bei Windows-7-Rechnern das Upgrade verlustfrei möglich ist. Wer von XP auf Windows 8 umsteigt, behält nur die persönlichen Dateien, die Systemeinstellungen werden nicht übernommen. Außerdem wird es das Betriebssystem erstmalig nur als OEM-Version geben.

OEM-Versionen sind mit Vollversionen (Retail) praktisch identisch. Der Unterschied liegt nur darin, dass die Vollversion in einer Box und mit Support verkauft wird. Bei Windows 7 bedeutete das, dass die OEM-Version ca. 70 Euro kostete, die Vollversion im Einzelhandel dagegen bis zu 150 Euro.

Wer viel Geld sparen möchte, sollte frühzeitig auf Windows 8 umsteigen. Auch hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm!!!

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7: Den Windows Explorer statt mit den Bibliotheken wieder mit der Laufwerks-Ansicht starten

Dass das Layout von Windows 7 überarbeitet wurde, ist keine neue Erkenntnis. Bei der Umstellung von Windows XP auf Windows 7 dürfte allerdings jedem aufgefallen sein, dass beim Start des Windows-Explorers nun die Bibliotheks-Ansicht anstatt der Laufwerks-Ansicht gezeigt wird.

Mit der Zeit gewöhnt man sich zwar daran, wer aber oft auf die Laufwerke direkt zugreift, für den ist es eher hinderlich. Mit einer kleinen Änderung  in den Eigenschaften kann man wieder die Laufwerks-Ansicht einstellen.

Und so einfach geht es:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Explorer-Symbol in der Taskleiste, danach erfolgt wieder ein Rechtsklick auf „Windows-Explorer“. Wählen Sie dann im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“.

2. Im neuen Dialogfenster „Eigenschaften von Windows-Explorer“ wechseln Sie zum Register „Verknüpfung“.

3. Im Eingabefeld neben dem Eintrag „Ziel“ ändern Sie den Eintrag auf

%windir%explorer.exe /e,::{20d04fe0-3aea-1069-a2d8-08002b30309d}

und bestätigen die Änderung mit OK.

Ab sofort startet der Windows-Explorer in der Laufwerks-Ansicht.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7 Systemvoraussetzung: Das brauchen Sie für Windows 7

Windows 7 ist das beliebteste Betriebssystem für PCs. Wenn Sie von einer früheren Windows-Version auf Windows 7 wechseln möchten, stellt sich allerdings die Frage, ob die Hardware für Windows 7 ausreicht. Das verraten die offiziellen Windows 7  Systemvoraussetzungen.

Die Windows 7 Systemvoraussetzungen

Die Hardwareanforderungen von Windows 7 sind nicht hoch. Generell gilt: Falls Sie sich erst in den letzten 12 Monaten einen neuen Rechner gekauft haben, sind Sie bereits gut für Windows 7 gerüstet. Aber auch auf den meisten älteren Rechnern läuft Windows 7 – dank der geringen Systemvoraussetzungen – meist problemlos. Generell gelten für Windows 7 folgende Systemvoraussetzungen:

  • Prozessor: ein 1-GHz-Prozessor oder höher
  • Speicher: 1 GB RAM (für Windows 7 32 Bit) oder 2 GB RAM (für Windows 7 64 Bit)
  • Festplatte: 16 GB freier Festplattenspeicher (für Windows 7 32 Bit) oder 20 GB freier FEstplattenspeicher (für Windows 7 64 Bit)
  • Grafikkarte: DirectX-9-Grafikkarte mit WDDM 1.0- oder höherem Treiber

Das sind die Grundvoraussetzungen für Windows 7, um zumindest die Grundfunktionen nutzen zu können. Falls Sie weitere Windows-7-Funktionen nutzen möchten, gelten mitunter folgende ereiterten Systemvoraussetzungen:

  • Spiele und Videowiedergabe: DirectX-10-Grafikkarte mit mehr Grafikspeicher
  • Windows Media Center: TV-Tuner
  • Windows Touch und Tablet PC: Touch-fähige Displays
  • Heimnetzgruppe: Netzwerkkarte
  • CD/DVD brennen: CD/DVD-Brenner
  • BitLocker-Verschlüsselung: TPM 1.2 Modul (Trusted Platform Module)
  • BitLocker to Go: USB-Flashlaufwerk
  • Windows XP-Modus: zusätzliche 1 GB RAM und 15 GB zusätzlichen Festplattenspeicher

Systemvoraussetzungen testen mit dem Windows 7 Upgrade Advisor

Ob Ihr „alter“ PC fit für Windows 7 ist, können Sie selbst herausfinden. Microsoft bietet im Internet kostenlos den „Windows 7 Upgrade Advisor“ an. Das ist ein kostenloses Prüfprogramm, das Ihren derzeitigen Rechner unter die Lupe nimmt und nach wenigen Minuten verrät, ob Windows 7 läuft, ob alle Systemvoraussetzungen erfüllt sind und wo Sie eventuell nachbessern müssen. Sie erhalten das Prüfprogramm für die Windows 7 Systemvoraussetzungen auf folgender Seite:

Treiber, Updates und Downloads für den Umstieg

Ebenfalls interessant: Auf der Webseite

bietet Microsoft jede Menge Treiber, Updates und Programme für den Umstieg auf Windows 7. Die Seite verrät auch, welche „alten“ Programme und Geräte garantiert unter Windows laufen. Unterteilt in „Software“ und „Hardware“ können Sie hier zum Beispiel feststellen, ob Office-Programme, Spiele oder Drucker unter Windows 7 funktionieren.

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Outlook

Outlook: Von MS Mail und Exchange zu Outlook

„Aus zwei mach eins“ – Nach diesem Motto ersetzt Microsoft Outlook die bisherigen Nachrichtenzentralen Microsoft Mail und Microsoft Exchange sowie den Terminplaner Schedule+ und vereint die Funktionalitäten beider Anwendungen unter einer einheitlichen Oberfläche. Doch keine Sorge, Outlook macht den Umstieg von MS Mail, Exchange und Schedule+ besonders leicht.

Kinderleicht: Von Exchange zu Outlook

Wenn Sie bereits zuvor mit dem Exchange-Client von Windows oder Schedule+ 95 von Office gearbeitet haben, können Sie praktisch nahtlos mit dem neuen Infor¬ma-tionsmanager Outlook weiterarbeiten. Da Outlook und Exchange die gleichen MAPI-Profile, Informationsdienste und Persönlichen Ordner verwenden, arbeiten Sie beim Umstieg auf Outlook sofort mit Ihren bisherigen Mail-Einstellungen und Adre߬büchern weiter. Lediglich in Sachen Termin- und Adreßverwaltung müssen Sie unter Umständen selbst Hand anlegen. Bereits bei der Installation von Outlook haben Sie beispielsweise die Wahl, weiterhin mit dem bisherigen Schedule+-Kalender oder direkt mit dem neuen Outlook-Kalender weiterzuarbeiten. Die zuvor in Schedule+ erfaßten Kontakte übernimmt Outlook leider nicht automatisch in Outlook übernommen. Das Importieren der Kontaktinformationen geht dank des Import-Assistenten jedoch leicht von der Hand.

Handarbeit: Von MS Mail zu Outlook

Auch für Anwender von Microsoft Mail 3.x und Schedule+ 1.0 lohnt sich der Umstieg auf Microsoft Outlook. Allerdings müssen Sie hier mit ein wenig mehr Handarbeit rechnen, da Outlook die MS Mail-Daten nicht automatisch übernimmt. Hier gilt es zunächst, die MMF-Nachrichtendatei zu importieren, in der MS Mail sämtliche Nachrichten, Anlagen und das Persönliche Adreßbuch speichert. Der Import erfolgt dank des Import-Assistenten weitestgehend automatisch; das Kennwort für die MMF-Datei genügt, und schon wandern Nachrichten und Adreßbucheinträge in den Outlook-Datenbestand. Im Gegensatz zu Schedule+ 95 läßt sich der Schedule+ 1.0-Kalender leider nicht in Outlook integrieren. Hier müssen Sie sowohl den kompletten Kalender als auch die Adreßbestände manuell in das Outlook-Format konvertieren. Der Import-Assistent von Outlook steht Ihnen dabei wieder hilfreich zur Seite.