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Fenster klonen und z.B. gleichzeitig surfen und YouTube-Videos anschauen (Video)

Gleichzeitig an einem Excel-Sheet arbeiten und Fernsehen schauen, YouTube-Videos abspielen oder eine andere Excel-Tabelle anzeigen? Das geht normalerweise nicht, sich Windows-Fenster stehts überlappen. Ganz anders, wenn das kostenlose OpenSource-Tool OnTopReplica installiert ist. Dann können Sie jedes beliebige Fenster oder Teile davon als Replika auf den Bildschirm legen. Es bleibt immer oben sichtbar oder ist wahlweise transparent. Im geklonten Fenster läuft dann zum Beispiel ein YouTube-Video, der TV-Livestream oder jedes beliebige andere Fenster.

Fenster klonen: Beliebige Fenster als Overlay anzeigen

Ein Beispiel: Sie arbeiten an einer Excel-Datei, möchten aber gleichzeitig den TV-Livestream anschauen? Normalerweise müsste man jetzt die Fenster so verschieben, dass Excel und der Browser mit dem Livestream nebeneinander angeordnet werden. Das ist nicht nur eine Fummelei, sondern kostet auch wertvollen Platz auf dem Bildschirm.

Viel einfacher geht’s, wenn das Gratisprogramm OnTopReplica installiert ist. Dann können Sie Fenster klonen, also ein kleines Overlay-Fenster einblenden, in das Sie den Inhalt jedes beliebigen anderen Fensters einblenden können – den Browser mit dem YouTube-Video, den Outlo0k-Posteingang, eine andere Excel-Tabelle, egal was. Auch Ausschnitte des Fensters sind kein Problem. So sieht das Ganze dann zum Beispiel aus, unten rechts läuft ein YouTube-Video (ein geklontes Browserfenster mit geöffneter YouTube-Seite) und legt sich über die Excel-Tabelle:

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OnTopReplica – So funktioniert der Overlay-Trick

Das Einrichten eines Overlay-Fenster ist kinderleicht. Beim Start des Tools OnTopReplica erscheint ein leeres Overlayfenster. Hier sollten Sie beim ersten Start die deutsche Sprache einstellen, indem Sie mit Rechts in ins Fenster klicken, den Befehl Settings | Deutsch aufrufen und danach das Programm neu starten.

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Um einen Ausschnitt eines beliebigen Fensters in das Overlay-Fenster zu legen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie das Fenster oder die Seite, die im Mini-Fenster angezeigt werden soll, etwa ein YouTube-Video.

2. Dann klicken Sie mit der rechten in das kleine Overlayfenster, rufen den Befehl Fenster wählen auf und klicken auf das gewünschte Fenster (etwa den Browser mit dem YouTube-Video)

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3. Zunächst wird das komplette Fenster im Overlay-Fenster angezeigt. Um nur einen Ausschnitt anzuzeigen (etwa nur den Videoplaywe), klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste ins Overlay-Fenster und wählen den Befehl Bereich wählen.

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4. Jetzt mit gedrückter Maustaste den Fensterbereich markieren, der im Overlay dargestellt werden soll, etwa nur der Videoplayer von YouTube. Die Auswahl mit Fertig bestätigen.

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Das war’s auch schon. Das Overlay-Fenster zeigt den gewählten Ausschnitt des Fensters und liegt immer oben auf. Wird das YouTube-Video im Browser gestartet, wird es auch im Overlay-Fenster wiedergegeben, da das Overlay-Fenster praktisch eine Kopie des Originalfensters bzw. eines Ausschnitts davon ist. Das Fenster lässt sich mit gedrückter Maustaste beliebig verschieben oder durch Ziehen der Ränder beliebig skalieren.

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Fenster durchsichtig machen, Klicks durchreichen

Sie können das Fenster auch halbtransparent darstellen, indem Sie per Rechtsklick und den Deckkraft-Befehl die Durchsichtigkeit ändern.

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Im Standardmodus ist das Overlay-Fenster nur eine „dumme“ Kopie des Originalfensterbereichs; Mausklicks innerhalb des Overlays haben keine Auswirkung. Sie können es aber auch so konfigurieren, dass Sie über das Overlay-Fenster das Originalfenster steuern und zum Beispiel das YouTube-Video starten und anhalten oder Vorspulen können. Dazu mit der rechten Maustaste ins Overlay klicken und den Befehl Erweitert | Klickerweiterung aktivieren aufrufen. Damit werden alle Klicks an das geklonte Fenster weitergereicht.

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Übrigens: Zu OnTopReplica haben wir ein kleines YouTube-Video gedreht. Hier können Sie das Fenster-Klon-Programm und die wichtigsten Einstellungen in Aktion sehen:

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Hardware & Software

WLAN schneller machen: HeatMapper zeigt die Router-Standorte mit dem besten Empfang

Bis zu 600 MBit/s versprechen die Hersteller von WLAN-Routern. Schön wär’s. Die Maximalgeschwindigkeit gibt es nur im Idealfall – also im Freien und ohne Störquellen. Sobald es aber durch mehrere Wände oder Etagen geht, sind oft Verbindungsabbrüche oder lahme Übertragungsraten an der Tagesordnung. Das muss nicht sein. Damit Sie das Funknetz auch in den letzten Winkeln nutzen können, lässt sich  mit einem kostenlosen Tool ganz einfach der beste Standort für den WLAN-Router herausfinden.

Heatmapper zeigt Standorte mit optimalem Empfang

Den optimale Standort für den WLAN-Router ermitteln Sie am einfachsten mit dem Gratisprogramm „Heatmapper„. Das Tool erstellt in kurzer Zeit eine Karte und verrät in den Farben grün bis rot, wo der Empfang ideal ist – und wo nicht. Damit es klappt, sollten Sie zuerst mit einem Grafikprogramm einen groben Grundriss der Wohnung zeichnen und die Skizze danach über „I have a map“ in den Heatmapper importieren. Der Maßstab  muss nicht hundertprozentig genau sein – es reicht eine grobe Skizze.

Im nächsten Schritt stellen Sie den WLAN-Router am gewünschten Standort auf. Hierbei reicht das Anschließen an die Steckdose; eine Verbindung zum Rechner ist nicht notwendig. Dann starten Sie auf dem Notebook das Heatmapper-Programm, laufen durch die Wohnung und markieren per Klick in der Karte den jeweiligen Standort. Im Idealfall sollten Sie die Messpunkte möglichst in allen Räumen setzen.

Sobald Sie genügend Punkte gesetzt haben, starten Sie mit einem Rechtsklick die Auswertung. Der Heatmapper erzeugt aus den Angaben anschließend eine Heatmapp Ihrer Wohnung, die genau zeigt, wie gut der Empfang in den einzelnen Räumen und Ecken ist. Je kräftiger das grün, umso besser ist der Empfang. Am besten wiederholen Sie Schritte, probieren nacheinander verschiedene Router-Standorte aus und schauen jedes Mal aufs Neue, wie gut der Empfang zum Notebook ist. Nach wenigen Minuten steht dann fest, wo der Router am besten aufgestellt werden sollte.

Heatmapper für Android: WifiPokrytec und Wifi Mapper

Simple Alternative für Android sind die Gratis-Apps WifiPokrytec und Wifi Mapper. Hier können Sie direkt auf dem Smartphone den Grundriss zeichnen, die Messorte auf dem Grundriss markieren und die Signalstärke messen.

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Hardware & Software Windows 8

Windows 8: Wo ist der Start-Button? Die fehlende Start-Schaltfläche wieder aktivieren

Mit Windows 8 wird alles anders. Nichts ist mehr so wie „früher“ bei Windows 7. Und damit ist nicht nur die ungewöhnliche Kachel-Oberfläche gemeint. Wer möchte, kann mit per Klick auf „Desktop“ oder mit der Tastenkombination [Windows-Taste][D] zurück auf den guten alten Windows-Desktop mit Startleiste und Desktop-Symbolen. Doch auch hier gibt es eine Überraschung: Die Start-Schaltfläche fehlt. Microsoft hält sie für überflüssig. Wer das anders sieht, kann den versteckten Start-Button wieder hervorzaubern.

Ich will meinen Start-Button zurück

Die Start-Schaltfläche ist nicht komplett verschwunden, sondern nur versteckt. Wer sie wiederhaben möchte, kann Sie entweder mit einem Eingriff in die Registry oder – viel einfacher – mit dem kostenlosen Start-Button-Tool „Start8“ aktivieren.

Um bei Windows 8 das Startmenü zu aktivieren, müssen Sie nur von der Webseite www.stardock.com/products/start8/ die Freeware „Start8 for Windows 8“ herunterladen und installieren. Und schon zeigt Windows 8 in der unteren linke Ecke der Taskleiste wieder den gewohnten Start-Button mit dem Startmenü.

Übrigens: Auf der Downloadseite wird zwar die Eingabe der E-Mail-Adresse verlangt – die Adresse ist aber nicht zwingend notwendig. Per Klick auf „Download“ und dann auf „You can download Start8 by clicking her“ startet der Download auch ohne Adresseingabe.

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Hardware & Software

Bildschirm aufzeichnen: Das Monitorbild abfilmen mit Camstudio

„Das kann ich nicht erklären, das muss ich dir zeigen“ – Das schönste Tutorial zur Handhabung eines bestimmten Programmes nutzt wenig, wenn manche Schritte sich mit Worten nur unzureichend erklären lassen. Für solche Fälle bietet es sich an, am heimischen PC einfach den Bildschirminhalt aufzunehmen, während man die Bedienung eines Programmes vorführt, um das entstandene Video dann dem Hilfesuchenden zuzusenden.

Ein kleines, handliches Programm, das diese Aufgabe hervorragend meistert, ist CamStudio:

Das Programm nimmt ebenfalls die Bewegungen des Mauszeigers (der z.B. auf mit der Druck-Taste erstellten Screenshots des Bildschirms verschwindet) und auf Wunsch sogar den Ton auf.

Bevor Sie Ihre erste Aufnahme starten, müssen Sie einige wenige Dinge einstellen: Über den Menüpunkt ‚Region‘ können Sie, Ihrem jeweils aktuellen Projekt angepasst, die Fenstergröße einstellen. Sie können zwischen dem gesamten Bildschirm und einem von Ihnen definierten Bereich wählen – bei letzterem ist dann wirklich nur das im Bild, was auch relevant ist. Mit einem Klick auf den Button ‚Select‘ können Sie die gewünschte Fläche einfach mit gedrückter Maustaste markieren. Unter ‚Options‘ können sie entscheiden, ob der Ton ebenfalls aufgezeichnet werden soll und wenn ja, von welcher Quelle (Lautsprecher oder Mikrophon).

Um nun die Aufnahme zu starten, drücken Sie einfach den roten Knopf. Wenn Sie zuvor eine bestimmte Region für die Aufnahme ausgewählt haben, ziehen Sie den nun erscheinenden Rahmen einfach an die gewünschte Stelle und klicken einmal mit der Maus, wenn die richtige Position erreicht ist. Der Rahmen verwandelt sich nun in vier unauffällige Markierungen und die Aufnahme startet. Sie können das Video pausieren (die Pausetaste befindet sich rechts neben dem roten Aufnahmeknopf) oderdurch einen Mausklick auf das „Stop“-Symbol (rechts neben „Pause“) die Aufnahme beenden. Nach einem kurzen Moment erscheint ein Fenster, in dem Sie den Speicherort des Videos auswählen können. Wenn Sie nun auf ‚Speichern‘ klicken, wird die Bildschirmaufzeichnung gespeichert und CamStudio informiert Sie über den aktuellen Fortschritt.

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Hardware & Software

Camstudio: Bildschirm und Monitor abfilmen mit dem Gratis-Screen-Capture-Tool „Camstudio“

Es gibt Situationen, in denen möchte man einfach aus dem Inhalt des PC Bildschirm ein kleines Video anfertigen, um auch anderen Personen bestimmte Vorgänge, Software oder Funktionen näher erklären zu können. Egal ob es um das Aufzeichnen so genannter Tutorials geht, die auf Videoplattformen hochgeladen werden oder für den Fall, dass eine Präsentation gefragt ist, kommen Sie nicht um die Nutzung spezieller Software herum.

Wenn Sie im Internet bereits nach Software gesucht haben, mit dem man das Monitorbild aufzeichnen kann, sind Sie vielleicht auf Camstudio gestoßen. Hierbei handelt es sich um eine kostenloses Programm, mit dem Sie alles mitschneiden können, was auf dem Bildschirm vor sich geht. Das Open Source Tool ermöglicht es auch Nutzern mit weniger Erfahrung als Desktop Regisseur eine einfache Handhabung. Soll eine Aufnahme gestartet werden, reicht ein Klick auf den Record-Button. Camstudio bietet zwei Videoformate an, in denen die gewünschten Bildausschnitte aufgezecihnet werden sollen. Je nach Wunsch kann man zwischen dem bekannten AVI- und dem SWF- Format frei wählen.

Besonders bei Präsentationen und Tutorials kommt es darauf an, sehr detailliert zu arbeiten. So bringt Camstudio auch einige Annotationen mit, mit denen Sie beispielsweise durch Symbole wie Pfeile und Kreise auf bestimmte Sequenzen im Desktop-Video aufmerksam machen können. Auch Texte können unkompliziert eingefügt werden, so dass man noch deutlichere Erklärungen im Video veröffentlichen kann. Das Resultat der Aufnahme beziehungsweise der Bearbeitung können Sie sofort überprüfen, das die Software über einen integrierten Player verfügt, der auch auch Klick mit der Wiedergabe des Clips loslegt.

Hier geht’s zum kostenlosen Download der Freeware „Camstudio“:
http://camstudio.org