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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Desktop-Anpassung plötzlich nicht mehr möglich? Die Freischaltung über die Registry hilft.

Windows ist und bleibt ein Füllhorn an Überraschungen. Fehlerhaftes Verhalten des Betriebssystems sorgt immer wieder für Erstaunen. So auch für eine unerklärliche Zugriffsverweigerung des Desktop-Designs. In diesem Fall lassen sich der Bildschirm-Hintergrund und die Bildschirm-Designs nicht mehr ändern. Glücklicherweise lässt sich dieser „Fehler“ über den Registrierungseditor sehr schnell beheben.

anpassen-design-desktop-zugriff-verweigert-windows-7-win7-freischalten-registry

Rufe mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen auf, gib den Befehl regedit ein, und mit einem Klick auf OK startet die Registry.

registry-starten-fenster-tastenkombination-windows-r-desktop-design-kein-zugriff

Navigiere im Registrierungseditor zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies

Überprüfe in den Ordnern Policies und Explorer, ob sich hier ein Eintrag namens NoThemesTab befindet. Öffne den Eintrag mit einem Doppelklick und ändere dann den Wert von 1 auf 0 (Null). Du kannst den Eintrag NoThemesTab aber auch direkt löschen.

nothemestab-registry-layout-desktop-abschalten-einschalten-funktion-systemsteuerung-windows-7-win7

Zur Überprüfung meldest du dich nun von deinem Benutzerkonto ab und loggst dich dann direkt wieder ein oder führst einen Computer-Neustart durch. Danach hast du wieder Zugriff auf die Desktop-Designs.

Tipp:

Den Eintrag NoThemesTab kannst du aber auch bewußt zur Sperrung des Desktop-Layouts verwenden. Zm Beispiel bei Computern, die von mehreren Personen genutzt werden.

Bei fehlendem Eintrag musst du diesen natürlich selbst erzeugen. Öffne dazu im rechten Bereich des Unterschlüssels Explorer mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und wähle die Option Neu | DWORD-Wert (32-Bit). Gib dann den Namen NoThemesTab ein, bestätige ihn mit der Taste [Enter], und öffne den neuen Eintrag mit einem Doppelklick.

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Nun änderst du den Wert von Null auf eins und bestätigst die Eingabe mit OK.

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Nach einer erneuten Benutzerkonten-Anmeldung ist die Änderung aktiv und die Desktop-Designs lassen sich nicht mehr ändern.

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Google Internet & Medien

Neue Sicherheitsfunktion für Ihren Google-Account: Warnung vor unberechtigten Nutzern

Sollten Sie merken, dass unerklärliche Dinge mit Ihrem Google-Konto geschehen und beispielsweise E-Mails verschwinden, könnte es daran liegen, dass Ihr Google-Konto gekapert wurde. Die neue Sicherheitsfunktion, die von Google eingeführt wurde, zeichnet alle Aktivitäten, die von Ihrem Konto ausgehen auf und stellt sie in Form eines Sicherheitsberichtes zur Verfügung. Diese Funktion muss aber manuell aktiviert werden.

Als erstes melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an und wechseln anschließend zu den „Kontoeinstellungen“.

Auf der linken Seite wählen Sie die Kategorie „Produkte“ und klicken danach auf die Schaltfläche „Zur Kontoaktivität“.

Auf der nächsten Seite starten Sie Ihre Kontoüberwachung mit einem Klick auf den blauen Button „Aktivieren“.

Nach ein paar Minuten liegt der erste Sicherheitsbericht im Posteingang Ihres Google-Mail-Accounts. Die nächsten Berichte über die Kontoaktivitäten erfolgen monatlich.

Mit der roten Schaltfläche „Bericht öffnen“ gelangen Sie zu allen Einzelheiten der Kontoaktivitäten. Anhand dieser Informationen werden Sie schnell erkennen, ob Ihr Konto von einem Hacker geknackt wurde. Spätestens jetzt sollte wieder ein neues Passwort vergeben werden. Um Zugriffsversuche zu erschweren, ist es generell ratsam Passwörter regelmäßig zu erneuern, sowie Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen dabei zu verwenden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Trotz Energiesparfunktion den Computer ab und zu ausschalten und richtig herunterfahren

Sie haben bestimmt schon mal von Ihrem Systemadministrator in der Firma oder von einer Computerhotline folgenden Rat gehört: „Haben Sie Ihren Computer heruntergefahren und neu gestartet?“ Dieser Spruch ist mittlerweile zu einem Running-Gag geworden. Aber Spaß beiseite, die immer besser gewordenen Energiesparfunktionen von Hardware und Software können bisweilen zu Problemen führen. Für unerklärliche Fehlermeldungen bis hin zu Leistungseinbrüchen und Systemabstürze gibt es einen einfachen, aber effektiven Vorsorge-Tipp.

Der Nachteil der Energiesparfunktionen ist, dass der Arbeitsspeicher nicht richtig bereinigt wird und fehlerhafte Prozesse oder Dienste nicht beendet werden.

Daher sollte mindestens einmal in einer Woche der Computer heruntergefahren oder ein Neustart durchgeführt werden. Nur so werden alle Prozesse beendet und können mit einem Neustart wieder richtig initialisiert werden.

Treten nach einem Neustart immer noch Probleme auf, dann sind das „echte“ Fehler, die professionell gelöst werden müssen.