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In LibreOffice automatische Linien verhindern

Der Writer von LibreOffice, einem Konkurrenzprodukt zu Microsoft Office, ist so eingestellt, dass bei dreimaligem Eintippen von Strichsymbolen automatisch eine durchgezogene Linie angezeigt wird. Dieses Standardverhalten lässt sich natürlich ändern.

Klicke in der Menüleiste auf Extras | Autokorrektur | AutoKorrektur-Optionen und wechsle dann zum Register Optionen.

Entferne das hier das Häkchen in der Checkbox der Einstellung Umrandung zuweisen. Anschließend sollte keine automatische Linie mehr erzeugt werden.

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WhatsApp: Versteckte Schriftarten-Funktion im Chat verwenden

Einzelne Begriffe oder kurze Textpassagen in einem Text hervorzuheben ist mit Textverarbeitungsprogrammen auf dem PC nicht besonders schwer. Etliche Features stehen dem Nutzer dafür zur Auswahl. Etwas anders sieht das bei Messengern wie WhatsApp aus. Wollte man in der Vergangenheit etwas besonders hervorheben, musste man es in Großbuchstaben schreiben oder Anführungszeichen verwenden. Dafür gibt es bei WhatsApp nun eine andere Lösung.

Seit einiger Zeit gibt es vier versteckte Chat-Codes, mit denen Nachrichten-Texte fett, kursiv und durchgestrichen dargestellt werden können. sogar ein neue Schriftart kannst du verwenden.

Die benötigten Zeichen werden jeweils vor und hinter dem zu formatierenden Text eingegeben.

  • Kursive Texte werden mit dem Unterstrich erzeugt: _kursiv_
  • Fettschrift mit der [*]-Taste: *fett*
  • und durchgestrichener Text mit dem Tilden-Zeichen [~]: ~durchgestrichen~

Um die vierte Funktion, die WhatsApp Schriftart FixedSys verwenden zu können, ist das Apostroph [`]. Hier sind vor und nach dem Text jeweils drei Zeichen erforderlich.

Zugegeben, der Einsatz der neuen Schriftart ist alles andere als komfortabel und für Schnellschreiber nicht gerade die beste Lösung. Die anderen drei Codes sind aber recht schnell einsetzbar. Insbesondere die Fettschrift dürfte hier am häufigsten verwendet werden.

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Schnelles Einfügen von Trennlinien in Word-Dokumente

Bei langen Word-Dokumenten kommen waagerechte Linien dann zum Einsatz, wenn Textpassagen besonders kenntlich gemacht werden sollen. Die horizontalen Trennlinien können durch wiederholtes Eintippen verschiedener Zeichen erzeugt werden. Der Nachteil: Wiederholtes Eintippen dauert recht lange und man muss auf die Breite des Dokuments achten. Word bietet aber auch Eingabehilfen an.

Die „Horizontale Linie“ in der Menüleiste

Über das Menüband im Register „Start“ können Sie im Bereich „Absatz“ mit dem Befehl „Horizontale Linie“ einen einfachen Strich unter den Text setzten.

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Anpassung über „Rahmen und Schattierung“

Wenn aber eine einfache Trennlinie nicht ausreicht, kann man über den Befehl „Rahmen und Schattierung“ die Linie in Farbe und Form ändern. Da diese Option aber auch wieder viel Zeit in Anspruch nimmt, wird „Rahmen und Schattierung“ häufig gar nicht verwendet. Die Linien werden daher meist in der Standardfarbe (schwarz) eingefügt.

Verschiedene Formen von Trennlinien

Ein kleiner Trick ermöglicht aber die Verwendung verschiedener Trennstriche.

Eine Wellenlinie wird beispielsweise mit dem „Tilden“-Zeichen (~)erzeugt. Drücken Sie dazu dreimal die Tastenkombination [AltGr] [+]…

linie-erzeugen-symbol-zeichen-dreimal-enter-druecken-eingeben-tippen

und bestätigen Sie mit der Taste [Enter]. 

tilden-wellenlinie-trennung-trennlinie-absatz-start-bearbeitungs-symbolleiste

Dieser Trick funktioniert mit verschiedenen Symbolen:

  • Der Bindestrich (Minuszeichen) erzeugt eine „normale“ Linie
  • Der Unterstrich erzeugt eine dickere Trennlinie
  • Das Tilden-Zeichen eine Wellenlinie
  • Die Raute eine sehr markante, dicke Linie
  • und die Sterntaste erzeugt eine gepunktete Linie

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Diese Trennlinien-Funktion ist auch in den Vorgänger-Versionen von Word 2013 enthalten.

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Hardware & Software Word

Word: Textpassagen in anderer Farbe unterstreichen

Word bietet die Möglichkeit, einzelne Textpassagen zu unterstreichen. Allerdings wird dabei standardmäßig dieselbe Farbe wie beim Text verwendet, der unterstrichen werden soll. Um einzelne Passagen besser hervorzuheben, kann es jedoch sinnvoll sein, zum Unterstreichen eine andere Farbe wie zum Beispiel Rot zu verwenden. Das Programm bietet auch hierfür eine entsprechende Lösung.

Rot unterstreichen. Oder grün. Oder blau. Oder…

Um dies zu realisieren, müssen Sie zunächst die Textpassage markieren, welche Sie in einer anderen Farbe unterstreichen möchten. Gehen Sie dann anschließend auf „Format | Zeichen“. Bei neueren Word Versionen funktioniert dies etwas anders. Klicken Sie hier in der Multifunktionsleiste auf „Start“ und gehen Sie zum Bereich „Start“. Rechts neben der Beschriftung befindet sich ein kleiner nach unten zeigender Pfeil, welchen Sie anklicken können.

Sie kommen dann anschließend zum Dialog „Zeichen“. Gehen Sie dort auf die Registerkarte „Schrift“ und wählen Sie im Kombinationsfeld „Unterstreichung“ das gewünschte Format aus. Wenn Sie beispielsweise die Option „Nur Wörter“ auswählen, dann unterstreicht Word lediglich die einzelnen Wörter des Textes ohne die vorhandenen Leerzeichen. Bei allen anderen Optionen wird dagegen immer der gesamte Text inklusive der Leerzeichen unterstrichen. Es gibt noch eine Reihe weiterer Formatierungsmöglichkeiten. So können Sie beispielsweise verschiedene Unterstreichungsarten wie einfach, doppelt oder gepunktet auswählen.

Haben Sie eine andere Option als „Ohne“ ausgewählt, wird automatisch auf der rechten Seite die Kombinationsbox „Farbe“ aktiviert. Hier können Sie nun einfach die gewünschte Farbe angeben, mit welcher Word den markierten Text unterstreichen soll. Nachdem Sie eine Farbe ausgewählt haben, können Sie die Änderungen mit einem Klick auf „OK“ speichern.

Zu beachten ist, dass die gewählte Formatierung ausschließlich für die vorher markierte Passage gültig ist. Wenn Sie später eine andere Passage mit einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche in der Symbolleiste unterstreichen, dann nutz Word zum Unterstreichen automatisch wieder die Textfarbe. Dies gilt, auch wenn Sie das Unterstreichen über die Tastenkombination [Strg][Shift][U] durchführen.

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Word: Lange Linien für einen Lückentext erstellen

Lückentexte sind Schriftstücke, in die der Leser eigene Notizen eintragen kann. Den klassischen Lückentext haben wir wohl alle mal in der Schule zum Ergänzen bekommen. Möchte man aber lange Linien erzeugen, nutzt man normalerweise die Taste mit dem Unterstrich [_] bzw. [Shift/Umschalten][-]. Allerdings müssen Sie dafür die Unterstrich-Taste viel zu oft drücken. Mit einem kleinen Trick geht’s schneller.

Starten Sie Word, öffnen Sie das betreffende Dokument oder erstellen es neu. Setzen Sie den Cursor an die Stelle, an der die Linie beginnen soll. Anschließend klicken Sie in der Symbol-Leiste auf die Schaltfläche „Unterstrichen“ oder nutzen alternativ die Tastenkombination [Strg][Umschalt][U]. Danach drücken Sie die [Tabulator]-Taste bis die Linie die gewünschte Länge hat.

Dieser Trick funktioniert mit allen Word-Versionen ab 2000. 

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Hardware & Software Office Word

Microsoft Word: Markierten Text nicht drucken

Das Drucken einer markierten Textstelle gehört zum Alltag von Word. Manchmal ist es aber nötig, eine mitten im Text gelegene Passage nicht auszudrucken. Wenn man diese Passage nicht ausdrucken will, kann man sie natürlich per Mausklick oder mit der Rückschritt-Taste herauslöschen und den restlichen Text ausdrucken. Die Gefahr hierbei ist aber, dass diese Änderung aus Versehen gespeichert wird. Existiert keine Sicherheitskopie, ist der ausgeschnittene Text verloren. Auch die Möglichkeit das Originaldokument zu kopieren und dann die Textstelle herauszuschneiden ist nicht optimal, da es zusätzlichen Aufwand bedeutet und unnötige Dateikopien produziert. Word kennt eine einfache Möglichkeit, Textpassagen auszublenden ohne diese auszuschneiden.

Auch das Markieren von mehreren Textstellen mit [Strg] und linker Maustaste zum Ausdrucken funktioniert leider nicht.

Das Ausblenden der nicht benötigten Textstelle ist die komfortabelste Lösung und hat zudem noch den Vorteil, dass der nachfolgende Text automatisch nachrückt und keine Lücke im Gesamtdokument entsteht.

So gehen Sie dabei vor:

1. Starten Sie Word und rufen das gewünschte Dokument auf.

2.  Suchen Sie die Textstelle, die nicht gedruckt werden soll, markieren sie und klicken in der Menüleiste auf „Format | A Zeichen“. Ab Word 2007 wählen Sie den Weg über „Start | Schriftart“.

3. Im Dialogfenster „Zeichen“ aktivieren Sie im Bereich „Effekte“ die Option „Ausgeblendet“ und klicken zur Bestätigung auf „OK“.

4. Der markierte Text verschwindet zwar, ist aber nicht gelöscht. Er wird mit dem folgenden Arbeitsschritt wieder sichtbar gemacht. Klicken Sie auf „Extras | Optionen“ und wechseln zur „Ansicht“. In der Checkbox vor „Eingeblendeten Text“ setzen Sie ein Häkchen.

5. Wechseln Sie nun von der Registerkarte „Ansicht“ zu „Drucken“ und stellen sicher, dass hier die Option „Ausgeblendeten Text“ deaktiviert ist. Gegebenenfalls entfernen Sie hier den Haken aus der Checkbox. Bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“.

Wer Word ab Version 2007 nutzt, der geht bei diesem Arbeitsschritt so vor: Klicken Sie auf „Word-Optionen | Anzeigen“ und setzen das Häkchen in die Checkbox von „Ausgeblendeten Text“. Prüfen Sie das sich kein Haken in der Checkbox von „Ausgeblendeten Text drucken“ befindet. Auch hier abschließend mit „OK“ bestätigen.

6. Die Textpassage, die nicht gedruckt werden soll, ist im Dokument mit einer gepunkteten Linie markiert. Jetzt können Sie die ganz normale Druckfunktion nutzen und das Dokument ohne die Textpassage ausdrucken.

Hinweis: Da die oben genannten Änderungen im Dokument gespeichert werden, empfiehlt es sich nach erfolgtem Druck, die ausgeblendeten Textpassagen (siehe punktierte Linie), wieder dem Gesamttext hinzuzufügen, da bei erneutem Druck die Passage fehlen wird. Hierzu wiederholen Sie die ersten drei Arbeitsschritte und entfernen das Häkchen bei „Ausgeblendet“ wieder.