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Hardware & Software Software

Zuverlässig alle Daten einer SD-Karte oder USB-Sticks löschen

An Weihnachten wird in vielen Familien der Wunsch nach einem neuen Handy, Notebook oder Tablet vom Christkind erfüllt. Nach Weihnachten werden anschließend die alten Geräte bei eBay verkauft. Smartphones und Tablets verkaufen sich viel besser, wenn sie zusammen mit SD-Karten abgegeben werden. Achte aber darauf, dass die Daten auf den Speicherkarten mit dem richtigen Spezial-Tool unwiederbringlich gelöscht werden.

Leider reicht die Löschfunktion des Windows-Explorers (Rechtsklick | Löschen), sowie die Taste [Entf], für ein effektives Entfernen von Daten bei weitem nicht aus. Hier wird lediglich der Schutz zum Überschreiben der Datei deaktiviert. Die Datei selbst ist immer noch vorhanden, auch wenn man sie nicht mehr sieht.

Mit dem Löschprogramm Eraser entfernst du schnell und effektiv die, auf dem Speichermedium abgelegten Dateien. Nach dem Löschvorgang lassen sich keine Daten mehr wieder zurückholen. Eraser ist kostenlos und kann auf der Webseite des Anbieters heruntergeladen werden.

Nach dem Download und der Installation von Eraser steckst du die betreffende SD-Karte oder den USB-Stick ein und startest das Löschtool.

Im Programmfenster legst du bei Erase Schedule über das Aufklappmenü einen New Task an und klickst anschließend auf den Button Add Data.

Im Dialogfenster Select Data to Erase stellst du über Target Type die Option Drive/Partition ein und wählst dann den USB-Anschluss oder den Steckplatz der Speicherkarte aus. Zusätzlich kannst du noch auswählen, welche Löschmethode verwendet werden soll.

Ich persönlich nutze gerne die Gutman-Methode, die den Datenträger mit bis zu 35 Durchgängen überschreibt und so alle Daten sicher und nicht wieder herstellbar löscht.

Bestätige die Auswahl mit dem Button OK, damit dieser Task in das Programmfenster der Erase Schedule übertragen wird. Mit einem Rechtsklick und dem Befehl Run Now startet der Löschvorgang.

Mit dem Tool Eraser lassen sich nicht nur USB-Sticks und SD-Karten löschen, auch die Inhalte externer und interner Festplatten, einzelne Ordner und den Papierkorb deines PC´s kannst du damit leeren.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Festplatten-Partitionen wieder zusammenfügen

Mehrere Partitionen auf einer Festplatte einzurichten, hat viele Gründe. Wird eine oder mehrere dieser Partitionen aber nicht mehr benötigt, können sie auch wieder zusammengeführt werden, um die reservierte Speicherkapazität weiterhin zu nutzen. Wie auch die Teilung der Festplatte, so muss die Zusammenführung ebenfalls manuell geschehen.

Zuerst die alten Daten sichern

Bevor du die Partitionen wieder zusammenfügst, sollte ein Backup der Daten erfolgen, dessen Partitionen aufgelöst werden. Sie gehen beim Zusammenführen verloren.

Alte Partition(en) löschen

Mit einem Klick auf den Windows-Button öffnest du das Startmenü und tippst in das Suchfeld Festplattenpartionen ein. Im Suchergebnis startest du dann die Option Festplattenpartitionen erstellen und formatieren.

Es öffnet sich das Dialogfenster der Datenträgerverwaltung, in der alle vorhandenen Partitionen aufgelistet sind. Per Rechtsklick-Menü löschst du die ausgewählte(n) Partition(en) mit dem Eintrag Volume löschen und bestätigst die nachfolgende(n) Warnmeldung(en).

Anstelle der alten Partitionen werden nicht zugeordnete Datenträger angezeigt.

Die Wiedervereinigung

Klicke mit der rechten Maustaste auf die Partition die erweitert werden soll und wähle im Kontextmenü den Eintrag Volume erweitern aus. Über den Nachfolgedialog fügst du die nicht zugeordnete(n) Partition(en) der Bestehenden hinzu. Über den Button Weiter schließt du dann die Zusammenführung ab.

Nun steht der freigegebene Speicherplatz wieder zur Verfügung.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Benutzerverzeichnis „AppData“ für den Fall einer Windows-Neuinstallation sichern

Viele Programme legen im Benutzerverzeichnis „AppData“ Benutzereinstellungen, Vorlagen und etliches mehr ab. Bei einer Neuinstallation des Windows-Betriebssystems gehen diese Daten verloren. Dann müssen Sie nach dem Aufspielen der benötigten Programme alle Einstellungen wieder anpassen. Selbst erstellte Vorlagen sind aber trotzdem verloren. Um sich viel Zeit und Arbeit zu ersparen, sollte man das Benutzerverzeichnis auf einer Speicherkarte, oder einer anderen externen Speichereinheit sichern. Eine regelmäßige Sicherung des Benutzerverzeichnisses ist daher empfehlenswert.

Der Ordner „AppData“ ist im Windows-Explorer standardmäßig ausgeblendet und muss vorher erst sichtbar gemacht werden. Dazu starten Sie bei Windows 7 den Explorer mit der Tastenkombination [Windows][E] und klicken auf „Organisieren | Ordner- und Suchoptionen“.

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Im Dialogfenster „Ordneroptionen“ aktivieren Sie im Register „Ansicht“ die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

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Bei Windows 8 gehen Sie wie folgt vor:

Im Menü „Ansicht“ schalten Sie bei „Ein/Ausblenden“ die Einstellung „Ausgeblendete Elemente“ ein.

Navigieren Sie nun zum Ordner „AppData“. Er befindet sich normalerweise im Pfad „C:\Benutzer\<Ihr Benutzername>\“.

Der benötigte Ordner ist ein Unterverzeichnis von „AppData“ und heißt „Roaming“. Kopieren Sie den kompletten Ordner „Roaming“ auf ein beliebiges Speichermedium. Normalerweise ist hier der Speicherbedarf recht klein, da „Roaming“ meist deutlich kleiner als 1 GB ist.

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Oft lohnt sich auch ein Blick in einen weiteren Unterordner. In dem Verzeichnis „Local“ legen ein paar Programme auch mal Daten und Benutzereinstellungen ab. Der Speicherbedarf kann hier aber größer sein. Kopieren Sie diesen Ordner ebenfalls auf den externen Speicher. Um Platz zu sparen, können Sie den Ordner „Temp“ problemlos weglassen.

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Die zwei weiteren Unterordner von „AppData“, „LocalLow“ und „LocalGoogle“ brauchen Sie nicht unbedingt zu sichern. Hier werden interne Daten von Google-Anwendungen und vom Internet-Explorer abgelegt, die eigentlich nicht benötigt werden. Haben Sie allerdings genügend Platz auf der mobilen Speichereinheit, kopieren Sie der Einfachheit halber den kompletten Ordner „AppData“. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Nach der Sicherung des Benutzerverzeichnisses blenden Sie „AppData“ in den „Ordner- und Suchoptionen“ wieder aus.

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Hardware & Software

Mozilla Thunderbird: Große E-Mails schnell finden und auf einen Schlag löschen

E-Mail mit großen angehängten Dateien werden oftmals viel zu lange aufbewahrt. Das gilt für den Posteingang genauso wie für den Ordner „Gesendete Dateien“. Die meisten dieser Dateien befinden sich ohnehin auf der Festplatte oder einem mobilen Speichermedium. Mit der Zeit mutieren diese E-Mails zu großen Speicherfressern und belasten unnötig die Festplatte des Computers oder des Notebooks. Von Zeit zu Zeit sollte man daher die größten E-Mails löschen.

Beim Thunderbird ist das keine große Sache. Ziemlich schnell sind die größten E-Mails identifiziert und gelöscht. Dazu wird im Posteingang des E-Mail-Clients die Spalte „Größe“ benötigt.

Sollte diese Spalte bei Ihnen noch nicht aktiviert worden sein, dann starten Sie Mozilla Thunderbird und klicken im Posteingang mit der rechten Maustaste auf eine der Spaltenüberschriften. Wählen im Kontextmenü die Option „Größe“ aus.

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Die Spalte „Größe“ wird direkt auf der rechten Seite eingefügt. Mit zwei Mausklicks auf „Größe“ werden alle E-Mails nach absteigender Größe sortiert. Markieren Sie nun die größten E-Mails mit einem Klick und gedrückter [Strg]-Taste. Der Button „Löschen“ befördert alle ausgewählten Nachrichten in den Papierkorb. Das war´s.

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Tipp:

Wenn Sie anstatt des Buttons „Löschen“ die Tastenkombination [Umschalt][Entf] benutzen, werden alle ausgewählten E-Mails ohne den Umweg über den Papierkorb endgültig gelöscht.

Funktioniert übrigens auch mit Microsoft Outlook…

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Google Internet & Medien

Im Google-Konto die Gmail-Adresse löschen und durch eine andere ersetzen

Beim Erstellen eines Google-Kontos muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Im Registrierungsformular können Sie direkt eine neue Gmail-Adresse anlegen, mit der Sie sich dann zukünftig einloggen. Es muss aber nicht immer Gmail sein. Mit dem Link „Ich möchte lieber meine aktuelle E-Mail-Adresse verwenden“ legen Sie in Ihrem zukünftigen Google-Account die bisherige E-Mail-Adresse als Login fest. Aber vielleicht haben Sie ja auch schon ein Google-Konto (mit Gmail) und möchten lieber eine andere E-Mail-Adresse nutzen. Im Nachhinein kann dies zwar geändert werden, die Funktion ist aber etwas versteckt. Mit den folgenden Arbeitsschritten wechseln Sie im Handumdrehen die E-Mail-Adressen aus.

Und so geht´s:

Über www.google.de rufen Sie Ihr Google-Konto auf und melden sich gegebenenfalls mit Ihren derzeitigen Login-Daten an. Klicken Sie auf Ihr Profilfoto und dann auf „Konto“.

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Auf der nächsten Seite wechseln Sie im linken Bereich zu „Produkte“ und klicken dann neben der Überschrift „Meine Produkte“ auf den Link „Bearbeiten“.

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Im nächsten Bildschirm klicken Sie auf den Link „Gmail endgültig entfernen“.

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Danach bestätigen Sie mit einem Häkchen das die Gmail-Adresse gelöscht werden soll, geben Sie noch die neue E-Mail-Adresse und das aktuelle Passwort ein und bestätigen den gesamten Vorgang mit dem roten Button „GMAIL ENTFERNEN“.

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Mit einer Meldung wird bestätigt, dass die Gmail-Adresse inklusive des gesamten Postfaches demnächst gelöscht wird und eine entsprechende Bestätigungsmail wird an die neue E-Mail-Adresse gesendet. Die Bestätigungsmail enthält einen Link mit dem Sie die endgültige Löschung der Gmail-Adresse bestätigen. Ignorieren Sie diese Benachrichtigung, passiert nichts und alles bleibt beim Alten.

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Wichtig:

Sichern Sie vorher alle wichtigen Nachrichten Ihrer Gmail-Adresse, da nach der Löschung der gesamte Posteingang unwiederbringlich weg ist.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Endgültiges Löschen ohne den Umweg über den Papierkorb

Wenn Sie auf Ihrem Computer Dateien löschen, werden diese erst einmal nur in den Papierkorb verschoben. Endgültig entfernt werden sie, wenn „Papierkorb leeren“ ausgewählt wird. Wer sich seiner Sache sicher ist, der kann den Papierkorb so konfigurieren, dass die Dateien direkt endgültig gelöscht werden.

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Mit einem Rechtsklick auf den Papierkorb öffnen Sie das Kontextmenü und wählen „Eigenschaften“. Aktivieren Sie anschließend die Einstellung „Dateien sofort löschen (nicht in Papierkorb verschieben)“ und speichern Sie die Änderung mit  „OK“. Das war´s schon.

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Wer die Bestätigungsmeldungen des Löschvorgangs ebenfalls deaktivieren möchte, der entfernt zusätzlich noch das Häkchen der Option „Dialog zur Bestätigung des Löschvorgangs anzeigen“. Dann ist die ausgewählte Datei ohne Nachfrage sofort und unwiederbringlich weg.

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, Dateien sofort zu löschen, ohne die Eigenschaften des Papierkorbs zu ändern.

Während des Löschvorgangs halten Sie die Taste [Umschalt] gedrückt, und bestätigen anschließend den Sicherheitsdialog mit „Ja“.

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Hardware & Software Multimedia Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows Media Player: Multimediadateien gegen versehentliches Löschen absichern

Die Medienverwaltung des Windows Media Players ist standardmäßig so eingestellt, dass Änderungen in den Playlisten direkte Auswirkungen auf die Speicherorte der Mediendateien haben. Löschen Sie zum Beispiel in einer Playlist einen Song oder einen Film, verschwindet die Datei nicht nur von dieser Playlist, sondern auch unwiederbringlich von Ihrer Festplatte. Der Grund hierfür ist Funktion des „automatischen Löschens“. Eigentlich ist diese Funktion für eine einfachere Medienverwaltung gedacht; sie ist aber besonders ärgerlich, wenn man aus Versehen etwas löscht. Besser ist, man stellt die Medienbibliothek so ein, dass die zu löschende Datei nur aus den Wiedergabelisten verschwindet, die Datei selbst aber erhalten bleibt.

Trotz Sicherheitswarnung Verlustgefahr von Multimediadateien

Bevor die Mediendatei endgültig gelöscht wird, fragt Windows, ob die Datei komplett vom Rechner gelöscht oder nur aus der Bibliothek des Media Players entfernt werden soll. Da dieser Sicherheitsdialog abschaltbar ist, birgt die automatische Löschfunktion trotz allem eine gewisse Verlustgefahr.

Endgültiges Löschen deaktivieren

Und so wird das unwiederbringliche Löschen deaktiviert:

1. Starten Sie den Windows Media Player, und klicken Sie auf „Organisieren | Optionen“.

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2. Im Dialogfenster „Optionen“ rufen Sie die Registerkarte „Medienbibliothek“ auf, entfernen das Häkchen aus der Checkbox der Einstellung „Aus der Medienbibliothek entfernte Dateien endgültig löschen“ und bestätigen die Änderung mit „OK“.

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Ab sofort werden Mediendateien nur noch aus der Medienbibliothek entfernt. Das endgültige Löschen von nicht mehr benötigten Mediendateien muss nun manuell über den Windows-Explorer erfolgen.

Vorsicht bei der Sicherheitsmeldung

Der Sicherheitsdialog erscheint zwar immer noch, aber die Löschoption „Nur aus der Bibliothek löschen“ ist voreingestellt. Da es nun zu keiner endgültigen Löschung kommt, ist der Dialog nicht mehr nötig und kann mit der Aktivierung der Option „Diese Meldung nicht mehr anzeigen“ abgeschaltet werden. Zur Bestätigung klicken Sie dann auf „OK“.

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Hinweis: Entscheiden Sie sich dafür, die Sicherheitsmeldung nicht zu deaktivieren, sollten Sie hier die Option „Aus der Bibliothek löschen und vom Computer löschen“ auf keinen Fall verwenden. Wird diese Option trotzdem verwendet, aktiviert der Media Player wieder die automatische Löschfunktion, die dann wiederum in den Optionen abgeschaltet werden muss.

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Hardware & Software

Mit „PrivaZer“ die eigenen Datenspuren von Computern entfernen

Beim Arbeiten mit einem Windows-Computer hinterlässt jeder verräterische Spuren, die ausgelesen und weitergeleitet werden können. Welche Daten Microsoft und andere Unternehmen auf diese Weise erhalten, kann nur erahnt werden. Jeder weiß mittlerweile, dass das eigene Surfverhalten analysiert wird. Mit dem kostenlosen Tool „PrivaZer“ lassen sich Datenspuren nach Beendigung der Arbeit vom System restlos entfernen.

Hier werden nicht nur die Surfspuren vom Browser entfernt, sondern auch temporäre Dateien, Cookies, Multimediadateien und sogar der Arbeitsspeicher werden auf verräterische Metadaten untersucht. Sie können hier, im Gegensatz zu ähnlichen Programmen, selber festlegen, welche Daten dauerhaft gelöscht werden sollen. Um die gelöschten Daten unwiederbringlich zu vernichten, haben Sie sogar die Möglichkeit den Lösch-Algorithmus selber zu bestimmen.

Vorteile von „PrivaZer“

Ein weiterer, großer Pluspunkt von „PrivaZer“ ist die portable Programmversion. Beim Installieren, oder bei einem Programm-Update können Sie sich für die Version auf USB-Stick entscheiden. Damit können Sie beruhigt auch die Computer für private Angelegenheiten nutzen, die mehreren Personen oder der Öffentlichkeit zugänglich sind. Sogar an die ganz Vergesslichen unter uns wurde gedacht. Haben Sie mal den USB-Stick vergessen, dann starten Sie von der Homepage des Anbieters einfach die Version ohne Installation.

Download und Installation

Starten Sie Ihren Webbrowser und rufen Sie für den Download die Seite des Anbieters www.privazer.com

…oder eine andere Download-Plattform, wie Computerbild.de, auf. Klicken Sie dann auf den Downloadlink oder -button und folgen Sie den weiteren Anweisungen.

 

Drei unterschiedliche Installations-Arten

Auch wenn die Webseite des Anbieters in englischer Sprache ist, kann im ersten Installationsfenster eine Sprachauswahl festgelegt werden. Hier wählen Sie ebenfalls die Art der Installation aus. Mit „Weiter“ gelangen Sie zum nächsten Schritt.

 

Der erste Programmstart und die Aufräumarbeiten

Vor dem ersten Start von „PrivaZer“ erhalten Sie Hilfe und die geeigneten Aufräumarbeiten auszuwählen. Alle nachfolgenden Arbeitsschritte werden gut erklärt und mit „Weiter“ gestartet.

Den Umfang eines Systemscans muss für jede Festplatte und externe Speichereinheiten separat durchgeführt werden.

In diesem Fenster können Sie auch zukünftig individuell einstellen, welche Bereiche gereinigt werden sollen. Das hängt davon ab, welche Arbeiten Sie an einem Computer erledigen wollen. Wenn Sie beispielsweise an einem fremden Rechner nur surfen möchten, wählen Sie einfach danach nur die Optionen aus, die mit dem Surfen im Zusammenhang stehen.

Mit der Schaltfläche „Suchen“ startet die Systemanalyse.

Ist si abgeschlossen, wählen Sie im nächsten Dialogfenster die Elemente aus, die gereinigt werden sollen.

Der Link „Säuberungs-Optionen“ neben der Schaltfläche „Reinigen“ erlaubt weitere Feineinstellungen wie zum Beispiel die Auswahl des Löschalgorithmus.

„Normale“ oder schnelle Reinigung

Klicken Sie auf „Reinigen“ und wählen Sie zwischen „normale Reinigung“ und „Quick-Bereinigung“ aus. Beim ersten Programmstart und der ersten Systemreinigung ist die „normale Reinigung“ empfehlenswert, auch wenn Sie länger dauert.  Aktivieren Sie zudem die Option „Einen Wiederherstellungspunkt erstellen“, um bei einem eventuellen Misserfolg Ihr System wieder in den Ursprungszustand versetzen zu können.

Fazit: Ein nützliches Tool, dass die Privatsphäre sehr gut schützt und einfach zu bedienen ist. Mit den drei unterschiedlichen Installationsarten schützt es Sie auch auf Computern, deren USB-Anschlüsse deaktiviert sind.