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DHL: Preiserhöhung für Pakete fällt wieder weg

Gute Nachrichten für alle Privatkunden der Deutschen Post/DHL. Die Preiserhöhung vom 01. Januar 2020 wird bald wieder zurückgenommen.

DHL begründete ihr Vorgehen mit höheren Personal- und Transportkosten. Der Aufschlag für Privatkunden betrug im Durchschnitt drei Prozent. Und genau dies ist der Grund für die heftige Kritik an der Preispolitik von DHL, denn die Preise für Firmenkunden wurde nicht angehoben.

Daraufhin hat sich die Bundesnetzagentur eingeschaltet und ein förmliches Verfahren gegen DHL eingeleitet. Die Regulierungsbehörde ist der Ansicht, dass die angegebenen Gründe eine Preisanpassung nicht rechtfertigt und die Preiserhöhung nur einseitig an die Privatkunden weitergegeben wurde.

Natürlich teilt das Unternehmen Deusche Post/DHL diese Einschätzung nicht und weist die Anschuldigung zurück.

Trotzdem nimmt DHL die Preiserhöhung zum 01. Mai 2020 wieder zurück, angeblich um eine langwierige rechtliche Auseinandersetzung und die damit verbundene Preisunsicherheit der Privatkunden zu vermeiden.

DHL begründet diesen späten Rücknahmetermin damit, dass die Computersysteme und die Kundeninformationen angepasst werden müssten. Bis dahin bleiben die „neuen“ Preise gültig.

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Neuer Deal zwischen DHL und Lidl

Onlineshopping und Einkaufen im Discounter ist kein Widerspruch. Das soll die neue Zusammenarbeit zwischen Deutsche Post DHL Group und Lidl beweisen.

Bis Ende 2019 sollen bundesweit 500 neue Paketstationen an Lidl-Filialen aufgestellt werden um den Kunden ein bequemeres Kauferlebnis zu bieten.

Eine weitere Vereinbarung zwischen beiden Partnern sieht vor, dass die Bestellungen aus dem Lidl-Onlineshop direkt in deine bevorzugte Filiale geliefert werden. Diese Variante wird allerdings erst in 80 Filialen des Rhein-Neckar-Gebietes getestet.

Generell ist die Idee der Packstation sehr praktisch. Berufstätige müssen nicht mehr die Nachbarn fragen, ob sie ein Paket entgegennehmen und die Öffnungszeiten von Postfilialen und -shops muss man auch nicht mehr beachten. Außerdem werden in Paketstationen eingelieferte Sendungen sieben Tage lang aufbewahrt.

Fazit: Ich persönlich bevorzuge den Empfang von Paketen per Packstation, da in diesen Fällen keine Sendungen einfach vor der Haustür abgelegt werden und somit die Diebstahlgefahr minimiert wird.

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Schnäppchen-Jagd in chinesischen Online-Shops

Wer richtige Schnäppchen machen möchte, der kommt an den Chinesen nicht vorbei. Gerade Elektronik ist hier bis zur Hälfte günstiger als bei uns. Sicherlich ist es dir nicht verborgen geblieben, dass auch bei Ebay viele Produkte direkt von chinesischen Händlern angeboten werden. Und die Qualität der angebotenen Waren wird auch immer besser. Noch ein bisschen günstiger sind die Preise, wenn man direkt in chinesischen Online-Shops einkauft. Dabei sind nur ein paar einfache Dinge zu beachten.

Keine Sprachbarriere

Das vermeintlich größte Hindernis scheint für viele Käufer die Sprache zu sein. Wer halbwegs gute Englischkenntnisse (z. B. Schulenglisch) hat, ist bei einer Kommunikation mit dem Verkäufer schon im Vorteil, aber auch die Übersetzungsprogramme von Google oder Bing liefern gute und verständliche Ergebnisse. Die Chinesen verfahren auch nicht anders und setzen ebenfalls automatische Übersetzungsprogramme ein.

Nicht nur für China-Shopping Newbies

Besonders empfehlenswert für Schnäppchenjäger ist der Online-Shop von AliExpress. Hier findest du alles was dein Herz begehrt. Egal ob Elektronik (-zubehör), Kleidung, Deko-Artikel oder Werkzeug. Alles in deutscher Sprache. Manche Artikeltexte sind etwas seltsam formuliert, das liegt aber daran, das AliExpress einen maschinellen Übersetzer verwendet.

Der Online-Shop ist ein Marketplace (ähnlich wie der von Amazon), auf dem viele Verkäufer ihre Waren anbieten. Im Gegensatz zu Amazon oder Ebay fehlt hier leider die Zahlungsmöglichkeit per PayPal. Aber für uns deutsche Kunden stehen immerhin die Zahlung per Banküberweisung, GiroPay, Sofortüberweisung, Western Union, Visa, American Express und MasterCard zur Verfügung.

Der Kundenvorteil beim Kauf auf AliExpress ist der Käuferschutz. Alle Zahlungen gehen zuerst an AliExpress und werden erst dann an den Verkäufer überwiesen, wenn die Ware in einwandfreiem Zustand beim Käufer angekommen ist.

Shoppen über AliExpress ist natürlich auch mobil möglich. Die App ist in dem jeweiligen Store für iPhone/iPad und Android kostenlos erhältlich.

Tipp:

Achte beim Einkauf auch auf die Bewertungen des Verkäufers. Da jeder auf AliExpress verkaufen darf, sollten mindestens 97 Prozent positive Bewertungen, sowie hohe Verkaufszahlen vorhanden sein.

Beachte, dass die Lieferzeit im Durchschnitt bei drei bis vier Wochen liegt. Etliche Verkäufer liefern auch aus einem deutschen Lager. Achte im Artikel auf Versandangaben, die so lauten wie Schiff aus Deutschland, oder Lieferzeiten angeben, die in etwa 7 Tage betragen.

Zollabwicklung

Noch ein Wort zu den Zollbestimmungen. In der Regel sind Artikel bis zu einem Zollwert von 22 Euro (Warenwert zuzüglich Versandkosten) frei von Gebühren. Beim Kauf von Handys und Computern fällt ab 26 Euro Zollwert lediglich die Einfuhrumsatzsteuer von derzeit 19 Prozent an. Zollgebühren werden auf diese Artikel nicht erhoben. Bei einer zollrechtlichen Prüfung musst du bei deinem zuständigen Zollamt das Paket abholen. Mitzubringen sind Kopien deiner Warenbestellung und die Rechnung.

Weitere Informationen zu diesem Thema findest du auf der Webseite Zoll.de, im Bereich Internetbestellungen.

Ach ja, wem der Name AliExpress bekannt vorkommt, der hat bestimmt schon einmal etwas von Alibaba.com gehört. Alibaba ist eine B2B-Plattform, auf der Einzelhändler und Importeure ihre Waren direkt bei asiatischen Herstellern beziehen können. AliExpress gehört genauso wie der Bezahldienst AliPay zur Alibaba-Gruppe, die kürzlich ihren Börsengang vollzogen hat.

Mein persönliches Fazit

Ich bestelle recht gerne direkt in China. Bereits vor zwei Jahren habe ich mir für zirka 100 Euro ein super Smartphone (Doogee Dagger DG550) gekauft und war begeistert. Nun habe ich mir den Nachfolger, das Doogee F5 bestellt, ebenfalls bei einem chinesischen Händler, zum Preis von insgesamt 117 Euro.