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Auto Heim & Hobby

Problemfall Auto-Sonnenblende ist gelöst

Was ist noch gefährlicher als Schnee und Eis? Blendendes Sonnenlicht! Insbesondere im Winter, wenn die Sonne sehr tief steht, blendet es besonders unangenehm. Nicht selten werden in diesen Fällen Verkehrszeichen, Ampeln, Fußgänger und abbiegende Fahrzeuge übersehen. Der Autozulieferer Bosch hat nun eine Lösung für dieses Problem gefunden.

In der Geschichte des Autos hat sich viel verändert. Manche Dinge aber auch nicht. Und zu diesen Dingen gehört die Sonnenblende. Wird sie heruntergeklappt, schützt sie vor den Sonnenstrahlen, verdeckt aber auch einen recht großen Teil des Sichtfeldes. Genau hier setzt die Lösung von Bosch an.

Auf der Consumer Electronic Show (CES) 2020 in Las Vegas stellt Bosch die digitale Sonnenblende Virtual Visor vor.

Die Sonnenblende ist eigentlich nichts anderes als ein transparenter Bildschirm, der durchsichtig bleibt, bis das Sonnenlicht zu hell wird und den Fahrer blendet. Per Kamera ermittelt die Software den Bereich, der für die Augen des Fahrers abgedunkelt werden muss. Der Rest der Sonnenblende bleibt durchsichtig und die Sichtbehinderung wird somit erheblich reduziert.

Leider ist der Virtual Visor noch in keinem Fahrzeug eingebaut, ist aber bereits durch die CES-Jury als eines der innovativsten Produkte des Jahres 2020 ausgezeichnet worden.

Hoffentlich finden sich bald ausreichend Kunden und Fahrzeughersteller, damit dieses innovative Sicherheitsfeature umgesetzt werden kann.

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Internet & Medien

Yes, we can Netflix!

Im März 2018 hatte die New York Times über eine Kooperation von Ex-US-Präsident Barack Obama und Netflix spekuliert. Nun bestätigte der Streaming-Dienst am 21 Mai 2018 auf Twitter die mehrjährige Zusammenarbeit. Die Obamas werden zukünftig Serien, Dokumentationen und Filme für den Streaming-Dienst produzieren.

Michelle und Barack Obama gründeten dafür die Produktionsfirma Higher Ground Productions, um kreative und inspirierende Themen filmisch umzusetzen.

In einer Stellungnahme erklärte Barack Obama außerdem, dass die Plattform nicht für Tagespolitik oder einer Auseinandersetzung mit Donald Trump genutzt würde.

Damit dürfte die Zurückgezogenheit der Obamas nach der Präsidentschaft ein Ende haben. Wir sind schon gespannt darauf, was als erstes Produkt bei Netflix zu sehen sein wird, denn der Ex-Präsident wußte schon während seiner Amtszeit, wie man mit Bildern und sozialen Medien umgeht.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Neues Add-On bändigt den Facebook-Datenhunger

Facebook steht zur Zeit wegen einer sehr großen Datenpanne in der Kritik. Dass in diesem „sozialen Netzwerk“ nichts privat bleibt, wundert wohl niemanden mehr. Darüber hinaus verfolgen Zuckerberg & Co deine Netzaktivitäten auch außerhalb der Plattform. Über den Sharing-Button werden die übrigen Browser-Daten abgegriffen und aufgezeichnet. Das will Mozilla mit einem Add-On ab sofort verhindern.

Facebook wird eingesperrt

Die Erweiterung Facebook Container isoliert deine Facebook-Tätigkeiten von den übrigen Web-Aktivitäten. Rufst du die Facebook-Seite auf, wird sie in einem separaten Tab geöffnet. Hier kannst du dich wie gewohnt anmelden und deinen Facebook-Tätigkeiten nachgehen.

Klickst du auf einer externen Webseite einen Sharing-Button an, erkennt das Add-on automatisch die Facebook-Verbindung und öffnet den blau markierten Container-Tab. Lediglich auf Webseiten eingebettete Facebook-Kommentare können im normalen Browser-Tab etwas anders aussehen, weil der Browser glaubt, dass du nicht angemeldet bist. Eventuell kann es auch bei Gefällt mir-Buttons zu Fehlfunktionen kommen.

Download

Facebook Container ist natürlich kostenlos und auf der Mozilla Add-ons-Seite erhältlich. Nach der Installation beendet die Erweiterung deine Facebook-Sitzung und entfernt auf dem Computer alle Facebook-Cookies.

Anschließend rufst du die Facebook-Seite erneut auf, um dich einzuloggen. Ab sofort laufen deine Aktivitäten ausschließlich über den Container und ohne weitere Einschränkungen.

Wenn du das Add-On testen möchtest, hinterlasse deine Erfahrungen doch einmal in den Kommentaren.

Hinweis:

Der Facebook Container verhindert nicht das Sammeln von Daten, die bei Facebook direkt anfallen. Er unterbindet nur die Verfolgung deiner übrigen Webaktivitäten.

Fazit:

Mit dieser Erweiterung wird das Surfen wieder ein wenig privater. Aber nicht nur die Unternehmen aus dem Facebook-Universum gieren nach deinen Daten. Auch andere Big-Data-Companies verfolgen dich im Netz rund um die Uhr. Vielleicht gibt es später auch einmal Container für Google, Microsoft, Amazon und Apple…

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Android Handy & Telefon iPhone

iPhone: Verteilung von Google Lens für Google Fotos startet

Die Bildanalyse und -erkennungsfunktion Google Lens wird nun doch schon in der App Google Fotos für iOS-Geräte freigeschaltet. Seit der Ankündigung von Google Lens im Jahr 2017, war dieses Feature nur auf den Pixel-Smartphones verfügbar. Voraussetzung für Google Lens ist neueste Version (mindestens 3.15) von Google Fotos.

iPhone, iPad und iPod Touch

Sollte Google Lens auf deinem Apple-Gerät nicht verfügbar sein, dann stelle die Systemsprache auf Englisch (USA) um. Nach dem Wechsel der Sprache ist die Option am unteren Bildschirmrand zu finden, wenn du ein Foto öffnest. Tippe auf das Lens-Icon um das Bild zu analysieren. Dafür ist eine Verbindung zum Internet notwendig.

Das Ergebnis wird dann entsprechend dem Motiv eingeblendet. Google Lens kann derzeit noch nicht alle Informationen verarbeiten.

Hier eine kleine Übersicht (nicht vollständig), was Google Lens erkennen kann.

  • Erkennung von Tieren und Pflanzen
  • Texterkennung und -extrahierung
  • Erkennung von Landmarken, Plätzen, Sehenswürdigkeiten, etc.
  • Kunstwerke
  • Bücher, Videospiele, Musik, Filme anhand von Einbänden oder Plakaten

Die Funktion ist besonders vorteilhaft, wenn man während einer Reise Sehenswürdigkeiten fotografiert, aber vergessen hat wo das war.

Auch für Naturliebhaber dürfte Google Lens für die Bestimmung von Pflanzen und Tieren sehr interessant sein.

Fotografierst du Namensschilder oder Visitenkarten, können die Informationen direkt in die Kontakte übernommen werden.

Android

Die Android-Version von Google Fotos ist bereits Anfang März 2018 mit Lens ausgestattet worden. Aber auch hier ist (noch) die Umstellung auf Englisch erforderlich. Wenn du bereits ein Handy/Tablet mit Android 7 (Nougat) besitzt, dann kannst du dein Gerät auch mit mehreren Sprachen gleichzeitig verwenden. Wie das geht, erfährst du in diesem Artikel.

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Internet & Medien

Project Gutenberg sperrt deutsche User aus

Das amerikanische Project Gutenberg digitalisiert Bücher deren Urheberrecht abgelaufen sind. Diese können dann über die Webseite www.gutenberg.org als E-Books heruntergeladen werden. Da in den USA andere Urheberfristen als in Deutschland gelten, hat nun ein Gericht in Frankfurt erreicht, dass deutsche Nutzer blockiert werden müssen.

In den Vereinigten Staaten gilt ein 95-jähriges Urheberrecht ab Datum der Veröffentlichung. In Deutschland läuft das Urheberrecht aber erst frühestens 70 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers aus.

Im vorliegenden Streitfall handelt es sich um insgesamt 18 Bücher der deutschen Schriftsteller Heinrich und Thomas Mann, sowie Alfred Döblin. Sie wurden zwischen 1900 und 1920 veröffentlicht. Daraus ergibt sich, bei Heinrich Mann der 1950 starb, ein Urheberrecht bis zum Jahr 2020 besteht.

Also entschieden die Betreiber des Project Gutenberg, die betreffenden Titel nicht von der Webseite zu entfernen, sondern die deutschen User per Geo-Blocking komplett auszusperren. Dies wurde in einer Stellungnahme des Betreibers am 04. März 2018 angekündigt.

Alle weiteren Einzelheiten, sowie das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main können hier ebenfalls nachgelesen werden.

Dass Geo- oder DNS-Blocking nicht unüberwindbar ist, zeigen die vielen Anbieter von Anonymisierungssoftware, VPN-Clients und Proxy-Server.

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Android Handy & Telefon

Google Fotos: So aktivierst du die Gesichtserkennung

Zwei Jahre ist es nun her, dass Google die App Fotos veröffentlicht hat, die als Nachfolger von Picasa gilt. Ein Feature steht seit Erscheinen den deutschen Nutzern aber leider nicht zur Verfügung: Die Gesichtserkennung und die damit verbundene Gruppierung ähnlicher Gesichter.

Mit Google Fotos kannst du alle Bilder die du mit deinem Handy oder Tablet angefertigt hast automatisch sichern. Damit verlierst du keine Erinnerungen mehr, selbst wenn der Gerätespeicher defekt ist, oder das Handy gestohlen wurde. Außerdem steht dir auf mobiler Seite unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung.

Mit der Zeit gibt es aber auch hier das gleiche Problem wie bei anderen Speichermedien. Die Masse an Fotos zu durchsuchen erfordert immer mehr Zeit.

Gesichtserkennung in Deutschland nicht vorgesehen

Aber Google wäre nicht Google, wenn es auch für dieses Problem nicht auch eine Lösung gäbe. Die Funktion Ähnliche Gesichter gruppieren arbeitet automatisch im Hintergrund und vereinfacht damit das Verwalten und Teilen der Bilder. Allerdings ist diese Funktion für deutsche Nutzer nicht vorgesehen und somit deaktiviert. Den Schalter für Ähnliche Gesichter gruppieren findet man normalerweise in den Einstellungen der App.

Geoblocking per VPN-Tunnel austricksen

Damit die Gesichtserkennung bei Google Fotos aktiviert werden kann, muss die App gestoppt und die Daten gelöscht werden. Keine Angst, deine Bilder in der Cloud werden dadurch nicht gelöscht. Sicherheitshalber sollte vor der Aktivierung eine Synchronisation vorgenommen werden.

Danach öffnest du die Einstellungen deines Handys. Im Bereich Apps rufst du Google Fotos auf, tippst auf den Button Beenden erzwingen, dann auf Cache löschen und Daten löschen. Damit werden lediglich die Einrichtungs- und Kontoinformationen von Google Fotos entfernt.

VPN-Client herunterladen

Im nächsten Schritt benötigst du eine VPN-Software, um dir eine IP-Adresse aus USA zulegen zu können. Die gibt es kostenlos im Play Store. Du kannst hierzu Opera VPN, TunnelBear, TouchVPN oder jede andere VPN-Software nutzen.

Ich persönlich habe mit Opera VPN sehr gute Erfahrungen gemacht. Keine Datenbegrenzung und kaum wahrnehmbare Geschwindigkeitseinbußen.

Bei Google Fotos wieder einloggen

Aktiviere nun die VPN Software, wechsle auf einen amerikanischen Server und starte die App Google Fotos. Der Einrichtungsvorgang wird wiederholt, allerdings mit der vorgegaukelten IP-Adresse aus den USA.

In den Einstellungen von Google Fotos ist jetzt die Funktion Ähnliche Gesichter gruppieren sichtbar und kann jederzeit ein- und wieder ausgeschaltet werden. Der VPN-Dienst wird nun nicht mehr benötigt und kann beendet oder auch ganz deinstalliert werden.

Die Einstellung Ähnliche Gesichter gruppieren bleibt danach auch mit deiner normalen IP-Adresse weiterhin bestehen.

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Internet & Medien

Skype kann bald auch ohne Registrierung oder Benutzerkonto verwendet werden

Um jemanden per Skype zu kontaktieren, ist mittlerweile nicht mal mehr die Skype-Software notwendig. Im September veröffentlichte Microsoft bereits eine Beta-Version der Browser-Variante, die ohne das installierte Skype-Programm auskommt. Jetzt legte Microsoft noch eins oben drauf. Demnächst wird man Skype sogar ohne Nutzerkonto oder Microsoft-Konto benutzen können.

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Dann reicht nur noch eine Einladung per Weblink um sich per Skype zu unterhalten. Das macht die Open-Source-Technik WebRTC möglich. Diese kennen wir bereits vom Chat-Tool Hello, das im Firefox-Browser integriert ist.

Und ähnlich wie bei Hello funktioniert das Chatten dann auch mit Skype. Der Anrufer benötigt zwar ein Skype-Konto, der Angerufene aber nicht. Er klinkt sich über den Einladungslink einfach in das Gespräch ein. Dieser kann über verschiedene Wege versendet werden. E-Mail, Twitter, WhatsApp, Facebook oder jeden anderen Messenger.

Weiter Informationen (in englischer Sprache) erhältst du im Skype-Blog, auf Twitter und Facebook, sowie in der Skype-Community.

Leider ist das Chatten und Telefonieren per Einladungslink bisher nur in Amerika und Großbritannien möglich. Nach dieser Testphase wird auch der Rest der Welt in diesen Genuss kommen.

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Internet & Medien YouTube

YouTube ohne Werbung, aber nur gegen Bezahlung

Am 28. Oktober 2015 ist es soweit. YouTube startet in Amerika seinen kostenpflichtigen Dienst YouTube Red. Über diese Absicht hatten wir bereits im Mai berichtet. Für 9,99 US-Dollar wird nicht nur die Werbung abgeschaltet, auch ein paar exklusive Features erhält der Red-User oben drauf.

Zu dem Exklusivangebot für YouTube-Red – Kunden gehört, dass Inhalte nun offiziell heruntergeladen und Musik oder Videos im Hintergrund abspielt werden können. Ebenfalls dabei: der Google Abo-Dienst für Musik-Videos – YouTube Music Key – und ein Google Play Music All Access.

Mancher wird jetzt sagen, dass diese Möglichkeiten zum großen Teil auch auch ohne den Red-Tarif möglich sind. Für Vieles gibt es Browser-Addons und -Plugins die diese Funktionen auch kostenlos ermöglichen.

Dabei muss man aber bedenken, dass man sich mit Tools wie dem YouTube-to-MP3-Konverter derzeit in einer rechtlichen Grauzone befindet.

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YouTube Red lohnt sich beispielsweise für die Nutzer, die das Movie-Angebot oder das Musikstreaming ohne Werbung genießen möchten. Natürlich bleibt allen Nutzern die „normale“, werbefinanzierte Variante weiterhin zugänglich.

Leider ist der Tarif für Deutschland noch nicht verfügbar. Nur über einen US-Proxy erhältst du ein paar deutschsprachige Informationen rund um YouTube Red. Gib zum Beispiel auf der Webseite uswebproxy.com die URL www.youtube.com/red ein und klicke auf den Button Porxy Now!.

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Ein weiteres Goodie soll 2016 folgen. Verschiedene Filme und Eigenproduktionen werden exklusiv nur für YouTube-Red-Abonennten zugänglich sein.