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Hardware & Software Mac OS X Office Software

Auf Windows-Computern *.pages-Dateien vom MAC lesbar machen

Die Office-Programme von Windows und Apple sind wie Hund und Katze: Sie verstehen sich untereinander einfach nicht. Bekommt man als Windows-Nutzer eine Datei die mit dem Apple-Texteditor Pages erstellt wurde, dann kann sie über Word nicht geöffnet werden. Bekommt man nur vereinzelt Pages-Dateien, so lohnt sich die Anschaffung eines separaten Konvertierungsprogramms nicht unbedingt. Der Inhalt dieser Pages-Dateien lässt sich unter Windows recht schnell anzeigen.

Zwei Versionen zur Auswahl

Dazu kann man im Wesentlichen aus zwei Möglichkeiten auswählen. Die erste und einfachste Variante ist die durch Umbenennung in eine ZIP-Datei. Diese hat zudem noch den Vorteil dass sie auch offline funktioniert.

Öffne dazu mit einem Rechtsklick auf die Pages-Datei das Kontextmenü und wähle Umbenennen aus. Dann änderst du die Dateiendung .pages auf .zip.

Dann entpackst du die ZIP-Datei mit einem beliebigen Entpack-Programm, wie zum Beispiel dem kostenlosen 7Zip.

Unter den entpackten Dateien befinden sich nun Bild- (.jpg) und/oder PDF-Dateien, die mit den einschlägigen Windows-Programmen geöffnet werden können.

Sollte die Bildqualität so schlecht sein, dass man kaum etwas erkennt, dann kann die Pages-Datei auch über die allgemein zugängliche iCloud geöffnet werden.

Online über iCloud öffnen

Diese zweite Möglichkeit erfordert allerdings eine Apple-ID. Diese erhälst du kostenlos auf der Webseite von Apple. Fülle dazu einfach das Formular auf der rechten Seite aus.

Nach der Aktivierung der Apple-ID, rufst du in deinem Browser die Webseite www.icloud.com auf. Melde dich mit den soeben erstellten Login-Daten in der Cloud an.

Im nächsten Bildschirm wählst du das Programm Pages aus…

…und ziehst das Pages-Dokument per Drag-and-Drop in die Cloud.

Nach ein paar Sekunden wird das Dokument als Miniaturansicht auf dem Bildschirm angezeigt. Hier kannst du nun per Doppelklick die Datei öffnen, bearbeiten und ausdrucken.

Die Pages-Datei lässt sich aber auch direkt konvertieren und wieder auf deinen Rechner herunterladen. Klicke mit der rechten Maustaste auf die Miniansicht und wähle im Kontextmenü Dokument laden aus.

Im folgenden Dialogfenster legst du das gewünschte Format fest. Außer dem Pages-Format stehen noch folgende Dateiformate zur Auswahl:

  • PDF
  • Word
  • ePub

Die Auswahl des Formats startet automatisch den Windows-Explorer, über den du dann wie gewohnt das neue Dokument speichern kannst.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Auch wenn es gefährlich ist: Die Benutzerkontensteuerung von Windows kann dauerhaft abgeschaltet werden

Die Windows-Benutzerkontensteuerung kann mit den ganzen Sicherheitsabfragen schon recht nervig sein. Auch bei vielen Einstellungsänderungen muss man im ersten Schritt separate Admin-Rechte erteilen. Wen das zu sehr stört, der kann recht einfach die Benutzerkontensteuerung dauerhaft deaktivieren.

Die zwei Wege zur Deaktivierung der Benutzerkontensteuerung

Zwei Wege führen Sie zur Abschaltung. Die erste Weg führt über die Systemsteuerung. Klicken Sie auf den Startbutton in der Windows-7-Taskleiste und im Startmenü auf Systemsteuerung.

Anschließend geben Sie oben rechts in das Suchfeld den Begriff Wartungscenter ein und öffnen anschließend diesen Programmpunkt.

Im linken Navigationsbereich klicken Sie auf den Link Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern. Dieser öffnet das Dialogfenster Einstellungen für Benutzerkontensteuerung.

Ziehen Sie in diesem Fenster den Schieberegler auf die unterste Position und bestätigen Sie die Änderung mit OK.

Ein Computerneustart aktiviert die Abschaltung der Benutzerkontensteuerung.

Die Abschaltung unter Windows Vista

Die Abschaltung der Benutzerkontensteuerung ist ebenfalls unter Windows Vista möglich. Die Arbeitsschritte sind die gleichen, allerdings heisst es bei Vista nicht Wartungscenter sondern Benutzerkonten.

Der direkte Weg

Der zweite Weg der zur Abschaltung führt, ist etwas direkter. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows[R] das Fenster Ausführen. Geben Sie hier den Befehl UserAccountControlSettings ein und bestätigen Sie die Eingabe mit dem Button OK. So gelangen Sie direkt zum Dialogfenster mit dem Schieberegler.

Aber Vorsicht!

So komfortabel die Abschaltung der Benutzerkontensteuerung auch erscheinen mag, sie ist ziemlich gefährlich. Schließlich soll sie Ihr Computersystem vor ungewollten Änderungen schützen. Daher sollte eine Abschaltung nur dann vorgenommen werden, wenn man sich wirklich gut mit der Materie auskennt.

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Hardware & Software Word

Gleich und doch nicht gleich: Das Word-Dateiformat „Docx“ von Word 2007 und 2010

Haben Sie manchmal Probleme ein Dokument mit Word 2010 zu bearbeiten, obwohl es im „Docx“-Format erstellt wurde? Das liegt dann wahrscheinlich daran, dass das Dokument mit der älteren Word 2007-Version erstellt wurde. In diesem Fall hilft eine erneute Konvertierung in das „neue“ Docx-Format.

Das hört sich unsinnig an, aber die Konvertierung ist in so einem Fall erforderlich, da die ältere Word-Version Einschränkungen unterliegt, die die neuen Funktionen in Word 2010 nicht erkennt.

Ein Blick auf die Titelzeile eines mit Word 2007 erstellten Dokuments bringt Klarheit. Der Name des Dokuments in der Kopfzeile der geöffneten Word-Datei enthält den Zusatz „Kompatibilitätsmodus“. Diese Namenserweiterung kennt man bereits von den noch älteren DOC-Formaten.

Das „alte“ Docx-Format bleibt sogar erhalten, wenn bereits Änderungen im Dokument mit Word 2010 vorgenommen und gespeichert wurden.

Um alle Funktionen von Word 2010 zu gewährleisten, muss eine Konvertierung in das neuere „Docx“-Format erfolgen.

Dazu klicken Sie auf „Datei | Informationen“. Mit der Schaltfläche „Konvertieren“ wird das alte „Docx“-Format ins neue umgewandelt.

Nur noch die Warnmeldung mit „OK“ bestätigen, das war´s.

Überprüfen Sie nun die Titelzeile des umgewandelten Dokuments. Der Zusatz „Kompatibilitätsmodus“ ist verschwunden, das Dateiformat ist nun aktuell.

 

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista

Die Hilfe-Funktion eines älteren Programms wird nicht mehr angezeigt? So wird die Funktion wieder reaktiviert.

Wenn Sie über mehrere Jahre ein Programm nutzen, kann es vorkommen, dass die Hilfe-Funktion nicht mehr verfügbar ist. Der Grund ist meist kein fehlerhaftes Programm, sondern ist im Betriebssystem zu suchen. Seit Windows Vista ist die Systemkomponente „Winhlp32.exe“ nicht mehr vorhanden, denn in der Zwischenzeit sind die älteren HLP-Dateien, die die Grundlage für die Hilfefunktion waren, durch ein neues Format ersetzt worden. Die neueren Betriebssysteme erkennen daher nur noch die jetzt verwendeten CHM-Formate. Das ist aber kein Grund auf die Hilfe-Funktionen der älteren Programme zu verzichten. Die fehlende Komponenten „Winhlp32.exe“ lässt sich problemlos nachinstallieren.

Windows 7: Winhlp32.exe nachträglich installieren

Um die Windows-Hilfe zu reparieren, rufen Sie die Webseite tinyurl.com/pvrvjcf auf und klicken auf den grünen Button „Weiter“.

Bei Windows 7 und Vista ist eine Validierung (Gültigkeitsprüfung) erforderlich. Klicken Sie im nächsten Fenster erneut auf die Schaltfläche „Weiter“, um den Validierungs-Code zu generieren, der in einem separaten Fenster angezeigt wird. Kopieren Sie ihn in die Zwischenablage (indem Sie ihn markieren und dann [Strg][C] drücken), fügen Sie den Code dann in mittels [Strg][V] das darunterliegende Feld ein, und starten Sie den Validierungsprozess mit der Schaltfläche „Überprüfen“.

Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Herunterladen“, wählen die passende Version (32-Bit oder 64-Bit) aus und bestätigen mit „weiter“.

Die Dateiendungen „x86“ steht für die 32-Bit-Version und „x64“ für die 64-Bit-Versionen.

Nach Abschluss des Downloads sollten die alte Hilfe-Funktion wieder verfügbar sein.

Windows Vista und Windows 8

Nutzer von Vista rufen für den Download die Webseite www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=5143 auf, für Windows 8 gelangen Sie über tinyurl.com/nykkfkt zum ebenfalls kostenlosen Download.

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Hardware & Software Office Word

Microsoft Word: Einfaches Verschieben von Zeilen und ganzen Absätzen

Der normale Weg im Textverarbeitungsprogramm Word einzelne Sätze oder auch ganze Absätze zu verschieben, ist das Markieren des betreffenden Bereichs, das Kopieren/Ausschneiden und das anschließende Einfügen an der neuen Position. Dabei wird die Textstelle in die Zwischenablage übernommen. Dieses Verfahren birgt aber auch gewisse Gefahren, wie beispielsweise den Datenverlust. In den meisten Fällen gibt es aber eine wesentlich einfachere Methode, den gewünschten Text fehlerfrei zu verschieben.

Texte verschieben mal anders

Starten Sie Word, und rufen Sie das betreffende Dokument auf. Positionieren Sie den Cursor an einer beliebigen Stelle des zu verschiebenden Textes. Dann drücken und halten Sie die Tastenkombination [Alt][Umschalt]. Mit den Pfeil-Tasten verschieben Sie das Textfragment an die neue Position. Dabei wird das Textfragment automatisch schwarz markiert.

Auf diese Weise lassen sich auch in Word integrierte grafische Elemente wie Bilder verschieben.

Diese Methode ist nicht nur einfacher und schneller, sie ist auch weniger fehleranfällig, da nichts ausgeschnitten und in den Zwischenspeicher kopiert wird. Word markiert automatisch genau den Text, der verschoben werden soll. Nicht mehr und nicht weniger.

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Google Internet & Medien

Google Play Music: Unterwegs die eigene Musik hören

Ab sofort haben Google- und Android-Nutzer die Möglichkeit, unterwegs auf die Musikdateien des heimischen Rechners zuzugreifen. Das Kopieren von MP3-Musikdateien auf das Smartphone hat damit ein Ende. Ab sofort ist es auch in Deutschland möglich, die eigene Musiksammlung auf die Google-Server hochzuladen. Über Ihren Computer und jedes Android-Endgerät haben Sie dann per Stream Zugriff auf Ihre Musiksammlung.

Statt kopieren Musik stream

Google Play Music“ ist eine gelungene Symbiose aus Jukebox und Cloudspeicher. Zusätzlich werden hier auch alle Songs gespeichert, die über Google Play online gekauft wurden. Außerdem ist seit November 2012 „Play Music“ auch in der Google Smart-TV-Variante, „Google TV“, integriert.

Auf den Google-Servern ist soviel Platz, dass Sie bis zu 20.000 eigene Lieder hochladen können. Die einzige Voraussetzung ist ein Google-Konto und eine Kreditkarte. Das Hochladen der Songs ist kostenlos, die Kreditkarte wird nur zur Länder-Identifizierung benötigt. Haben Sie bereits Käufe über Google Play getätigt, sind Ihre diese Daten bereits vorhanden.

Zum Hochladen und synchronisieren benötigen Sie den kostenlosen „Music Manager„.

Der „Music Manager“ durchsucht automatisch Ihren PC nach iTunes- und anderen Musikbibliotheken. Nach dem Hochladen auf die Google-Server ist die komplette Musiksammlung im Web über den Browser oder auf allen anderen Android-Geräten abrufbar. Über Google Music gekaufte Songs sind ebenfalls auf allen Geräten ohne Synchronisierung abrufbar und können per Google+ mit Bekannten und Freunden geteilt werden.

Die App „Google Play Music„…

…ist ebenfalls kostenfrei im „Google Play Store“ erhältlich.

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Excel Hardware & Software

Excel: Bei allen Werten einer Tabelle die Plus- und Minus-Vorzeichen anzeigen

Die Tabellenkalkulation Excel zeigt normalerweise nur bei negativen Zahlen das entsprechende Minus-Vorzeichen an. Bei umfangreicheren Rechenvorgängen kann es jedoch vorteilhafter sein, wenn bei allen Zahlen die dazugehörigen Vorzeichen angezeigt werden. Die Plus-Vorzeichen für positive Zahlen können aber auch angezeigt werden. Dazu sind nur ein paar einfache Format-Änderungen nötig.

Vorzeichen immer anzeigen

Natürlich kann man die betreffenden Zellen so formatieren, dass negative Zahlen zusätzlich in rot und positive Zahlen in schwarz dargestellt werden. Alle User, die trotzdem die Plus-Vorzeichen benötigen, gehen dabei so vor:

1. Starten Sie Excel, und öffnen Sie die betreffende Tabelle.

2. Markieren Sie alle Zellen, deren Zahlen das entsprechende Vorzeichen erhalten sollen. Danach klicken Sie bei Excel 2003 in der Menüleiste auf „Format | Zellen“.

Bei den Versionen 2007 und 2010 wählen Sie das Register „Start“ und klicken im Bereich „Zellen“ auf „Format | Zellen formatieren“.

3. Im Dialogfenster „Zellen formatieren“ wählen Sie das Register „Zahlen“ und auf der linken Seite die Kategorie „Benutzerdefiniert“. Im rechten Fensterbereich löschen Sie den eventuell vorhandenen Eintrag aus der Zeile „Typ“.

4. Tragen Sie in diese Zeile die neue Einstellung

+0;-0;0

ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Schaltfläche „OK“.

Bei diesem Zahlenformat wird die Zahl „0“ ohne Vorzeichen dargestellt. Soll sie aber trotzdem ein Vorzeichen erhalten, dann tragen Sie in der Zeile „Typ“ die Zahlenfolge

+0;-0

ein und bestätigen auch hier mit „OK“.

5. Die Formatänderung wird in der Tabelle sofort angezeigt.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Den Media-Player in der 64-Bit-Version nutzen

Der Windows Media-Player ist ein solides Tool um Multimediadateien abzuspielen. Leider erkennt das Tool aber nicht automatisch die 64-Bit-Betriebssysteme von Windows 7. Standardmäßig startet daher der Windows Media-Player in der 32-Bit-Version. Dabei enthält er aber auch eine 64-Bit-Variante, die zudem auch noch schneller arbeitet.

Bitte nur noch 64 Bit

Das „Umschalten“ ist aber nicht über die „Optionen“ möglich, sondern nur über das Fenster „Ausführen“. Und zwar so: Öffnen Sie es mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie in die Eingabezeile den Befehl

unregmp2.exe /SwapTo:64

ein, und klicken Sie auf „OK“.

Nach einem Neustart des Computers wird nur noch die 64-Bit-Version des Windows Media-Players ausgeführt.

Sollte es einmal zu Problemen kommen, lässt sich der Media-Player natürlich auch wieder im 32-Bit-Modus starten. Öffnen Sie wieder das Fenster „Ausführen“, geben Sie in die Eingabezeile den Befehl

unregmp2.exe /SwapTo:32

ein, und klicken Sie auf „OK“.

Nach dem nächsten Neustart kehrt der Windows Media-Player wieder zur 32-Bit-Standardversion zurück.

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