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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Datenverbrauch von Programmen anzeigen

Wenn du wissen möchtest, welche Apps wie viel Datenvolumen verbrauchen, dann kannst du dir mit ein paar Mausklicks die Verbrauchsdaten pro App anzeigen lassen.

Klicke auf Start | Einstellungen | Netzwerk und Internet | Ethernet und wähle deine Netzwerkverbindung aus.

Im Bereich Getaktete Verbindung öffnest du den Link Legen Sie ein Datenlimit fest, um die Datennutzung in diesem Netzwerk zu steuern.

In der Anzeige Datennutzung wird dir nun das Gesamtvolumen der letzten 30 Tage angezeigt. Über den Link Verwendung pro App anzeigen, erhälst du eine detaillierte Einzelaufstellung.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: RAM-Auslastung optimieren

Je länger man einen Web-Browser verwendet, desto höher kann der Leistungsverlust sein, wenn zu dem Verlauf und den Cookies noch Speicherlecks hinzukommen. Da ist auch der Mozilla Firefox keine Ausnahme. Mit dem richtigen Tool lässt sich der Speicherbedarf des Firefox im Zaum halten.

Mozilla versucht permanent den Speicherverbrauch des Firefox zu optimieren, die Ergebnisse kommen aber nicht immer schnell genug bei den Nutzern an.

Dem südafrikanischen Softwareanbieter Rizonesoft war das nicht genug. Sie haben das Tool Firemin entwickelt, das eine zu hohe RAM-Auslastung verhindert und Speicherlecks entfernt. Die Bedienung ist einfach gehalten und auch für Anfänger gut geeignet.

Firemin ist auf der Webseite gratis erhältlich und für Windows 7, 8 und 10 geeignet. Auch wenn die Webseite ausschließlich in englischer Sprache gehalten ist, lässt sich Firemin auch auf Deutsch umstellen. Klicke dazu in der Menüleiste auf File | Preferences, wähle im Register Language deine bevorzugte Sprache aus und starte Firemin neu.

Normalerweise erkennt das Tool den Standardspeicherpfad der Firefox-Startdatei (firefox.exe). Gegebenenfalls änderst du den Pfad über den Button Auswählen.

Im Bereich Optionen lässt sich einstellen in welchen Zeitabständen der Speicherbedarf kontrolliert werden soll. Die Standardeinstellung liegt bei 500 Millisekunden und reduziert den Speicherbedarf automatisch, wenn er über 5 MB liegt. Über die Aufklappmenüs lassen sich beide Werte individuell anpassen.

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Hardware & Software Office Word

Office Word: Mehrere Textseiten auf ein Blatt drucken

Verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, sollte in jedermanns Interesse sein. Das betrifft den Materialverbrauch zu Hause und genau so auch am Arbeitsplatz.  Insbesondere Druck- oder Kopiervorgänge kannst du ohne eine großen Bequemlichkeitsverlust optimieren.

Etliche werden sagen, das Verbrauchsmaterial bezahlt doch die Firma, die kauft günstig ein. Aber dann ist da ja noch der Umwelt- und Gesundheitsaspekt. Jeder Druckvorgang mit Laserdruckern produziert eine Menge Feinstaub, die wir dann einatmen. Kontroll- oder Vorabausdrucke werden kurz geprüft und dann weggeworfen.

Mit Word kann man schnell und einfach Verbrauchsmaterial einsparen. Die entsprechenden Einstellungen werden im Druckmenü vorgenommen.

Sollen Vorabdrucke zur Kontrolle erstellt werden, kann man zum Beispiel mehrere Textseiten auf ein Blatt drucken. Dazu öffnest du den Druckdialog über Datei | Drucken. Auf der linken Seite, in der Kategorie Einstellungen, befindet sich die Option 1 Seite pro Blatt.

Mit einem Klick auf diese Option kannst du bis zu 16 Textseiten auf ein Blatt Papier drucken. Ein weiteres Einsparpotenzial lässt sich über die Schaltfläche Einseitiger Druck erreichen. Standardmäßig ist hier eine Seite pro Blatt eingestellt.

Wählst du hier Beidseitiger Druck aus, werden Vorder- und Rückseite des Blattes automatisch beschriftet. Das funktioniert aber nur dann problemlos, wenn der Drucker dieses Feature auch unterstützt. Wenn nicht, muss du die Blätter in der Papierkassette  halt manuell umdrehen.

Natürlich kann der beidseitige Druck auch für die normale Korrespondenz genutzt werden. Im privaten Bereich lässt sich das problemlos praktizieren, am Arbeitsplatz muss eventuell der Chef seine Zustimmung geben.

Möchtest du auch Tinte oder Toner sparen, dann ändere im Menü von Seite einrichten die Ausgabequalität in den Druckoptionen auf Entwurfsqualität verwenden.

Noch ein Spartipp

Einseitig bedrucktes Papier muss nicht unbedingt weggeworfen werden. Daraus lassen sich mit ein paar Handgriffen nützliche Notizblöcke anfertigen. Die DIN-A4-Seiten einmal (oder mehrfach für kleinere Blätter) in der Mitte durchschneiden, zusammentackern oder Lochen und auf einen Heftstreifen aufziehen, fertig ist der Notizblock.

Wem das Schneiden zu aufwendig ist, weil kein Papierschneider vorhanden ist, der reißt die Seiten über die Kante eines Lineals einfach durch.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista

Der Schutzpatron deiner externen und internen Festplatten

Die Festplatte(n) eines Computers unterliegen, wie auch alles andere, einem Alterungsprozess. Die Speicherbausteine werden mit zunehmendem Alter immer fehleranfälliger. Das äußert sich in Form von Fehlermeldungen beim Speichern oder beim Aufrufen von Dateien. Im schlimmsten Fall droht ein kompletter Datenverlust. Daher ist es unerlässlich, in regelmäßigen Abständen die Laufwerke (HDD und SSD) auf mögliche Probleme zu untersuchen. Und mit dem kostenlosen Tool HDD Guardian kann man den Nutzungszyklus automatisch überwachen lassen.

Der HDD Guardian bietet neben der Überwachung und Laufwerk-Tests eine ganze Reihe weiterer Informationen. Darunter befinden sich Infos über die (verbleibende) Speicherkapazität, Temperatur und das Alter der Festplatte(n).

Das Diagnose-Tool ermittelt anhand der SMART-Werte eines Festplattenspeichers dessen Gesundheitszustand und zeigt mit farblich markierten Einträgen an, wenn es zu vermehrten Fehlern kommt.

Weisen die Ergebnisse oft rote Einträge auf, dann sollte man schnell reagieren, Backups der betroffenen Laufwerke machen und diese gegen Neue austauschen.

HDD Guardian ist mit allen Windows Betriebssystemen ab Vista aufwärts kompatibel und hier erhältlich.

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Firefox Internet & Medien

Ungenutzten Speicher im Firefox-Browser freigeben

Wer seinen Firefox-Browser auch für´s Spielen nutzt, der sollte sicherstellen dass die Speicherressourcen optimal genutzt werden. Einiges benötigt der Browser für den eigentlichen Betrieb, der Rest könnte für die Spiele genutzt werden. Um das Maximale heraus zu bekommen, musst du aber selbst Hand anlegen.

In einem früheren Artikel haben wir dieses Thema per about:memory schon einmal behandelt. In diesem Artikel wurde auch die Möglichkeit einer permanenten Speicher-Überwachung vorgestellt. Wer keine permanente Überwachung möchte und auch nicht den langen Weg über about:memory gehen will, der kann den komfortablen One-Klick-Button nutzen.

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Dieser wird durch das Add-on Free Memory Button in der Toolbar des Browsers verankert. Die Schaltfläche nutzt die gleichen Funktionen wie about:memory.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Free Memory wird der ungenutzte, freie Speicher freigegeben und über das Aufklappmenü kann man zusätzlich mit Garbage Collection und Cycle Collection den Speicher von alten Datenresten befreien.

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Hardware & Software

Den Computer in den Ruhezustand oder in Standby schalten. Was ist hier der Unterschied?

Wird ein Notebook oder ein Desktop-PC nicht permanent benutzt, braucht man ihn nicht komplett herunter zu fahren. Es reicht in diesem Fall, ihn in den Standby-Betrieb oder in den Ruhezustand zu versetzen. Diese beiden Varianten verkürzen die Zeitspanne des Hochfahrens erheblich und sparen dabei noch Strom. Worin liegt aber der Unterschied?

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Standby-Betrieb

Beide Varianten sparen bei konsequentem Einsatz viel Strom, aber im Standby-Betrieb benötigt der Rechner für den Arbeitsspeicher immer noch eine gewisse Menge Energie. Andere Stromfresser wie der Monitor werden abgeschaltet. Der Standby-Betrieb hat den Vorteil, dass beim Einschalten das Gerät innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit ist.

Ruhezustand

Im Ruhezustand werden alle Stromverbraucher, inklusive dem Arbeitsspeicher, komplett abgeschaltet. Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird dabei auf der Festplatte zwischengespeichert und während der „Aufwachphase“ wieder zurückgeführt. Das Hochfahren aus dem Ruhezustand dauert im Vergleich zum Standby ein paar Augenblicke länger.

Im Akku-Betrieb sollte man daher darauf achten, welcher Stromsparmodus ausgewählt wird.

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Internet & Medien

Wieviel Strom frisst mein Computer? Der Online-Verbrauchsrechner von Roesner-IT findet das schnell heraus.

Stetig steigende Strompreise sorgen dafür, dass auch bei Computern die Betriebskosten jedes Jahr höher werden. Um so wichtiger ist es, den Energieverbrauch seines PC´s zu kennen. Die Energiespar-Optionen des Betriebssystems können schon eine Menge erreichen wenn sie optimal eingestellt sind. Diese regeln die Aktivität des Computers während der Zeit des Nichtgebrauchs, ändern aber nichts an dem Stromverbrauch der eingebauten Elemente während des Einsatzes. Hier hilft der Online-Verbrauchsrechner von Rösner-IT den Stromverbrauch zu ermitteln.

Auf der Hompage www.roesner-it.com klickst du unten rechts auf den Link PC Energieverbrauch.

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Auf der nächsten Seite gibst du die Ausstattung deines Computers detailliert an.

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Hilfreich sind dabei die Basisinformationen deines Rechners, die mit der Tastenkombination [Windows][Pause] aufgerufen werden, oder auch der Geräte-Manager, den du über das Fenster der Basisinformationen oben links erreichst. Bist du dir bei dem einen oder anderen Merkmal nicht sicher, dann verwendest du am besten die voreingestellten Werte.

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Ganz am Schluss stellst du dann nur noch die Betriebszeit und den Strompreis pro Kilowattstunde ein.

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Der Jahresverbrauch in kWh und in Euro wird direkt angezeigt. Der Einsparungsbetrag im grünen Feld bezieht sich nur auf den bei Rösner-IT angebotenen Green-PC, den du natürlich auch auf dieser Webseite konfigurieren und bestellen kannst. Er sagt aber nichts über das Einsparpotential von Green-PC´s anderer Hersteller aus.

Der Green-PC von Rösner ist nicht nur sparsam, er sieht auch noch prima aus und ist derzeit ab 425 Euro in der Grundversion erhältlich.

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Hat dein PC einen Prozessor mit vier Kernen, dann kann sich der Umstieg auf einen Green-PC bei einer täglichen Laufzeit von ca 8 Stunden recht schnell lohnen.

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Chrome Google Internet & Medien

Googles Chrome-Browser saugt Notebook-Akkus leer

Schlechte Nachrichten für alle, die Chrome auf dem Notebook und Netbook nutzen. Auf Windows-Rechnern saugt der Chrome-Browser den Notebook-Akku schneller leer als andere Browser. Der Grund: Chrome belastet den Prozessor rund 16 mal stärker als Firefox, Internet Explorer oder Opera.  Experten gehen davon aus, dass Chrome 25% Prozent mehr Strom braucht als die Konkurrenten.

1.000 Prozessoranfragen pro Sekunde

Um zu verstehen, warum Chrome so stromhungrig ist, wird’s jetzt ein wenig technisch. Darum geht’s: Damit Programme schnell reagieren, fragt bei Windows jedes Programm beim Prozessor alle 15,625 Millisekunden nach, ob etwas zu tun ist. Der Prozessor wird also 64 mal pro Sekunde aufgeweckt. An diese sogenannte System Clock Tick Rate von 15,625 Millisekunden halten sich alle Windows-Programme. Bis auf Chrome.

Chrome dreht an der Sytem Clock Tick Rate und reduziert sie auf 1 Millisekunde. Der Prozessor wird also nicht alle 15,6 Millisekunden, sondern jede Millisekunde aufgeweckt. Das ergibt statt 64 CPU-Anfragen satte 1.000 Prozessoranfragen pro Sekunde. Auch ein Grund, warum der Chrome-Browser so schnell ist. Allerdings zu welchem Preis?

Jeder „Tick“ kostet Strom. Auf Desktop-Rechner ist die schnelle System Clock Tick Rate kein Problem. Anders sieht’s auf Notebooks aus. Da Chrome den Prozessor 16 mal häufiger abfragt als andere Windows-Programme, geht das Ganze zu Lasten des Akkus. Laut Microsoft ergibt sich daraus ein rund 25% höherer Stromverbrauch. Technikexperte Ian Morris von Forbes hat’s getestet. Sein Fazit: Sobald Chrome läuft, verbraucht sein Rechner 15 bis 20 Watt. Wird Chrome geschlossen, sinkt der Verbrauch schlagartig auf 12 bis 15 Watt.

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Das Problem besteht übrigens nur auf Windows-Rechnern, da Mac OS X und Linux keine Sytem Clock Tick Rate, sondern eine andere Technologoie namens Tickless Timer verwenden.

Strom sparen mit anderen Browsern

Bis Google nachbessert und zum Beispiel den Chrome-Browser so optimiert, dass er im Akkubetrieb die System Clock Tick Rate von 1 Millisekunde auf den Standardwert 15,625 ms erhöht (technisch ist das kein Problem), sollten Notebook-Besitzern zumindest unterwegs einen anderen Browser verwenden. Firefox und Opera halten sich zum Beispiel an die Standard-Clock-Rate und belasten die CPU weitaus geringer. Der Internet Explorer passt die Clock Rate sogar dynamisch an. Beim normalen Surfen liegt sie bei 15,625 Millisekunden. Starten Sie ein YouTube-Video, dreht der IE die Clock Rate auf 1 Millisekunde herunter, um für eine flüssige Wiedergabe zu sorgen. Danach geht’s wieder auf den Standardwert.

In der Chrome-Entwicklungsabteilung ist das Verhalten bereits seit 2008 als Fehler bekannt und wird dort im Bugtracker als „Bug“ eingestuft. Allerdings hat sich seitdem niemand um den Fehler gekümmert. Bleibt nur zu hoffen, dass sich jetzt endlich mal jemand der Sache annimmt und ein Tick-Clock-Management in den Browser einbaut. Andere wie der Internet Explorer können’s ja auch.