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Internet & Medien

Spotify: Bereits abgespielte Songs schnell wiederfinden

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Das betrifft natürlich auch den Musikgeschmack. Jeder hat seine Vorlieben und hört ein Genre lieber, als ein anderes. Früher standen die Lieblings-Schallplatten oder -CD´s im Regal ganz vorne, mittlerweile legt man sich im Media Player des Computers oder des Smartphones Wiedergabelisten an. So ist es nicht weiter verwunderlich, wenn Streamingdienste wie Spotify im Hintergrund zusätzlich eine Verlaufsliste anlegt. Hier findest du deine zuletzt gehörten Lieder schnell wieder.

In der Desktop-Version von Spotify ist der Verlauf nicht direkt auf den ersten Blick ersichtlich. Die Liste versteckt sich hinter einem Button in der Wiedergabeleiste.

Zwischen dem Zeitstrahl und dem Schieberegler für die Lautstärke befindet sich die Drei-Balken-Schaltfläche für die Warteschlange. Wenn du auf diesen Button klickst, öffnet sich im Anzeigebereich des Bildschirms die Warteschlangenliste. Wähle nun das Register Verlauf und deine bereits angehörten Songs werden angezeigt. Du kannst sie nun erneut hören, speichern oder sie einer Wiedergabeliste hinzufügen.

In den Android– und iOS-Apps ist die Verlaufsliste unter leicht geändertem Namen ebenfalls vorhanden. In der Spotify-App tippst du ebenfalls auf das Drei-Balken-Menü und wählst den Eintrag Bibliothek aus.

Hier findest du neben deinen Playlists und gespeicherten Songs, auch die Kategorie Kürzlich gehört. Diese Liste ist die History mit den zuletzt abgespielten Liedern.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Bevor du es vergisst: Kennwortrücksetzdatenträger für den Notfall erstellen!

Schon viele Jahre gibt es bei Windows-Computern die Benutzerkonten. Sie werden durch Passwörter geschützt, damit bei gemeinsamer Nutzung mehrerer Personen, die eigenen Daten und Profileinstellungen geschützt sind. Aber wie das halt bei Passwörtern so ist, manchmal werden sie vergessen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Kennwortrücksetzdiskette zu erstellen. Natürlich kann es aber auch eine CD/DVD, ein USB-Stick  oder eine Speicherkarte sein.

Der Begriff Kennwortrücksetzdiskette stammt halt noch aus der Zeit, als Wechseldatenträger, wie USB-Sticks, CD´s und SD-Karten noch nicht zur Standardausrüstung gehörten.

Der Einrichtungsassistent um diesen Datenträger zu erstellen, findest du über den Pfad Start | Systemsteuerung | Benutzerkonten. Bei Windows 7 gibt es noch einen Zwischenschritt namens Benutzerkonten und Jugendschutz, bei Windows 8/8.1 heißt es dagegen Benutzerkonten und Family Safety.

Bei Windows XP geht es dann mit dem Link Vergessen von Kennwörtern verhindern weiter. Ab der Version Windows Vista heißt der Link Kennwortrücksetzdiskette erstellen.

Erst den Datenträger einlegen

Bevor du über den oben genannten Pfad den Assistenten für vergessene Kennwörter startest, schließt du den USB-Stick an oder legst eine CD/DVD ein. Beachte dabei aber, dass eine zuvor auf diese Weise gespeicherte Passwortrücksetzung überschrieben und dadurch unbrauchbar wird.

Folge anschließend einfach nur den Anweisungen des Assistenten um den Datenträger für die Kennwortrücksetzung zu erstellen.

Die Kennwortrücksetzdiskette braucht nur einmal erstellt werden. Selbst wenn danach das Benutzerkennwort geändert werden sollte, funktioniert der Datenträger weiterhin.

Tipp:

Bei Windows 10 ist diese Funktion so gut versteckt, dass man sie kaum findet. Bei diesem Betriebssystem (und auch bei den Vorgängern) kann der Assistent für vergessene Kennwörter auch direkt über das Fenster Ausführen gestartet werden. Öffne es mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl RunDll32.exe keymgr.dll,PRShowSaveWizardExW ein, und bestätige ihn mit OK. 

Die Verwendung der Kennwortrücksetzdiskette

Hast du mehrere Male das falsche Passwort für dein Benutzerkonto eingetippt, erscheint im Anmeldebildschirm der Hinweis Kennwort zurücksetzen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Wechseldatenträger einzulegen. Danach klickst du auf den Link Kennwort zurücksetzen um wieder Zugriff auf dein Benutzerkonto zu erhalten.

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Chrome Firefox Google Internet & Medien

Im Firefox- und Chrome-Browser gespeicherte Passwörter wiederfinden

Eine besonders komfortable Möglichkeit, Zugangsdaten von Webseiten zu speichern, ist der Passwortmanager des Internet-Browsers. Natürlich können auch die beliebten Browser Firefox und Chrome. Bei diesen zwei Browsern ist es sogar möglich, sich die Passwörter in Klarschrift anzeigen zu lassen.

Mozilla Firefox

Vergisst man mal ein Passwort, dann kann man hier schnell nachschauen. Klicke dazu auf den Menübutton mit den drei Linien und wähle Einstellungen | Sicherheit. Im Hauptanzeigebereich befindet sich die Schaltfläche Gespeicherte Zugangsdaten.

Ein Mausklick auf diesen Button und ein weiterer KIick im Dialogfenster auf Passwörter anzeigen, offenbart die Zugangsdaten der gespeicherten Webseiten.

Google Chrome

Auch hier öffnest du über den Button mit den drei Balken die Einstellungen. Am unteren Ende der Seite klickst du auf den Link Erweiterte Einstellungen anzeigen. Im Bereich Passwörter und Formulare befindet sich die Auswahlmöglichkeit Passwörter verwalten. Über diese Option werden alle in Chrome gespeicherten Zugangsdaten nach einer Sicherheitsabfrage angezeigt.

Sicherheit geht anders

Man kann natürlich darüber diskutieren, ob man Kennwörter für sensible Webseiten, wie für das Onlinebanking, im Browser speichern sollte. Für den Fall einer Virusinfektion deines Rechners sind die Sicherheitseinstellungen des Browsers meist nicht ausreichend. Selbst dann nicht, wenn der Passwortmanager durch ein Masterkennwort gesichert ist.

Das gilt gleichermaßen für Browser, wie den Opera, die keine Klarschriftanzeige von Passwörtern ermöglichen.

Komplexe Passwörter einfach merken

Mit der richtigen Technik kann man sich komplizierte Passwörter gut merken, ohne ein Hirnakrobat zu sein. Wie verblüffend einfach dies sein kann, erfährst du in diesem Artikel.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: WLAN-Passwort vergessen? Mit ein paar Mausklicks kannst du es auslesen

Bei den meisten Internetprovidern steht das werksseitige WLAN-Passwort auf der Rückseite des Routers. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass diese Passwörter beim Anbieter Unitymedia kompromittiert wurden. Daraufhin empfahl das Unternehmen seinen Kunden die WLAN-Kennwörter schnellstens zu ändern. Davon abgesehen, sollte jeder WLAN-Nutzer, egal für welchen Anbieter man sich entschieden hat, das Standard-Passwort austauschen. Was aber tun, wenn man das Neue vergessen hat? Kein Problem. Wie auch in den vorigen Windows-Versionen, ist das Wiederfinden des Passwortes unter Windows 10 ebenso einfach.

Öffne mit einem Rechtsklick auf das WLAN-Symbol in der Taskleiste das Kontextmenü und wähle die Option Netzwerk- und Freigabecenter öffnen.

In dem neuen Programmfenster siehst du im Bereich Aktive Netzwerke anzeigen deinen WLAN-Router neben dem Eintrag Verbindungen.

Mit einem Mausklick auf diese Verbindung startet das Dialogfenster Status von WiFi. Hier gelangst du über den Button Drahtloseigenschaften zur Dialogbox Eigenschaften für Drahtlosnetzwerk. Nachdem du im Register Sicherheit die Einstellung Zeichen anzeigen aktiviert hast, wird der Sicherheitsschlüssel (= WLAN-Passwort) in Klarschrift angezeigt.

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Android Handy & Telefon

Bei Android Smartphones die Mustersperre und PIN-Sperre umgehen

Um das eigene Handy gegen unberechtigten Zugriff zu schützen, stehen uns unterschiedliche Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Die beliebtesten Sicherheitstools sind mit Abstand die PIN-Sperre und die Mustersperre. Aber was ist, wenn man den PIN oder das Muster vergessen hat? Nach einigen erfolglosen Versuchen wird der Zugang verweigert und es erscheint die Meldung Muster vergessen? Das ist aber kein Grund zur Verzweiflung.

Mustersperre aufheben

Hast du fünfmal das falsche Muster eingegeben und dein Handy ist nun gesperrt, dann kannst du über die integrierte Passwort-Wiederherstellung die Mustersperre zurücksetzen. Vorausgesetzt, das Gerät ist mit einem Google-Konto verknüpft und verfügt über eine aktive Datenverbindung per WLAN oder Mobilfunk.

Tippe auf den Link Muster vergessen? und gib im nächsten Bildschirm die Zugangsdaten deines Google-Kontos ein. Mit dem Remote-Befehl Muster kannst du ein neues Entsperrmuster festlegen und der Befehl Keine deaktiviert die Displaysperre komplett.

Pin-Sperre lösen

Ist dein Handy durch eine PIN geschützt, die du zurücksetzen möchtest, dann gibt es bis Android 4.4 nur die Möglichkeit, diese über eine zusätzliche App zu löschen.

Auch für diese Methode benötigst du ein Google-Konto und eine aktive Datenverbindung. Dann kannst du mit deinem Desktop-PC und einem zweiten, SMS-fähigen Telefon, deinen Androiden freischalten.

Rufe in deinem Web-Browser den Google Play Store auf und installiere die App [Free] Screen UnLock/Lock auf dem betreffenden Handy.

Dann sendest du vom Zweit-Telefon eine SMS mit 00000 (5 Nullen!) an das gesperrte Gerät um es wieder frei zu schalten. Das war´s schon!

Unser Tipp:

Installiere die App Screen UnLock/Lock am besten schon im Vorfeld, bevor etwas passiert. Solltest du dein Android-Handy mal verlieren, oder es wird dir gestohlen, kannst du mit dem SMS-Code 99999 blitzschnell eine Display-Sperre veranlassen, damit niemand auf das Gerät zugreifen kann.

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Chrome Google

Versehentlich versendete Google-Mail zurückholen

Mist, jetzt habe ich die falsche E-Mail-Adresse eingegeben!! Wer hat nicht schon einmal einen falschen Empfänger angegeben oder eine unfertige Email versendet? Versehentlich abgesendete Google-E-Mails können seit kurzem wieder zurück geholt werden. So kann die Original-Nachrich überarbeitet, Fehler behoben oder Ergänzungen vorgenommen werden. Die Gründe für eine Rückholung sind vielfältig. Diese Funktion ist bereits in GMail integriert, muss aber manuell eingeschaltet werden.

Die sogenannte Undo-Funktion ist keine versteckte Funktion und über die allgemeinen Einstellungen erreichbar. Starte Google-Mail, klicke dann auf das Zahnradsymbol, und wähle dann die Einstellungen aus.

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Im Einstellungsfenster suchst du die Funktion E-Mail zurückrufen aktivieren und setze in die Checkbox ein Häkchen. Dann stellst du über das Drop-Down-Menü die Rückruffrist ein. Zur Auswahl stehen 5, 10, 20 und 30 Sekunden. Zuletzt speicherst du die Änderung mit der Schaltfläche Änderungen speichern am Ende der Seite.

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Die Rückruffrist verzögert die Zustellung der Nachricht an den/die Empfänger entsprechend der eingestellten Zeit.

Nur während dieser Zeitspanne ist ein Rückholung der versendeten Nachricht möglich.

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Abgesehen von dieser Zeitspanne gibt es noch eine Einschränkung, um die Rückruf-Funktion nutzen zu können. Nur in der Browser-Version von Gmail ist dies möglich. Nutzt man SMTP, zum Beispiel mit einem E-Mail-Client wie Outlook, dann ist ein Rückruf nicht durchführbar.

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Android Handy & Telefon iPhone

Bring! – Die schnelle Einkaufsliste für´s Smartphone

Der Einkaufszettel ist zu Hause schnell geschrieben. Oft steht man dann im Geschäft und hat ihn in der Küche vergessen. Mit Sicherheit ist das jedem schon einmal so oder so ähnlich passiert. Was man meist aber nicht vergisst, ist das Handy. Und hier kommt der elektronische Einkaufszettel namens Bring! in´s Spiel.

Wer einen einfachen, klaren Einkaufzettel bevorzugt und keine Vorratskammer-Funktionen, Preiserfassungen, oder andere Features benötigt, ist mit Bring! sehr gut bedient.

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Ein einfaches Anlegen verschiedener Einkaufslisten, ist hier genauso selbstverständlich wie eine Display-Sperre, die verhindert dass sich der Bildschirm automatisch abschaltet. Auch an eine Mitteilungsfunktion wurde gedacht, um beim Einkauf noch schnelle Änderungen vornehmen zu können.

Lass dir bei großen Einkäufen helfen

Bring! ist für iPhone/iPad und Android-Geräte in den jeweiligen App-Stores kostenlos erhältlich. Die App hat natürlich auch eine Teilungsfunktion integriert, mit der du deine Einkaufslisten mit der Familie oder den Freunden teilen kannst, um größere Einkäufe in verschiedenen Supermärkten zu organisieren. Dafür ist aber eine (kostenlose) Registrierung per E-Mail-Adresse und Passwort erforderlich.

Einkaufszettel erstellen

Die Bedienung der App ist recht einfach. Tippe im Haupt-Bildschirm auf eine der vordefinierten Einkaufslisten, oder erstelle über den Eintrag Liste erstellen einfach eine neue.

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Warenkorb und Sortierreihenfolge bearbeiten

Eine bereits erstellte Einkaufsliste lässt sich mit einem längeren Drücken auf dessen Oberfläche bearbeiten.

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Mit der Schaltfläche Artikelkatalog wird ein ländertypischer Warenkorb festgelegt.

Besondere Aufmerksamkeit solltest du hier der Option Sortiere deine Einkaufsliste widmen. Damit lassen sich die verschiedenen Artikelkategorien sortieren. Es ist zwar schon eine grundsätzliche Reihenfolge vorhanden, die du aber noch perfektionieren kannst.

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Die Artikelgruppen kannst du auf diese Weise so anordnen, wie sie vor Ort in deinem Supermarkt sortiert sind. Damit optimierst du deinen Einkaufsweg im Discounter. So musst du nicht mehr unnötig hin- und herlaufen um den Einkaufszettel abzuarbeiten.

Artikel aussuchen

Möchtest du nun einen Einkaufszettel erstellen, öffne die betreffende Liste und füge aus den Lebensmittel-Kategorien die gewünschten Artikel (grüne Kacheln) hinzu. Sie werden als rote Icons nach oben verschoben. Egal mit welcher Kategorie du beginnst, die einzelnen Artikel werden in der Einkaufsliste entsprechend der vorgegebenen Sortierreihenfolge angeordnet. Hast du deine Liste erstellt, kannst du sie über den Mitteilungs-Button oben rechts mit anderen Personen teilen.

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Artikel umbenennen und Mengenangaben eintragen

Die einzelnen Artikel können auch noch personalisiert werden. Zum Beispiel das Icon Bier. Tippst du etwas länger auf die betreffende Kachel, so öffnet sich ein Eingabefeld, in dem ein Freitext und/oder Mengenangaben erfasst werden können.

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Fazit:

Die Einkaufslisten-App Bring! ist durch ihre Einfachheit und die verwendete Kacheloptik auch für kleine Bildschirme sehr gut geeignet.

Besonders hervorheben möchten wir hier die Sortierreihenfolge, die unnötige Wege im Supermarkt verhindert, sowie die Display-Sperre, die den Bildschirm des Smartphones nicht ausschaltet. Auch die Rückinfo, dass der Einkauf erledigt ist, lässt sich aus der App absetzen.

Außerdem ist Bring! auch auf Smartwatches mit Android-Wear nutzbar. So bleiben beide Hände frei für den Einkauf!

Bring! kann auch auf allen, in einem Haushalt verfügbaren Geräte, wie Handys und Tablets installiert und mit einem einzigen Account betrieben werden. Alle Geräte synchronisieren sich dann automatisch.

Wer auf mehr Funktionen, wie Barcodescanner, Preis und Mengenangaben, Vorratskammerfunktion und Gesamtkostenermittlung Wert legt, der sollte mal die App Out of Milk testen.

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Android Handy & Telefon

Handy aufladen vergessen? Lass dich mit der „Letzten Nachricht“ daran erinnern!

Bei normaler Nutzung eines Smartphones hält eine Akkuladung meistens maximal 48 Stunden. Automatische Aktualisierungen von Apps und Multimediaanwendungen fressen dabei den meisten Strom. Wer sein Handy dann über Nacht nicht an das Ladegerät hängt, der läuft Gefahr, dass das Akku im Laufe des nächsten Tages schlapp macht. Eine rechtzeitige Erinnerungsfunktion wäre da hilfreich. Natürlich gibt es dafür auch eine (kostenlose) App.

Das Erinnerungs-Tool Last Message, das im Google Play Store erhältlich ist, schickt dir eine Nachricht, damit das Aufladen nicht vergessen wird.

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Diese Freitext-Nachricht kannst du wahlweise per SMS, Facebook, Twitter oder Email an dich oder eine andere beliebige Person versenden. Dabei ist aber zu beachten, dass insbesondere der Versand per SMS kostenpflichtig sein kann.

Textnachricht erfassen und Ladezustand einstellen

Das Einrichten der Erinnerungsfunktion ist recht einfach und schnell erledigt. Nach dem Download und der Installation startest du die App und du befindest dich (nach einer kurzen Werbung) direkt im Hauptbildschirm. Tippe zuerst in das Textfeld um eine beliebige Nachricht zu erfassen. Dann lege über das Batteriesymbol den Akkustand fest, wann die Erinnerung gesendet werden soll.

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Benachrichtigungsart einstellen

Zuletzt wählst du die Art der Benachrichtigung aus. Tippe auf das entsprechende Symbol für (v.l.n.r.) SMS, E-Mail, Facebook oder Twitter. Danach wirst du bei der ersten Benutzung durch die Anmeldeprozedur des ausgewählten Nachrichtendienstes hindurchgeführt.

Bei der Benachrichtigung per E-Mail beispielsweise, tippst du dann auf Kontakt hinzufügen…

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…und wählst aus der Kontaktliste eine beliebige E-Mail-Adresse aus. Über die Option Nicht in der Kontaktliste

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…kann auch eine beliebige E-Mail-Adresse (z. B. vom Arbeitsplatz) eingetragen werden.

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Die Zeitsteuerung

Desweiteren kannst du auch über das Zahnradsymbol des Hauptbildschirms die Zeiten festlegen, in denen eine Erinnerung erfolgen soll.

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Zur Aktivierung der Akkuüberwachung tippst du abschließend im Home-Bildschirm oben links auf die Schaltfläche ON.

Zusätzliche Funktionen

Über den Button Statistik am unteren rechten Bildschirmrand kannst du weitere Informationen über den Akku deines Handys abrufen.

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Fazit

Die App Last Message ist eine sinnvolle Ergänzung für alle Smartphone-User, die gerne mal das Ladegerät zu Hause vergessen, oder auch mal den geräteeigenen Akkuwarnhinweis übersehen.

Alles in allem ist diese App sehr positiv aufgefallen, trotz der Werbung die bei jedem Aufrufen erscheint. Außerdem fehlt hier eine Schnittstelle zu WhatsApp. Ob das aber ein Negativargument ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht wird ja dies mit einem der nächsten Updates behoben.