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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: So verhinderst du die automatische Installation von Apps

Spätestens nach jedem Microsoft Patch-Day (zweiter Dienstag im Monat) kann es zu ungewollten Überraschungen kommen. Windows 10 hat die schlechte Angewohnheit, neue Programme/Apps ungefragt zu installlieren. Diesem Verhalten kann man über den Registrierungseditor schnell einen Riegel vorschieben.

Microsoft installiert heimlich Software

Ich persönlich kann der automatischen Installation von Programmen durch Microsoft/Windows nichts Positives abgewinnen. Nützliches wird nur in den seltensten Fällen dabei sein. In der Regel handelt es sich dabei um Apps aus Kategorien, in denen Netflix und Candy Crush zu finden sind.

Installation deaktivieren

Natürlich kannst du die ungewollten Programme direkt wieder deinstallieren. Damit keine weiteren Apps deinen Festplattenspeicher verstopfen, deaktivierst du die automatische Installation über die Registry.

Der Registrierungseditor wird mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit geöffnet. Dann navigierst du zu folgendem Registry-Eintrag:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ContentDeliveryManager

Im rechten Anzeigebereich suchst du nach dem Unterschlüssel SilentInstalledAppsEnabled und öffnest ihn mit einem Doppelklick. Ändere nun den Wert von 1 auf 0 (Null) und bestätige die Aktion mit dem Button OK.

Schließe den Registrierungseditor und starte den Computer neu, damit die Änderung von Windows 10 übernommen werden kann.

Ab sofort werden von Windows/Microsoft keine Programme mehr heimlich auf deinem Rechner installiert.

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WhatsApp will Weiterleitungs-Funktion erheblich einschränken

Sie sind die Pest der Neuzeit: Fake-News und Kettenbriefe, die per WhatsApp versendet werden. Damit ist nicht nur die Katzen-Animationen gemeint, die man für mehr Glück im Leben an 30 weitere Kontakte versenden soll, sondern die dubiosen Nachrichten, die uns Angst machen, oder uns tolle Gewinne versprechen. Diesem Massenversand von Weiterleitungen hat WhatsApp den Kampf angesagt.

Kürzlich ist schon ein Label eingeführt worden, dass Weiterleitungen direkt in der Überschrift der Nachricht kenntlich macht. Darüber hinaus wird es erhebliche Einschränkungen bei der Weiterleitungs-Funktion geben.

Falschnachrichten, nervige Kettenbriefe und Gewinnspiele

Hintergrund sind unter anderem die Betrugsversuche mit Fake-Gewinnspielen, die den Leser auf externe Seiten locken, um an persönliche Daten zu gelangen. Aber auch die Verbreitung von Fake-Nachrichten und (vermeintliche) Drohungen sollen so bekämpft werden.

Traurige Entwicklung in Indien

In Indien soll es in den letzten Jahren zu 31 Morden gekommen sein, die aufgrund von zuvor gestreuten und meist erfundenen Gerüchten begangen wurden.

Aus diesen Gründen wird WhatsApp die Weiterleitungsfunktion von Nachrichten und Internet-Links erheblich einschränken. Voraussichtlich soll die Weiterleitung nur an maximal 20 Kontakte erfolgen können. Indien erhält allerdings eine Sonderregelung, hier werden es gleichzeitig nur fünf Kontakte sein.

Wie hoch die Anzahl der Kontakte letztendlich sein wird, an die man eine Nachricht gleichzeitig (weiter-) senden kann, ist von WhatsApp noch nicht bestätigt worden. Lassen wir uns mal überraschen…

Tipp:

Jeder kann aber auch selbst dazu beitragen, dass diese Art von Nachrichten keine große Verbreitung findet. Die beste Waffe dafür ist unser Verstand. Nachrichten von Unbekannten, die uns Gewinne versprechen oder uns Angst machen, sollten einfach gelöscht werden. Gleiches gilt für die Aufforderung zum Teilen dieser Nachrichten.

Ein Besuch auf Mimikama.at bringt Gewissheit

Wer unsicher ist, sollte den Inhalt einer erhaltenen Nachricht mal auf der Webseite von Mimikama.at überprüfen. Dieser Verein hat sich der Aufklärung von Internetmissbrauch verschrieben.

Sie haben im Juli 2017 auch wesentlich zur Klärung der aidsverseuchten Nadel in der Zapfpistole beigetragen. Derzeit berichten sie auch über aktuelle Fakes, wie dem Thermomix-Rezept-Gewinnspiel oder den Freikarten für den Heide Park.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Störende Suchmaschinen-Auswahl der Adressleiste deaktivieren

In der Adressleiste des Firefox-Browsers kann man wahlweise eine URL oder einen Suchbegriff eingeben. Bei einer Websuche wird dann die Ergebnisliste der voreingestellten Suchmaschine (standardmäßig: Google) angezeigt. Seit Kurzem wird aber gleichzeitig eine zusätzliche Leiste mit weiteren Suchmaschinen eingeblendet. Grundsätzlich ist das zwar eine gute Idee, wer aber nur eine Suchmaschine nutzt, den wird diese Zeile schnell nerven. Dann muss sie halt deaktiviert werden.

Das geht über about:config blitzschnell. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein und bestätige anschließend den Warnhinweis.

Über das Suchfeld von about:config rufst du den Eintrag browser.urlbar.oneOffSearches auf.

Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag änderst du den Wert von true auf false. Danach wird bei einer Websuche über die Adresszeile keine zusätzliche Suchmaschinen-Auswahl eingeblendet. Um die Auswahl-Leiste wieder zu aktivieren, wiederhole diese Arbeitsschritte und ändere den Wert auf true.

Ein Browser-Neustart ist nicht notwendig.

Hinweis:

Die Anleitung betrifft nur die Adresszeile des Firefox. Hast du noch zusätzlich das Suchfeld aktiviert, dann bleibt dieses unverändert.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Edge-Browser belastet auch ohne Start den Arbeitsspeicher

Seit dem Windows-10-Update (Build 1803)  im April 2018 wird der Edge-Browser beim Hochfahren des Computers ebenfalls gestartet. Und das auch ohne ihn gestartet zu haben. Dieser heimliche Start verursacht keine Prozessorlast, jedoch belegt er Arbeitsspeicher. Wie viel RAM verwendet wird, ist von der Anzahl installierter und eingeschalteter Add-Ons abhängig. Wer knapp bemessenen Arbeitsspeicher hat, der kann mit einem kleinen Trick den Edge aus seinem RAM verbannen.

Der Edge-Browser benötigt während seiner Arbeit weniger Arbeitsspeicher als Firefox und Chrome, doch die heimliche Belegung des Arbeitsspeichers kann schnell mehrere hundert MB erreichen.

Um das zu kontrollieren, öffnest du den Taskmanager und suchst auf der Registerkarte Prozesse den Eintrag des Edge. Hinter diesem heimlichen Autostart steckt natürlich eine Absicht, da dieser Microsoft-Dienst nicht im Register Dienste aufgeführt wird. Microsoft begründet dies mit einem schnelleren Programmstart.

Die Lösung ist recht einfach. In einem neu aufgesetzten Windows 10 Betriebssystem ist der Edge automatisch der Standardbrowser. Ändere einfach den Standard-Browser und wechsle zu einem anderen Browser, zum Beispiel dem Opera. Nach dem Download fragt jeder Webbrowser automatisch, ob man diesen als Standard verwenden möchte.

Du kannst aber auch über die Windows-Einstellungen | Apps | Standard-Apps zu einem bereits vorhandenen Browser wechseln. Danach führst du einen Computer-Neustart durch und der Edge sollte im Register Prozesse des Task-Managers nicht mehr auftauchen.

Tipp:

Wenn du keinen anderen Browser von Drittanbietern verwenden willst, dann kannst du auch zu dem altbekannten Microsoft Internet Explorer wechseln, der immer noch Bestandteil von Windows ist.

Soll der Edge weiterhin dein Standardbrowser bleiben, dann lässt sich der Speicherverbrauch zumindest etwas reduzieren. Dazu startest du den Edge-Browser und beendest ihn gleich wieder. Dadurch sinkt der Speicherverbrauch auf einen niedrigeren Wert.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Überblend-Effekt beim Umschalten auf Video-Vollbild abschalten

Auf Webseiten eingebettete Video-Clips können über einen Button im Vollbildmodus angesehen werden. Nutzer des Firefox-Browsers werden beim Umschalten eine kurze Verzögerung mit schwarzem Bildschirm bemerken. Dieser Überblendeffekt ist nicht jedermanns Sache und lässt sich im Bedarfsfall schnell abschalten.

Der Überblendeffkt tritt übrigens auch dann auf, wenn der Vollbildmodus beendet wird.

Zum Deaktivieren tippst du in die Adresszeile des Firefox den Befehl about:config ein und bestätigst mit der Taste [Eingabe]. Im nachfolgenden Sicherheitshinweis klickst du auf den Button Ich bin mir der Gefahren bewusst!

Gib in das Suchfeld den Begriff full-screen-api.transition-duration ein. Im Suchergebnis werden dir die beiden folgenden Einträge angezeigt:

  • full-screen-api.transition-duration.enter
  • full-screen-api.transition-duration.leave

Der Wert beider Einträge lautet 200 200 und muss geändert werden. Öffne den ersten Eintrag mit einem Doppelklick und gib den Wert 0 0 ein. Beachte dabei, dass die Nullen durch einen Leerschritt getrennt eingetippt werden.

Wiederhole diesen Arbeitsschritt auch mit dem zweiten Wert. Die vorgenommenen Änderungen treten sofort in Kraft und der Überblendeffekt ist abgeschaltet.

Soll der Effekt nur verkürzt werden, dann verwende einen anderen Wert, der kleine als 200 ist. Zum Beispiel 100 100. Höhere Werte, beispielsweise 800 800, verlängern den Überblendeffekt.

Hinweis:

Die hier beschriebene Vollbild-Funktion hat nichts mit dem Vollbild-Modus des Browsers zu tun, der mit der Taste [F11] ausgelöst wird.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Sprungliste des Taskleisten-Icon deaktivieren

Beim Rechtsklick auf das Taskleisten-Icon des Firefox-Browsers erscheint eine Sprungliste die häufig aufgerufene Webseiten und verschiedene andere Funktionen enthält. Benötigst du die Sprungliste nicht, dann kannst du sie einfach deaktivieren.

Um die Sprungliste abzuschalten, tippst du in die Adresszeile deines Browsers about:config ein, führst den Befehl mit [Enter] aus und bestätigst die nachfolgende Warnmeldung.

Über das Eingabefeld links oben suchst du den Eintrag browser.taskbar.lists.tasks.enabled. In der Ergebnisliste erscheint der Eintrag mit dem Wert true.

Durch einen Doppelklick wird dieser Wert auf false geändert, der damit das Anzeigen der Sprungliste verhindert. Die Änderung ist ohne Browser-Neustart aktiv.

Wird die Sprungliste des Firefox später einmal wieder benötigt, dann wiederholst du die Arbeitsschritte und änderst mit einem Doppelklick den Wert wieder auf true.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Edge-Browser: Zugriff auf die Entwicklereinstellungen verhindern

Über die Entwicklereinstellungen (about:flags) lässt sich der Edge-Browser von Microsoft individuell anpassen. Unbedachte Änderungen können aber auch zu schwerwiegenden Problemen führen. Daher ist es manchmal besser, den Zugriff über about:flags ganz zu deaktivieren.

Die erforderlichen Arbeitsschritte sind von der installierten Windows-10-Version abhängig. Bei Windows 10 Pro, Ultimate und Enterprise öffnest du das Fenster Ausführen über den Shortcut [Windows][R], gibst den Befehl gpedit.msc ein und bestätigst die Aktion mit OK.

Im Fenster der Gruppenrichtlinien navigierst du auf der linken Seite zu Computerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Windows Komponenten. Klicke hier auf den Eintrag des Microsoft Edge und suche im rechten Bereich nach Zugriff auf die Seite „about:flags“ in Microsoft Edge verhindern. Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, in dem du die Option Aktiviert auswählst und mit OK bestätigst.

Da bei Windows 10 Home keine Gruppenrichtlinien zur Verfügung stehen, muss about:flags über die Registry gesperrt werden.

Gib dazu in das Fenster Ausführen den Befehl regedit ein und bestätige ihn mit OK. Dann navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft

Im Verzeichnis Microsoft legst du per Rechtsklick mit Neu | Schlüssel einen Eintrag mit Namen MicrosoftEdge an. Hier legst du nach diesem Vorbild einen weiteren Unterschlüssel namens Main an.

In Main erstellst du per Rechtsklick und Neu | DWORD-Wert (32 Bit) den Eintrag PreventAccessToAboutFlagsInMicrosoftEdge. Öffne ihn mit einem Doppelklick, ändere den Wert auf 1 und speichere ihn mit dem Button OK.

Ab sofort ist der Zugriff auf about:flags auch in der Home-Edition gesperrt. Werden die Entwicklereinstellungen später doch mal gebraucht, dann änderst du den Wert einfach wieder auf Null.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Neues Add-On bändigt den Facebook-Datenhunger

Facebook steht zur Zeit wegen einer sehr großen Datenpanne in der Kritik. Dass in diesem „sozialen Netzwerk“ nichts privat bleibt, wundert wohl niemanden mehr. Darüber hinaus verfolgen Zuckerberg & Co deine Netzaktivitäten auch außerhalb der Plattform. Über den Sharing-Button werden die übrigen Browser-Daten abgegriffen und aufgezeichnet. Das will Mozilla mit einem Add-On ab sofort verhindern.

Facebook wird eingesperrt

Die Erweiterung Facebook Container isoliert deine Facebook-Tätigkeiten von den übrigen Web-Aktivitäten. Rufst du die Facebook-Seite auf, wird sie in einem separaten Tab geöffnet. Hier kannst du dich wie gewohnt anmelden und deinen Facebook-Tätigkeiten nachgehen.

Klickst du auf einer externen Webseite einen Sharing-Button an, erkennt das Add-on automatisch die Facebook-Verbindung und öffnet den blau markierten Container-Tab. Lediglich auf Webseiten eingebettete Facebook-Kommentare können im normalen Browser-Tab etwas anders aussehen, weil der Browser glaubt, dass du nicht angemeldet bist. Eventuell kann es auch bei Gefällt mir-Buttons zu Fehlfunktionen kommen.

Download

Facebook Container ist natürlich kostenlos und auf der Mozilla Add-ons-Seite erhältlich. Nach der Installation beendet die Erweiterung deine Facebook-Sitzung und entfernt auf dem Computer alle Facebook-Cookies.

Anschließend rufst du die Facebook-Seite erneut auf, um dich einzuloggen. Ab sofort laufen deine Aktivitäten ausschließlich über den Container und ohne weitere Einschränkungen.

Wenn du das Add-On testen möchtest, hinterlasse deine Erfahrungen doch einmal in den Kommentaren.

Hinweis:

Der Facebook Container verhindert nicht das Sammeln von Daten, die bei Facebook direkt anfallen. Er unterbindet nur die Verfolgung deiner übrigen Webaktivitäten.

Fazit:

Mit dieser Erweiterung wird das Surfen wieder ein wenig privater. Aber nicht nur die Unternehmen aus dem Facebook-Universum gieren nach deinen Daten. Auch andere Big-Data-Companies verfolgen dich im Netz rund um die Uhr. Vielleicht gibt es später auch einmal Container für Google, Microsoft, Amazon und Apple…