Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Manchmal verwirrend: Wann wird im Windows-Explorer eine Datei verschoben, kopiert oder nur verknüpft? Und kann man das vereinheitlichen?

Mit der Funktion „Drag & Drop“ werden Dateien im Windows-Explorer kopiert, verschoben oder auch nur verknüpft. Wann was geschieht ist standardmäßig vorgegeben und ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Welche Faktoren das sind, erfahren Sie in diesem Artikel. Dank eines einfachen Registry-Eintrags kann man diese Funktion vereinheitlichen.

Natürlich kann man auch mit dem Drücken der Tasten [Alt], [Strg] oder [Umschalt] die Funktion Drag & Drop für den aktuellen Bearbeitungsvorgang beeinflussen. Wer sich die aber nicht merken möchte, greift stattdessen zur generellen Änderung durch den Registrierung-Editor:

Öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ durch die Tastenkombination [Windows-Taste][R] und geben Sie diesen Befehl ein:

notepad %USERPROFILE%desktopdesktop.ini

Der Texteditor mit dem entsprechenden Registry-Eintrag öffnet sich. Dieser muss nun angepasst werden, welche Funktion Drag & Drop ausschließlich durchführen soll.

Fügen Sie am Ende des Abschnitts [.ShellClassInfo] eine neue Zeile mit folgendem Befehl ein:

DefaultDropEffect=X

Das „X“ ist lediglich ein Platzhalter für die auszuführende Funktion. Ersetzen Sie das „X“ durch

  • eine 1, wenn immer kopiert werden soll
  • eine 2, wenn immer verschoben werden soll
  • eine 4, wenn immer verknüpft werden soll

Speichern Sie dann die Änderung mit Klick auf „Datei | Speichern“ und führen Sie einen Computerneustart durch, um die Änderung zu aktivieren.

Zum Widerrufen der Änderung wiederholen Sie die Arbeitsschritte und löschen die hinzugefügte Zeile. Nach einem erneuten Restart des Computers ist der alte Zustand wiederhergestellt.

Kategorien
Hardware & Software Office Word

Word ab Version 2007: Für den schnelleren Einsatz von Funktionen eigene Tastenkombinationen anlegen

Viele der Funktionen die bei Word die Arbeit mit Texten vereinfachen, sind mit Tastenkombinationen bedienbar. Der Vorteil dieser Tastenkombinationen ist die Schnelligkeit, mit der man die Aufgaben der Textverarbeitung erledigen kann. Der Nachteil ist aber, dass die wenigsten Tastenkombinationen bekannt sind. Natürlich kann man sich im Web oder per Hilfe-Funktion die Shortcuts heraussuchen und sie dann auswendig lernen. Wenn das für Sie zu mühselig ist, dann gibt es auch eine andere Lösung: Erstellen Sie sich für Ihre Zwecke eigene Tastenkombinationen.

Bereits vorhanden oder nicht, eigene Tastenkombinationen lassen sich besser merken

Das Erstellen eigener Shortcuts hat auch noch den Vorteil, dass Word-Funktionen, denen werksseitig keine Tastenkombination spendiert wurde, noch nachträglich eine individuelle Tastenkombination zugewiesen werden kann. Das beste Beispiel ist das Einfügen von Querverweisen.

Verknüpfung mit der Schnellzugriffsleiste ist nicht so schnell, aber auch ohne Shortcut möglich

Zusätzlich lässt sich diese Funktion auch noch mit der Schnellstartleiste verknüpfen. Aber alles der Reihe nach.

Einrichten der Tastenkombination

Zum Einrichten der Tastenkombination starten Sie Word und klicken in der Menüleiste auf „Datei | Optionen“. Bei Word 2007 klicken Sie auf den Office-Button und anschließend auf „Word-Optionen“.

Im Dialogfenster der „Word-Optionen“ klicken Sie im Register „Anpassen“ ganz unten bei  „Tastenkombinationen“ auf die Schaltfläche „Anpassen“.

Im Fenster „Tastatur anpassen“ wählen Sie in den „Kategorien“ die Option „Alle Befehle“ und im Bereich „Befehle“ suchen Sie den benötigten Befehl heraus. In diesem Fall ist es der Befehl „EinfügenQuerverweis“.

Im Feld „Aktuelle Tasten“ wird die eventuell bereits bestehende Tastenkombination angezeigt. Grundsätzlich lassen sich aber mehrere Tastaturkombinationen für einen Befehl anlegen.

Im Feld „Neue Tastenkombinationen“ legen Sie nun eine beliebige Tastenkombination fest. In diesem Beispiel haben wir uns [Alt][Q] ausgesucht. Achten Sie auf die Meldung „Derzeit zugewiesen an:“. Wird hier „[nicht zugewiesen]“ angezeigt, können Sie die Änderung mit dem Button „Zuordnen“ speichern. Wird dort aber ein Befehl angezeigt, müssen Sie sich eine andere Kombination aussuchen.

Verknüpfen mit der Schnellzugriffsleiste

Wenn Sie nun noch möchten, können Sie diesen Befehl in die Schnellzugriffsleiste integrieren. Schließen Sie zuerst das Dialogfenster „Tastatur anpassen“.

Zurück im Fenster „Word-Optionen“ stellen Sie im Aufklappmenü von „Befehle auswählen“ die Option „Einfügen Registerkarte“ ein. Markieren Sie dann „Querverweis einfügen“ und schieben den Befehl mit dem Button „Hinzufügen“ auf die rechte Seite, in den Bereich „Symbolleiste für den Schnellzugriff anpassen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“…

…dann wird in der Schnellzugriffsleiste von Word das entsprechende Befehls-Icon angezeigt.

Natürlich funktioniert die vorher festgelegte Tastaturkombination weiterhin.

Kategorien
Internet & Medien

Dateien bei Flickr verstecken, zum Beispiel Word- und Excel-Dateien

Jeder der sich bei Flickr anmeldet, bekommt kostenlosen Speicherplatz von 1 Terabyte (TB) zur Verfügung gestellt. Da ist jede Menge Platz für Fotos und Videos. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Flickr akzeptiert leider nur Video- und Bilddateien, andere Formate lassen sich nicht hochladen. Mit einem Trick lassen sich aber auch andere Formate auf diesem Speicherplatz ablegen. So lassen sich zum Beispiel Word- und Excel-Dateien auf Flickr problemlos verstecken.

So überlisten Sie Flickr

Der Trick liegt darin, Dateien mit anderen Formaten in eine ZIP-Datei zu packen und mit einem Bild im GIF-Format zu verknüpfen. Dann lassen sich beide Dateien bei Flickr speichern.

Fremddateien in ein ZIP-Archiv packen

Hier die Arbeitsschritte im Einzelnen:

1. Erstellen Sie von der Datei die auf Flickr versteckt werden soll eine ZIP-Datei und kopieren diese in den Ordner „C:Flickr“. Ist dieser Ordner nicht vorhanden, dann legen Sie ihn neu an.

2. Legen Sie ebenfalls in diesem Ordner ein beliebiges Bild im GIF-Format ab. Beide Dateien dürfen zusammen 200 Megabyte nicht überschreiten.

3. Öffnen Sie die Kommandozeile mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl „cmd“ ein, und klicken Sie auf „OK“.

Archiv und Bild zu einer Datei zusammenfügen

4. Im Fenster der Kommandozeile wechseln Sie als erstes zum Ordner Flickr. Geben Sie dazu den Befehl „cd flickr“ ein und bestätigen Sie mit [Enter]. Im Verzeichnis „Flickr“ tragen Sie folgenden Befehl ein und bestätigen mit [Enter]:

copy /b bild.gif+archiv.zip bild_neu.gif

„bild.gif“ und „archiv.zip“ sind Platzhalter und müssen durch Ihre Dateinamen ersetzt werden. In diesem Beispiel heißen die zu verknüpfenden Dateien „fischbesteck.gif“ und „artikelblatt.zip“.

Zu Flickr hochladen

5. Automatisch wird im Verzeichnis „Flickr“ auf Laufwerk „C:“ eine neue Datei namens „bild_neu.gif“ angelegt, die nun zu Flickr hochgeladen werden kann.

Durch die Verknüpfung beider Dateien, erscheint in Ihrer Flickr Bildergalerie nun die Datei mit dem ausgewählten Bild.

So gelangen Sie wieder an den Inhalt

6. Soll später der Inhalt wieder extrahiert werden, laden Sie die Datei herunter und ändern die Dateiendung von „.gif“ in „.zip“.

Danach entpacken Sie die Zip-Datei mit Winrar oder dem kostenlosen Entpacker „7-Zip„.

Danach stehen die versteckten Dateien wieder zur Verfügung.

Kategorien
Hardware & Software Multimedia Windows 7

“Google Drive” mit einem Trick im Startmenü von Windows 7 doch verankern

Im Startmenü lassen sich normalerweise nur Programme für einen schnelleren Zugriff verankern. Ordner wie beispielsweise „Google Drive“ bleiben außen vor. Diese können dann aber an die Taskleiste angepinnt werden. Was aber, wenn die Taskleiste schon voll ist? Dann greift man für die Startmenü-Verknüpfung zu folgendem Trick:

Zweckentfremden Sie einfach ein ungenutztes Startmenüelement. Hört sich kompliziert an, ist es aber wirklich nicht.

Als erstes klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den „Start“-Button und wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“ aus.

Im nachfolgenden Dialogfenster wechseln Sie zum Register „Startmenü“ und klicken dort auf den Button „Anpassen“.

Im Fenster von „Startmenü anpassen“ suchen Sie den Eintrag „TV-Aufzeichnungen“ und aktivieren die Option „Als Verknüpfung anzeigen“.

Danach bestätigen Sie die Änderung mit „OK“ und schließen auch das Hauptfenster per Klick auf den Button „OK“.

Rufen Sie nun das Startmenü wieder auf und öffnen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü der „neuen“ Verknüpfung „TV-Aufzeichnungen“ und wählen den Eintrag „Eigenschaften“.

Im neuen Dialogfenster klicken Sie auf der Registerkarte „Bibliothek“ auf die Schaltfläche „Ordner hinzufügen“.

Navigieren Sie anschließend über den Windows-Explorer zum gewünschten Ordner (hier: Google Drive), markieren den Ordner und bestätigen Sie die Auswahl mit „Ordner aufnehmen“.

Zurück im Hauptfenster der Eigenschaften markieren Sie die Bibliothek „Öffentliche TV-Aufzeichnungen“ (Recorded TV) und löschen den Eintrag mit der Schaltfläche „Entfernen“.

Je nachdem welche Dateien in Google Drive gespeichert werden sollen, können Sie im Bereich „Diese Bibliothek optimieren für:“ entsprechende Eigenschaften auswählen.

Zur Verfügung stehen hier folgende Optimierungen:

  • Allgemeine Elemente
  • Dokumente
  • Musik
  • Bilder
  • Videos

Wechseln Sie nun zum Register „Allgemein“. Ändern Sie den Namen der Verknüpfung nach eigenen Vorstellungen. Hier ist wohl der Name „Google Drive“ am besten. Bestätigen Sie abschließend alle Änderungen mit „OK“.

Rufen Sie nun das Startmenü auf…

…wurde die „TV-Aufzeichnung“ gegen „Google Drive“ ersetzt. Nun gelangen Sie direkt zu Ihrem gewünschten Ordner.

Kategorien
Excel Hardware & Software Word

Word-Dokument als Vorlage für eine Excel Kalkulation verwenden

Sie möchten eine Kalkulation mit einem Word-Deckblatt versehen? Kein Problem, Sie können jede beliebige Excel-Datei um ein Word-Dokument erweitern und zum Beispiel ein optisch ansprechendes Deckblatt gestalten. Der Vorteil: Zur Gestaltung eines optisch ansprechenden Deckblatts bietet Word weit mehr Gestaltungsmöglichkeiten als Excel.

Für das Ausdrucken von umfangreichen Kalkulationen kann es sinnvoll sein, wenn Sie vorher ein Deckblatt erstellen. Da auf das Deckblatt eine Menge Text kommt, ist es besser, dieses als Word-Dokument anzufertigen, Sie können ein solches Dokument anschließend einfach in die Excel Arbeitsmappe einfügen. Gehen Sie hierzu wie wie folgt vor.

1. Klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf das erste Tabellenblatt im Register der Arbeitsmappe. Wählen Sie anschließend im Kontextmenü den Befehl „Einfügen“ aus.

2. Excel öffnet daraufhin ein Dialogfenster mit den möglichen Optionen. Für den geplanten Zweck wählen Sie die Option „Tabellenblatt“ aus und bestätigen dies mit einem Klick auf „OK“. Nun müssen Sie noch mit einem Doppelklick auf das neue Registerblatt den Bearbeitungsmodus aktivieren und einen Namen für die neu angelegte Tabelle eingeben.

3. Klicken Sie im neuen Tabellenblatt in die Zelle A1, um diese zu aktivieren. Bei Verwendung einer Version ab Excel 2007 wechseln Sie auf das Register „Einfügen“ des Menübandes bzw. der Menüleiste. Gehen Sie anschließend zur Gruppe „Text“ und klicken Sie hier auf „Einfügen“ bzw. „Objekt“. Bei einer früheren Excel-Version wählen Sie stattdessen den Befehl „Einfügen | Objekt“ aus.

 

Unabhängig von der verwendeten Version zeigt Excel anschließend ein Dialogfenster an. Wählen Sie aus diesem die Option für ein Microsoft Office Word Dokument aus. Anschließend die Auswahl noch mit einem Klick auf „OK“ bestätigen.

Sie sehen nun das Word Dokument in Form eines leeren Rahmens auf dem eingefügten Tabellenblatt. Per Doppelklick auf das Objekt starten Sie Word und können das Deckblatt mit den gewohnten Word-Werkzeugen bearbeiten. Die Änderungen sind sofort im Excel-Tabellenblatt sichtbar. Um die Änderungen zu speichern, reicht es, Word über die X-Schaltfläche zu schließen.

Sie sollten nun das Word Dokument noch an die Seitengröße der Tabelle anpassen. Dazu wechseln Sie auf das Menü „Ansicht“ und wählen Sie hier die Funktion „Seitenumbruch | Vorschau“ bzw. „Umbruchvorschau“ aus. Sie können das Deckblatt nun mit gedrückter linker Maustaste an den Skalierungspunkten auf die gewünschte Größe ziehen. Nach einem Doppelklick können Sie nun den benötigten Text auf dem Deckblatt eingeben. Dies funktioniert genau so, wie Sie es von der Textverarbeitung her gewöhnt sind.

Kategorien
Hardware & Software Outlook

Outlook: Kontakte mit Dokumenten und Dateien verknüpfen

Dokumente werden zumeist auf der Festplatte gespeichert. Outlook gibt Ihnen die Möglichkeit diese schneller wieder aufzufinden. Verknüpfen Sie häufig benötigte Dokumente einfach mit dem zugehörigen Kontakt. So können Sie diese direkt aus dem Kontakt-Dialog heraus mit einem Doppelklick öffnen. Sofern Sie Outlook ohnehin stets geöffnet haben, können Sie das Programm auch als direkten Zugangsweg zu Ihren Dokumenten verwenden. Sie haben in allen Versionen außer Outlook 2010 die Möglichkeit ein Dokumente-Menü einfügen. Oftmals übersteigt die Anzahl der Dokumente auch die Möglichkeiten eines Menüs. Dann bietet sich die Hyperlink-Funktion an, um Dokumente direkt mit einem Kontakt zu verknüpfen.

Hyperlinks werden direkt in das Notizfeld des jeweiligen Kontakts eingefügt. Outlook 2007 bietet hierfür einen eigenen Button. In früheren Versionen müssen Sie den Hyperlink dagegen manuell anlegen. Nach Öffnen des Kontakts klicken Sie zunächst auf das Notizfeld. Tragen Sie den Hyperlink dann wie folgt ein:

file:///PfadangabeNameDerDatei

Ein Beispiel: Liegt die Datei „CIMG1225.jpg“ im Ordner „C:UsersNicolePicturesIrlandbilder“ lautet der komplette Hyperlink:

file:///C:UsersNicolePicturesIrlandbilderCIMG1225.jpg

In Outlook 2007, 2010 und 2013 wechseln Sie nach dem Öffnen des Kontakts auf das Register „Einfügen“ und klicken Sie auf den Button „Hyperlinks“. Anschließend können Sie einfach die Datei auswählen und mit einem Klick auf „OK“ bestätigen.

Alternativ zum Einfügen-Dialogfenster können Sie auch die Drag-and-Drop-Methode mit der Maus verwenden: Dazu ordnen Sie zunächst beide Fenster so an, dass Notizfeld des Kontakts und der Datei-Ordner gleichzeitig sichtbar sind. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, halten die Maustaste gedrückt und ziehen die Datei – mit weiterhin gedrückt gehaltener Maustaste – ins Notizfeld des Kontakts. Erst dort lassen Sie die rechte Maustaste los. Es erscheint ein Kontextmenü, aus dem Sie den Befehl „Hyperlink hier erstellen“ anklicken. Fertig ist der anklickbare Hyperlink zur Datei.

Die Links werden immer in der Reihenfolge eingetragen, wie sie eingefügt wurden. Die Formatierungsfunktionen im Notizfeld geben Ihnen die Möglichkeit, die Links optisch zu sortieren. So können Sie beispielsweise Zwischenüberschriften einfügen und gestalten. Mit den Tastenkombinationen [Strg][x] und [Strg][v] können Sie den Link an die gewünschte Stelle bewegen. Zum Öffnen des verlinkten Dokuments genügt ein Klick auf das entsprechende Icon bzw. die blau unterstrichene Pfadangabe.

Outlook 2007 stellt vor dem Öffnen eine automatische Sicherheitsabfrage. Dies ist auf Dauer etwas störend, sodass es ratsam ist, die Option „Vor dem Öffnen dieses Dateityps immer bestätigen“ abzuschalten. Die Meldung wird anschließend nicht mehr angezeigt. In Outlook 2010 erscheint ein Sicherheitshinweis, den Sie mit einem Klick auf „Ja“ bestätigen müssen. Dieser lässt sich jedoch leider nicht dauerhaft abschalten.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Eigenen Ordner an die Taskleiste anpinnen geht nicht? Geht doch! So überlisten Sie die Taskleiste

Wenn Sie versuchen einen Ordner an die Taskleiste zu heften, werden Sie von Windows enttäuscht. Der Ordner wird lediglich an die Sprungliste des Explorer-Symbols angeheftet. Mit einem kleinen Trick können Sie die Sperre aber umgehen und den Ordner doch direkt an die Taskleiste pinnen.

Ordner in der Windows-Taskleiste

Um die Taskbar zu überlisten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktops, klicken im Kontextmenü auf „Neu | Textdokument“ und geben diesem Dokument einen beliebigen Namen.

Danach führen Sie auf dem neuen Dokument wieder einen Rechtsklick und wählen die Option „Eigenschaften“.

Auf der Registerkarte „Allgemein“ ändern Sie dann die Dateiendung von „.txt“ auf „.exe“. Die nachfolgende Warnung bestätigen Sie mit „Ja“. Die Änderung im Dialogfenster „Eigenschaften von“ bestätigen Sie mit „OK“.

Jetzt können Sie das umbenannte Dokument auf die Taskleiste ziehen und dort anheften.

Nun müssen Sie den gewünschten Ordner mit dem Taskleisten-Symbol verknüpfen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neue Taskleisten-Symbol. Im Kontextmenü wählen Sie ebenfalls mit einem Rechtsklick die Option „Neues Textdokument | Eigenschaften“.

Im Dialogfenster „Eigenschaften von“ geben Sie im Eingabefeld von „Ziel“ den Speicherpfad des gewünschten Ordners ein. Gegebenenfalls ändern Sie noch das Icon über die Schaltfläche „Anderes Symbol“. Danach bestätigen Sie alle vorgenommenen Änderungen mit „OK“.

Wenn Sie nun auf das Symbol in der Taskleiste klicken, öffnet sich der gewünschte Ordner im Windows-Explorer.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows 7, 8, XP und Vista: Wann werden Dateien verschoben, kopiert oder verknüpft und wie kann ich das erkennen?

Auf den ersten Blick ist es nicht ersichtlich warum Windows-Dateien, die mit der Maus verschoben werden, mal kopiert, mal verschoben oder verknüpft werden. Windows entscheidet selbständig welche Funktion zum Einsatz kommt. Natürlich werden diese Entscheidungen aufgrund von unterschiedlichen Voraussetzungen getroffen. Mit insgesamt drei Symbolen wird angezeigt, welche Funktion gerade stattfindet.

Wann geschieht was?

Ist beim Verschiebevorgang das Ursprungs- und Zielverzeichnis identisch, wird keine Kopie der Datei angefertigt, und es erscheint ein waagerechter Pfeil.

Wird die Datei dagegen in das Startmenü oder die Taskleiste bewegt, wird nur eine Verknüpfung angelegt, um Speicherplatz zu sparen. Angezeigt wird dieser Vorgang durch einen nach oben geschwungenen Pfeil.

Entscheiden Sie sich beim Verschiebevorgang für ein anderes Laufwerk, legt Windows auf dem Ziellaufwerk automatisch eine Kopie gleichen Namens an. Symbolisiert wird dieser Vorgang mit einem Pluszeichen.

So entscheiden Sie selbst was passiert

Während des Verschiebevorgangs können Sie selbst entscheiden welche der oben genannten Möglichkeiten genutzt werden soll.

  • Verschieben: Drücken und halten Sie die Taste [Umschalt] während Sie mit der linken Maustaste die gewünschte Datei zum Zielort ziehen. Dabei wird die gesamte Datei zum neuen Zielort verschoben, ohne dass eine Kopie erstellt wird.
  • Kopieren: Drücken und halten Sie die Taste [Strg], und ziehen Sie die Datei zum neuen Speicherort. Diese Kombination erstellt im Zielverzeichnis eine Kopie der Ursprungsdatei, unabhängig vom ursprünglichen Speicherort.
  • Verknüpfen: Drücken und halten Sie die Taste [Alt] um beim Verschieben der Datei nur eine Verknüpfung anzulegen. Diese Variante ist vorteilhaft, wenn die benötigten Dateien oder Programme auf einer externen Festplatte liegen.

Die mobile Version verlassen