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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 & Vista Taskleiste: Programm-Schnellstart per Tastatur

Programme, die man sehr häufig nutzt, legt man gerne als Verknüpfung in der Schnellstartleiste/Taskleiste ab. So sind sie schnell und einfach verfügbar. Hat man aber gerade keine Maus zur Hand – zum Beispiel beim Laptop – kann man mit einer schnellen Tastenkombination die gewünschten Programme starten.

Diese Tastenkombination für den schnellen Start der Taskleistenprogramme funktioniert bei Vista und auch bei Windows 7. Und zwar so: Für das erste Programmsymbol auf der Taskleiste drücken Sie [Windows-Taste][1], für den zweiten Eintrag [Windows-Taste][2] und so weiter. So lassen sich bis zu 10 Programme starten.

Ein Beispiel: Ist das erste Programmsymbol in der Taskleiste das Icon des Internet Explorers, wechseln Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][1] sofort zum Internet Explorer bzw. starten den Browser.

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Internet & Medien

Surfen ohne Spuren: Internet Explorer immer im Privatmodus “InPrivate” starten

Wer beim Surfen im Internet lieber unerkannt bleiben und keine Spuren auf dem eigenen Rechner hinterlassen möchte, surft im sogenannten „InPrivate“-Modus. Verräterische Daten wie Cookies oder Verlauf werden dann erst gar nicht auf dem Rechner gespeichert. Allerdings muss der InPrivate-Modus jedes Mal manuell aktiviert werden. Mit einem Trick können Sie den Internet Explorer auch so konfigurieren, dass er immer im Tarnmodus startet.

Um manuell mit Tarnkappe zu surfen, können Sie im Internet Explorer mit dem Befehl „Sicherheit | InPrivate-Browsen“ oder der Tastenkombination [Strg][Umschalten][P] das Speichern von Surfspuren abschalten. Was genau dabei passiert, wird im Tipp Internet Explorer: Anonym surfen dank InPrivate-Funktion erklärt.

Die Einstellung gilt allerdings nur für die aktuelle Browsersitzung. Beim nächsten Start des Internet Explorer ist der Privatmodus wieder ausgeschaltet. Mit folgenden Schritten setzt der Internet Explorer die Tarnkappe automatisch bei jedem Start auf:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Arbeitsoberfläche, und rufen Sie den Befehl „Neu | Verknüpfung“ auf.

2. Im Assistenten tragen Sie folgenden Befehl ein:

iexplore -private

Achten Sie auf das Leerzeichen zwischen „iexplore“ und „-private“. Sollte die Fehlermeldung „Die Datei iexplore wurde nicht gefunden“ erscheinen, müssen Sie stattdessen den kompletten Pfad zur Datei „iexplore.exe“ (das ist der Dateiname des Internet Explorers) angeben, etwa

„C:Program Files (x86)Internet Exploreriexplore.exe“ -private

Achten Sie in diesem Fall auf die Anführungszeichen und das Leerzeichen vor „-private“.

3. Geben Sie der Verknüpfung einen passenden Namen wie „InPrivate-Surfen“, und bestätigen Sie den Assistenten mit „Weiter“ bzw. „Fertig stellen“. Jetzt können Sie den Internet Explorer per Doppelklick auf das neue Symbol direkt im Privatmodus starten.

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Hardware & Software

Senden an: Per Rechtsklick mit „Senden an“ in beliebige Ordner kopieren

Zum schnellen Kopieren von Dateien ist die Rechtsklick-Methode ideal: Im Windows Explorer müssen Sie eine Datei nur mit der rechten Maustaste anklicken und den Befehl „Senden an“ aufrufen – und schon können Sie die Datei per Mail verschicken, eine Desktopverknüpfung anlegen oder auf eine der Festplatten kopieren. Leider bietet der Senden-an-Befehl als Ziele nur die Hauptordner der Festplatten an. Mit folgendem Trick können Sie beliebige Ordner als Zielordner ins Senden-an-Menü einbauen.

„Senden an“ erweitern bei XP und Vista

Um das Senden-an-Menü um weitere Ziele zu erweitern, gehen Sie bei Windows XP oder Vista folgendermaßen vor:

1. Geben Sie ins Adressfeld des Windows Explorers folgendes ein, und bestätigen Sie die Eingabe mit [Return]:

shell:sendto

2. Danach ziehen Sie den neuen Zielordner bei gedrückter [Alt]-Taste in den „SendTo“-Ordner.

3. Um den Namen des neuen Eintrags zu ändern und den Zusatz „(Verknüpfung)“ zu entfernen, markieren Sie den Eintrag und drücken [F2]. Passen Sie den Namen entsprechend an, und speichern Sie die Änderung mit [Return].

Wenn Sie jetzt eine Datei oder einen Ordner mit der rechten Maustaste anklicken und den Befehl „Senden an“ aufrufen,  erscheint im Untermenü der neue Eintrag.

„Senden an“ erweitern bei Windows 7

Bei Windows 7 ist der Aufwand nicht nötig. Hier müssen Sie beim Klick mit der rechten Maustaste mit gedrückter [Shift/Umschalten]-Taste auf den Befehl „Senden an“ zu klicken. Damit erscheint die erweiterte Variante des „Senden an“-Befehls. Jetzt tauchen neben den Standardzielen auch die Ordner der Bibliotheken und eigenen Dateien und Dokument als Sendeziel auf.

Sollte das gewünschte Ziel nicht dabei sein, können Sie auch bei Windows 7 die oben beschriebene XP/Vista-Methode verwenden und ebenfalls durch die Eingabe der Adresse „shell:sendto“ im Windows Explorer direkt die Einträge des „Senden an“-Menüs erweitern. Auch hier müssen Sie nur die gewünschten Ordner mit gedrückter [Alt]-Taste per Drag-and-Drop in den SendTo-Ordner ziehen.

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Internet & Medien

Google – Wichtige und geheime Suchbefehle

Um mit der Internetsuchmaschine Google schnell und effektiv Treffer zu erzielen, sollte man die wichtigsten Suchbefehle kennen. Nur so lassen sich lange Irrwege und falsche Treffer vermeiden.

Wer bei der Google-Suche Seiten finden möchte, die bestimmte Begriffe enthalten, wendet die einfachste aller Google-Suchmethoden an. Hierbei wird einfach der gesuchte Begriff in die Suchzeile eingegeben.

Suchbegriffe verknüpfen

Wer zwei Begriffe sucht, die beide in den Trefferseiten enthalten sein sollen, verwendet den Suchbefehl „Begriff1 + Begriff2“. Möchte man Seiten finden, die entweder den einen oder den anderen Begriff enthalten sollen, kommt der Suchbefehl „Bergriff1 OR Begriff2“ zur Anwendung.

Suchbegriffe ausschließen

Wer einen bestimmten Begriff aus der Suche ausschließen möchte, der schließt an das Suchwort den Befehl „- Begriff2“ an.
Mit exakten Formulierungen wie „Wer ist Begriff1?“ können Fragen an die Suchmaschine gestellt werden.

Bitte ohne Sex, Pornografie und jugendgefährdende Inhalte

Für Eltern besonders wichtig ist der Suchbefehl „savesearch: Begriff1“. Damit werden aus der Suche alle pornographischen Seiten ausgeschlossen.

Preis zwischen x und y

Um bei der Suche nach Produkten einen Preisbereich zu definieren, hängt man an den Suchbegriff den definierten Preisbereich in Form des Suchbefehls „Begriff1 10…100“ an.

Ähnliche Begriffe finden

Wer nicht nur nach einem exakten Begriff sucht, sondern auch nach ähnlichen Begriffen, verwendet den Suchbefehl „~ Begriff1“.
Wer Informationen über eine bestimmte Homepage sucht gelangt mit dem Befehl „info: www.url.de“ an die gewünschten Links.
Möchte man sich anzeigen lassen, welche Seiten eine bestimmte Homepage verlinken, sucht mit dem Suchbefehl „inurl: www.url.de“ danach.

Nur in bestimmten Webseiten suchen

Auch einzelne Begriffe auf bestimmten Websiten lassen sich mit Hilfe von Google suchen. Der Befehl „Begriff1 site:www.url.de“ sucht danach.

PDF-Dateien finden

Nach pdf Dateien mit bestimmten Suchwörtern googelt man mit Hilfe des Befehls „Begriff1 ext:pdf“.

Viel Erfolg beim Suchen!

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 Tricks: Das Aussehen der Verknüpfungen anpassen

Damit Verknüpfungen von „echten“ Programmen und Dateien unterschieden werden können, versieht Windows 7 und Vista alle Verknüpfungen mit einem kleinen Pfeil. Damit ist sofort sichtbar, dass es sich nicht um das Original, sondern einen Verweis darauf handelt. Schön ist der Pfeil allerdings nicht. Wer das Icon nicht verunstalten möchte, kann mit folgenden Tricks den Verknüpfungspfeil entfernen oder eine schickere Variante verwenden.

Verknüpfungen zu Dateien und Ordnern sind schnell angelegt. Wenn Sie zum Beispiel eine Datei mit gedrückter rechter Maustaste verschieben und den Befehl „Verknüpfung hier erstellen“ aufrufen, erscheint im Zielordner eine Verknüpfung zum Original. Unten links im Dateisymbol erscheint zur Kennzeichnung ein Verknüpfungspfeil. Wen der Pfeil stört, kann ihn entfernen.

Möglich macht’s das kostenlose Programm „Shortcut Overlay Remover“. Den Verknüpfungspfeil-Entferner gibt es wahlweise für die 32- oder 64-Bit-Version von Windows Vista und Windows 7. Die Bedienung ist simpel: Nach dem Start wählen Sie, wie Verknüpfungen in Zukunft aussehen sollen. Der Eintrag „Arrow“ entspricht dem Standardpfeil von Windows. Mit „Light Arrow“ gibt’s eine schlankere Variante. Der rahmenlose Pfeil ist weniger auffällig.

Wenn Sie komplett auf den Verknüpfungspfeil verzichten möchten, wählen Sie die Option „No Arrow“. Damit sehen Verknüpfungen aus wie normale Dateien. Diese Option ist aber nur für erfahrene Anwender sinnvoll, die genau wissen, welche Dateien Verknüpfungen und welche Originale sind. Per Klick auf „Apply“ wird die Konfiguration gespeichert. Sichtbar ist die Änderung allerdings erst nach einem Neustart.

Hier gibt’s den „Shortcut Overlay Remover“ für Windows 7/Vista (wahlweise in der 32-Bit- oder 64-Bit-Version):
http://www.howtogeek.com/howto/windows-vista/disable-shortcut-icon-arrow-overlay-in-windows-vista/

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Den versteckten „GodMode“ für den Zugriff auf alle Windows-Einstellungen aktivieren

Systemeinstellungen werden normalerweise in der Systemsteuerung vorgenommen. Allerdings sind die Optionen hier tief verschachtelt und das Gesuchte kaum zu finden. Gut, dass es bei Windows 7 eine versteckte Funktion für den Zugriff auf alle, wirklich alle Systemeinstellungen vorzunehmen. Eigentlich heißt das Geheimfenster „Alle Aufgaben“ – viele Anwender nennen es einfach „GodMode“ (Gottmodus), da auf einer kompakten Seite alle Funktionen zur Auswahl stehen.

Um den GodMode zu aktivieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Wenn Sie das Spezialfenster erst einmal ausprobieren möchten, drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] und geben folgenden Befehl ein:

shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Um Tippfehler zu vermeiden, sollten Sie die obige Zeile markieren, kopieren (mit der Tastenkombination [Strg]+[C]) und dann ins Dialogfenster einfügen (mit [Strg]+[V]). Nach einem Klick auf OK erscheint das neue versteckte Fenster „Alle Aufgaben“. Hier finden Sie Dutzende Direktlinks zu allen Einstellmöglichkeiten bei Windows 7; nicht übersichtlich, aber komplett.

Wenn Sie häufiger auf den GodMode „Alle Aufgaben“ zugreifen möchten, sollten Sie sich auf dem Desktop eine Verknüpfung anlegen. Das geht mit folgenden Schritten:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops, und rufen Sie den Befehl „Neu | Verknüpfung“ auf.

2. Geben Sie als Verknüpfungsziel folgenden Befehl ein:

explorer.exe shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Auch hier kopieren Sie die Zeile am besten und fügen sie über die Zwischenablage ins Dialogfenster ein. Tippfehler können so erst gar nicht passieren.

3. Anschließend tragen Sie einen passenden Namen wie „Alle Aufgaben (God Mode)“ ein, und bestätigen mit OK. Jetzt können Sie den God-Modus per Doppelklick auf die neue Verknüpfung öffnen.

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Outlook

Outlook: Drag-and-Drop-Zaubereien (Ziehen und Fallenlassen mit der Maus)

In Outlook hat alles seinen Platz. Die Adressen sind im Kontakte-Register, die Termine im Kalender und die anstehenden Projekte in der Aufgabenliste. Doch der Eindruck, daß die Daten innerhalb der einzelnen Register ein introvertiertes Leben führen, täuscht. Die einzelnen Outlook-Daten lassen sich wunderbar miteinander kombinieren. Aus einer E-Mail wird plötzlich eine Aufgabe, aus einem Termin ein Journaleintrag. Drag-and-Drop, das Ziehen-und-Fallenlassen mit der Maus macht’s möglich.

Ziehen und Fallenlassen

Oftmals enthält eine E-Mail zum Beispiel Details zu anstehenden Projekten. Die zugehörige Aufgabe ist schnell erstellt: Klicken Sie im Posteingang einfach auf die gewünschte E-Mail, und halten Sie die linke Maustaste gedrückt. Ziehen Sie die E-Mail – mit weiterhin gedrückter Maustaste – auf das „Aufgaben“-Symbol der Outlook-Leiste. Lassen Sie die Maustaste los – voilá, Outlook erzeugt eine neue Aufgabe und trägt automatisch den Betreff sowie den E-Mail-Text ein.

Das Ziehen-und-Fallenlassen funktioniert nicht nur mit E-Mails. Im Prinzip können Sie jedes Objekt mit gedrückter Maustaste auf jedem anderen Objekt fallenlassen. Outlook erzeugt stets ein neues Objekt und trägt die jeweiligen Informationen des Ursprungs-Objekts automatisch in die richtigen Felder ein. Probieren Sie es aus: Ziehen Sie z.B. einen Kontakt in den Kalender, um eine Besprechung einzuberufen oder eine Aufgabe auf den Posteingang, um ein Aufgabenprotokoll zu verschicken.

Der Trick mit der rechten Maustaste

Die Drag-and-Drop-Zaubereien sind damit aber noch lange nicht am Ende. Wenn Sie das Objekt nicht mit der linken, sondern mit der rechten(!) Maustaste ziehen und fallenlassen, erscheint zusätzlich ein Kontextmenü. Hier stellt Outlook zumeist vier ver¬schiedene Varianten zur Übernahme der Daten zur Verfügung. Der erste Befehl des Kontextmenüs entspricht dem Ziehen mit der linken Maustaste. Outlook kopiert dabei die Informationen des jeweiligen Objekts als einfachen Text in das Notizenfeld des neuen Objekts. Der Befehl „Hierher kopieren als Nachricht mit Verknüpfung“ erstellt zusätzlich zu den Textinformationen eine Verknüpfung zum Ursprungsobjekt. Somit können Sie beispielsweise im Aufgaben-Dialogfenster per Doppelklick direkt zur verknüpften Adresse springen.

Wenn Sie den Befehl „Hierher kopieren als Nachricht mit Anlage“ wählen, erhalten Sie zusätzlich eine Kopie des Ursprungsobjekts. Das ist praktisch, wenn Sie z.B. einen Kontakt per E-Mail verschicken. Der Empfänger kann die Kopie dann per Drag-and-Drop in sein eigenes Adreß-Register einbinden.

Vorsicht ist mit dem letzten Befehl „Hierher verschieben als Nachricht mit Anlage“ geboten. Outlook löscht in diesem Fall das Original-Objekt und verschiebt es in das Notizfeld des neuen Objekts. Diese Option empfiehlt sich nur, wenn Sie das Original-Objekt nicht mehr benötigen und es etwa per E-Mail weiterleiten möchten.

Aus Kontakt mach Brief

Um aus einem bestimmten Outlook-Elemente ein anderes Outlook-Element zu zaubern, können Sie auch auf das letzte Menü der Menüleiste zurückgreifen. Das gilt insbesondere für Kontakte. Über den Befehl „Kontakte -> Neue Aufgabe für Kontakt“ zaubern Sie aus der Adresse im Handumdrehen eine neue Aufgabe. Der Befehl „Kontakte -> Neuer Brief an Kontakt“ startet den Brief-Assistenten von Word.

Noch mehr Drag und noch mehr Drop

Das Ziehen-und-Fallenlassen ist nicht nur auf das Outlook-Fenster begrenzt. Sprengen Sie die Grenzen von Outlook, und ziehen Sie Kontakte, Aufgaben und Notizen beispielsweise auf den Windows-Desktop oder in das Word-Programmfenster.

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Outlook

Auf die Plätze – Fertig – Outlook – Die vielfältigen Möglichkeiten, Outlook zu starten

Eigentlich genügt es, auf dem Windows-Desktop doppelt auf das Symbol „Microsoft Outlook“ zu klicken oder den Menübefehl „Start -> Programme -> Microsoft Outlook“ aufzurufen, um den Informations-Manager zu starten. Für bestimmte Situationen hält Outlook jedoch noch ein (oder zwei) Hintertürchen offen – man weiß ja nie.

Vielfältige Startoptionen

Möchten Sie standardmäßig ohne Outlook-Leiste arbeiten oder beim Starten von Outlook automatisch eine neue Notiz erstellen? Dann sollten Sie die Startoptionen von Outlook modifizieren. Dank sogenannter Schalter können Sie Outlook bereits beim Start gewisse Kommandos mit auf den Weg geben.

Klicken Sie auf dem Windows-Desktop mit der rechten(!) Maustaste auf das „Microsoft Outlook“-Symbol, und wählen Sie aus dem nachfolgenden Kontextmenü den Befehl „Eigenschaften“. Wechseln Sie in das Register „Verknüpfung“. Geben Sie im Feld „Ziel“ hinter dem Pfadnamen ein Leerzeichen sowie die gewünschte Startoption ein. Um Outlook beispielsweise ohne Outlook-Leiste zu starten, könnte die Zeile folgende Gestalt aufweisen:

„C:ProgrammeMicrosoft OfficeOUTLOOK.EXE“ /folder

Der /folder-Schalter ist nicht die einzige Startoption, die Sie Outlook mit auf den Weg geben können. Insgesamt stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Startoption – Beschreibung

/folder – Blendet die Outlook-Leiste aus.

/profiles – Öffnet das Dialogfenster „Profil Auswählen“.

/profile „Name“ – Startet mit dem Profil „Name“. Sie können somit beispielsweise mehrere Outlook-Verknüpfungen er-stellen, die per Doppelklick jeweils mit einem ande-ren Profil starten, zum Beispiel

Profile „Laptop“

/select „Pfad“ – Öffnet den angegebenen Ordner, zum Beispiel den Ordner

/select „C:Eigene Dateien“

/c ipm.note – Erstellt eine neue E-Mail-Nachricht

/c ipm.post РErstellt eine neue ̦ffentliche Nachricht

/c ipm.appointment – Erstellt einen neuen Termin

/c ipm.task – Erstellt eine neue Aufgabe

/c ipm.contact – Erstellt einen neuen Kontakt

/c ipm.activity – Erstellt einen neuen Journaleintrag

/c ipm.stickynote -Erstellt eine neue Notiz

/c klasse -Erstellt ein neues Element der angegebenen Nachrichtenklasse, zum Beispiel

/c ipm.Meineklasse

/a „Datei“ – Erstellt eine neue E-Mail-Nachricht mit der angegebenen Datei als Anlage. Sie können auch ein ande-res Element erstellen, indem Sie zusätzlich den Schalter /c angeben.

Geben Sie die gewünschte Befehlszeile ein, und bestätigen Sie das Dialogfenster mit OK. Sobald Sie Outlook über das überarbeitete Verknüpfungssymbol starten, verwendet das Programm automatisch die von Ihnen angegebenen Startoptionen und öffnet beispielsweise gleich eine neue E-Mail-Nachricht.

Die Startoptionen bieten noch einen weiteren Vorteil: Sie können beispielsweise mehrere Microsoft Outlook-Symbole mit jeweils unterschiedlichen Startoptionen erstellen. Ein Symbol startet Outlook dann beispielsweise mit einem ganz bestimmten Benutzerprofil, während ein anderes Symbol das Dialogfenster „Profil Auswählen((ENDE MEN)) einblendet oder ein gleich eine neue Nachricht erstellt.