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Windows 10 Zwangsupdate deaktiviert und Windows Defender trotzdem aktualisieren

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Deaktivierung der automatischen Updatefunktion bei Windows 10. Die Abschaltung des Dienstes der für das Zwangsupdate verantwortlich ist, hat noch eine weitere, negative Auswirkung. Ist der Updater nicht mehr tätig, dann versorgt er logischerweise auch die Windows-Firewall (Defender) nicht mehr mit aktuellen Viren-Signaturen.

Für diejenigen, die sich auf den Windows Defender als einzigen Schutz verlassen, bedeutet das ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. In zwei Arbeitsschritten versorgst du deinen Defender zukünftig mit den erforderlichen Updates.

Als erstes legst du auf deinem Desktop eine neue Verknüpfung an. Dies erledigst du mit einem Rechtsklick auf eine freie Desktop-Stelle und den Befehlen Neu | Verknüpfung.

Als Speicherort legst du über den Button Durchsuchen deinen Desktop fest, klickst dann auf Weiter und vergibst einen Namen für die Verknüpfung (z. B. WindowsDefender) und bestätigst mit Fertig stellen.

Im zweiten und letzten Schritt öffnest du mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, tippst dort den Befehl shell:startup ein und klickst auf OK.

Dadurch öffnet sich der Autostart-Ordner im Windows-Explorer. Hier ziehst du per Drag & Drop die neue Defender-Verknüpfung hinein und schließt den Windows Explorer wieder.

Mit dem nächsten Computer-Neustart wird auch der Windows Defender wieder aktiviert und mit den erforderlichen Signaturen versehen.

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Den Computer in den Ruhezustand oder in Standby schalten. Was ist hier der Unterschied?

Wird ein Notebook oder ein Desktop-PC nicht permanent benutzt, braucht man ihn nicht komplett herunter zu fahren. Es reicht in diesem Fall, ihn in den Standby-Betrieb oder in den Ruhezustand zu versetzen. Diese beiden Varianten verkürzen die Zeitspanne des Hochfahrens erheblich und sparen dabei noch Strom. Worin liegt aber der Unterschied?

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Standby-Betrieb

Beide Varianten sparen bei konsequentem Einsatz viel Strom, aber im Standby-Betrieb benötigt der Rechner für den Arbeitsspeicher immer noch eine gewisse Menge Energie. Andere Stromfresser wie der Monitor werden abgeschaltet. Der Standby-Betrieb hat den Vorteil, dass beim Einschalten das Gerät innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit ist.

Ruhezustand

Im Ruhezustand werden alle Stromverbraucher, inklusive dem Arbeitsspeicher, komplett abgeschaltet. Der Inhalt des Arbeitsspeichers wird dabei auf der Festplatte zwischengespeichert und während der „Aufwachphase“ wieder zurückgeführt. Das Hochfahren aus dem Ruhezustand dauert im Vergleich zum Standby ein paar Augenblicke länger.

Im Akku-Betrieb sollte man daher darauf achten, welcher Stromsparmodus ausgewählt wird.