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Notebook mit virtuellem Router als WLAN-Hotspot einrichten

Stehen Ihr Computer und der Router auch in einem anderen Zimmer Ihrer Wohnung? Dann haben Sie bestimmt schon einmal festgestellt dass das WLAN-Signal in den restlichen Zimmern immer mehr abnimmt. Kleine Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PC´s haben mit schwachen Signalen häufig mal Probleme. In Räumen mit dicken Wänden oder einem großen Stahlbeton-Anteil kann eine WLAN-Verbindung auch mal ganz abreißen. Für Notebooks reichen diese schwächeren Signale in der Regel aus, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten. Und dies ist die Lösung des Problems: Das Notebook kann als virtuelle Router die WIFI-Verbindung erheblich verbessern.

Dazu ist nur ein kleines Zusatztool namens Virtual Router erforderlich. Das Programm sehr einfach zu bedienen und benötigt nur minimalste Einstellungen. Allerdings funktioniert das Programm nur ab Windows 7 Home Premium aufwärts. Die Betriebssysteme XP und Vista werden nicht unterstützt.

Virtual Router ist kostenlos im Web erhältlich. Laden Sie es am besten bei Chip.de oder auf der Hersteller-Webseite von CodePlex herunter. Klicken Sie auf den Button Download und folgen Sie anschließend dem Installations-Assistenten.

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Nach der Installation starten Sie das Programm Virtual Router. Legen Sie im Programmfenster ein Passwort fest, wählen Sie dann bei Shared Connection die Option Drahtlosnetzwerkverbindung aus, und klicken Sie dann auf Start Virtual Router.

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Als nächstes nehmen Sie sich Ihre mobilen Endgeräte wie iPhone oder Tablet zur Hand und starten über die App der Einstellungen eine neue WLAN-Suche. Die Geräte werden nun den neuen WLAN-Hotspot mit Namen VirtualRouter.codeplex.com anzeigen. Wählen Sie den neuen Hotspot aus und geben Sie dann das Passwort ein, dass bei der Einrichtung des Tools festgelegt wurde. Tippen Sie dann nur noch auf die Schaltfläche Verbinden und eine  WPA2 verschlüsselte Verbindung wird aufgebaut.

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Im Programmfenster des Virtual Router werden alle verbundenen Geräte mit MAC- und IP-Adresse im Bereich Peers Connected angezeigt.

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Zur einfacheren Unterscheidung der angeschlossenen Geräte, können die Symbole geändert werden. Mit einem Rechtsklick auf ein Gerät öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Properties (Eigenschaften) aus.

Im neuen Dialogfenster gelangen Sie über die Schaltfläche Change Icon zur Symbolauswahl. Markieren Sie mit einem Mausklick das gewünschte Icon und bestätigen Sie mit dem Button Save.

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Der virtuelle Router funktioniert übrigens auch mit einem PC der nur mit einem Ethernetkabel mit einem Modem verbunden ist. Natürlich muss der Computer dafür auch einen WLAN-Adapter besitzen.

Noch einfacher kann man einen virtuellen Router nicht erstellen.

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Handy & Telefon iPad

iPad auch am PC laden: Das „iPad lädt nicht“-Problem lösen und iPads am Rechner laden

Das iPad ist beim Laden ganz schön stromhungrig. So hungrig, dass sich iPads an normalen Windows-Rechnern – egal ob Notebook oder Desktop – nicht aufladen lassen. Trotz Anstöpseln an die USB-Buchse des PCs erscheint auf dem iPad-Display die Meldung „iPad lädt nicht„. An Apple-Rechnern funktioniert das Laden per USB hingegen, da hier die USB-Spannung höher ist. Doch auch für PC-Besitzer gibt es eine Lösung, um iPads direkt am Rechner zu laden.

Freeware „Asus AI Charger“ lädt iPads

Damit sich iPads nicht nur per Apple-Netzteil, sondern auch über den PC laden lassen, gibt es von Asus das Gratisprogramm „Asus AI Charger„. Es sorgt dafür, dass die USB-Ports am PC genügend Spannung für das Laden des iPads erhalten. Die Freeware wurde eigentlich für PCs mit Asus-Mainboard entwickelt, funktioniert aber auch an allen anderen PCs und Notebooks.

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Hardware & Software

Surfsticks schneller machen: UMTS- und LTE-Sticks optimal platzieren mithilfe von aktiven USB-Verlängerungen

Das Internet wird mobil. Auch zuhause. Dank UMTS- und LTE-Surfsticks können Sie auch ohne DSL-Anschluss rasend schnell im Internet surfen. So zumindest die Werbeversprechen. Nutzt man den Surfstick dann zuhause, bleibt von den versprochenen Geschwindigkeiten nicht mehr viel übrig. Das liegt meist aber nur daran, dass der Surfstick schlecht platziert ist – nämlich direkt am Rechner, Notebook oder Netbook. Richtig schnell sind die Surfsticks nur, wenn sie direkt am Fenster platziert sind. Mit einer aktiven USB-Verlängerung kein Problem.

UMTS- und LTE-Sticks beliebig platzieren

Damit möglichst wenig Wände, Möbel oder andere Geräte den UMTS- und LTE-Funk stören, sollten Surfsticks möglichst nah am Fenster platziert werden. Doch nicht immer steht der Rechner direkt am Fenster. Der Trick: Verwenden Sie einfach eine USB-Verlängerung, um den Surfstick beliebig im Raum zu platzieren.

Aktive USB-Verlängerungen mit Signalverstärkung

Doch aufgepasst: Nicht jede x-beliebige USB-Verlängerung ist dafür geeignet. UMTS- und LTE-Sticks brauchen eine Menge Strom. Und den bekommen sie immer schwieriger je länger so eine Verlängerung ist.  Zudem sinkt mit jedem Meter die Signalqualität. Die Lösung sind sogenannte aktive USB-Verlängerungen oder USB-Repeater. In den aktiven USB-Kabeln ist ein Signalverstärker eingebaut, der auch über lange Strecken für eine ausreichende Signalqualität sorgt.  Bis zu 20 Meter sind mit aktiven USB-Kabeln problemlos möglich. Die Kosten: rund 10 Euro.

Eine Auswahl guter und bewährter aktiver USB-Verlängerungen finden Sie im Fachhandel oder in Onlineshops wie Amazon. Gute Bewertungen haben zum Beispiel folgende Modelle erhalten.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone Klangverstärker selber bauen: Mit Pappbecher & Co. einen eigenen iPhone-Lautsprecher bauen

Sie heißen zwar Lautsprecher; sonderlich laut sind die eingebauten iPhone-Lautsprecher aber nicht gerade. Selbst in maximaler Lautstärke ist in lauter Umgebung kaum etwas zu hören. Einen externen Lautsprecher hat man auch nicht immer dabei. Muss man auch nicht. Denn pfiffige Bastler haben getestet, wie sich mit simplen Mitteln ein eigener iPhone-Klangverstärker bauen lässt. Mit einem Pappbecher zum Beispiel.

iPhone lauter machen

Die Jungs von „lifehacker“ haben sich die Mühe gemacht, sieben äußerst simple Utensilien zu testen, die als iPhone-Klangverstärker dienen können. Im Testfeld:

  • Nichts (iPhone einfach auf den Tisch legen)
  • Kopfhörer im Pappbecher
  • Keramik-/Porzellan-Tasse
  • Leere Toilettenpapier-Rolle
  • Zusammengerolltes Papier
  • Müsli-Schale
  • Glas
  • Gebastelte Papptröte
  • Pappbecher

Sieger: Der Pappbecher

Das Ergebnis ist erstaunlich: Den größten Effekt hat der simple Pappbecher. Wenn Sie das iPhone einfach aufrecht und mit den Lautsprechern nach unten in einen Pappbecher stecken, erhöht sich die Lautstärke von 51 db auf satte 72 db.

Sind Pappbecher oder die anderen Utensilien gerade nicht zur Hand, legen Sie das iPhone einfach flach auf den Tisch. Das gibt immerhin einen Boost von 8 db auf insgesamt 59 Dezibel.

Die kompletten Testergebnisse und den Testaufbau finden Sie auf der Seite lifehacker.com/5912474/the-best-free-diy-smartphone-volume-boosts.

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Hardware & Software

WLAN Funkprobleme: Funksignale verstärken mit dem WLAN Repeater (WLAN-Verstärker)

WLANs haben eine Reichweite von bis zu 300 Metern. Theoretisch. In der Praxis sieht das anders aus. Müssen die Funksignale durch mehrere Etagen oder Wände, ist bereits nach wenigen Metern Schluss. Die gute Nachricht: Mit einem Verstärker (Repeater) lassen sich die Signale verstärken und die Reichweiten erhöhen.

Mehr Reichweite für WLAN-Adapter und WLAN-Router

Die maximale Reichweite von 300 Metern gilt nur bei guter „Sicht“, also im Freien. Wände, Decken und andere Hindernisse reduzieren die Reichweite. Wenn die Daten im Keller, auf dem Dachboden oder im Garten nur noch tröpfelnd oder gar nicht mehr ankommen, hilft ein sogenannter „Repeater“. Der verstärkt die Signale und sorgt für mehr Reichweite und schnellere Verbindungen.

Signale verstärken mit Repeatern

Ein sehr guter Repeater ist der „Fritz WLAN Repeater“ von AVM. Er ist kinderleicht zu bedienen, sieht gut aus und lässt sich mit allen WLAN-Routern (auch von Fremdherstellern) verbinden. Kostenpunkt: rund 78 Euro. Besonders günstig erhalten Sie den Fritz WLAN-Verstärker zum Beispiel hier:

 

Ebenfalls gut ist das Modell Netgear WN3000RP. Im Test der Zeitschrift com! schnitt es als Testsieger ab. Der Netgear-WLAN-Verstärker wirkt zwar etwas klobig, erzielte im Test aber die beste Sende- und Übetragungsleistung. Auch die Installation per Plug-and-Play lief reibungslos und ist auch für Laien problemlos durchführbar. Und mit rund 48 Euro ist der Funkverstärker von Netgear recht günstig:

WLAN-Verstärker/Repeater installieren

Am besten installieren Sie den Repeater zentral zwischen dem Haupt-Router und dem geplanten Nutzungsbereich. Steht der Router zum Beispiel im ersten Stock, und möchte Sie WLAN im Keller nutzen, stecken Sie den Router in eine Steckdose im Erdgeschoss.