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Unsichtbare Netflix-Unterkategorien sichtbar machen

Manchmal lässt sich auf Netflix der gewünschte Film oder Serie nicht auf Anhieb in den Kategorien finden. Das trifft insbesondere auf ältere Produktionen zu. Der Clou daran ist, dass es zu jeder (Haupt-) Kategorie etliche Unterkategorien gibt. Für eine schnellere Suche kann man mit einem Trick direkt die passende Unterkategorie ansteuern.

Jeder Film ist natürlich auch über die Hauptkategorie auffindbar, es dauert halt nur länger. Die Horror-Sparte beispielsweise, ist in etliche andere Kategorien wie Zombie- oder Werwolf-Filme unterteilt.

Klickst du eine beliebige Kategorie an, wird am Ende der URL eine Zahl angezeigt, die für diese Kategorie steht. Nun kann man verschiedene Zahlencodes durchprobieren, oder auf einschlägigen Internetseiten (z. B. Mashable.com) die passende Nummer suchen.

Mozilla Firefox

Für Firefox-Nutzer gibt es ein Add-On, mit dem die Suche viel schneller und vor allem sehr komfortabel funktioniert. Lade dir die Erweiterung Netflix Super Browse herunter und führe einen Browser-Neustart durch.

Wenn du jetzt die Webseite von Netflix aufrufst, findest du den zusätzlichen Menüeintrag Super Browse, über den du auf die komplette Liste der Kategorien zugreifen kannst.

Der Nachteil dieses Add-Ons ist, dass es wohl noch nicht mit Firefox Quantum kompatibel ist. Eine Alternative zu Netflix Super Browse ist die Erweiterung FindFlix, die ebenfalls kostenlos ist und ähnlich funktioniert.

Google Chrome

Auch für den Chrome gibt es passende Extensions, die du über diesen Link findest. Hier ist ebenfalls FindFlix für den Chrome erhältlich.

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Hardware & Software Windows 10

Bei Windows 10 die verborgenen Funktionen nutzen

Beim Windows Betriebssystem sind nicht alle Funktionen gleich gut erreichbar. Das ist auch beim aktuellen Windows 10 nicht anders. In der Standardeinstellung sind einige Funktionen zu Aktivierung und Deaktivierung spezieller Anwendungen und Dienste versteckt. Hier bedarf es eines einfachen Tricks, um sie sichtbar zu machen.

Diese optionalen Windows-Features öffnet man über das Fenster Ausführen, dass du mit der Tastenkombination [Windows][R] startest. Gib dann den Befehl optionalfeatures ein und bestätige die Aktion mit OK.

Dadurch öffnet sich das Fenster der Windows-Features, in dem etliche Dienste und Funktionen aufgelistet sind. Hier lässt sich beispielsweise der Internet Explorer 11 und der Windows-Media-Player ein- und ausschalten.

Weitere Funktionen, wie beispielsweise Windows Powershell, Microsoft XPS-Dokument Generator und der Telnet-Client, sind ebenfalls hier vorhanden.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Der „Gott-Modus“ als komfortable Verknüpfung

Die Einstellungsmöglichkeiten bei Windows 10 sind sehr vielfältig. Allerdings findet man die wichtigen und nützlichen Funktionen nicht immer sofort oder man muss sich durch die ganzen Unterkategorien quälen. Aber mit dem Gott-Modus kannst du deine Suche auf ein zeitliches Minimum beschränken.

Der Gott-Modus ist eigentlich nichts anderes als eine Art Kommandozentrale, in der alle verfügbaren Einstellungsmöglichkeiten aufgelistet sind. Diese Kommandozentrale lässt sich als Verknüpfung auf dem Desktop ablegen.

Dies ist besonders vorteilhaft, wenn man einen neuen PC einrichten will, oder häufiger die Einstellungen ändern möchte.

Du legst per Rechtsklick auf eine freie Desktopstelle und den Befehlen Neu | Ordner eine Verknüpfung an, der du folgenden Namen gibst:

Alle Aufgaben.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Du kannst diesen Namen auch aus dem Artikeltext herauskopieren und einfach über Umbenennen in die neue Verknüpfung einfügen. Sobald du den Vorgang mit der Taste [Eingabe] bestätigt hast, ist der Gott-Modus verfügbar.

Einfach die Verknüpfung doppelt anklicken und voilà! Alle Funktionen auf einen Blick.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Malware-Scanner im Windows Defender einschalten

Windows-Programme können meist mehr als man ihnen zutraut. Das gilt auch für den hauseigenen Antiviren-Schutz, den Windows Defender. Wer dieses Windows-Programm nutzt, kann von einer versteckten Funktion zusätzlich profitieren. Im Defender steckt nämlich auch ein Malware-Scanner, der eigentlich nur für den Schutz von Firmennetzwerken gedacht ist. Durch ein paar kleine Änderungen in der Registry wird das Feature aktiviert.

Änderung im Registrierungseditor

Öffne mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Aktion mit einem Klick auf den Button OK.

In der Registry navigierst du dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender

Im Verzeichnis Windows Defender legst du mit Neu | Schlüssel einen neuen Eintrag mit dem Namen MpEngine an.

Im Schlüssel MpEngine legst du im rechten Anzeigebereich einen weiteren Eintrag mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) an. Diesen nennst du MpEnablePus. Mit einem Doppelklick öffnest du den neuen Eintrag, änderst den Wert von 0 auf 1 und bestätigst die Eingabe mit OK.

Windows Explorer oder Computer neu starten

Abschließend startest du deinen Rechner neu, damit die Änderung aktiviert werden kann.

Alternativ kannst du stattdessen über den Task-Manager den Windows Explorer neu starten. Du startest ihn über das Kontextmenü der Taskleiste, dass du mit einem Doppelklick aufrufst. Dann suchst du im Register Prozesse den Eintrag Windows-Explorer, klickst mit der rechten Maustaste auf diesen Prozess und wählst im Kontextmenü Neu starten aus.

Ab sofort ist der Malware-Scanner deines Windows Defenders aktiv und meldet sich sofort, wenn sich in einem Programm Malware versteckt.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

CCleaner-Update infizierte die Computer mit Malware

Das beliebte Cleaning-Tool CCleaner, das auf Millionen Rechnern installiert ist, sorgt seit dem letzten Update zwischen dem 15. August und 12. September für eine Sicherheitslücke.

Hacker haben die Software mit einer Backdoor ausgestattet, die den Zugriff auf die infizierten Computer ermöglicht. Betroffen sind nach Informationen von dem CCleaner-Entwickler Piriform, Computer mit 32-Bit-Betriebssystemen, die den CCleaner in der Version v5.33.6162 und/oder dessen Cloud-Variante v1.07.3191 installiert haben.

Schädling sammelt Daten

Angeblich soll der Schädling nur auf den Computern aktiv geworden sein, wenn der aktuelle Benutzer auch Administratorrechte besitzt. Es ging dem Schadprogramm offenbar nicht darum, weitere Hintertüren zu installieren, sondern um den Nutzer auszuspähen und Daten zu sammeln.

Von Antiviren-Tools unentdeckt

Während der ganzen Zeit wurde die Schadsoftware von keinem Antivirenprogramm erkannt. Erst Sicherheitsforscher haben die Malware entdeckt, als sie eine Betaversion ihrer Sicherheitssoftware getestet haben.

Piriform hat natürlich schnell reagiert, und ein neues Update bereitgestellt, dass die Hintertür wieder schließen soll. Die aktuellste Version des CCleaners ist auf der Webseite des Anbieters erhältlich.

Tipp:

Nach der Installation des neuesten CCleaners ist es empfehlenswert, auch das Antivirenprogramm zu aktualisieren und einen Offline-Virenscan durchzuführen. Sicher ist sicher.

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Hardware & Software Multimedia Software

Multimedia-Player über Untertitel angreifbar

Ende Mai 2017 fand die IT-Sicherheitsfirma Checkpoint heraus, dass bei beliebten Multimedia-Playern eine recht große Sicherheitslücke existiert, die lange Zeit unbeachtet blieb. Zu den angreifbaren Playern gehören der VLC, Popcorn-Time, Kodi (XBMC) und Stremio. Sie vereint die Angreifbarkeit über die Untertiteldateien. Insgesamt sollen ungefähr 200 Millionen Nutzer betroffen sein.

Das Gemeine an dieser Art von Angriff ist, dass die Media Player meist so konfiguriert sind, dass sie die infizierten Untertitel-Dateien automatisch aus vertrauten Verzeichnissen beziehen. Der Angreifer führt dann den im Untertiteltext versteckten Schadcode aus und übernimmt dann deinen Computer.

Die in der Vergangenheit unterlassene Bereinigung der Untertiteldateien ist nun nachgeholt worden und die Hersteller der Multimedia-Player von VLC, Popcorn-Time, Kodi und Stremio bieten entsprechende Updates an.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Kommandozeilen-Verknüpfung im Kontextmenü wieder herstellen

Mit dem letzten großen Windows 10 Update, Redstone 2 oder auch Creators Update genannt, habt sich einiges geändert. Einige Funktionen und Features sind hinzugekommen, andere sind dafür entfernt worden. Entfernt wurde auch der Kontextmenüeintrag der Eingabeaufforderung. Er wurde nicht aus dem Betriebssystem entfernt, nur unsichtbar gemacht. Glücklicherweise kann man sich den Eintrag wieder zurückholen.

Seit Windows XP konnte die Eingabeaufforderung mit dem Shortcut [Umschalt][Rechte Maustaste] ganz bequem über das Kontextmenü gestartet werden. Seit dem letzten Windows 10 Update ist dieser Befehl durch PowerShell ersetzt worden. Offensichtlich soll dies mal der Nachfolger der Kommandozeile werden.

Um den alten Kommandozeilen-Befehl wieder in das Kontextmenü zurück zu holen, ist ein Eingriff in die Registry erforderlich. Du öffnest sie mit der Tastenkombination [Windows][R] über das Fenster Ausführen und dem Befehl regedit.

Navigiere dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell\cmd

Im Verzeichnis cmd befindet sich der Eintrag HideBasedOnVelocityId, der umbenannt werden muss. Da er aber geschützt ist und sich nicht ohne weiteres ändern lässt, musst du erst die Berechtigungen des Ordners cmd anpassen.

Berechtigungen anpassen

Dazu klickst du mit der rechten Maustaste auf den Ordner cmd und wählst Berechtigungen aus. Im Dialogfenster Berechtigungen für „cmd“ klickst du auf den Button Erweitert und dann im Bereich Besitzer auf den Link Ändern.

In der nächsten Dialogbox legst du im Feld des zu verwendenden Objektnamen den neuen Besitzer ein. Er setzt sich aus dem Namen deines Rechners und dem betreffenden Benutzernamen zusammen (z. B.: Computer1\Thorsten). Ein Klick auf die Schaltfläche Namen überprüfen zeigt an, ob die Eingabe korrekt ist. In diesem Fall wird der gesamte Name unterstrichen angezeigt.

Mit OK bestätigst du die Eingabe und kehrst damit zum vorigen Dialogfenster zurück. Hier wählst du dann den Eintrag der Administratoren aus, klickst auf den Button Bearbeiten und aktivierst den Vollzugriff. Bestätige abschließend alle offenen Dialogfenster mit OK.

Eintrag umbenennen

Nun kannst du den Eintrag HideBasedOnVelocityId im Verzeichnis cmd umbenennen. Es reicht vollkommen aus, den Namen geringfügig durch ein vorangestelltes Zeichen (z. B. Stern oder Raute) zu ergänzen.

Damit wurde der Befehl Eingabeaufforderung hier öffnen nur in das Kontextmenü des Windows Explorers (Ordnerverwaltung) eingefügt.

Drei Änderungen sind notwendig

Insgesamt drei Einträge des Wertes HideBasedOnVelocityId müssen nach diesem Vorbild umbenannt werden.

Der zweite Eintrag ist für den Desktop verantwortlich. Ihn findest du hier:

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\Background\shell\cmd

Die dritte und letzte Änderung wird in HKEY_CLASSES_ROOT\Drive\shell\cmd vorgenommen und fügt den Kommandozeilenbefehl in das Kontextmenü des Laufwerksbuchstaben ein.

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Hardware & Software Software Windows 10

Neuer File Explorer in Windows 10 entdeckt

Das letzte große Windows-10-Update (Redstone 2), auch Creators Update genannt, bringt einige Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Darüber hatten wir im letzten Monat auch schon berichtet. Nun haben findige Leute in den Windows-Eingeweiden einen alternativen Datei-Explorer entdeckt.

Der noch „geheime“ Datei-Explorer ist ein weiterer Schritt in die Abgrenzung von Windows 10 zu den älteren Versionen des Microsoft-Betriebssystems. Der zukünftige Windows Explorer ist definitiv für Monitore mit Touchscreen vorgesehen, aber auch problemlos mit der Maus zu bedienen.

Du findest die Startdatei des FileExplorers auf deiner Systemfestplatte, standardmäßig über C:\Windows\SystemApps\Microsoft.Windows.FileExplorer…. Sie lässt sich aber aus diesem Verzeichnis nicht mit einem Doppelklick starten. Daher ist der Umweg über eine Desktop-Verknüpfung erforderlich.

Du erstellst sie mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle deines Desktops und den Befehlen Neu | Verknüpfung. Als Pfad tippst du in das Textfeld von Speicherort den folgenden Befehl ein:

explorer shell:AppsFolder\c5e2524a-ea46-4f67-841f-6a9465d9d515_cw5n1h2txyewy!App

Die Zeichenfolge kannst du natürlich auch hier herauskopieren und in das Textfeld einfügen. Der Button Weiter führt dich zur Vergabe des Namens für diese Verknüpfung, den du frei wählen kannst. Abschließend bestätigst du den Vorgang mit der Schaltfläche Fertig stellen.

Mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung startet der neue FileExplorer, der nun getestet werden kann.

Allerdings ist die neue Version noch mit Vorsicht zu genießen. Bei der Nutzung können noch Fehler auftauchen, da es noch nicht aktiv ist. Der „neue“ FileExplorer ist daher noch keine Alternative zum altbekannten Windows Explorer.