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Opera ab Version 21: Wieder die komplette URL in der Adressleiste anzeigen

Manchmal geht das Reduzieren von Funktionen und Features zu weit. Ist ja schön und gut, wenn es weniger Schaltflächen und Menüs gibt, das Abschneiden von Web-Adressen ist aber zu viel. So geschehen beim Opera-Browser. Ab der Version 21 zeigt der Browser in der Adressleiste nicht mehr die komplette Adresse mit allen Parametern, sondern eine beschnittene Version. Wer statt der verstümmelten URL wieder die komplette Adresse sehen möchte, kann das ändern.

Opera lügt

Ein Beispiel: Wenn Sie bei Tipp-Tricks-Kniffe.de nach iPhone suchen, wird die Adresse

http://www.tipps-tricks-kniffe.de/?s=iphone

aufgerufen; der Suchparameter mit dem Suchbegriff (hier ?s=iphone) ist ein wichtiger Bestandteil der Adresse. In der Adresszeile des Opera-Browser erscheint ab der Version 21 aber nur die Adresse

http://www.tipps-tricks-kniffe.de

Das passiert bei allen Adressen, die Paramater wie Suchbegriffe enthalten. Im Grund lügt uns Opera an, da oben in der Adressleiste nicht das steht, was eigentlich angezeigt und aufgerufen wird.

Vollständige Adresse anzeigen

Mit einem Trick lassen sich statt der verstümmelten Adressen wieder die kompletten URLs in voller Länge anzeigen. Dazu klicken Sie oben links auf das Opera-Icon und dann auf Einstellungen. Dann blättern Sie nach unten und kreuzen die Option Erweiterte Einstellungen anzeigen an.

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Anschließend kreuzen Sie im Abschnitt Benutzeroberfläche die Option Vollständige URL der kombinierten Such- und Adressleiste anzeigen an. Die Einstellung ist sofort aktiv.

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Jetzt zeigt Opera in der Adressleiste wieder die komplette Adresse in voller Länge. Der wichtigste Part – die Domain – wird fett dargestellt. Unwichtigere Elemente wie http, www oder die angehängten Parameter erscheinen leicht ausgegraut.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Mehrzeilige Adressen und Links einfügen

Oft erhält man von Freunden oder Arbeitskollegen per E-Mail mehrzeilige Links, die mit Zeilenumbrüchen versehen sind. Bisher musste man diese Umbrüche mühsam entfernen und die Links wieder zusammensetzen. Das kostet viel Zeit und Nerven. Hat man dann doch einen Fehler übersehen, dann funktioniert der ganze Link überhaupt nicht mehr und man kann von neuem anfangen. Mit ein paar einfachen Einstellungen können Sie die ganze Arbeit dem Firefox überlassen.

Dazu gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie den Firefox, geben in die Adresszeile „about:config“ ein und drücken die [Enter]-Taste. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

2. Geben Sie in das Textfeld „Filter“ die Bezeichnung „editor.singleLine.pasteNewlines“ ein.

3. In der Spalte „Wert“ ist standardmäßig „2“ eingetragen, was bewirkt, dass Zeilenumbrüche durch ein Leerzeichen ersetzt werden. Ab Firefox 3 ist es aber sinnvoller diese Zeilenumbrüche durch ein Komma zu ersetzten. Das erreichen Sie mit dem Wert „3“ und „4“. Öffnen Sie dazu den Eintrag per Doppelklick und ändern den Wert entsprechend. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

4. Nach einem Browser-Neustart wird die Änderung wirksam.

Bis zur Version 2 des Firefox stand der Wert auf „0“ beziehungsweise auf „1“. Der Wert „0“ fügt alles unverändert ein und der Wert „1“ nur bis zum ersten Zeilenumbruch. Übrigens gelten diese Werte noch heute für den Internet Explorer!

Seit der Version 3 des Firefox steht der Wert standardmäßig auf „2“ und kann entsprechend den oben angeführten Arbeitsschritten geändert werden.

Hinweis: Im Thunderbird funktionieren diese Einstellungen ebenfalls. Wenn Sie zum Beispiel neue Nachrichten erstellen, können Sie mit der richtigen Konfigurationseinstellung die Adressen in das Feld „An“ hineinkopieren. Sie werden dann per Komma getrennt aufgeführt. Hier ist der Wert „4“ am sinnvollsten.