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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Datei-Explorer lieber mit „Dieser PC“ öffnen

Beim Starten des Datei Explorers ist unter Windows 10 etwas geändert worden. Er zeigt nach dem Start nicht mehr den Bereich Computer mit den angeschlossenen Festplatten, sondern die Ansicht Schnellzugriff mit den am häufigsten verwendeten Verzeichnissen. Wer lieber die Ansicht Dieser PC beim Start des Windows Explorers bevorzugt, der kann dies mit ein paar Klicks schnell ändern.

Datei Explorer mit „Dieser PC“ starten

Öffne den Datei Explorer mit einem Klick auf das Taskleisten-Icon oder mit der Tastenkombination [Windows][E].

Wechsle zum Register Ansicht und klicke im Menüband auf die Schaltfläche Optionen. Im Dialogfenster der Ordneroptionen wählst du über das Aufklappmenü die Einstellung Dieser PC aus. Bestätige die Auswahl mit Übernehmen oder mit OK.

Ab sofort startet der Windows 10 Datei-Explorer in mit der Ansicht Dieser PC.

Datei Explorer mit dem Download-Verzeichnis öffnen

Wenn du oft Dateien aus dem Web herunterlädst und sie im Standard-Ordner Downloads abgelegt werden, ist es vielleicht vorteilhafter, den Datei-Explorer direkt mit den Downloads zu starten. Dies wird mit einer entsprechenden Änderung in der Registry erreicht.

Drücke die Tastenkombination [Windows][R], gib regedit ein, und bestätige mit dem Button OK.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

Im rechten Bildschirmbereich suchst du den Eintrag Launch to und öffnest ihn mit einem Doppelklick. Ändere dann den Wert auf 3 und bestätige die Eingabe mit OK.

Zukünftig startet der Datei Explorer mit der Ansicht des Ordners Downloads. Eine erneute Änderung des Startverzeichnisses in Dieser PC oder Schnellzugriff ist dann auch nur über die Registry möglich.

Wiederhole in diesem Fall oben genannte Arbeitsschritte und ändere den Wert wieder auf 1 (= Dieser PC) oder auf 2 (= Schnellzugriff).

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Hardware & Software

FritzBox: Abmahnungen vorbeugen und die öffentlichen IP-Adressen des eigenen Internetanschlusses archivieren

Jeder, der einen eigenen Internetanschluss hat, bekommt von seinem Provider eine öffentliche Internetadresse zugewiesen, mit der er sich im Internet bewegen kann. Diese wird für grundsätzlich alle Aktivitäten im Netz verwendet. Allerdings ist die IP Adresse für den normalen Anwender eher unsichtbar, da der eigene Router und der Rechner sich selbständig um die Adressierung kümmern. Doch unter bestimmten Umständen kann diese Adresse sehr wichtig werden.

Wichtig bei Abmahnungen: die verwendeten IP-Adressen

Flattert zum Beispiel eine Abmahnung ins Haus, die Ihnen Urheberrechtsverletzungen vorwirft, so ist der Vorwurf immer mit Ihrer IP Adresse verknüpft. Denn der Abmahnende hat in der Regel lediglich die IP Adresse, die bei dem Vergehen benutzt wurde, zur Verfügung und hat sich über den Provider die entsprechenden Nutzerdaten besorgt. Fühlen Sie sich zu Unrecht beschuldigt, stehen Sie plötzlich selbst in der Beweispflicht.

Als erstes sollten Sie deshalb prüfen, ob sie zu der Zeit des vorgeworfenen Vergehens tatsächlich diese IP Adresse vom Provider zugewiesen bekommen haben. Denn ein großer Prozentsatz der Abmahnungen ist völlig unberechtigt und haltlos bzw. hat falsche IP-Adressen zur Grundlage. Doch leider ist es gar nicht so ohne weiteres möglich, ihre IP-Adresse festzustellen, denn die Provider weisen Ihnen mindestens jeden Tag eine neue IP Adresse zu. Sie müssen dann schon die Systemmeldungen Ihres Routers bemüht werden, um eine Chance zu haben, Ihre Adresse zu einem bestimmten Tag ausfindig zu machen. Liegt das Vergehen dann auch noch mehrere Wochen zurück, ist die Adresse meist schon aus dem Logfile verschwunden. Nutzen Sie eine Fritzbox, haben Sie jedoch die Möglichkeit mit den richtigen Einstellungen, Ihre IP Adressen auch längerfristig zu archivieren. Folgendermaßen müssen Sie vorgehen:

1. Melden Sie sich auf der Konfigurationsoberfläche Ihrer Fritzbox an und begeben Sie sich in das Menü „System | Push Service“.

2. Dort aktivieren Sie die Option „Fritz!Box Push Service aktiv“ und stellen das Intervall ein, zum Beispiel „wöchentlich“.

3. Im Bereich „Kontodaten“ geben Sie Kontodaten Ihres E-Mail-Accounts ein. Stellen Sie sicher, dass nach einem Klick auf „Push-Service testen“ die Testmail korrekt verschickt wird.

4. Im Register „Erweiterte Einstellungen“ legen Sie fest, dass auch das Ereignisprotokoll in den wöchentlichen Mails enthalten sein soll.

5. Speichern Sie die Einstellungen per Klick auf „Übernehmen“.

Ab sofort bekommen Sie wöchentlich eine Mail mit dem Ereignisprotokoll, aus dem zu entnehmen ist, welche IP Adresse Sie zu welchem Tag zugewiesen bekommen haben. Diese Mails speichern Sie einfach ab oder sammeln Sie in einem Mailordner. So können Sie über einen beliebigen Zeitraum Ihre IP Adressen nachvollziehen und gegebenenfalls prüfen, ob Anschuldigungen rechtens sind. In wie weit diese Daten auch bei einem Rechtsstreit bestand haben, müssen dann allerdings die Anwälte und Richter entscheiden.

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Beruf Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, XP, Vista: Bei unübersichtlichem Startmenü die Liste häufig genutzter Programme reduzieren

Fast jedes Programm das man im Laufe der Zeit herunterlädt oder installiert, trägt sich automatisch in das Startmenü ein. Verwendet man regelmäßig viele Programme, wird das Startmenü schnell unübersichtlich. Standardmäßig werden 10 oder mehr Programme automatisch im Startmenü angezeigt. Will man sich aber weniger Programme im Startmenü anzeigen lassen, kann man dies schnell und einfach individuell anpassen.

Bevor Sie die Liste der häufig benutzten Programme im Startmenü beschränken, prüfen Sie vorab, ob Sie als Nutzer von Windows XP oder Vista tatsächlich die Option „Startmenü“ ausgewählt ist. Denn nur hier ist sichergestellt, dass das richtige Layout zur Anwendung kommt. Haben Sie allerdings das Layout „Klassisches Startmenü“ gewählt, wechseln Sie vorher wieder zum Standard Startmenü. Im „Klassischen Startmenü“ kommt nur das Layout älterer Versionen zur Anwendung, in die noch keine Liste häufig verwendeter Programme integriert waren.

So reduzieren Sie die Liste der häufig verwendeten Programme bei Windows 7 und Vista:

1. Mit einem Rechtsklick auf „Start“ öffnen Sie das Kontextmenü und wählen die Option „Eigenschaften“.

2. Klicken Sie im Dialogfenster „Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü“ auf die Registerkarte „Startmenü“ und dann auf „Anpassen“.

3. Im neuen Fenster „Startmenü anpassen“ geben Sie im Bereich „Startmenügröße“ die gewünschte „Anzahl der zuletzt ausgeführten Programme“ ein. Dazu können Sie die Pfeiltasten nutzen, oder die Anzahl direkt eingeben.

4. Damit die Einstellung aktiviert wird, bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

 

Bei Windows XP sieht das folgendermaßen aus:

1. Mit einem Rechtsklick auf „Start“ öffnen Sie das Kontextmenü und wählen die Option „Eigenschaften“.

2. Klicken Sie im Dialogfenster „Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü“ auf die Registerkarte „Startmenü“, aktivieren (wenn nötig) die Option „Startmenü“ und klicken dann auf den Button „Anpassen“.

3. Im neuen Fenster „Startmenü anpassen“ wählen Sie das Register „Allgemein“ und geben im Bereich „Programme“ die gewünschte „Anzahl der Programme im Startmenü“ ein. Dazu können Sie die Pfeiltasten nutzen, oder die Anzahl direkt eingeben.

4. Damit die Einstellung aktiviert wird, bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Tipp: Egal welches Betriebssystem: Sollten Sie diese Liste im Startmenü überhaupt nicht benötigen, können Sie die Liste deaktivieren. Geben Sie dazu im Arbeitsschritt 3 einfach als Anzahl der angezeigten Programme eine Null ein.

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