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Sichere Chat-Verbindungen über den Tor-Messenger

Die meisten Chat-Programme sind so sicher wie offene Scheunentore. Chatverläufe und versendete Bilder, Videos und Audiodateien können jederzeit abgehört werden. Eine recht sichere Alternative und dazu auch noch kostenlos ist der TOR-Messenger.

Wir kennen ja bereits den TOR-Browser, mit dem man anonym durch das Web surfen kann. Ende Oktober 2015 erschien die Betaversion des TOR-Messenger.

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Basierend auf dem Desktop-Messenger Instantbird, unterstützt das Chatprogramm etliche Dienste wie zum Beispiel Jabber (XMPP), Yahoo, Facebook Chat, Twitter, IRC sowie Google Talk und ist kompatibel mit den Messenger-Clients Adium und Pidgin.

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Die Unterstützung von Twitter, IRC, Google Talk & Co hat den Vorteil, dass das eigene Kontaktnetzwerk dieser Accounts bestehen bleibt und für die verschlüsselten Chats verwendet werdenkann.

Der TOR-Messenger verhindert durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Off The Record) zwar das Mitlesen deiner Chats, es bleibt aber erkennbar, welche Kontakte mit welchen Konten in Verbindung stehen.

Die Bedienung ist recht einfach, die Nachrichten werden automatisch über das TOR-Netzwerk versendet, ohne dass man eine separate TOR-Verbindung aufbauen muss. Beim Beenden des Messengers werden standardmäßig alle Chats automatisch gelöscht. Wer möchte, kann aber die Protokollierung der Chat-Verläufe aktivieren.

Der TOR-Messenger ist erhältlich für die Betriebssysteme von Windows, Linux 32-/64Bit und MAC OS X.

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iPhone lesbarer machen: Kontrast erhöhen und Transparenz reduzieren für mehr Lesbarkeit

Flach und transparent. So präsentiert sich die iPhone- und iPad-Oberfläche seit dem Update auf iOS 7. Das sieht schick aus, gefällt aber nicht allen. Häufigster Kritikpunkt ist die Lesbarkeit. Da einige Elemente wie die Mitteilungszentrale oder das Dock leicht durchsichtig, leidet die Lesbarkeit der Schriften. Die Durchsichtigkeit sorgt zwar für eine optische Tiefe, lässt Zeichen und Symbole aber auch schlechter erkennen. Wer es wieder kontrastreich haben möchte, kann die optischen Spielereien abschalten.

Lesbarkeit vor optischen Spielereien?

Wenn statt optischer Gimmicks die Lesbarkeit im Vordergrund stehen sollen, lassen sich Transparenz und Blur-Effekt folgendermaßen abschalten:

1. In den Einstellungen in den Bereich Allgemein | Bedienungshilfen wechseln.

2. Hier auf Kontraste erhöhen tippen.

3. Auf der nächsten Seite lässt sich mit den Optionen Transparenz reduzieren und Farben abdunkeln die Lesbarkeit auf dem iOS-Bildschirm verbessern. Die Änderungen sind sofort wirksam. Und sichtbar. Betroffen sind alle Elemente, die sich normalerweise leicht durchsichtig zeigen, etwa die Mittelungszentrale, das Kontrollzentrum, das Dock oder die Tastatur.

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Am besten probiert man die verschiedenen Einstellungen einmal durch, um entscheidet dann selbst, ob einem die kontrastreiche oder optisch moderne durchsichtige Variante besser gefällt. Hier einige Einstellungen im Vergleich:

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Links: die normale Version. Rechts: Transparenz reduzieren aktiviert

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Links: normale Version. Rechts: Transparenz reduzieren aktiviert

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Links: Normale Version. Rechts: Transparenz reduzieren und Farben abdunkeln aktiviert

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Links: Normale Version. Rechts: Transparenz reduzieren und Farben abdunkeln aktiviert

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Hardware & Software

iPhone Safari Privatmodus: Automatisch immer anonym und privat surfen

Wie bei den „richtigen“ Browsern für den Rechner gibt es auch beim mobilen Safari-Browser auf dem iPhone und iPad einen Privatmodus. Damit verhindern Sie, dass beim Surfen verräterische Surfspuren auf dem iPhone zurückbleiben und andere Nutzer nachvollziehen können, wann Sie welche Webseiten besucht haben. Besonders praktisch: Safari lässt sich so einstellen, dass der Privatmodus automatisch immer aktiv ist.

Immer im Privatmodus surfen

Standardmäßig ist der Privatmodus ausgeschaltet. Das bedeutet: Wer seine Surfspuren verwischen möchte, muss jedes Mal in den Bereich „Einstellungen | Safari“ wechseln und manuell den Verlauf, die Cookies und andere Daten löschen. Ein ganz schön mühsames Unterfangen. Die Arbeit können Sie sich sparen und den Privatmodus zum Standardmodus machen:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Safari“.

2. Schalten Sie die Funktion „Privates Surfen“ ein.

3. Jetzt möchte das iPhone nur noch wissen, ob die derzeit geöffneten Tabs vorher geschlossen werden sollen.

Das war’s. Ab sofort ist jedes Surfsitzung privat. Sobald Sie den Safari-Browser schließen, werden die in dieser Surfsitzung gesammelten Cookies und der Verlauf der besuchten Webseiten automatisch gelöscht. Achtung: Das funktioniert nur, wenn Sie Safari schließen. Bleibt Safari im Hintergrund geöffnet, bleiben auch die Surfdaten erhalten.

Safari richtig schließen und beenden

Um die Safari-App zu schließen, tippen Sie doppelt auf den Home-Button. Dann halten Sie den Finger auf einem der aktiven Tab-Icons gedrückt, bis diese wackeln. Danach tippen Sie auf das Minuszeichen über der Safari-App und drücken erneut den Home-Button. Schon ist die aktuelle Safari-Sitzung geschlossen. Alle bislang Cookies und der Verlauf der bislang besuchten Seiten sind damit ebenfalls verschwunden. Beim nächsten Start des Safari-Browsers surfen Sie erneut im geschützten Privatmodus.

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Bilder nachträglich kolorieren, rote Augen oder Farben austauschen

Digitale Fotoapparate haben etliche Programmeinstellungen die uns erlauben, tolle Schnappschüsse auch ohne langwierige ISO- oder sonstige Einstellungen vorzunehmen. Ebenfalls lassen sich Effekte wie Sepia- oder Schwarz-Weiss-Fotos anfertigen, die einen Vintage-Look erzeugen sollen. Viele dieser Zusatz-Features einer Digicam lassen sich auch als Grundlage für die eigene künstlerische Ader verwenden. Natürlich müssen viele der Fotos noch nachbearbeitet werden. Dazu gibt es unzählige Programme im Web, teils kostenpflichtig, teils als Freeware. Für die schnelle Bearbeitung oder für Anfänger lohnt sich die Verwendung des Freeware-Programms „InstantPhotoColor“ von der Softwareschmiede CPSSoftware.

Nur ein einziges Werkzeug

Die Tatsache, das dies ein sehr einfach zu bedienendes Tool ist, beweisen die enthaltenen Werkzeuge. Es gibt nämlich nur ein einziges Werkzeug, den Kolorierungs-Pinsel. Damit man mit diesem Pinsel in kleinen sowie großen Flächen arbeiten kann, ist er in der Größe variabel.

Aber alles der Reihe nach. Erst einmal sollte das Programm heruntergeladen werden.

Download und Installation

Auf der Webseite clippingpathstudio.com kann das Bearbeitungs-Tool kostenlos heruntergeladen werden. Klicken Sie auf „Download for PC“ oder „Download for MAC“ und folgen Sie dann den Installationshinweisen.

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Einfache Bildbearbeitung

Zur Bildbearbeitung starten Sie das Programm und laden mit „File | Open“ das betreffende Foto hoch.

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Nachdem das Foto hochgeladen und bereit für die Bearbeitung ist, können Sie mit den vier vorhandenen Schaltflächen und Schiebereglern das Bild bearbeiten.

Mit dem Button „Color“ legen Sie die Füllfarbe fest, mit dem Schieberegler „Brush size“ die Pinselgröße und mit den Schaltflächen „+“ und „-“ (Plus und Minus) ändern Sie die Größe der Bildanzeige.

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Ist die Bearbeitung des Fotos abgeschlossen, speichern Sie es mit „File | Save as“ in einem Ordner Ihrer Wahl.

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Mit ein bisschen Übung erzielen Sie bestimmt besseres Ergebnis als in diesem Beispiel…

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Während der gesamten Bearbeitung bleiben die Lichtverhältnisse und die Helligkeit des Originalbildes erhalten, damit die Texturen nicht verwischen.

Natürlich können auch Farbfotos bearbeitet werden…

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Entdecke den Andy Warhol in Dir

Dieses kleine und einfache Tool ist zwar nicht mit Programmen wie „Photoshop“ oder „Photoscape“ vergleichbar, aber man kann damit trotz allem gute Ergebnisse erzielen und den eigenen Fotos einen „Andy Warhol„-Touch verleihen.

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Surfspuren löschen und den Browser sauber halten (Chrome, Firefox & Internet Explorer)

Ob mit oder ohne Anonymisierer: Wer im Internet surft, hinterlässt auf dem eigenen Rechner jede Menge Spuren. Während der Surftour speichert der Browser im temporären Ordner jede Menge Daten über die besuchten Seiten. Die bereits heruntergeladenen Texte und Bilder werden hier beispielsweise abgelegt. Das macht auch Sinn, denn wenn die Seite noch einmal besucht wird, muss der InternetBrowser sie nur noch aus dem temporären Ordner kopieren – das erneute Herunterladen entfällt.

Soviel Komfort hat aber auch einen Nachteil: Andere PC-Benutzer können anhand des temporären Ordners erkennen, welche Webseiten wann zuletzt besucht wurden. Dieses „Stöbern im digitalen Müll“ können Sie unterbinden. Browser wie Firefox, Chrome und Internet Explorer sind mit einer Löschfunktion für Surfspuren ausgestattet.

Surfspuren im Internet Explorer löschen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Surfspuren des Internet Explorers zu tilgen:

1. Um alle zwischengespeicherten Daten wie Bilder und Webseitenelemente zu löschen, klicken Sie auf das Zahnradsymbol und rufen den Befehl „Sicherheit | Browserverlauf löschen“ auf.

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2. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Daten gelöscht werden sollen. Folgende Löschkandidaten stehen zur Auswahl:

  • Temporäre Internetdateien – Hier speichert der Browser Kopien bereits besuchter Internetseiten. Dazu gehören alle Texte, Bilder und Videos. Beim erneuten Besuch muss der Browser die Daten nur noch aus dem Zwischenspeicher laden.
  • Cookies und Websitedaten – In Cookies speichern Anbieter von Onlinediensten oder Onlineshops einen digitalen Fingerabdruck Ihres Computers. Daran können Anbieter ermitteln, wann Sie die Seite zuletzt besucht, unter welchen Namen Sie sich angemeldet oder welche Waren Sie gekauft haben.
  • Verlauf – Der Verlauf ist ein Logbuch, in dem alle zuletzt besuchten Webseiten aufgeführt sind.
  • Downloadverlauf – Hier speichert der Browser, welche Dateien heruntergeladen und wo sie gespeichert wurden.
  • Formulardaten – Wenn Sie Onlineformulare, etwa für Gewinnspiele oder Shopbestellungen ausfüllen, speichert der Browser die Inhalte der Eingabefelder. Wenn Sie später z.B. erneut Ihre Adresse eingeben müssen, können Sie auf die gespeicherten Daten zurückgreifen.
  • Kennwörter – Auf Wunsch werden Benutzernamen und Kennwörter von Onlinedienste gespeichert. Bei der Auswahl eines Benutzernamens füllt der Internet Explorer das Kennwortfeld automatisch aus.
  • Daten der ActiveX-Filterung und des Tracking-Schutzes – Hier steht, welche Seiten von der ActiveX-Filterung ausgeschlossen wurden sowie Informationen über den Tracking-Schutz.

3. Über die Häkchen entscheiden Sie, welche Spuren entfernt werden sollen. Mit einem Klick auf „Löschen“ werden die angekreuzten Surfspuren beseitigt. Um wirklich alle Spuren zu löschen, sollten Sie alle Optionen ankreuzen mit Ausnahme der obersten Option „Bevorzugte Websitedaten behalten“.

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Alle Surfspuren löschen beim Firefox

Auch beim Firefox-Browser werden Sie die Surfspuren mit wenigen Mausklicks los. Sie können den Browser sogar so konfigurieren, dass beim Beenden automatisch alles getilgt wird. Um gespeicherte Daten des Firefox-Browsers zu löschen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Rufen Sie den Befehl „Chronik | Neueste Chronik löschen“ auf, oder drücken Sie die Tastenkombination [Strg]+[Umschalten]+[Entf].

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2. Entscheiden Sie im nächsten Fenster, welche Daten entfernt werden sollen, und klicken Sie auf „Jetzt löschen“. Um wirklich alle Spuren zu verwischen, sollten Sie im oben im Dialogfenster die Option „Alles“ wählen und unten alles ankreuzen.

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Browserdaten in Chrome löschen

Um beim Google-Browser Chrome alle verräterischen Surfspurfen loszuwerden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie oben rechts auf die Menüschaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Einstellungen“ auf.

2. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf „Verlauf“ und anschließend auf die Schaltfläche „Browserdaten löschen“.

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3. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Surfspuren getilgt werden sollen. Auch hier gilt: Um alle Spuren zu verwischen, kreuzen Sie alle Optionen an und wählen im Feld „Folgendes für diesen Zeitraum löschen“ die Einstellung „Gesamter Zeitraum“. Nach einem Klick auf „Browserdaten löschen“ ist der Browser wieder sauber und niemand kann nachverfolgen, auf welchen Webseiten Sie gewesen sind oder welche Dateien heruntergeladen wurden.

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Chrome Internet & Medien

Google Chrome: Clear Cache räumt auf Knopfdruck auf und löscht alle oder ausgesuchte Surfspuren

Beim Surfen im Web produzieren Sie jede Menge Spuren. Wie alle Browser sammelt und merkt sich auch der Chrome-Browser jede Menge Daten, etwa die Adressen aller besuchter Seiten; dazu die Seiten selbst (im Cache) oder sämtliche heruntergeladene Dateien. Wem das suspekt ist, kann in den Einstellungen die gesammelten Daten löschen. Allerdings ist das Geklicke in den Optionen recht mühsam. Einfacher geht’s mit der Chrome-Extension „Clear Cache“. Damit reicht ein einziger Klick zum Aufräumen.

Ein Klick – und alles ist sauber

Nach der Installation der kostenlosen Chrome-Erweiterung Clear Cache finden Sie oben rechts in der Chrome-Leiste ein neues Icon im Recycling-Look. Ein Klick darauf löscht automatisch den Cache der letzten Stunde.

Das reicht Ihnen nicht? Sie möchten mit dem Klick noch mehr löschen? Kein Problem: Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das Lösch-Symbol klicken und den Befehl „Optionen“ aufrufen, können Sie genau einstellen, was beim Klick entfernt werden soll. Zur Auswahl stehen:

  • App Cache
  • Cache
  • Cookies
  • Downloads
  • File Systems
  • Form Data (Formulare)
  • History (besuchte Seiten)
  • Indexed DB (Datenbank)
  • Local Storage (Lokaler Speicher)
  • Plugin Data
  • Passwords (gespeicherte Kennwörter)
  • WebSQL

Zudem können Sie entscheiden, für welchen Zeitraum die Daten gelöscht werden sollen. Wenn Sie zum Beispiel die Einstellung „Last Hour“ verwenden, werden nur die Surfspuren der letzten 60 Minuten entfernt. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel nach Geburtstagsgeschenken für Partner oder Kinder suchen und mit einem Klick dafür sorgen, dass andere Familienmitglieder nicht mitbekommen, auf welchen Geschenkeseiten Sie unterwegs waren. Zur Auswahl stehen die folgenden Zeitfenster:

  • Last Hour (letzte Stunde)
  • Last Day (Letzter Tag)
  • Last Week (Letzte Woche)
  • Last Month (Letzter Monat)
  • Everything (Alles)

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Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer Opera

Inkognito-Modus bei Internet Explorer, Firefox, Opera und Chrome: Unerkannt und ohne verräterische Spuren im Web surfen

Wenn Sie im Web unterwegs sind, hinterlassen Sie jede Menge Spuren. Alle Browser wie Internet Explorer, Firefox oder dem Opera-Browser speichern munter Cookies, die Adressen der besuchten Webseiten und vieles. Mit ein paar Klicks lassen sich die Spuren wieder löschen – aber wer denkt schon immer daran. Außerdem ist es nicht immer sinnvoll, gleich das komplette Browsergedächtnis zu löschen, nur um einmal unerkannt unterwegs zu sein. Denn nach dem Löschen von Cookies, Verlauf und Cache, sind meist auch wichtige Infos über bereits besuchte Seiten futsch. Dazu gehören auch die Komfortfunktionen wie die (halb)automatische Anmeldung in Foren und Communities. Die elegantere Lösung für die „unsichtbare“ Surftour zwischendurch: der Inkognito-Modus. Den gibt es bei fast allen Browsern.

Wichtig ist der Tarnmodus zum Beispiel beim Kauf von Geschenken. Mit dem Inkognito-Modus – oft despektierlich auch „Porno-Modus“ genannt – setzt der Browser die Tarnkappe auf und bleibt ab sofort unerkannt, sprich: niemand in der Familie kann nachverfolgen, in welchen Shops man unterwegs war und welche Geschenke angeklickt wurden.

Inkognito-Modus bei Google Chrome

In Google Chrome wird der anonyme Modus über die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][N] oder über die Schaltfläche mit dem Schraubenschlüssel und den Befehl „Neues Inkognito-Fenster“ geöffnet. Eine andere Möglichkeit: Um beliebige Links direkt im Inkognito-Modus anzusurfen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen den Befehl „Link in Inkognito-Fenster öffnen“.

Jetzt erscheint ein neues Browserfenster mit einem kleinen Geheimagenten in der linken oberen Ecke. Der Spion erinnert daran, dass in diesem Browserfenster keine Surfspuren hinterlassen werden. Der Anonymisierer verzichtet zum Beispiel auf das Speichern von Webadressen oder Formulareingeben. Sobald Sie das anonyme Fenster schließen, werden automatisch alle Cookies der Sitzung gelöscht. Nur heruntergeladene Dateien und während der anonymen Sitzung gespeicherte Lesezeichen bleiben erhalten. Für den heimlichen Einkauf von Geschenken ideal.

Tarnmodus im Internet Explorer

Beim Internet Explorer nennt sich der Tarnmodus „InPrivate-Browsen“. Aktiviert wird er mit der Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][P]. Oder Sie blenden mit [Alt] die Menüleiste ein und rufen den Befehl „Extras | InPrivate-Browsen“ auf. Dass Sie sich im Inkognito-Modus befinden, erkennen Sie  am Hinweis „InPrivate“ vor der Adressleiste.

Privater Tab im Opera-Browser

Um mit dem Opera-Browser spurlos im Web zu surfen, klicken Sie auf die „Opera“-Schaltfläche und wählen den Befehl „Neuer privater Tab“ oder „Neues privates Fenster“. Bei allen privaten Tabs und Fensters zeigt ein das Symbol eines Anhängers aus dem Hotelgewerbe, dass bei dieser Sitzung alle gespeicherten Daten nach dem Schließen des Tabs oder Fensters wieder geschlossen werden.

Privater Modus des Firefox-Browser

Beim Firefox-Browser surfen Sie privat und ohne Spuren, indem Sie auf die orangefarbene Firefox-Schaltfläche klicken und den Befehl „Privaten Modus starten“ klicken oder den Befehl „Extras | Privaten Modus starten“ aufrufen. Im Privatmodus wird die Firefox-Schaltfläche in ein auffälliges lila getaucht. Zudem erscheint vor der Adresszeile ein kleines Maskensymbol.

Auch hier gilt: Im Privat- und Inkognito-Modus wird keine Chronik der besuchten Seiten aufgezeichnet. Dazu gehören auch Sucheinträge, Formulardaten, Cookies, temporäre Internetdateien und Downloads. Lediglich neu angelegte Lesezeichen bleiben auch nach Beenden der Privatsitzung (also dem Schließen des Browserfensters bzw. Tabs) erhalten.

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Internet Explorer: Den „InPrivate“-Modus automatisch starten

Der „InPrivate“-Modus des Microsoft Internet Explorers ermöglicht das Surfen ohne Spuren zu hinterlassen. Normalerweise wird „InPrivate“ über „Extras | Sicherheit | InPrivate-Browsen“ eingeschaltet. Wenn Sie diesen Modus häufiger verwenden, ist dieser lange Weg schon ziemlich lästig. Aber es geht auch einfacher und vor allem schneller: Einfach eine Verknüpfung anlegen! Dann kann man direkt mit einem Doppelklick starten.

Natürlich kann man die „InPrivate“-Funktion auch mit Tastenkombination [Strg][Umschalt][P]schnell starten, aber mal ehrlich: Wer kann sich schon die ganzen Windows-Shortcuts merken? Es gibt sicherlich wichtigere Dinge, an die man denken muss. Die einfachere Methode ist daher eine Verknüpfung.

Bevor Sie die Verknüpfung anlegen, sollten Sie prüfen, ob „InPrivate“ aktiviert ist. Standardmäßig ist die Funktion vor der ersten Nutzung deaktiviert. In diesem Fall lesen Sie bitte vorher diesen Artikel. Hier erklären wir die Aktivierung des „InPrivate“-Modus.

Und so legen Sie die Verknüpfung von „InPrivate“ an:

1. Mit einem Rechtsklick auf Ihren Desktop öffnen Sie das Kontextmenü und wählen „Neu | Verknüpfung“.

2. Im Dialogfenster „Verknüpfung erstellen“ geben Windows 7 und Vista Nutzer folgenden Pfad inklusive der Anführungszeichen ein: „C:Program FilesInternet Exploreriexplore.exe“ -private

Bei Windows XP heißt der Pfad: „C:ProgrammeInternet Exploreriexplore.exe“ -private

Klicken Sie auf „Weiter“ um den Pfad auszuwählen und zum nächsten Fenster zu gelangen.

3. Im neuen Fenster können Sie nun in das Textfeld einen Namen für die Verknüpfung vergeben, zum Beispiel „Internet Explorer InPrivate“. Abschließend bestätigen Sie mit „Fertig stellen“.

Ab sofort kann „InPrivate“-Surfen mit einem Doppelklick auf die Verknüpfung sofort gestartet werden.

Egal ob Sie Windows 7, Vista oder XP nutzen, die oben beschriebenen Arbeitsschritte unterscheiden sich nur grafisch voneinander. Das Ergebnis ist aber das gleiche.

So sieht der zweite Arbeitsschritt bei Windows XP aus:

und so der dritte Arbeitsschritt: