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Der mobile Opera VPN wird am 30. April 2018 abgeschaltet

Olaf der Wikinger geht in Rente und streicht seine Segel bei Android und iOS. Schade.

OperaVPN, die App die uns mehr mehr Schutz in öffentlichen WLAN-Netzen gab, ohne Zeit- und Volumenbeschränkung, wird Ende April vom Anbieter abgeschaltet.

Ganz ohne Schutz lässt Opera uns aber nicht zurück. Jeder Nutzer kann problemlos zum VPN von SurfEasy wechseln. Dieses Unternehmen stellte ohnehin schon für OperaVPN Technik und Infrastruktur zur Verfügung.

Um den Nutzern den Wechsel schmackhaft zu machen, erhalten die Opera-Gold-Abonnenten ein Jahr kostenlosen Zugang zum SurfEasy Ultra VPN Paket. Dieses Abo kan auf bis zu fünf Geräten verwendet werden und ist mit iOS, Android, Windows, macOS und den Amazon-Geräten kompatibel.

Alle anderen OperaVPN-User wird ein Rabatt von 80 Prozent auf SurfEasy Total VPN eingeräumt.

Natürlich gibt es auch eine kostenlose SurfEasy-Variante. Die ist im Gegensatz zu Opera VPN auf 500 MB Datenvolumen pro Monat begrenzt.

Die Einzelheiten zu Olaf´s „Rentenbenachrichtigung“ kannst du auf der OperaVPN-Webseite nachlesen.

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Kostenlos und unbegrenzt: Schnelles VPN für Alle

Für Android- und iOS-Geräte gibt es VPN-Clients wie Sand am Meer. Auch wir berichteten in der Vergangenheit öfters über den einen oder anderen Anbieter. Die meisten (kostenlosen) Tools haben aber eines gemeinsam: Die Internetverbindung ist wesentlich langsamer. Wer einen schnelleren VPN-Zugang will, der muss halt bezahlen. Bei den Norwegern ist alles anders. Ab sofort können auch die Android-Nutzer den schnellen VPN-Dienst von Opera kostenlos nutzen. iPhone-Besitzer kamen schon im Mai in den Genuss von Opera VPN.

Die Vorteile des VPN liegen auf der Hand. Die wichtigste Funktion ist dabei die Verschlüsselung und Anonymisierung von Datenverbindungen, die gerade bei öffentlichen WiFi-Spots die Sicherheit wesentlich erhöhen.

Bei Opera VPN ist uns die Geschwindigkeit sehr positiv aufgefallen. YouTube-Videos und -Filme wurden auf dem Testgerät (Doogee F5) ruckelfrei abgespielt. Opera schweigt sich zwar über jegliche Geschwindigkeitsangaben aus, aber wir haben nach einigen Recherchen doch ein paar Werte gefunden.

Im Wesentlichen liegt die Downloadgeschwindigkeit bei zirka 15 Mbit pro Sekunde und die Uploadgeschwindigkeit bei 30 Mbit. Sie kann jedoch nach gewähltem Standort (Deutschland, Kanada, Singapur, Niederlande, USA) etwas abweichen.

Zusätzlich enthält die App Opera VPN einen Werbeblocker und ein Tool dass die Sicherheit des WLAN-Hotspots testet und gegebenenfalls verbessert. Beide Werkzeuge müssen aber manuell aktiviert werden. Dabei hilft dir Opera´s Maskottchen, Olaf der Wikinger.

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Notebook mit virtuellem Router als WLAN-Hotspot einrichten

Stehen Ihr Computer und der Router auch in einem anderen Zimmer Ihrer Wohnung? Dann haben Sie bestimmt schon einmal festgestellt dass das WLAN-Signal in den restlichen Zimmern immer mehr abnimmt. Kleine Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PC´s haben mit schwachen Signalen häufig mal Probleme. In Räumen mit dicken Wänden oder einem großen Stahlbeton-Anteil kann eine WLAN-Verbindung auch mal ganz abreißen. Für Notebooks reichen diese schwächeren Signale in der Regel aus, um eine stabile Verbindung zu gewährleisten. Und dies ist die Lösung des Problems: Das Notebook kann als virtuelle Router die WIFI-Verbindung erheblich verbessern.

Dazu ist nur ein kleines Zusatztool namens Virtual Router erforderlich. Das Programm sehr einfach zu bedienen und benötigt nur minimalste Einstellungen. Allerdings funktioniert das Programm nur ab Windows 7 Home Premium aufwärts. Die Betriebssysteme XP und Vista werden nicht unterstützt.

Virtual Router ist kostenlos im Web erhältlich. Laden Sie es am besten bei Chip.de oder auf der Hersteller-Webseite von CodePlex herunter. Klicken Sie auf den Button Download und folgen Sie anschließend dem Installations-Assistenten.

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Nach der Installation starten Sie das Programm Virtual Router. Legen Sie im Programmfenster ein Passwort fest, wählen Sie dann bei Shared Connection die Option Drahtlosnetzwerkverbindung aus, und klicken Sie dann auf Start Virtual Router.

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Als nächstes nehmen Sie sich Ihre mobilen Endgeräte wie iPhone oder Tablet zur Hand und starten über die App der Einstellungen eine neue WLAN-Suche. Die Geräte werden nun den neuen WLAN-Hotspot mit Namen VirtualRouter.codeplex.com anzeigen. Wählen Sie den neuen Hotspot aus und geben Sie dann das Passwort ein, dass bei der Einrichtung des Tools festgelegt wurde. Tippen Sie dann nur noch auf die Schaltfläche Verbinden und eine  WPA2 verschlüsselte Verbindung wird aufgebaut.

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Im Programmfenster des Virtual Router werden alle verbundenen Geräte mit MAC- und IP-Adresse im Bereich Peers Connected angezeigt.

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Zur einfacheren Unterscheidung der angeschlossenen Geräte, können die Symbole geändert werden. Mit einem Rechtsklick auf ein Gerät öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Properties (Eigenschaften) aus.

Im neuen Dialogfenster gelangen Sie über die Schaltfläche Change Icon zur Symbolauswahl. Markieren Sie mit einem Mausklick das gewünschte Icon und bestätigen Sie mit dem Button Save.

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Der virtuelle Router funktioniert übrigens auch mit einem PC der nur mit einem Ethernetkabel mit einem Modem verbunden ist. Natürlich muss der Computer dafür auch einen WLAN-Adapter besitzen.

Noch einfacher kann man einen virtuellen Router nicht erstellen.

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Hardware & Software

USB-Sticks auf Fehler testen

Da USB-Sticks nur eine bestimmte Haltbarkeit haben, kann es bei den älteren Sticks schon mal vorkommen, dass beim Kopieren von Dateien eine Fehlermeldung erscheint. Um herauszufinden, ob auf dem Stick fehlerhafte Sektoren unwiederbringlich defekt oder wiederherstellbar sind, benötigt man zusätzliche Software. Mit dem kostenlosen „USB Flash Drive Tester“ des Anbieters „Virtual Console“ finden Sie ganz schnell heraus, wie es dem Stick geht.

USB-Sticks auf Herz und Nieren prüfen

Rufen Sie in Ihrem Internetbrowser die Webseite http://www.vconsole.com/client/?page=page&id=13 auf, klicken Sie auf den Button „Download“, und folgen Sie den Download- und Installationshinweisungen.

Starten Sie das Tool per Doppelklick auf das Desktopsymbol, und wählen Sie oben links im Drop-Down-Menü von „Select flash drive/card“ den zu testenden USB-Stick aus. Anschließend stellen Sie im Aufklappmenü von „Select test type“ die Option „Read“ ein.

Die Option „Read“ ist besonders dann wichtig, wenn sich auf dem Stick noch Daten befinden, die nicht gelöscht werden sollen. Mit der Schaltfläche „Start Test“ wird die Fehlersuche gestartet.

Da das Tool den Speicher in 5MB-Blocks testet, kann die Prüfung bei großen USB-Sticks etwas länger dauern.

Nach erfolgreicher Prüfung wird das Ergebnis schriftlich in einem Log-Bericht und grafisch in der „Device map“ angezeigt. Grün zeigt intakte Sektoren, gelbe Sektoren sind fehlerhaft, aber wiederherstellbar. Rote Sektoren sind zerstört und nicht reparabel.

Enthält der USB-Stick sehr viele rote Sektoren, sollten Sie ihn sicherheitshalber nicht mehr verwenden und gegen ein neues Exemplar austauschen.

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Hardware & Software

ISO-Dateien und ISO-Images direkt im Windows Explorer öffnen mit Virtual Clone Drive

Im Web lassen sich komplette CDs und DVDs als sogenannte ISO-Images herunterladen. Das sind Abbilder der kompletten CD/DVD in Form von einer Datei. Direkt öffnen lassen sich die ISO-Dateien normalerweise nicht. Um einen Blick hinein zu werfen, muss aus dem ISO-Image zuerst eine echte CD/DVD gebrannt werden. Mit dem Gratisprogramm „Virtual Clone Drive“ können Sie sich das Brennen sparen und die ISO-Datei direkt im Windows Explorer öffnen.

Die Freeware „Virtual Clone Drive“ legt bis zu acht virtuelle CD/DVD-Laufwerke an. Im Windows Explorer erhalten die virtuellen Laufwerke einen eigenen Laufwerkbuchstaben. Und das Beste daran: In die virtuellen Laufwerke können Sie ISO-Datei „einlegen“, sprich: das ISO-Image mit dem virtuellen Laufwerk verbinden.

Hierzu müssen Sie nur mit der rechten Maustaste auf die ISO-Datei klicken und den Befehl „Image Datei laden (Virtual Clone Drive)“ aufrufen. Damit wird die ISO-Datei ins virtuelle Laufwerk eingelegt und ist über den Windows Explorer wie eine normale CD oder DVD lesbar. Einzelne Dateien oder Ordner lassen sich problemlos kopieren.

Um die ISO-Datei wieder aus dem virtuellen Laufwerk zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Laufwerkbuchstaben und wählen den Befehl „Image Datei entnehmen“.

Hier gibt’s die kostenlosen virtuellen CD/DVD-Laufwerke „Virtual Clone Drive“:
http://www.slysoft.com/de/virtual-clonedrive.html

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Hardware & Software

Virtuelle Tastatur: Tasten per Mausklick drücken und fremdsprachige Tastaturlayouts nutzen

An jeden PC ist eine Tastatur angeschlossen; meist mit deutschem Tastaturlayout. Es gibt aber Situationen, in denen die angeschlossene Tastatur nicht ausreicht. Oder sogar ein Sicherheitsrisiko darstellt. Für diese Fälle gibt es die Bildschirmtastatur. Mit der virtuellen Tastatur können Sie zum Beispiel virtuell eine russischen/kyrillische Tastatur simulieren. Oder die PIN- und Passworteingabe sicherer machen.

Der Einsatz einer virtuellen Tastatur bietet sich in zwei Fällen an, für:

  • Ausländische Tastaturlayouts wie Russisch/Kyrillisch
  • PIN- und Passworteingabe abhörsicher machen

Ausländische Tastaturlayouts wie Russisch/Kyrillisch verwenden

Sie möchten kyrillische oder andere exotische Zeichen eingeben? Dann sollten Sie die virtuelle Tastatur verwenden, um problemlos kyrillische Texte zu verfassen. Das geht folgendermaßen:

1. Zuerst müssen Sie die gewünschte Tastatursprache ergänzen. Hierzu öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und wechseln in den Bereich „Zeit, Sprache und Region | Tastaturen und Eingabemethoden ändern“.

2. Dann klicken Sie auf „Tastaturen ändern“.

3. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, wählen Sie die gewünschte Tastatursprache aus – etwa „Russisch (Russische Förderation) | Tastatur | Russisch“, und schließen Sie die Fenster mit OK.

Jetzt finden Sie unten rechts in der Taskleiste das Sprachensymbol „DE“ (für Deutsch). Um die Sprache (und damit das Tastaturlayout) zu wechseln, klicken Sie auf „DE“ und dann auf die neue Sprache, etwa „RU Russisch“.

Damit haben Sie zum Beispiel das russische Tastaturlayout aktiviert. Stellt sich nur die Frage, auf welchen Tasten welches kyrillische Zeichen liegt. Das zeigt die virtuelle Bildschirmtastatur:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Alle Programme | Zubehör | Erleichterte Bedienung | Bildschirmtastatur“ auf.

2. Auf dem Desktop erscheint eine virtuelle Tastatur, und zwar in der jeweils gewählten Sprache. Wenn Sie – wie oben beschrieben – zum Beispiel das russische Tastaturlayout auswählen, zeigt die Bildschirmtastatur die passenden kyrillischen Zeichen.

Sie haben jetzt die Wahl: Sie können wie gewohnt die Zeichen über die angeschlossene „echte“ Tastatur eingeben – oder in der Bildschirmtastatur mit der Maus auf die entsprechenden Zeichen klicken. Das klappt auch mit Sonderzeichen und Sondertasten: Wenn Sie zum Beispiel die [Shift/Umschalten]-Taste drücken (oder darauf klicken), zeigt die Bildschirmtastatur etwa die kyrillischen Großbuchstaben.

PIN- und Passworteingabe abhörsicher machen

Eine wichtige Rolle spielt die virtuelle Tastatur auch bei der sicheren Eingabe von PIN-Nummern und Kennwörtern – egal, fürs Onlinebanking, die Zugangsdaten zu Facebook oder die PIN des elektronischen Personalausweises. Der Grund: Hacker versuchen mit sogenannten „Keyloggern“ (Tastaturaufzeichnern) Zugangsdaten auszuspähen, indem sie die normalen Tastatureingaben abfangen und sie unbemerkt übers Internet an die Hacker schicken. Darunter auch die eingetippten Benutzernamen und Kennwörter.

Mit der Bildschirmtastatur kann das nicht passieren. Da Keylogger nur die normalen Tastaturanschläge aufzeichnen, schlagen Sie den Keyloggern ein Schnäppchen. Wenn Sie Kennwörter und PIN-Nummern per Mausklick über die virtuelle Bildschirmtastatur eingeben, können sie von Hackertools nicht abgehört werden.

Die Vorgehensweise ist einfach: Sobald Sie in ein Eingabefeld ein Passwort oder eine PIN-Nummer eingeben möchten, öffnen Sie die Bildschirmtastatur und klicken auf die jeweiligen Zeichen. Da die Zeichen mit der Maus eingegeben werden, sind Keylogger und Tastatur-Aufzeichner machtlos.