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Hardware & Software Multimedia

Wegen Corona-Virus: 30 Tage Filme und Serien gratis

Beim Pay-TV-Sender Sky sind zwei Kanäle, Sky-Cinema und Sky-Entertainment, ab dem 23. März 2020 für 30 Tage gratis verfügbar.

Dieses Angebot ist aber nur für Sky-Kunden gültig. Sie erhalten damit vollen Zugriff auf Filme (Sky-Cinema) und Serien (Sky-Entertainment). Kunden, die diese Kanäle bereits gebucht haben, erhalten zusätzlich zwei Filme aus dem Sky-Store kostenlos.

Sky-Ticket-Nutzer werden nach nach eigenen Angaben des Streaming-Dienstleisters, per E-Mail im Laufe der Woche mit allen Einzelheiten kontaktiert. Auch für die Kunden, die Sky per Telekom und Vodafone/Unitymedia beziehen, wird an einer Lösung gearbeitet.

Zudem wird der Homescreen der Sky Q Box mit zwei neuen Funktionen erweitert, die schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Nachrichtensender, sowie den unterhaltsamen Lerninhalten für die ganze Familie ermöglicht.

Weitere Informationen zu den neuen Funktionen und dem Angebot findest du unter Sky.de und Sky.de/zeitzusammenzustehen.

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Gesundheit Lifestyle & Leben

WHO Rezept: Desinfektionsmittel selbst herstellen

Seit die Corona-Epedemie im Dezember 2019 erstmalig bekannt wurde, überschlagen sich die Medien mit Meldungen von neuen Infektionsherden und der Errichtung von Quarantäne-Bereichen. Das ängstigt viele Menschen und führt nicht selten zu Hamsterkäufen. Konserven, Nudeln, Reis und Toilettenpapier sind bei vielen Supermärkten zeitweise sehr knapp. Und die Preise für Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel (falls noch vorhanden) erreichen astronomische Höhen. Wer kein Desinfektionsmittel mehr bekommt, kann dies leicht selbst herstellen.

WHO-Rezept

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat für diese Gelegenheiten gleich zwei Rezepte im PDF-Format veröffentlicht. Beide Rezepte basieren auf einem Endprodukt von 10 Litern. Für unseren Artikel wurden die Rezepte auf einen Liter reduziert. Alle Zutaten sind in den meisten Drogerien und Apotheken erhältlich.

Zusätzlich benötigst du noch eine Plastik- oder Glasflasche mit einem Liter Fassungsvermögen und eventuell kleinere Flaschen mit Sprühkopf für die Verwendung außer Haus.

Rezept 1 mit Ethanol

  • Ethanol 96 % = 830 ml
  • Abgekochtes Wasser = 110 ml
  • Glycerin 98 % = 15 ml
  • Wasserstoffperoxid 3 % = 45 ml

Rezept 2 mit Isopropylalkohol

  • Isopropylalkohol 99,8 % = 750 ml
  • Abgekochtes Wasser = 190 ml
  • Glycerin 98 % = 15 ml
  • Wasserstoffperoxid 3 % = 45 ml

Anmerkung: Das Wasserstoffperoxid ist nicht zwingend erforderlich. Allerdings verbessert es die Haltbarkeit der Desinfektionslösung, da es der Verunreinigung durch Bakterien entgegenwirkt. Und das Glycerin schützt deine Haut vor Austrocknung durch den Alkohol.

Zutaten mischen

Die Herstellung der Desinfektionslösung ist für beide Rezepte gleich. Zuerst füllst du den Alkohol in die Flasche und fügst dann Glycerin und Wasserstoffperoxid hinzu. Anschließend füllst du mit dem erkalteten Wasser auf, verschließt die Flasche und schüttelst mehrmals, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben.

Tipp: Lasse die Lösung 3 Tage (ca 72 Stunden) stehen, damit das Wasserstoffperoxid seine volle Wirkung entfalten kann.

Durch den Alkohol ist das Desinfektionsmittel hoch brennbar und muss auch für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Anwendung von Handdesinfektion

Schütte eine ausreichende Menge Desinfektion in deine Hand, verreibe es mit beiden Händen auch zwischen den Fingern, bis zur Handwurzel und vergiss auch nicht, die Fingernägel in den Handflächen zu reiben, damit das Desinfektionsmittel auch unter die Fingernägel gelangt. Der ganze Vorgang sollte etwa 30 Sekunden lang dauern. Damit es nicht zu langweilig wird, kannst du auch zweimal Happy Birthday singen.

Hinweis: Die selbst hergestellte Desinfektionslösung ist nur als Notlösung zu verstehen, wenn keine fertigen Produkte in der Apotheke längerfristig verfügbar sein sollten.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Schutz vor Manipulation

Bereits vor über einem Jahr, Ende 2018, hat Microsoft einen Manipulationsschutz in das Betriebssystem Windows 10 eingebaut. Leider stand die Aktivierung bisher nur den Firmenkunden zur Verfügung. Seit dem Update auf Version 1903 können auch alle Privatpersonen endlich dieses Sicherheitsfeature nutzen.

Die Aktivierung des Manipulationsschutzes wird in den Einstellungen vorgenommen. Klicke auf Start | Einstellungen | Update und Sicherheit | Windows-Sicherheit | Windows-Sicherheit öffnen | Viren- & Bedrohungsschutz.

Im Bereich Einstellungen für Viren- und Bedrohungsschutz gelangst du über den Link Einstellungen verwalten zum Schalter Manipulationsschutz. Ein Mausklick auf den Schalter aktiviert die Schutzfunktion, die du dann nur noch mit dem Button Ja bestätigen musst.

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Android Handy & Telefon

Online-Virenschutz für Android-Mobilgeräte

Einer der beliebtesten Online-Virenscanner ist VirusTotal. Mit diesem Tool lassen sich verdächtige Dateien und URL´s schnell und zuverlässig auf Viren untersuchen. Leider bietet VirusTotal keine Android-App für Mobilgeräte an. Aber trotzdem lässt sich VirusTotal mit deinem Androiden nutzen.

Der Anbieter VirusTotal empfiehlt auf seiner Webseite die Android-App Virus Total Mobile von FunnyCat.

Virus Total Mobile untersucht alle installierten Apps, inklusive der Systemapps, auf Schadware und zeigt das Ergebnis im Anschluss an.

Die Android-App arbeitet dabei genau so, wie auch VirusTotal auf der Webseite. Die gescannten Dateien werden im Hintergrund von etlichen Antivirenwächtern wie GData, Comodo oder McAfee geprüft.

Verdächtige Apps oder Dateien können ebenfalls zur Detailprüfung hochgeladen werden. Die Uploads landen dann direkt bei VirusTotal.

Sollte es bei dem Ergebnis mal vereinzelt zu einer Warnung kommen, dann ist das aber noch kein Grund zur Panik. Erst wenn sich mehrere Virenscanner zu einem Programm oder Datei melden und diese farblich markiert werden, dann sollte dies zur Überprüfung hochgeladen werden. Hierzu klinkt sich die App Virus Total Mobile in den Teilen-Dialog deines Handys ein.

Hinweis

Virus Total Mobile ersetzt kein Anti-Viren-Programm wie Avast oder GData, da die App keinen Echtzeit-Schutz bietet. Vielmehr ist das Tool als zweite Meinung zu verstehen, oder als Vorsichtsmaßnahme bei Downloads aus dem Web.

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Android Handy & Telefon

Samsung beendet den Support für drei Galaxy-Smartphones

Dass günstige Smartphone-Modelle nicht lange mit Sicherheitsupdates versorgt werden, ist ärgerlich für den Besitzer, aber nicht weiter verwunderlich. Schließlich möchte ein Hersteller lieber seine Oberklasse-Handys an den Mann und die Frau bringen. Das ist auch bei Samsung nicht anders. Der Hersteller der beliebten Galaxy-Modelle stellt die Sicherheitsupdates für drei Modelle ein.

Kein sicherer Betrieb garantiert

Es handelt sich dabei um die Galaxy-Handys A3, J1 und J3, allesamt aus dem Jahr 2016. Alle drei Modelle sind bereits aus der Samsung-Mobile-Security-Liste unterstützter Geräte verschwunden.

Besonders ärgerlich ist dies für die Käufer des Galaxy J3, die ihr Gerät noch im November 2017 bei Aldi gekauft haben.

Natürlich funktionieren alle Smartphones weiterhin, nur werden neu entdeckte Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen. Online-Banking über das Handy, oder andere sicherheitsrelevante Anwendungen sollten dann nicht mehr getätigt werden.

Aktueller Virenscanner empfohlen

Außerdem sollte man schon jetzt einen aktuellen Android-Virenscanner installieren. Der bietet zwar eine Zeitlang etwas mehr Sicherheit, ist aber kein vollwertiger Ersatz für ein aktuelles Betriebssystem.

Empfehlenswerte Virenscanner sind unter anderem der AVL, sowie Sophos Free Antivirus and Security. Trotzdem sollten sich die Besitzer dieser Galaxy-Modelle schon jetzt Gedanken für einen Umstieg auf aktuellere Geräte machen.

Tipp:

Das „alte“ Gerät musst du nicht gleich entsorgen oder verkaufen. Einen guten Preis wird man für diese Modelle ohnehin nicht mehr erzielen. Vielleicht ist es dann sinnvoller, das Handy im „zweiten Leben“ als Music-Box oder als Überwachungskamera einzusetzen.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista

wusa.exe – Normaler Prozess oder Virus?

Wenn du die Prozesse deines Rechners über den Task-Manager kontrollierst, wirst du unweigerlich einmal den Prozess wusa.exe entdecken. Ist er aktiv, dann stoppe ihn nicht sofort, sondern kontrolliere zuerst, ob wusa.exe tatsächlich zu einer Schadware gehört.

Der Prozess wusa.exe ist für die automatischen Updateprozesse des Windows-Betriebssystems zuständig. Sollte es in diesem Zusammenhang zu Fehlermeldungen kommen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben.

Um auszuschließen, das sich ein Virus als wusa.exe ausgibt, klickst du mit der rechten Maustaste auf den Prozess im Task-Manager und lässt dir den Speicherpfad anzeigen. Befindet sich die angeklickte wusa.exe im Ordner C:\Windows\System32, ist in der Regel alles in Ordnung. Windows zieht sich dann gerade im Hintergrund ein Update herunter.

Befindet sich der Prozess aber nicht im Verzeichnis System32, dann könnte sich ein Virus als wusa.exe tarnen. In diesem Fall überprüfe und säubere deinen Computer mit den beiden Tools AdwCleaner und Malwarebytes Anti-Malware.

Sollte sich trotz Fehlermeldung die wusa.exe doch im Ordner System32 befinden, könnten sie auch durch beschädigte Registry-Schlüssel ausgelöst worden sein. Beschädigte Einträge des Registrierungseditors reparierst du am besten mit CCleaner von der Firma Piriform.

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Hardware & Software

Internet-Security für Alle. Von Kaspersky. Kostenlos.

Kaspersky Lab gehört zu den beliebtesten Anbietern von Sicherheitssoftware. Mehr als 400 Millionen Benutzer und über 270.000 Firmen sprechen eine deutliche Sprache. Ab sofort bietet Kaspersky aber auch eine kostenlose Grundversion an.

Gratis-Sicherheit für Alle

Mit dem Programm Kaspersky Free erhält man einen Schutz gegen gefährliche Downloads, infizierte Webseiten und Spyware.

Sie schützt zusätzlich auch gegen Phishing-Versuche, indem sie die E-Mails scannt und die Phishing-Mails automatisch blockt.

Der Hersteller Kaspersky Lab verspricht auf seiner Webseite, dass die Sicherheits-Software nicht zu Lasten der Computer-Performance geht und man ohne Leistungseinbußen mit dem PC arbeiten kann.

Kaspersky Free kannst du hier kostenlos herunterladen.

Noch mehr Sicherheit

Für 39, 95 Euro (Ein-Jahres-Lizenz) erhält man mit der Kaspersky Internet Security weitere Features wie sicheren Zahlungsverkehr, Kinderschutz, technischen Support und einige mehr.

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Hardware & Software Multimedia Software

Erfolgreicher Hacker-Angriff auf Sprachassistenten

Dass die Sprachassistenten Siri, Cortana, Alexa & Co nicht unangreifbar sind, haben wir uns alle wahrscheinlich schon gedacht. Jeder kann in deiner Abwesenheit den Sprachbefehl starten. Dem kann man vorbeugen, wenn man die Geräte nicht unbeaufsichtigt lässt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn die Mikrofone nehmen auch für uns unhörbare Befehle wahr.

Nichts hören, nichts merken

Das Zauberwort heißt Ultraschall. Der Mensch hört, im Gegensatz zu verschiedenen Tieren, keine Töne oberhalb von 20 kHz. Aus diesem Grund wird die Ultraschall-Attacke auch als Delfin-Angriff bezeichnet.

Chinesische Forscher haben im August 2017 in einer (bereits veröffentlichten) Arbeit beschrieben, wie dieser Angriff funktioniert.

Einige Sprachassistenten lassen sich beispielsweise so einstellen, dass sie nur auf die Stimme ihres Herren (oder Frau) reagieren. Dies kann man aber durch einen Brute-Force-Angriff mit etwas Zeit umgehen.

Fast alle Sprachassistenten sind gefährdet

Nach Angaben der chinesischen Forschern von der Zhejiang University war die Ultraschall-Methode bei Siri, Google Now, Cortana, Alexa, Huawei Hivoice und der Samsung S Voice erfolgreich. Das lässt vermuten, dass auch die anderen Sprachassistenten per Ultraschall angreifbar sind.

Gegenmaßnahmen

In ihrer Arbeit haben die Forscher aber auch eine Lösung, wie Audio-Kommandos verifiziert werden können. Mit einer supported Vector Machine (SVM) werden eigene Kommandos abgesichert, andere Signale – auch die Unhörbaren – werden ignoriert.

Bis es aber benutzerfreundliche SVM-Lösungen für PC und Mobilgeräte gibt, wird wohl noch etwas Zeit verstreichen. Bis dahin bleibt uns im Zweifelsfall nur die Deaktivierung von Siri & Co.