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Backslash Mac: So geben Sie bei Mac OS X den Backslash ein

Wer von Windows auf den Mac wechselt, wird auf der Mac-Tastatur erfolglos nach dem Backslash „\“ suchen. Auf der Mac-Tastatur gibt es den umgekehrten Schrägstrich nicht. Eingeben lässt er sich mit folgendem Trick trotzdem.

Backslash auf dem Mac eingeben

Das Backslash-Zeichen (\) liegt beim Mac auf der Taste [7]. Um den Backslash (den umgekehrten Schrägstrich) über die Tastatur einzugeben, drücken Sie die Tastenkombination [Shift/Umschalten]+[alt]+[7]. So einfach ist das.

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Backslash in VMWare oder Bootcamp Windows

Übrigens: Wenn Sie unter Mac OS X die Virtualisierungssoftware VMWare nutzen oder per Bootcamp Windows laufen lassen, geben Sie den Backslash mit der Tastenkombination [alt]+[ctrl]+[ß] ein – wichtig dabei: unbedingt die rechte [alt]-Taste verwenden.

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Hardware & Software

Betriebsysteme sicher und unkompliziert mit wenig Aufwand testen mit Hilfe eines virtuellen Rechners

Zwar hat Windows noch immer einen großen Marktanteil, was die Betriebssysteme auf PCs oder Laptops angeht, doch die Zahl und Qualität der Alternativen steigt beständig. So stellen heute die verschiedenen Linux Distributionen, das Google Betriebssystem, MacOS und einige mehr durchaus beachtenswerte Alternativen dar. Viele Nutzer scheuen jedoch das Testen oder gar den Umstieg auf eine neues Betriebssystem, da Sie fürchten den eigenen Rechner komplett neu aufsetzen und auf das bewährte Windows komplett verzichten zu müssen. Doch diese Befürchtungen gehen zu weit, denn Sie können mit Hilfe von virtuellen Rechnern ganz bequem beliebige Betriebssysteme auf Ihrem Windows PC parallel installieren und beliebig testen. Nutzen Sie die Möglichkeit doch einfach mal aus und probieren Sie ein anderes Betriebssystem, vielleicht ist auch für Sie das passende dabei.

Beliebige Rechner simulieren

Da die Simulation eines virtuellen Rechners auf dem PC einiges an Systemressourcen und Performance verschlingt, sollte, bevor Sie loslegen, sichergestellt sein, dass ausreichend Prozessorleistung und Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Ein Rechner mit einem modernen Dual-Core oder Quad-Core Prozessor und Arbeitsspeicher ab vier Gigabyte aufwärts sollten für einen flotten virtuellen Rechner ausreichend sein. Ebenfalls benötigen Sie noch ausreichend Festplattenspeicherplatz, da jedes Betriebssystem einiges an Festplattenplatz verschlingt.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, können Sie sich ein Programm zur Erstellung eines virtuellen Rechners aus dem Internet herunter laden. Dabei gibt es unterschiedliche Anbieter, doch fast alle haben eine kostenlose Version ihrer Software zur privaten Anwendung verfügbar. Die bekanntesten Programme hierfür sind VMware, Oracle VM VirtualBox und Microsoft Virtual PC. Haben Sie eines der drei Programme installiert, können Sie nun das gewünschte Betriebssystem installieren. Entweder haben Sie dieses auf einem Speichermedium samt Lizenz verfügbar oder Sie nutzen zum Beispiel eine der vielen kostenlos im Internet verfügbaren Linux Distributionen bzw. Previews anderer Betriebssysteme.

Sie richten also den virtuellen PC ein, starten ihn und installieren das Betriebssystem innerhalb dieses virtuellen Rechners. Beim Einrichten des virtuellen PCs müssen Sie die Größe des Arbeitsspeichers und die Prozessorleistung festlegen, die von ihm genutzt werden kann. Je mehr Sie für den virtuellen Rechner zur Verfügung stellen, desto schneller läuft er später und umso langsamer wird Ihr Hostbetriebssystem. Finden Sie also hierfür einen guten Kompromiss. Ist das Betriebssystem installiert, können Sie beliebig mit diesem experimentieren und spielen. Es läuft innerhalb eines Fensters Ihres gewohnten Betriebssystems und kann ihm nichts anhaben. Möchten Sie den virtuellen Rechner nicht mehr nutzen, löschen Sie ihn einfach.

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Google Android gefahrlos in virtueller Maschine testen

Googles Betriebssystem „Android“ für Handys ist in aller Munde. Android schickt sich an, eine echte Alternative zum Platzhirschen iPhone zu werden. Wer Android einmal anfassen und hautnah erleben möchte, muss sich nicht extra ein Android-fähiges Handy zulegen. Ein PC reicht. Wir zeigen, wie Sie auf Ihrem Rechner gefahrlos ein echtes Android-System testen können.

Alles, was Sie dazu brauchen ist die kostenlose Virtualisierungssoftware „VirtualBox“. Damit können Sie innerhalb Ihres Rechner anderes Rechner simulieren. Windows, Linux – oder eben Android. So geht’s Schritt für Schritt:

1. Laden und installieren Sie die kostenlose Virtualisierungssoftware VirtualBox. Die Downloadadresse: http://www.virtualbox.org.

2. Dann rufen Sie die Webseite http://www.android-x86.org/download auf und laden das aktuelle ISO-Image von Android herunter. Zum Download klicken Sie im Bereich „StableRelease“ auf den aktuellen Eintrag mit der Kennung .iso, etwa „android-x86-1.6-r2.iso“.

3. Starten Sie VirtualBox, und legen Sie eine neue virtuelle Maschine mit folgenden Einstellungen an:

Betriebssystem: Linux
Version: Linux 2.6
Arbeitsspeicher: 512 MB
Bootfestplatte: Festplatte erzeugen, Dynamisch wachsend, Größe 512 MB

4. Über die Schaltfläche „Ändern“ nehmen Sie folgende Änderungen an der virtuellen Maschine vor:

Anzeige: Grafikspeicher 8 MB
Audio: Audio-Controller SoundBlaster 16
Netzwerk im Bereich „Erweitert„: Adaptertyp PCnet-Fast III

5. Im nächsten Schritt muss die virtuelle Maschine so eingestellt werden, dass sie vom Android-ISO-Image startet. Wechseln Sie im Dialogfenster „Ändern“ in den Bereich „Plattenspeicher“. Klicken Sie unterhalb von „IDE-Controller“ auf „leer“ und dann rechts neben „CD/DVD-Laufwerk“ auf das gelbe Ordnersymbol.

Danach klicken Sie auf „Hinzufügen“ und wählen die im Schritt 2 heruntergeladene ISO-Datei aus. Schließen Sie die Fenster mit OK bzw. „Auswählen“.

Das war’s. Wenn Sie jetzt in VirtualBox doppelt auf die virtuelle Maschine klicken, startet Android und Sie können gefahrlos alle Funktionen ausprobieren. Für das Testsystem wählen Sie im Auswahlmenü den Eintrag „Live CD – Run Android-x86 without installation“.

Da sich alles geschützt in einer virtuellen Maschine abspielt, kann mit Ihrem Hauptrechner nichts passieren. Wichtig, falls die virtuelle Maschine den Mauszeiger „gefangen“ hat: Wenn Sie die rechte [Strg]-Taste drücken, gehört der Mauszeiger wieder dem Hauptrechner.

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Backup mal anders: Den eigenen PC als virtuelle Maschine kopieren und woanders starten

Profis verwenden gerne Image-Programme wie Acronis True Image oder Norton Ghost, um Kopien der Festplatten anzulegen. Gibt’s ein Problem mit der Festplatte, muss zum Beispiel nur eine neue Platte eingebaut werden und das Image (die Rechnerkopie) wieder zurückgespielt werden. Eine andere elegante Möglichkeit bietet Virtualisierungsprogramme. Damit kopieren Sie ebenfalls den gesamten Rechner – können ihn aber problemlos woanders starten. Etwa auf anderen Rechnern oder bei Freunden.

Das Ganze funktioniert, da es mittlerweile problemlos möglich ist, auch laufende Rechner in eine virtuelle Maschine umzuwandeln. Der virtuelle Rechner kann dann sofort mit Virtualisierungsprogrammen wie VirtualBox, Microsoft VirtualPC oder VMWare Player gestartet werden – mit allem, was zum Originalrechner gehört.

Zum Kopieren des eigenen Rechners (im laufenden Betrieb) haben sich folgende Programme bewährt:

VMWare Converter Standalone: Mit dem VMware Converter (http://www.vmware.com/products/converter/) lassen sich alle Windows-Rechner von Windows NT bis Windows 7 im laufenden Betrieb in einen virtuellen Rechner umwandeln. Als Ergebnis erhalten Sie eine vmdk-Datei, die sich in jedem VMWare-Player (kostenlos unter http://www.vmware.com/de/products/player/) oder in Suns VirtualBox (kostenlos unter http://www.virtualbox.org/) starten lässt.

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Microsoft Disk2vhd: Für Microsofts Virtualisierungssoftware Microsoft VirtualPC (http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/) gibt es den Live-Konverter Disk2vhd (Disk to Virtual Hard Disk, kostenlos unter http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/ee656415.aspx). Auch hiermit können Sie ein laufendes Windows in eine virtuelle Festplatte umwandeln und auf allen Rechnern starten, auf denen Microsoft VirtualPC installiert ist. Umwandeln lassen sich alle Windows-Betriebssyteme ab Windows XP Service Pack 2.

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Das Schöne an virtualisierten Rechnerkopien: Sie können die komplette virtuelle Festplatte auf einen USB-Stick kopieren und auf jedem anderen Rechner starten – sofern dort VirtualBox, VirtualPC oder der VMWare Player installiert ist.

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Google Chrome OS Download: Das Betriebssystem Chrome-OS testen und ausprobieren – kostenlos und ohne Risiko

Jetzt greift Google auch auf dem Markt der Betriebssystem an. Im Laufe des Jahres 2010 will Google das eigene Betriebssystem „Google OS“ auf den Markt bringen. Wer es nicht mehr abwarten kann, kann Googles Betriebssystem schon jetzt ausprobieren. Und das Beste: Sie brauchen keine Angst haben, dass Ihr Hauptrechner „versaut“ wird. Mit folgendem Trick gibt es Google OS als Image einer virtuellen Maschine. Damit können Sie Google OS gefahrlos in einer virtuellen Umgebung (auch die gibt es kostenlos) testen.

Das brauchen Sie für den Google-OS-Test:

google-chrome-os-download-iso-vmware-herunterladen1. Ein Image des Google-OS-Betriebssystems. Das erhalten Sie kostenlos auf der folgenden Webseite:

http://chromeos.hexxeh.net/vanilla.php

Sie müssen nur das passende Image herunterladen. Die ZIP-Datei enthält eine vmdk-Datei. Dahinter verbirgt sich eine Festplattenkopie mit dem gesamte Google-OS-Betriebssytem.

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2. Die Virtualisierungssoftware wie VMWare Player (http://www.vmware.com/de/products/player/) oder Sun VirtualBox (http://www.virtualbox.org/). Beides gibt es ebenfalls kostenlos auf den jeweiligen Webseiten. Die Virtualisierungssoftware ist dafür da, in Ihrem Hauptrechner andere Rechner zu simulieren. Dass kann ein Windows- oder Linux-Rechner oder eben das Google-Betriebssystem sein.

3. Einen Google-Account. Falls Sie noch keinen besitzen, können Sie auf der Seite https://www.google.com/accounts/NewAccount?hl=de kostenlos ein neues Google-Benutzerkonto anlegen.

Wenn Sie das Google-OS-Image heruntergeladen und die Virtualisierungssoftware wie VMWare Player oder VirtualBox installiert haben, kann’s auch schon losgehen. Legen Sie zum Beispiel in VirtualBox eine neue virtuelle Maschine an, und verwenden Sie als virtuelle Festplatte das heruntergeladene Image.

Bei VirtualBox müssen Sie zum Beispiel zuerst mit dem Befehl „Datei | Manager für virtuelle Medien“ und einem Klick auf „Hinzufügen“ die virtuelle Google-OS-Festplatte hinzufügen.

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Danach legen Sie mit dem Befehl „Maschine | Neu“ einen neuen virtuellen Rechner an und – ganz wichtig – verwenden als Festplatte die im oberen Schritt hinzugefügt Festplatte mit dem Google-OS-Image.

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Jetzt müssen Sie den virtuelle Google-OS-Rechner nur noch starten – und schon startet die virtuelle Maschine mit Googles Betriebssystem. Nach dem Start müssen Sie sich mit Ihrem Google-Account anmelden.

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Danach erscheint die Google-OS-Oberfläche. Wie von Google gewohnt spielt sich auch beim Google OS alles im Web ab. Programme lassen sich nicht installieren. Alle Tools und Anwendungen kommen aus dem Netz. So kennt man Google eben.

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Das Schöne an virtuellen PCs: es kann nichts passieren. Sie können alles nach Lust und Laune ausprobieren; mit Ihrem echten Hauptrechner kann nichts passieren. Viel Spaß beim Testen.