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Telegram-Messenger: Die zwei wichtigsten Sicherheitsfunktionen

Der Telegram-Messenger gilt bei vielen Nutzern als wesentlich sicherer als WhatsApp. Auch wenn die Transportverschlüsselung im „Normalbetrieb“ nicht besser ist als bei dem Konkurrenten. Dafür bietet die Telegram-App aber einen geheimen Chat an, der zusätzlich mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) versehen ist.

Geheimer Chat mit Selbstzerstörung

Die Nachrichten der geheimen Chats werden nur auf den beteiligten Absender- und Empfänger-Geräten gespeichert. Zudem kannst du als Versender im geheimen Chat einen Timer einstellen, der automatisch nach Ablauf die Nachricht auf dem Empfänger-Handy löscht.

Die Selbstzerstörung wird im geheimen Chat über einen Tipp auf das Uhren-Symbol aktiviert. Im Timer-Fenster stellst du dann nur noch die Zeit ein und bestätigst mit Fertig. Als maximale Frist kann 1 Woche ausgewählt werden. Die eingestellte Zeit gilt für alle Nachrichten in diesem Chat so lange, bis sie wieder um- oder ausgestellt wird.

Da es bei Telegram möglich ist, den Messenger mit einem Account auf mehreren Geräten zu betreiben, wird eine geheime Nachricht nur auf dem Gerät gespeichert, auf dem sie geöffnet wurde. Wird keine Verfallszeit eingestellt, bleiben sie so lange gespeichert, bis man sich von seinem Telegram-Account abmeldet. Erst nach einem Logout werden alle geheimen Nachrichten unwiederbringlich gelöscht.

Pincode-Sperre einrichten

Die Telegram-App kann gegen unbefugten Zugriff mit einer zusätzlichen Pin-Sperre gesichert werden. Diese wird über das Telegram-Menü Einstellungen | Privatsphäre und Sicherheit | Pincode-Sperre eingeschaltet.

Tipp:

Wer sich nach einiger Zeit mit Telegram für einen anderen Messenger entscheiden will, der kann über die Menüeinstellung Privatsphäre und Sicherheit einstellen, wann die Kontodaten von den Telegram-Servern gelöscht werden soll. Über Automatische Kontolöschung kannst du aus insgesamt vier Fristen auswählen:

  • 1 Monat
  • 3 Monate
  • 6 Monate (Standardeinstellung)
  • 1 Jahr

Meldest du dich innerhalb der gewählten Frist nicht erneut wieder an, werden alle Kontodaten, Nachrichten, Gruppen und Kontakte gelöscht.

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Hardware & Software

TeamSpeak Sicherheitslücke wurde mit neuem Update geschlossen

Die Ende September 2015 erschienene TeamSpeak-Version 3.0.18 für Desktop-PC´s enthielt eine gefährliche Sicherheitslücke, über die ein Angreifer den kompletten Zugriff auf den kompletten Computer erhalten und so ungehindert weitere Schadsoftware installieren kann.

Diese Lücke wurde wurde jetzt geschlossen und die neue Version 3.0.18.1 auf der Webseite von TeamSpeak zum Download freigegeben.

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TeamSpeak empfiehlt zudem allen Betreibern, diese und ältere Versionen auf  ihren Servern zu blockieren. Dies sperrt die ebenfalls betroffenen mobilen TeamSpeak-Clients für iOS und Android zwar nicht aus, minimiert aber trotz allem das Befallsrisiko.

Die Sicherheits-Updates für iOS und Android wurden bereits an Apple und Google übermittelt, sodaß die Verfügbarkeit der mobilen Updates nur noch eine Frage von ein paar Tagen ist.

Wer sich noch weiter auf dem Laufenden halten möchte, dem empfehlen wir die News der TeamSpeak-Homepage.

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Abhörsicher telefonieren mit Signal und RedPhone (Update)

Schon im August 2014 berichteten wir über das abhörsichere Telefonieren mit RedPhone (Android) und Signal (iPhone). Beide Apps sind vom gleichen Entwickler. Warum sie unterschiedliche Namen tragen, bleibt wohl das Geheimnis von Open Whisper Systems. Was in der Vergangenheit bereits gemunkelt wurde, ist nun Gewißheit. Aus RedPhone wurde Signal. Und damit nicht genug. Der App für Krypto-Telefonie wurde nun auch der Messenger TextSecure hinzugefügt. Das diese Ereignisse zu einer gewissen Verwirrung führen können, liegt auf der Hand. Dazu ein paar Erklärungen.

Von RedPhone über TextSecure zu Signal

Seit November 2015 funktioniert die App RedPhone nicht mehr. Nutzer die ein Telefonat starten wollen, bekommen die Meldung We´ve moved to Signal…! Über den Button Install Signal wird die neue Version direkt als Download angeboten.

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Durch die Zusammenführung von RedPhone und dem Messenger erscheint derzeit noch die App TextSecure. Die Namensumstellung wird wohl in den nächsten Updates erst erfolgen.

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Wer aber schon den Messenger TextSecure installiert hat, der benötigt keinen erneuten Download, da in dieser App die RedPhone-Funktionen bereits integriert sind. In diesem Fall kannst du RedPhone gefahrlos deinstallieren.

Signal oder WhatsApp?

Im Erscheinungsbild ist das neue Signal (TextSecure) dem WhatsApp sehr ähnlich. Bei beiden Apps kann man über den Chat-Kontakt mit dem in der Kopfzeile befindlichen Telefonhörer-Icon ein Voice-Over-IP-Telefongespräch führen.

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Mit Signal ist es halt duch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur seeeehr viel sicherer.

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iPhone, iPod Touch, iPad: Kostenlos telefonieren übers Internet

Wenn das monatliche Gesprächsguthaben aufgebraucht oder in fremde Netz und ins Ausland telefoniert wird, kann es ganz schön teuer werden. Günstiger geht’s per Internettelefonie. Die Gespräche werden damit nicht übers klassische Handynetzwerk, sondern über das Internet geführt. Praktischer Nebeneffekt: Dank Internettelefonie können Sie sogar mit moderneren iPod-Touch-Modellen und sogar mit dem iPad telefonieren. Wir zeigen die besten Apps fürs Telefonieren übers Internet.

In der Praxis haben sich drei Apps etabliert, mit denen Sie über das Internet kostenlos oder kostengünstig telefonieren können. Die Apps selbst sind generell gratis; Kosten fallen nur beim Telefonieren an:

– Skype

Wie bei der PC-Variante telefonieren Sie auch bei der Skype-App über das Internet. Sie müssen nur ein Skype-Konto einrichten und das Guthaben-Konto mit mindestens 10 Euro aufladen. Telefonate zu anderen Skype-Anwendern sind kostenlos. Erst wenn Sie ins Festnetz oder Handynetz anrufen, fallen Gebühren an. Gespräche innerhalb Deutschlands kosten zum Beispiel 1,7 Cent pro Minute. SMS versenden Sie ab 3,8Cent.

Download und Infos: http://itunes.apple.com/de/app/skype/id304878510
Skype-Webseite: http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-mobile/download/iphone-for-skype/

– Truphone

Einen ähnlichen Weg wie Skype geht der britische Anbieter „Truphone“. Die Anmeldung und Kontoaufladung erfolgt direkt in der App. Um direkt loslegen zu können, gibt es ein Begrüßungsguthaben von 50 US-Cent. Gespräche aus dem Ausland nach Deutschland kosten 5 Cent pro Minute. SMS sind mit 20 Cent recht teuer.

Download und Infos: http://itunes.apple.com/de/app/truphone/id319994618
Truphone-Webseite: http://www.truphone.com/

– Sipgate

Beim deutschen VoIP-Anbieter Sipgate erhalten Sie nach der Anmeldung und Registrierung eine Wunschrufnummer, über die Sie von jedem Telefon (egal ob Handy oder Festnetz) über Ihren Sipgate-Anschluss erreichbar sind. Telefonate ins deutsche Festnetz sind mit 1,79 Cent pro Minute ähnlich günstig wie bei Skype. Positiv bei der Sipgate-App: Dank der integrierten Echo-Unterdrückung ist für Telefonate mit dem iPod Touch oder dem iPad kein Headset erforderlich – die integrierte Lautsprecher/Mikro-Kombination reicht aus.

Download und Infos: http://itunes.apple.com/de/app/sipgate/id329155428
Sipgate-Webseite: http://www.sipgate.de

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Handy & Telefon

Kostenlos mit iPhone telefonieren: Skype für iPhone, iPod Touch, Nokia und PSP herunterladen (Download)

Sie möchten kostenlos mit den iPhone telefonieren? Dann installieren Sie auf dem iPhone die Skype-App. Damit können Sie – wie man es von Skype gewohnt ist – kostenlos übers Internet telefonieren. Bleibt die Frage, ob T-Mobile & Co. das zulassen werden.

Fakt ist: Mit Skype reicht eine Internetverbindung, um übers Internet gratis mit anderen Skype-Teilnehmern zu plaudern oder zu günstigen Cent-Tarifen Telefonate ins Festnetz oder andere Handynetze zu führen. Im iTunes-Store gibt es Skype jetzt auch fürs Apple iPhone und iPod Touch. Kostenlos.

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Skype, IPhone, Apple, iPod Touch

Skype für iPhone und iPod Touch funktioniert genau so einfach wie die PC-Version. Über die Skype-Oberfläche ist sofort erkennbar, welche Kontakte online sind. Ein Tastendruck genügt, um (via Internet) eine Telefonverbindung aufzubauen. Sogar Videotelefonie ist möglich.

Und genau das ist den Mobilfunkunternehmen ein Dorn im Auge. Denn mit Skype wird nicht über das normale (und viel teurere) Handynetz, sondern über das Internet telefoniert. Voice over IP (VoIP, Telefonieren über das Internet) nennen das die Fachleute. Stein des Anstosses: Bei Telefonaten übers Internet entgehen den Mobilfunkanbietern die lukrativen Gesprächsminuten im normalen Handynetz.

Genau deshalb wollen T-Mobile und Co. die Internettelefonate übers Internet blockieren. Ob es so weit kommt, bleibt abzuwarten. Zur Diskussion stehen auch eigene Mobilfunktarife, die Internettelefonate explizit zulassen. Man darf also gespannt sein, wie T-Mobile, Vodafone und andere Anbieter auf die Skype-Software fürs Handy reagieren.

Übrigens: Die Mini-Skype-Version fürs Handy gibt es auch für Windows-Mobile-Handys, Nokia N800/N810, PSP und weitere Handys.

Hier gibt es die Skype-Software für iPhone und iPod Touch zum Download:
http://www.skype.com/intl/de/download/skype/iphone

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