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Hardware & Software Office Word

Ein Word-Dokument kann nicht geöffnet werden? So schaltest du die erforderlichen Zugriffsrechte frei.

Beim Öffnen  von Word-Dateien kann es vorkommen, dass der Zugriff auf dieses Dokument verweigert wird. Es erscheint dann die Meldung: Das Dokument kann von Word nicht geöffnet werden. Der Benutzer besitzt keine Zugriffsrechte. Die Zugriffsrechte für diesen Fall zu erhalten ist noch sehr einfach.

Die Ursache für die Meldung ist, dass es sich hier um ein Dokument eines anderen Benutzerkontos handelt. Nach dieser Meldung wird man von Word aufgefordert, den Zugriff als Administrator zu bestätigen. Wenn du auf deinem Rechner Administratorrechte besitzt, kannst du das Dokument nun öffnen.

Sollte der Zugriff aber weiterhin verweigert werden, dann gibt es noch einen anderen Lösungsweg. Mit einem Rechtsklick auf die widerspenstige Word-Datei öffnest du das Kontextmenü und wählst die Option Eigenschaften aus.

Im Dialogfenster wechselst du dann in das Register Sicherheit und markierst im oberen, eingerahmten Bereich deinen Benutzernamen. Im unteren Kästchen prüfst du, ob dir eine oder mehrere Berechtigung(en) fehlen.

Um fehlende Berechtigungen deinem Benutzerkonto hinzuzufügen, klickst du auf den Button Bearbeiten und aktivierst im Unterdialog die fehlenden Zugriffsrechte. Mit der Schaltfläche Übernehmen oder mit OK speicherst du die Änderungen.

Ab sofort sollte sich die Word-Datei ohne Probleme öffnen lassen.

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Android Handy & Telefon

Sicherheitslücke in den meisten Samsung-Smartphones

Im März 2014 haben haben Mitglieder des Replicant-OS-Teams eine schwerwiegende Sicherheitslücke in fast allen Samsung-Handys festgestellt. Neben allen Galaxy-Geräten sind auch Modelle betroffen, die Samsung für andere Kunden produziert (z. B. Nexus S). Die Sicherheitslücke ist eine Hintertür im Android-Betriebssystem, mit dem der Hersteller ständigen Remote-Zugriff auf jedes Gerät erhält. Auf der Replicant-Webseite wurden dazu die kompletten verfügbaren Steuerbefehle und eine Gegenmaßnahme veröffentlicht.

Das Entwickler-Team des alternativen Replicant-Betriebssystems haben einen inoffiziellen Patch entwickelt, der diese eklatante Sicherheitslücke schließt und auf ihrer Webseite zum Download bereitgestellt.

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Wir empfehlen aber für den Fall, dass Sie die Backdoor Ihres Handys schließen wollen, Ihr Samsung-Handy von einem Fachmann kontrollieren und den Patch aufspielen zu lassen. Andernfalls ist die Gefahr der Unbrauchbarkeit Ihres Telefons sehr hoch.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8

Windows 7 und 8: Mini-Systemsteuerung für die am häufigsten genutzten Funktionen erstellen

Die Funktionen der Systemsteuerung sind auf normalem Wege über das Startmenü erreichbar. Da die Systemsteuerung bekanntlich sehr umfangreich ist, benötigt man unter Umständen etliche Mausklicks um zu der benötigten Funktion zu gelangen. Bei häufig genutzten Funktionen wie dem Gerätemanager, Grafikeinstellungen oder „Programme deinstallieren“ kommt neben den Mausklicks auch noch ein gewisser Zeitaufwand hinzu. Gerade für diese Gelegenheiten hat Microsoft die konfigurierbare „Mini-Systemsteuerung“ ins Leben gerufen.

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Zwar gibt es schon seit einer Weile Abkürzungen zur Systemsteuerung, oder einen „God-Mode“, der alle Funktionen auf einer Seite anzeigt, aber Sie müssen trotzdem noch suchen und mehrfach klicken um zur gewünschten Stelle zu gelangen.

Um die „Mini-Systemsteuerung“ zu erstellen, öffnen Sie zuerst die „Microsoft Management Konsole“. Dazu drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben den Befehl mmc ein und klicken auf „OK“.

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Im leeren Fenster „Konsole 1 – [Konsolenstamm]“ öffnen Sie mit der Tastenkombination [Strg][M] die Liste der verfügbaren Snap-Ins (=Einträge der Mini-Systemsteuerung). Wählen Sie die benötigten Einträge auf der linken Seite aus, klicken Sie dann auf „Hinzufügen“ um sie auf die rechte Seite der „Ausgewählten Snap-Ins“ zu verschieben. Ist die Auswahl beendet, bestätigen Sie sie mit „OK“.

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Nun muss die „Mini-Systemsteuerung“ nur noch aktiviert werden.

Klicken Sie in der Menüleiste des Fensters „Konsole 1“ auf „Datei | Optionen“.

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Im Options-Fenster ändern Sie oben im Eingabefeld den Namen zum Beispiel auf auf „Mini-Systemsteuerung“. Danach wählen Sie im Aufklapp-Menü des „Konsolenmodus“ die Einstellung „Benutzermodus-Vollzugriff“ ein. Aktivieren Sie anschließend die Option „Änderungen für diese Konsole nicht speichern“ und bestätigen Sie abschließend alle Änderungen mit der Schaltfläche „OK“.

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Das Hauptfenster speichern Sie dann in einem beliebigen Verzeichnis (am besten auf dem Desktop) mit der Tastenkombination [Strg][S].

Bei Bedarf öffnen Sie nun die „Mini-Systemsteuerung“ mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon…

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…und haben nun direkten Zugriff auf die am häufigsten benötigten Systemsteuerungs-Elemente.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt neue Funktionen hinzugefügt oder entfernt werden sollen, dann öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf die Mini-Systemsteuerung das Kontextmenü…

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…und wählen die Option „Im Autorenmodus öffnen. Über die Menüleiste „Datei | Snap-In hinzufügen/entfernen“ führen Sie die entsprechenden Änderungen durch.

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Hardware & Software Windows XP

Windows XP: Auf dem Anmeldebildschirm die Mail-Anzeige deaktivieren

Auf dem Anmeldebildschirm des Windows-XP-Benutzerkontos wird angezeigt, wie viele Programme aktiv und wie viele E-Mails noch ungelesen sind. Wer nicht immer daran erinnert werden möchte, daß er noch „245 ungelesene E-Mails“ im Posteingang hat, kann diese Information auf dem Anmeldebildschirm deaktivieren.

Ungelesene E-Mails verstecken

Dazu bedarf es nur ein paar Änderungen in der Registry. Um zumRegistrierungseditor zu gelangen öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] das Dialogfenster „Ausführen“, geben in das Eingabefeld „regedit“ ein und klicken auf „OK“.

Navigieren Sie im Verzeichnisbaum des Registrierungs-Editors zum Ordner

HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionUnread Mail

Markieren Sie den Ordner „UnreadMail“ und klicken Sie in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Berechtigungen“.

Im neuen Dialogfenster „Berechtigungen für UnreadMail“ wählen Sie zuerst im oberen Bereich „Gruppen- oder Benutzernamen“ die Option „SYSTEM“ aus. Anschließend setzen Sie im unteren Bereich „Berechtigungen für SYSTEM“ bei der Option „Vollzugriff“ das Häkchen in die Checkbox „Verweigern“ und bestätigen die Änderungen mit „OK“.

Schließen Sie mit der Systemschaltfläche „X“ den Registrierungs-Editor und starten den Rechner neu, damit die vorgenommenen Änderungen aktiviert werden.