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Solaranlagen und Brandgefahr – Das sollten Besitzer von Photovoltaik-Anlagen wissen

Solaranlagen sind gerade im Süden Deutschlands eine sehr beliebte Methode, den eigenen, ökologischen Strom zu erzeugen. Allerdings sollten Sie spätestens bei einem Hausbrand melden, dass Sie eine Solaranlage besitzen, denn andernfalls kann es sein, dass die Löschung des Gebäudes schwer fällt und von vornherein nicht richtig angegangen wird.

Warum sind Solaranlagen ein Risiko?

Die Solaranlage ist eine lukrative Möglichkeit, den eigenen Strom herzustellen und langfristig Kosten einzusparen. Wenn allerdings der ungünstige Fall eines Hausbrandes eintritt, sollten Sie der Feuerwehr spätestens dann melden, dass Solaranlagen in Betrieb sind. Das hat zwei zentrale Gründe. Einerseits reichen das durch das Feuer erzeugte Licht oder die Scheinwerfer der Feuerwehr bereits aus, damit die Solaranlage wieder neuen Strom erzeugt. Dieser kann nur im Keller abgeschaltet werden und die Anlage kann sich vorher zum Risiko entwickeln. Selbst wenn die Hauptsicherung herausgeschraubt oder der Hauptschalter ausgeschaltet wird, führen die Kabel der Solarmodule bis zu 1.000 Volt starken Gleichstrom. Bereits ab 120 Volt stellt Gleichstrom für Feuerwehrleute eine ernstzunehmende Gefahr da.

Feuerwehr Solarzellen

Zudem sind Solarmodule flach auf dem Dach angesiedelt und sorgen dafür, dass die Feuerwehr nicht wie gewohnt löschen kann, da das Löschwasser von den Solaranlagen abläuft, statt zum Brandherd zu gelangen. Da die Solarpanel das Dach bedecken, kann die Feuerwehr  nicht – wie sonst üblich – das Dach öffnen, um einen künstlichen Rauch- und Hitzeabzug zu schaffen. Es müssen andere Methoden zum Einsatz kommen, andernfalls kann das Gebäude nicht richtig gelöscht werden. Den Vorwurf, Feuerwehren lassen Häuser mit Solardächern kontrolliert abbrennen, weisen die Feuerwehren allerdings energisch zurück.

Was tun bei einem Brand?

Wenn Sie einen Brand melden, bei dem ein Gebäude mit Solaranlage betroffen ist, sollten Sie am besten bereits bei der Brandmeldung angeben, dass eine Photovoltaik vorhanden ist. Dadurch kann sich die Feuerwehr von Anfang an darauf einstellen, dass sie die Solaranlage bei der Löschung umgehen muss. Das ist auch in Ihrem Sinne, ob Sie nun der Hausbesitzer sind oder lediglich den Brand melden – denn dadurch geht die Feuerwehr von Anfang an richtig vor und der Brand ist schneller gelöscht. Andernfalls würde sie im Laufe der Arbeit herausfinden, dass die üblichen Methoden nicht funktionieren.

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Schluss mit der ewigen Suche nach dem Ladegerät von Smartphone, Tablet-PC und Co

Glücklicherweise setzt sich nun endlich ein Standard für die Ladegeräte von Handy & Co durch: Der USB-Anschluss. Zusätzlich werden die USB-Kabel auch zum Austausch von Daten genutzt. Den Geräten liegt in der Regel auch ein Adapter für unsere heimischen Steckdosen bei. Nur die Hersteller von Billig-Geräten verzichten manchmal darauf. Und hier liegt auch der Hase im Pfeffer. Ist kein Stecker dabei, oder ist er gerade mal nicht schnell zur Hand, dann muss der Computer gestartet werden um das benötigte Gerät laden zu können. Etliche Hersteller haben sich Universallösungen ausgedacht, für die man keinen Computer mehr braucht.

Sicherlich haben Sie schon mal im Elektronik-Fachgeschäft oder im Baumarkt Mehrfach-Steckdosen-Leisten gesehen, die mit einer oder sogar mehreren USB-Steckdosen aufwarten. Die Preise für diese Steckdosen-Leisten fangen bei ca. 15 Euro an und lassen sich bei Bedarf ganz abschalten. Dies ist aber nur eine Option.

Die andere Option ist ein Steckdosenladegerät, das wie die herkömmliche Steckdose, Unterputz eingebaut werden kann.

Der Vorteil von den Unterputz-Ladegeräten ist, dass keine Stolperfallen mehr in Form von Verlängerungskabeln in Wohnung oder Büro existieren.

Aber auch diese Option enthält einen Wermutstropfen. Durch den eingebauten Trafo, der dafür sorgt, dass beim USB-Anschluss nur die benötigten 5 Volt Gleichspannung herauskommen, kann nicht abgeschaltet werden. Der Standby-Verbrauch liegt je nach Hersteller zwischen 75  und 300 Milliwatt (mW). Auf das Jahr umgerechnet entstehen ungefähr 65 Cent zusätzliche Stromkosten.

Die Anschaffungskosten für die Unterputz-Ladegeräte halten sich auch hier im Rahmen. Die Geräte sind zwische 35 -60 Euro im Internet erhältlich.

Die bekanntesten Hersteller sind die Firmen Gira, Jung und Berker.

Die Ladegeräte von Berker erzeugen einen  Ladestrom von 100 Milliampere (mA), die von Gira und Jung erzeugen 1400 mA. Werden zwei Endgeräte, zum Beispiel ein Navigationsgerät und ein Smartphone gleichzeitig zum Laden angeschlossen, halbiert sich der Ladestrom auf jeweils 700 mA.

Jung und Gira erfüllen außerdem die seit Mai 2011 international gültige Norm DIN EN 63684, Berker nur die etwas ältere Norm DIN EN 50558.

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Auto Heim & Hobby

USB-Universalladegerät für Auto und Zuhause: Jeden MP3-Player und jedes iPhone per USB-Universalstecker laden

MP3-Player, iPods, iPhones, Navis, iPad und viele weitere mobile Geräte haben eines gemeinsam: sie werden über die USB-Schnittstelle geladen. Allerdings liegt den Geräten immer nur ein Ladekabel für die Steckdose bei. Wer iPod, iPhone & Co. auch im Auto laden möchte, musste bislang immer das teure Originalzubehör des Herstellers kaufen. Dabei ist das gar nicht notwendig. Standard-USB-Ladekabel für schlappe 18 Euro reichen vollkommen aus. Und eigenen sich für alle mobilen Geräte mit USB-Anschluss.

Ein winziger USB-Ladestecker verwandelt dazu den Zigarettenanzünder in einen vollwertigen USB-Anschluss. Sie müssen dann nur noch das USB-Ladekabel an den USB-Zigarettenanzünder anschließen, und schon werden iPod, iPhone und Navis mit Strom versorgt und aufgeladen.

Die USB-Lade-Sets für den Zigarettenanzünder sind so klein, dass sie kaum auffallen und dauerhaft im Auto eingebaut bleiben können. Gut und günstig ist zum Beispiel das „Hama MP3-Lade-Set Piccoliono“ – hier gibt’s sogar ein Universal-USB-Ladestecker für die Steckdose mit dazu. Kostenpunt: rund 17 Euro.

Mittlerweile gibt’s die USB-Ladesets sogar als Doppel-USB-Stecker. Damit können Sie dann zwei Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen. Sehr gut ist zum Beispiel der Doppel-USB-Ladesetecker „Hama Dual Piccoliono“ für rund 17 Euro: