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Windows 7: Festplatten-Partitionen wieder zusammenfügen

Mehrere Partitionen auf einer Festplatte einzurichten, hat viele Gründe. Wird eine oder mehrere dieser Partitionen aber nicht mehr benötigt, können sie auch wieder zusammengeführt werden, um die reservierte Speicherkapazität weiterhin zu nutzen. Wie auch die Teilung der Festplatte, so muss die Zusammenführung ebenfalls manuell geschehen.

Zuerst die alten Daten sichern

Bevor du die Partitionen wieder zusammenfügst, sollte ein Backup der Daten erfolgen, dessen Partitionen aufgelöst werden. Sie gehen beim Zusammenführen verloren.

Alte Partition(en) löschen

Mit einem Klick auf den Windows-Button öffnest du das Startmenü und tippst in das Suchfeld Festplattenpartionen ein. Im Suchergebnis startest du dann die Option Festplattenpartitionen erstellen und formatieren.

Es öffnet sich das Dialogfenster der Datenträgerverwaltung, in der alle vorhandenen Partitionen aufgelistet sind. Per Rechtsklick-Menü löschst du die ausgewählte(n) Partition(en) mit dem Eintrag Volume löschen und bestätigst die nachfolgende(n) Warnmeldung(en).

Anstelle der alten Partitionen werden nicht zugeordnete Datenträger angezeigt.

Die Wiedervereinigung

Klicke mit der rechten Maustaste auf die Partition die erweitert werden soll und wähle im Kontextmenü den Eintrag Volume erweitern aus. Über den Nachfolgedialog fügst du die nicht zugeordnete(n) Partition(en) der Bestehenden hinzu. Über den Button Weiter schließt du dann die Zusammenführung ab.

Nun steht der freigegebene Speicherplatz wieder zur Verfügung.

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Lautstärke des Computers mit dem Mausrad regeln

Auf vielen Computer-Tastaturen befinden sich Tasten, mit denen man direkt den Sound steuern kann. Natürlich geht das auch per Mausklick über das Lautsprecher-Icon in der Taskleiste. Noch schneller kannst du die Lautstärke mit dem Maus-Rad ändern. Dazu benötigst du aber das kleine Tool WheelsOfVolume.

Das nur 432 Kb große Programm WheelsOfVolume ist gratis auf Computerbild.de erhältlich.

Aber Vorsicht bei Auswahl der Art des Downloads. Über den grünen Downloadbutton wird ein Downloadmanager aktiviert, der zusätzliche Software installieren will. Besser ist auf jeden Fall der direkte Download, der im Text als Link angeboten wird.

Hier wird keine unerwünschte Software heruntergeladen und die Downloadgeschwindigkeit ist sogar noch viel besser.

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Nach dem Herunterladen und der Installation startest du die App WheelsOfVolume. Ab sofort lässt sich die Lautstärke mit dem Mausrad regulieren. Die dafür erforderlichen Bereiche sind die Taskleiste, der Desktop und die rechte obere Bildschirmecke. Fahre mit dem Mauszeiger dorthin und drehe am Rad…

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Wie viel Speicher braucht das Programm? Festplattenplatz einer App herausfinden (Windows & Mac)

Selbst auf der größten Festplatte wird es irgendwann eng. Und dann heißt es: Aufräumen. Aber wo? Eine Möglichkeit ist das Löschen und Deinstallieren nicht mehr benötigter Programme. Bei welchem Programmen es sich am meisten lohnt lässt sich bei Windows und Mac OS X leicht herausfinden.

Wie viel Platz belegen die Programme?

Bei Windows gibt es zwei Möglichkeiten, den Platzverbrauch eines installierten Programms herauszufinden. Am einfachsten geht’s über die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) und den Punkt Programm deinstallieren.

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In der Programmliste kannst du anschließend per Klick auf die Spalte Größe die Liste der installierten Programme nach belegtem Speicherplatz sortieren. Praktisch: Von hier aus lassen sich die größten Platzverschwender auch gleich deinstallieren.

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Statt über die Systemsteuerung kannst du den Platzverbrauch auch über den Windows Explorer ([Windows-Taste][E]) ermitteln. Dazu im Explorer in den Ordner C:\Programme bzw. C:\Programme (x86) wechseln. Anschließend mit der rechten Maustaste auf den Unterordner des jeweiligen Programms klicken und den Befehl Eigenschaften aufrufen.

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Im folgenden Fenster steht in der Zeile Größe auf dem Datenträger wie viel Speicherplatz dieses Programm (bzw. dieser Ordner inklusive aller Unterordner) auf der Festplatte belegt. Löschen solltest du das Programm im Explorer aber nicht. Um ein Programm sauber zu entfernen, solltest du immer den Weg über die Systemsteuerung gehen. Nur dann werden nicht nur die physikalischen Dateien von der Festplatte gelöscht, sondern auch die Einträge in der Registrierdatenbank korrekt entfernt.

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Speicherplatz von Programmen beim Mac herausfinden

Um auf dem Mac den Speicherverbrauch der installierten Programme herauszufinden, öffnest du den Finder und wechselst in den Ordner Programme. Die Größe erfährst du entweder in der Detailansicht (Darstellung | Liste) in der Spalte Größe

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… oder per Rechtsklick auf den Programmnamen und Information.

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In der Zeile Größe steht aufs Byte genau, wie viel Speicherplatz das Programm auf der Festplatte belegt. Zum Löschen eines installierten Programms, musst du die .app-Datei nur mit gedrückter Maustaste auf den Papierkorb ziehen.

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Einfache Sicherung, Wiederherstellung und Vervielfältigung von USB-Sticks

USB-Sticks sind als Speichermedium nicht mehr wegzudenken. In punkto Datentransfer und -transport ist er fast unschlagbar. Nur der Datenaustausch per Internet ist noch schneller. Nur ist ein USB-Stick leider nicht zur dauerhaften Archivierung von Daten geeignet, da äußere Einflüsse die gespeicherten Daten beschädigen und/oder vernichten können. Das fängt bei magnetischen Einwirkungen (z. B. Musiklautsprecher) an und geht bis zu mechanischen Beschädigungen der USB-Sticks. Daher sollten wichtige Daten die auf den Sticks gespeichert sind auf dem Computer oder einer Festplatte gesichert werden. Genau für diesen Fall ist die Freeware „USB Image Tool“ am besten geeignet.

Mit diesem Programm werden Backups kompletter USB-Sticks oder deren Partitionen schnell und einfach angefertigt. Das nervige Kopieren mit dem Windows-Explorer entfällt komplett.

Download und Installation

Das „USB Image Tool“ von Alexander Beug kann von seiner Homepage oder im Downloadbereich von „Chip.de“ kostenlos als ZIP-Datei heruntergeladen werden. Klicken Sie bei Chip.de auf dem Button „Zum Download“ und folgen Sie den weiteren Anweisungen.

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Anschließend entpacken Sie das Programm in einem beliebigen Ordner.

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Datensicherung eines USB-Sticks

Starten Sie dann das „USB Image Tool“ per Doppelklick auf die Startdatei.

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Das Programm erkennt beim Start automatisch die eingesteckten USB-Sticks. Gegebenenfalls können Sie mit der Schaltfläche „Scan“ eine neue Erkennung starten.

Klicken Sie auf eins der angezeigten Laufwerke, um Informationen des USB-Sticks anzuzeigen. Oben links wird standardmäßig „Device Mode“ angezeigt. Enthält der Stick jedoch mehrere Partitionen, die nicht alle gesichert werden sollen, wählen Sie im Aufklappmenü die Option „Volume Mode“. Die Schaltfläche „Backup“ unten rechts…

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…öffnet den Windows-Explorer. Geben Sie hier einen Dateinamen ein, wählen Sie dann den Dateityp „Image files (*img, *ima) aus, und klicken Sie dann auf „Speichern“.

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Damit Sie die Datei für eine spätere Wiederherstellung oder Vervielfältigung schnell wiederfinden, speichern Sie auf der Registerkarte „Favorites“ mit der Schaltfläche „Add“ den Speicherpfad der Backup-Datei.

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So schnell und einfach können Dateisicherungen von USB-Sticks sein.

Wiederherstellung von Datensicherungen

Zur Wiederherstellung starten Sie das Tool, suchen über das Register „Favorites“ die benötigte Datei und klicken auf „Restore“. Den Sicherheitshinweis bestätigen Sie mit „Ja“.

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Genügend Festplattenspeicher?

Bei der Datensicherung mit dem Programm „USB Image Tool“ müssen Sie nur auf genügend Speicherkapazität der Festplatte achten.

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Nicht nur der Datenbestand des USB-Sticks wird kopiert, sondern die gesamte Größe des Sticks wird auf die HDD übertragen.

Achten Sie also darauf, dass halbvolle USB-Sticks erst komplett belegt sind, bevor ein Backup angelegt wird.

Tipp:

Da das Tool angeschlossene USB-Geräte erkennt, können auch die Daten von MP3-Playern und manchen Smartphones gesichert werden.

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SD Formatter: SD-Speicherkarten richtig formatieren

Die meisten Secure Digital-Speicherkarten (SD-Karten) werden von den Herstellern für den Einsatz in Digitalkameras optimiert. Werden die Speicherkarten dann unter Windows formatiert, kann dies zu einer Verkürzung der Lebensdauer kommen. Dadurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die SD-Karte von der Kamera nicht mehr erkannt wird. Ist dann mal eine Formatierung erforderlich, sollte man zu dem richtigen Tool, etwa dem „SD Formatter 3.1“, greifen.

Dieses Formatierungsprogramm wird auf der Webseite der „SD Association“ kostenlos als Download angeboten und ist speziell für die SDXC-, SDHC- und SD-Speicherkarten gedacht.

Der „SD Fomatter“ achtet bei seiner Arbeit auf die angepasste Clustergröße (=kleinste Zuordnungseinheit) der Hersteller. Bei SD-Karten die mit Windows formatiert werden, kann diese Clustergröße abweichen, was wiederum zu einer geringeren Geschwindigkeit führt. Gleichzeitig kann dies auch das „Wear-Levelling“ beeinträchtigen, das dafür sorgen soll, dass die Speichereinheiten der Karte gleichmäßig belegt und verwendet werden.

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite www.sdcard.org/downloads/formatter_3 auf, scrollen ganz nach unten und klicken auf den linken Button für den Windows-Download oder auf den rechten für die MAC-Version.

Nachdem Sie im nächsten Fenster die Lizenzbestimmungen mit der Schaltfläche „I Accept“ bestätigt haben, öffnet sich Ihr Windows-Explorer. Legen Sie hier den Speicherordner für die ZIP-Datei fest. Entpacken Sie anschließend die Datei und starten die Installation mit einem Klick auf die „setup.exe“. Folgen Sie dabei den Installationsanweisungen.

Starten Sie das Programm per Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung. Das Programm erkennt automatisch, ob eine SD-Karte eingesteckt ist. Im Bereich „Drive“ wird das dazugehörige Laufwerk angezeigt. Bei mehreren Speicherkarten können Sie im Drop-Down-Menü die benötigte Karte auswählen. Im Feld „Volume Label“ weisen Sie optional der Speicherkarte  eine Bezeichnung zu.

Mit der Schaltfläche „Option“ legen Sie die Formatierungsoptionen fest.

Es stehen drei Formatierungsoptionen zur Verfügung:

  1. Quick – Hier wird nur die  Partitionstabelle erneuert
  2. Full (Erase) – Löscht die komplette Speicherkarte
  3. Full (OverWrite) – Legt das Dateisystem komplett neu an

Bestätigen Sie mit „OK“ die Auswahl. Im Hauptbildschirm starten Sie mit der Schaltfäche „Format“ den Formatierungsvorgang.

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X: Das Time Machine Backup-Volume verschlüsseln

Dank der Time-Machine-Funktion von Mac OX S braucht man sich um Backups nicht mehr zu kümmern. Der komplette Rechner wird auf Wunsch automatisch auf dem Time-Machine-Volume gesichert. Wie bei einer Zeitmaschine lassen sich Dateien „zurückspulen“ und frühere Zustände wiederherstellen. Auch die Komplettwiederherstellung des Mac ist möglich. Was vielen ein Dorn im Auge ist: das Backup wird nicht verschlüsselt. Das bedeutet in der Praxis: jeder, der die Time-Machine-Festplatte in die Hand bekommt, kann die Daten daraus wiederherstellen und lesen. Bislang war das so. Seit dem „Lion“-Update (Mac OS X 10.7.2) lässt sich die Time Machine verschlüsseln.

Time-Machine mit Verschlüsselungskennwort sichern

Um die Verschlüsselung einzuschalten und alle Time-Machine-Daten nur noch in verschlüsselter Form auf dem Time-Machine-Volume zu speichern, sind folgende Schritte notwendig:

1. Klicken Sie oben links aufs Apfelsymbol und dann auf „Systemeinstellungen“.

2. Danach klicken Sie auf „Time Machine“.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Volume auswählen“.

4. Markieren Sie Ihr Time-Machine-Volume, und kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Backup-Volume verschlüsseln“ an.

5. Bestätigen Sie die Änderung per Klick auf „Backup-Festplatte verwenden“.

6. Danach geben Sie zwei Mal das Verschlüsselungskennwort sowie eine Merkhilfe ein und klicken auf die Schaltfläche „Laufwerk verschlüsseln“.

Ab sofort werden alle Time-Machine-Backups mit dem Verschlüsselungskennwort verschlüsselt. Eine Wiederherstellung ist nur mit dem richtigen Schlüssel möglich.

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Internet & Medien

DropBox und TrueCrypt: Dropbox-Dateien automatisch per TrueCrypt verschlüsseln

Spätestens seit der letzten Datenpanne bei Dropbox (alle Dateien waren für vier Stunden für jedermann zugänglich), fragen sich Dropbox-Anhänger, wie sicher die Daten in der Dropbox-Cloud sind. Schließlich werden die meisten Daten dort unverschlüsselt gespeichert. Es geht auch sicherer. Dropbox-Dateien lassen sich mit TrueCrypt automatisch verschlüsseln und wieder entschlüsseln. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie’s geht.

Wenn Sie eine Datei in den Dropbox-Container legen, wird diese sofort mit den Dropbox-Servern synchronisiert. Und zwar unverschlüsselt. Das bedeutet: Jeder, der Zugang zur Dropbox hat, kann die Dateien öffnen und lesen. Zudem weiß man nie, wer von den Dropbox-Mitarbeitern Zugang zu den gespeicherten Dateien hat.

Die Dropbox verschlüsseln – automatisch

Wer dabei ein mulmiges Gefühl hat, kann sich zusätzlich absichern und alle Dateien bombensicher und knacksicher verschlüsseln. Selbst wenn das Dropbox-Konto geknackt wird, Mitarbeiter auf die Dateien zugreifen oder mal wieder eine Dropbox-Datenpanne passiert (siehe Dropbox-Blog), kann niemand die Dateien lesen.

Möglich macht’s die kostenlose Verschlüsselungssoftware „TrueCrypt“, die automatisch und ohne weiteres Zutun alle Dropbox-Dateien verschlüsselt. Da die Daten dann nur in verschlüsselter Form zu Dropbox übertragen werden, kommt niemand an den Dateiinhalt. Das Gute an Truecrypt: bislang ist es noch niemandem gelungen, die TrueCrypt-Verschlüsselung zu knacken.

Schritt 1: TrueCrypt vorbereiten

Damit die automatische Dropbox-Verschlüsselung funktioniert, müssen Sie zuerst TrueCrypt einrichten und konfigurieren. Das geht folgendermaßen:

1. Installieren Sie die kostenlose Verschlüsselungssoftware TrueCrypt. Den Download finden Sie hier: http://www.truecrypt.org/downloads.

Zusätzlich sollten Sie das deutsche Sprachpaket herunterladen und in den TrueCrypt-Ordner (C:ProgrammeTrueCrypt) kopieren: http://www.truecrypt.org/localizations.

2. Starten Sie TrueCrypt, und wechseln Sie mit „Settings | Language“ zur deutschen Bedienoberfläche.

3. Klicken Sie auf „Volumen erstellen“.

4. Im ersten Fenster des Assistenten wählen Sie „Eine verschlüsselten Datei-Container erstellen“ und bestätigen mit „Weiter“.

5. Wählen Sie „Standard TrueCrypt-Volumen“, und klicken Sie auf „Weiter“.

6. Um den Speicherort für den Truecrypt-Container anzugeben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Datei“. Dann wechseln Sie in Ihren Dropbox-Ordner und geben einen Dateinamen für den Truecrypt-Container ein, zum Beispiel „dropbox-verschluesselt“. Bestätigen Sie Eingabe per Klick auf „Speichern“ und „Weiter“.

7. Im nächsten Schritt lassen Sie die Standard-Verschlüsselungseinstellungen unverändert und klicken auf „Weiter“.

8. Dann geben Sie die gewünschte Maximalgröße des Dateicontainers an. Die Volumengröße gibt an, wie groß das virtuelle Truecrypt-Laufwerk werden darf. Dort können Sie dann so viele Dateien verschlüsselt speichern (egal wie viele), bis die Maximalgröße erreicht ist.

9. Eines der wichtigsten Schritte: Vergeben Sie ein Kennwort, mit der Truecrypt-Container (also alle Dateien) verschlüsselt werden.

Achten Sie bei der Wahl des Passworts darauf, dass es nicht zu leicht zu erraten ist. Aus Bequemlichkeit werden oft der Name des Partners bzw. des Haustiers, das eigene Geburtsdatum oder Standardwörter aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Die lassen sich zwar einfach merken, macht es Hackern aber zu einfach. Erfahrene Angreifer können einfache Kennwörter blitzschnell ermitteln. Eine beliebte Variante ist die Brute-Force-Methode. Dabei werden einfach alle Worte und Wortkombinationen durchprobiert, die im Duden oder anderen Wörterbüchern stehen. Früher oder später sind Standardkennwörter wie „Gartenschlauch“ ermittelt.

Daher sollten Sie ein möglichst kompliziertes Kennwort verwenden. Je komplizierter, desto besser. Eine Methode besteht beispielsweise darin, ein einfaches Wort durch wechselnde Groß- und Kleinschreibung komplizierter zu machen, etwa „gARtenSCHere“ statt einfach nur „Gartenschere“. Oder Sie ersetzen einzelne Buchstaben durch Ziffern und Sonderzeichen, zum Beispiel „G@rten5ch3r3“.

Besonders sicher sind Kennwörter, die und ausschließlich aus zufällig gewählten Buchstaben und Ziffern bestehen, etwa „MLhTdVv1967“. Mit einer Eselsbrücke lässt sich sowas auch leicht merken. Das obige Beispiel ist zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben des Satzes „Mein Lieblingsfilm heißt Tanz der Vampire von 1967“ – darauf kommt garantiert kein Hacker.

10. Klicken Sie auf „Formatieren“, um den Truecrypt-Container zu anzulegen. Den Assistenten mit „Beenden“ schließen und danach das Truecrypt-Programm beenden. Das war’s. Da der Truecrypt-Container in der Dropbox liegt, wird er automatisch mit Dropbox synchronisiert. Das kann je nach Containergröße mehrere Stunden dauern.

Schritt 2: Truecrypt-Container als Laufwerk einbinden

Sobald das Hochladen abgeschlossen ist, sollten Sie dem Truecrypt-Container einen Laufwerksbuchstaben zuweisen, um Dateien besonders einfach speichern zu können. Sie können dann Dateien einfach in das Laufwerk ziehen, diese werden dann automatisch verschlüsselt. Zudem müssen Sie Truecrypt so konfigurieren, dass nicht immer der gesamte Truecrypt-Container, sondern nur die Änderungen synchronisiert werden. So geht’s:

1. Starten Sie Truecrypt, und rufen Sie den Befehl „Einstellungen | Voreinstellungen“ auf.

2. Kreuzen Sie die Option „Änderungszeiten con Containerdateien erhalten“ an. Damit verhindern Sie, dass bei Änderungen immer der ganze Container synchronisiert wird (was sonst mitunter mehrere Stunden dauern würde). Stattdessen werden nur die Änderungen synchronisiert. Bestätigen Sie die Änderung mit OK.

3. Um dem Container einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen,wählen Sie im TrueCrypt-Fenster den gewünschten Buchstaben. Dann klicken Sie auf „Datei“ klicken und wählen den Truecrypt-Container im Dropbox-Ordner aus. Bestätigen Sie die Auswahl mit „Öffnen“.

4. Anschließend klicken Sie auf „Einbinden“, geben das Verschlüsselungskennwort ein und klicken auf OK. Damit steht der Truecrypt-Container als Laufwerk im Windows Explorer zur Verfügung.

Sobald Sie dorthin eine Datei kopieren oder verschieben, wird diese automatisch per Truecrypt verschlüsselt.

Leider wird der Container nicht automatisch mit Dropbox synchronisiert. Die Synchronisierung findet erst statt, wenn Sie im Truecrypt-Fenster auf „Trennen“ und danach wieder auf „Einbinden“ klicken und damit die Laufwerkszuordnung einmal kurz zu unterbrechen. Erst dann synchronisiert Dropbox die Truecrypt-Volumendatei.

Wenn Sie auf einem anderen Rechner die Dateien bearbeiten möchten, müssen Sie dort ebenfalls Dropbox und Truecrypt installieren. Nur mit dem richtigen Truecrypt-Kennwort kommen Sie dann wieder an die Daten ran.

Alternative Wuala mit integrierter Verschlüsselung

Falls Ihnen die ganze Prozedur zu kompliziert ist, können Sie auch auf die Cloud-Festplatte von „Wuala“ zurückgreifen. Auch hier erhalten Sie kostenlos 1 GB Speicherplatz. Mit einem großen Unterschied: auf Wunsch werden die Dateien standardmäßig auf dem eigenen Rechner verschlüsselt und erst dann in der Cloud zur Verfügung gestellt. Die Verschlüsselung ist praktisch in den Cloudservice integriert und fester Bestandteil des Angebots.

Alle weiteren Informationen zur Verschlüsselungs-Cloud-Festplatte „Wuala“ finden Sie hier:

http://www.wuala.com