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Vorinstallierte Software blitzschnell löschen

Startet man einen neuen PC oder ein neues Notebook, stellt man ziemlich schnell fest, dass etliche Programme bereits vorinstalliert sind. Oft handelt es sich dabei um Software wie Anti-Viren-Programme, Media Player und Brenner-Tools. Diese sogenannte Bloatware lässt sich meist schnell und problemlos entfernen.

Bei Windows 10 kannst du per Rechtsklick auf die betreffende Kachel das unerwünschte Programm einfach deinstallieren. Aber auch der Weg über die Systemsteuerung und der Option Programme hinzufügen oder entfernen ist recht einfach.

Stapelverarbeitung

Beide Varianten haben den Nachteil, dass pro Vorgang nur ein Programm entfernt werden kann. Eine Bulk-Verarbeitung ist aber mit dem kostenlosen Tool Bulk Crap Uninstaller (BCUninstaller) möglich.

Nützliche Features

Der BCUninstaller enthält zudem ein paar nützliche Features. Er erkennt und entfernt auch Programme, die sich nicht ohne weiteres über die Systemsteuerung deinstallieren lassen. Und der Quiet Unistall überspringt lästige Zwischenmenüs, die den Löschvorgang nur unnötig in die Länge ziehen.

Nach einer Deinstallation kannst du mit dem BCUninstaller auch nach Restdateien bereits entfernter Software suchen. So findest und entfernst du auch versteckte Rest-Dateien.

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Geräteübergreifende Identifizierung des Google-Kontos verhindern

Alle Geräte, die mit einem Google-Konto miteinander verbunden sind, greifen selbstverständlich auf die Daten dieses Kontos zu. Ebenso werden alle mit diesen Geräten durchgeführten Tätigkeiten von Google zu einem Benutzerprofil zusammengeführt. Dabei kann man mit wenig zusätzlichem Aufwand viel mehr Privatsphäre erreichen.

Separates Google-Konto

Der Trick der verhindert, dass Telefone, Tablets und das Google-Konto miteinander verknüpft werden, ist ganz einfach: Ein separates Google-Konto anlegen!

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Das hat den Vorteil, das die Daten des separaten Kontos nicht mit dem Google-Hauptkonto in Verbindung gebracht werden können.

Der Nachteil ist, das die Kontakte des Hauptkontos nicht verwendet werden können. Kontakte, die auf dem Telefon oder der SIM-Karte gespeichert sind, können aber wie gewohnt genutzt werden. Auch auf den Google Play Store kann normal zugegriffen werden.

Google Apps

Es gibt aber noch einen Trick, mit dem man die eigene Privatsphäre optimieren kann, die wahrscheinlich kaum jemand nutzt.

Die Google-Apps wie Google Docs, Gmail, YouTube & Co können auch dann Daten sammeln, wenn sie gerade nicht benutzt werden. Daher gilt es, nach der Benutzung von Google Apps sich immer abzumelden. Das geschieht in der Regel über Einstellungen | Abmelden, wenn kein Abmelde-Button in der App vorhanden ist.

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Auch wenn man mit diesen beiden Tipps etwas von der bekannten und liebgewonnenen Google-Bequemlichkeit einbüßt, so wiegt die dadurch erhaltene Privatsphäre die Beeinträchtigungen wieder aus.

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Mit dem „Decrapifier“ nicht benötigte Test- und Demoprogramme von neuen Computern entfernen

Neue Computer enthalten etliche Programme, die man selber nicht unbedingt nutzen möchte. Oftmals sind diese vorinstallierten Programme ohnehin nur Test- oder Demoprogramme, die nach Ablauf einer kostenlosen Testphase sich automatisch deaktivieren. Das beste Beispiel sind hier die Antiviren-Programme, Benchmark-Tools und verschiedene andere, für Privatanwender nutzlose Anwendungen, die nur unnötig Speicherplatz verbrauchen. Abhilfe schafft das kostenlose Programm „Pc Decrapifier“. Es entfernt bei Bedarf alle nicht benötigten Programme fast automatisch.

Zur Installation rufen Sie die Webseite pcdecrapifier.com/download auf,…

…klicken auf den Button „Download Now“ und folgen anschließend den Installationsanweisungen.

Während der Installation werden Sie gefragt, ob Sie einen Wiederherstellungspunkt (Create Restore Point) anlegen möchten. Wenn Sie sich dafür entscheiden, klicken Sie auf die gleichnamige Schaltfläche. Der „Restore Point“ ist eine Sicherheitsmaßnahme, mit der Sie Ihren Computer wiederherstellen können, sollten Sie aus Versehen ein Programm löschen, dass für den Betrieb wichtig ist. Wünschen Sie keinen Wiederherstellungspunkt, fahren Sie weiter fort mit dem Button „Next“.

In dem nachfolgenden Fenster werden alle Programme aufgelistet, die auf dem Computer vorhanden sind. Wählen Sie die Programme aus, die Sie nicht benötigen. Klicken Sie auf „Next“ um die Auswahl zu bestätigen.

Bevor die Deinstallation beginnt, erfolgt noch eine Sicherheitswarnung, die mit „Ja“ beantwortet wird.

Danach werden die ausgewählten Programme entfernt. Die abschließende Erfolgsmeldung wird mit „Finish“ bestätigt und beendet das Programm.

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FreeOffice 2012: Die gleichwertige Alternative zum kostenlosen Microsoft Office Starter 2010

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter von Textverarbeitungs- und Tabellenkalulationsprogrammen, die dem Microsoft Office Paket Konkurrenz machen. Diese, teilweise kostenlosen Programme, stehen dem Branchenprimus in nichts nach. Viele Nutzer tun sich aber schwer, vom Office Paket zu einem anderen Produkt zu wechseln. Meistens liegt es aber, trotz des hohen Preises des Microsoft Office Paketes, an der Vorinstallation auf Computer und Notebook. Das kostenlose Programm „FreeOffice 2012“ von der Firma SoftMaker ist dem Microsoft Produkt in Erscheinungsbild und Funktion so ähnlich, dass auch eingefleischte Microsoft Office User keine Probleme mit dem Wechsel haben sollten.

Microsoft Office Starter 2010 verschwindet

Derzeit gibt es zwar noch das, mit Werbung versehene „Microsoft Office Starter 2010“ zum kostenlosen Download, aber seit geraumer Zeit versucht Microsoft dies zu verhindern. Und das mit Erfolg. Es ist sehr schwierig hier noch einen funktionierenden Link zu finden.

Download und Installation von FreeOffice 2012

„FreeOffice 2012“ ist werbefrei und lässt sich auf der Webseite „http://freeoffice.com/de/download/freeofficewindows“ herunterladen. Klicken Sie dazu auf den „Download“-Button des Softwarepaketes.

 

Registrierung

Im nächsten Fenster geben Sie für die kostenlose Registrierung Ihren Namen, E-Mail-Adresse und das Land in dem Sie wohnen an. Bestätigen Sie mit dem Button „Download“ Ihre Registrierungsdaten, erhalten Sie an die eingegebene E-Mail-Adresse den Registrierungs-Schlüssel.

Die Installationsarten

Als nächstes wählen Sie die Installationsart „Standard“, „Benutzerdefiniert“ oder „Vollständig“ aus.

Haben Sie Ihre Installations-Version ausgesucht, dann legen Sie im Fenster „Zusätzliche Optionen“ alle Dateierweiterungen fest, die dem Programm FreeOffice zugeordnet werden sollen. Diese Optionen verknüpfen die Microsoft Dokumente mit dem „FreeOffice 2012“.

Betreiben Sie zusätzlich noch das Microsoft Office-Paket, dann folgt diese Meldung:

Bestätigen Sie diese Meldung mit „Ja“, dann wechselt das Standard-Programm für Office-Anwendungen zum SoftMaker „FreeOffice 2012“. Anschließend klicken Sie auf „Weiter“ und das nächste Dialogfenster bestätigen Sie mit „Installieren“.

Nach dem Installationsvorgang beenden Sie diesen mit „Fertig stellen“.

 

Erster Start und Registrierungsbestätigung

Starten Sie nun das Programm zum ersten Mal und geben Sie Ihre Registrierungsdaten und den, in der Zwischenzeit per Mail erhaltenen Registrierungsschlüssel ein. Mit „OK“ bestätigen Sie die Freischaltung der Software.

 

Aus Word wird TextMaker…

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Namen der einzelnen Office-Elemente. Excel heißt hier „PlanMaker“, „TextMaker“ steht für Word und „SoftMaker“ für Powerpoint.

Wenn Sie eins der Programme öffnen, dann wird am rechten Rand in der Sidebar ein Willkommensbildschirm angezeigt. Hier wird auch die Hilfe-Funktion dargestellt. Die Sidebar schließen und öffnen Sie mit der kleinen Pfeil-Schaltfläche.

Eine weitere Bedienungsvereinfachung ist die Möglichkeit, jedes andere FreeOffice-Programm aus der Symbolleiste heraus zu starten. Außerdem enthält dieses Programm weitaus mehr Vorlagen für Briefe und Memos als das Microsoft-Produkt.

Das Programm „FreeOffice 2012“ von SoftMaker ist mit Windows 7, 8, Vista und XP kompatibel.

Hinweise und Tipps

„FreeOffice 2012“ enthält standardmäßig nur die Wörterbücher in Deutsch und Englisch. Werden andere benötigt, können diese auch kostenlos bei „http://freeoffice.com/de/download/dictionaries“ heruntergeladen und installiert werden.

Ein weiterer Vorteil dieses Programms ist, dass Sie eine mobile Version für Tablet und Note- oder Netbook auf einem USB-Stick erzeugen können. Dass spart erhebliche Ressourcen. Klicken Sie im Programm-Menü oder dem Startmenü auf „SoftMaker FreeOffice | Hilfsprogramme | Softmaker FreeOffice auf USB-Stick installieren“. Alles weitere erledigt das Programm von selbst.

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Windows Live Messenger: Abschalten der Autostartfunktion

Bei fast jedem Windows-Rechner ist Windows Live Essentials 2011 installiert. Wenn Sie den Computer oder Ihren Laptop starten, werden Sie vom „Windows Live Messenger“ aufgefordert, sich anzumelden. Das ist nervig – gerade dann, wenn Sie einen anderen Messenger wie zum Beispiel „Skype“, „ICQ“ oder andere nutzen. Außerdem läuft der Windows Live Messenger im Hintergrund, belegt dringend benötigte Rechnerleistung und reduziert damit die Laufzeit des Akkus. Also: weg mit dem Windows-Live-Messenger-Autostart.

So einfach schalten Sie den „Windows Live Messenger“ ab:

1. Beim Rechnerstart erscheint das Fenster „Anmelden bei Windows Live Messenger“. Klicken Sie im Anmeldefenster auf „Optionen“. Sollten Sie das Anmeldefenster schon weggeklickt haben, starten Sie das Anmeldefenster nochmals über „Start | Alle Programme | Windows Live Messenger“ neu.

2. Im Dialogfenster „Optionen“ klicken Sie im linken Bereich auf den Eintrag „Anmelden“. Entfernen Sie auf der rechten Seite unterhalb der Einstellung „Allgemein“ des Haken vor der Option „Messenger bei jeder Anmeldung am Computer starten“.

3. Speichern Sie die Änderungen mit der Schaltfläche „OK“.

Möchten Sie sich von diesem Messenger jedoch ganz trennen, weil Sie einen anderes Programm nutzen, können Sie danach auch den Windows Live Messenger über „Start | Systemsteuerung | Programme und Funktionen“ komplett von der Festplatte löschen.