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Mit “Crypto Prevent” schützen Sie sich vor dem Erpresservirus “Cryptolocker”

Egal welcher Erpresser-Virus, die Vorgehensweise ist immer gleich: Man öffnet eine unverdächtige Datei, der Virus installiert sich unbemerkt und gibt anschließend Ihre Daten erst dann frei, wenn Sie den geforderten Betrag an die Gangster überwiesen haben. Auch nach Zahlung des Lösegelds ist es aber leider nicht sicher, ob Sie Ihre Daten wieder zurück erhalten. Der Anbieter „FoolishIT“ verspricht mit seinem Programm „CryptoPrevent“ wirksamen Schutz gegen den fiesen Erpresser „Cryptolocker“.

Erpresst Lösegeld und gibt die Daten doch nicht frei

Fies ist er deshalb, weil „Cryptolocker“ sich nicht nur auf lokalen Festplatten, wie der Systemfestplatte, sondern auch in allen angeschlossenen USB-Speichermedien einnistet. Das und die 2048 Bit AES-Verschlüsselung unterscheidet ihn im Wesentlichen von anderen Erpresser-Viren und macht ihn so bösartig.

Erster Schutz: USB-Backup-Festplatten vom PC trennen

Generell gilt es, regelmäßige Backups der wichtigsten Daten anzulegen. Dies reicht im Fall von „Cryptolocker“ nicht aus, da er bekannterweise auch externe Speichermedien infiziert. Daher sollten Backups auf externen Festplatten erfolgen, die anschließend vom Computer wieder getrennt werden können.

Zweite Schutzmaßnahme: Vorbeugen mit „CryptoPrevent“

Um das kostenlose Schutzprogramm „CryptoPrevent“ herunterzuladen, rufen Sie die Webseite „http://www.foolishit.com/vb6-projects/cryptoprevent/cryptoprevent-auto-update/“ auf und klicken auf die blaue Schaltfläche „Download CryptoPrevent Installer“. Folgen Sie dann den Download- und Installationsanweisungen.

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Lassen Sie sich nicht von dem angezeigten Preis (19,95 USD) irritieren. Während der Installation beantworten Sie die beide Meldungen der Premium Version mit „Nein“.

Beim Start von „CryptoPrevent“ erstellt das Tool mehrere Gruppenrichtlinien, um beispielsweise „%appdata%“ (= Anwendungsverzeichnis) vor dem Zugriff von „Cryptolocker“ zu schützen. Bestätigen Sie das Dialogfenster mit dem Button „Apply“ und starten Sie Ihren Computer neu.

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Damit ist Ihr System komplett geschützt.

Einen Nachteil hat „CryptoPrevent“ aber doch: Hat sich der Schädling bereits auf Ihrem Computer eingenistet, kann „CryptoPrevent“ ihn nicht entfernen.

Kleiner Lichtblick bei erfolgter Infizierung

Sollten Sie den Trojaner bereits auf Ihrem PC haben, dann lassen Sie sich auf keinen Fall zu einer Lösegeld-Zahlung nötigen. Mit dem „Sophos Virus Removal Tool“ können Sie den Trojaner entfernen. Damit sind Ihre Daten zwar immer noch mit der sehr starken 2048 Bit AES-Verschlüsselung für Sie versperrt, die mit ein wenig Glück mit einer Brute-Force-Attacke von „Panda Ransomware Decrypt“ geknackt werden kann.

Beide Programme erhalten Sie kostenlos im Web, zum Beispiel bei Chip.de.

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Gesundheit Lifestyle & Leben

Asbestgefahren und Beseitigung – Das müssen Sie beachten

Mit Asbest belastete Fassaden, Fußböden oder Dächer sind leider noch weit verbreitet. Weil Asbest nachweislich gesundheitsschädlich ist, sollten Sie auch bei der Asbestentsorgung überaus vorsichtig vorgehen. Wenn Asbestfasern zum Beispiel in die Raumluft gelangen, dann waren alle Bemühen umsonst und Sie haben sich trotzdem den krebserregenden Stoffen ausgesetzt. Eine sachgemäße Sanierung ist also in jedem Fall zu empfehlen, um das Risiko zu minimieren.

Zunächst sollten Sie als Verbraucher wissen, dass Asbest schon beim Einatmen Krebs erzeugen kann. Asbest kam vor dem Verbot im Jahr 1993 bei Fassadenplatten, Dächern, Lüftungskanälen, Blumenkästen, Abwasserrohren und Trennwänden zum Einsatz. Betroffen sind vor allem Produkte der Firma Eternit. Teilweise sind die Dächer und Fassaden leider unbeschichtet, sodass das Asbest frei austreten kann. Doch auch beschichtete Dächer bergen eine Gefahr in sich. Sie sollten sich als Verbraucher dringend darüber informieren, um welche Materialien es sich bei den eigenen Dächern und Fassaden handelt. Wurde Asbest verwendet und ist keine Beschichtung vorhanden, so ist ein sofortiges Handeln gefragt. Die asbesthaltigen Materialien müssen umgehend entsorgt und durch asbestfreie Fassaden und Dächer ersetzt werden. Der anfallende Abfall ist als spezieller Asbestabfall zu entsorgen.

Doch auch bei einem beschichteten Asbestprodukt ist Vorsicht geboten. Es darf nicht gebohrt, gesägt, gehämmert, geschliffen, poliert oder zu stark gereinigt werden. Denn das beschädigt die Beschichtung, sodass Asbest in gesundheitsschädlichen Konzentrationen in die Luft gelangen kann. Gleiches gilt für Asbestprodukte in Innenräumen. Dabei ist es noch wichtiger, die Asbestprodukte in Innenräumen sofort fachgemäß entfernen zu lassen. Denn die Gesundheitsrisiken fallen hier aufgrund der konzentrierten Luft noch größer aus.

Weitere ausführliche Informationen rund um Asbest und das damit zusammenhängende Krebsrisiko finden Sie auf den Webseiten des Krebsinformationsdients – einer Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Landes Baden-Württemberg finanziert wird. Dort erfahren Sie auch:

  • Seit wann Asbest verwendet wird
  • Welche Eigenschaften Asbest so gefährlich machen
  • Welche Gesetze und Vorschriften den Umgang mit Asbest regeln
  • Was bei Asbestkontakt zu tun ist
  • und wie Asbestersatzfasern zu beurteilen sind

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Windows 7 und Vista: Trotz Energiesparfunktion den Computer ab und zu ausschalten und richtig herunterfahren

Sie haben bestimmt schon mal von Ihrem Systemadministrator in der Firma oder von einer Computerhotline folgenden Rat gehört: „Haben Sie Ihren Computer heruntergefahren und neu gestartet?“ Dieser Spruch ist mittlerweile zu einem Running-Gag geworden. Aber Spaß beiseite, die immer besser gewordenen Energiesparfunktionen von Hardware und Software können bisweilen zu Problemen führen. Für unerklärliche Fehlermeldungen bis hin zu Leistungseinbrüchen und Systemabstürze gibt es einen einfachen, aber effektiven Vorsorge-Tipp.

Der Nachteil der Energiesparfunktionen ist, dass der Arbeitsspeicher nicht richtig bereinigt wird und fehlerhafte Prozesse oder Dienste nicht beendet werden.

Daher sollte mindestens einmal in einer Woche der Computer heruntergefahren oder ein Neustart durchgeführt werden. Nur so werden alle Prozesse beendet und können mit einem Neustart wieder richtig initialisiert werden.

Treten nach einem Neustart immer noch Probleme auf, dann sind das „echte“ Fehler, die professionell gelöst werden müssen.