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Mozilla Thunderbird: Große E-Mail-Anhänge nicht versenden sondern automatisch hochladen

Große Dateien per E-Mail versenden ist häufig problematisch. Gerade die privaten Nutzer klagen bei den üblichen Free-Mail-Anbietern wie Web.de oder GMX über Größenbeschränkungen bei Versand und Speicherkapazität. Dies kann man durch die Benutzung von Cloud-Diensten umgehen. In der Cloud wird nach dem Upload ein Link erstellt, der dann per E-Mail an den oder die betreffenden Empfänger versendet werden. Einfacher ist es aber mit dem Mozilla Thunderbird. Hier wird direkt beim Einfügen von großen Dateien automatisch ein Link erzeugt und in die E-Mail eingefügt.

Große Dateien auch per Free-Mail versenden

Vorher sind aber noch ein paar Änderungen in den Einstellungen erforderlich. Öffnen Sie diese mit Klick auf „Extras | Einstellungen“.

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Festlegen, wann der Filelink-Dienst zum Einsatz kommt

Danach wählen Sie im neuen Fenster die Kategorie „Anhänge“ aus und ändern auf der Registerkarte „Versand“ die Anhangsgröße bei der Option „Hochladen für Dateien größer als…“ entsprechend ab. Mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ gelangen Sie zum Fenster der in Thunderbird enthaltenen Filelink-Anbieter:

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Suchen Sie sich einen aus und klicken Sie auf den Link „Benötigen Sie ein Konto?“ um sich bei dem Clouddienst zu registrieren, oder klicken Sie auf „Konto einrichten“ um Thunderbird mit diesem Dienst zu verbinden.

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Alle drei Anbieter sind in der Grundversion kostenlos. „Box“ bietet hier mit 10 Gigabyte den größten Speicherplatz. Es folgen „Ubuntu One“ mit 5 GB und „YouSendIt“ mit 2 GB.

Auch Dropbox ist möglich

Wenn Sie bereits Kunde bei „Dropbox“ sind, dann laden Sie das kostenlose Add-On „Dropbox for Filelink“ herunter. Es ersetzt dann einen der drei vorhandenen Filelink-Anbieter.

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Nachdem Sie Ihren Filelink-Dienst ausgewählt haben, schließen Sie das Einstellungsfenster mit „OK“.

Neue Meldung in der E-Mail bei der Auswahl des Anhangs

Ab sofort entscheidet Thunderbird automatisch, ob ein „normaler“ Anhang verwendet wird, oder ob der Filelink verwendet wird. Wählen Sie in Ihrer E-Mail über die Schaltfläche „Anhang“ die zu versendende Datei aus. Überschreitet diese die voreingestellte Größe, wird eine Meldung eingeblendet. Hier gelangen Sie mit dem Button „Filelink verwenden“ zu dem Cloud-Dienst.

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Nachdem die Datei hochgeladen wurde, wird der Link für den Zugriff automatisch in den Nachrichtentext eingefügt.

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Der Empfänger klickt auf den Link und wird direkt zum Inhalt weitergeleitet.

Aber Achtung:

Jeder der auf den Link zugreifen kann, hat auch Zugriff auf den Inhalt, da keine Verschlüsselung oder Passworteingabe notwendig erfolgt.

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Internet & Medien

E-Mail-Verifizierung: Ist diese E-Mail-Adresse noch aktiv?

E-Mail-Adressen sind leider nicht immer unbegrenzt gültig. Anbieter von Freemail-Diensten wie GMX oder Web.de löschen alte Adressen, die lange nicht mehr benutzt wurden. Aber auch ein Wechsel des Internetproviders zieht oftmals eine Änderung der E-Mail-Adresse mit sich. Wenn mal Zweifel auftreten, ob die E-Mail-Adresse eines Bekannten immer noch aktiv ist, können Sie die Gültigkeit ganz einfach überprüfen – mit dem Onlinedienst von „CentralOps.net“.

E-Mail-Adressen prüfen und verifzieren

Um eine E-Mail-Adresse zu prüfen, rufen Sie die Seite www.centralops.net auf und wählen die Option „Email Dossier“.

Im nächsten Fenster tragen Sie im Feld „email address“ die zu prüfende E-Mail-Adresse ein und klicken auf den Button „go“. Ist die E-Mail-Adresse ungültig, dann wird im Bereich „Validation results“ das Ergebnis „0 – Bad address“ angezeigt.

Wenn die Adresse gültig ist, wird bei „Validation results“ das Ergebnis „3 – SMTP“ ausgewiesen.

Der Online-Dienst von „CentralOps.net“ bietet aber noch mehr. Neun weitere Netzwerk-Tools sind verfügbar:

  • Domain Dossier
  • Domain Check
  • Browser Mirror
  • Ping
  • Traceroute
  • NsLookup
  • AutoWhois
  • TcpQuery
  • AnalyzePath

Hier erfahren Sie unter anderem, was Ihr Webbrowser an Daten weitergibt, welche Domains noch frei sind, oder die Registrierungs-Informationen anderer Webseiten.

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Hardware & Software Office Outlook

Outlook: Adressbuch von GMX oder Web.de importieren

Wenn Sie bisher ein E-Mail Konto bei GMX oder Web.de genutzt haben, können Sie das Adressbuch von dort auch mit Outlook verwenden. So können Sie die gespeicherten Adressen vom komfortablen Kontaktmanager aus nutzen. Sie haben bei beiden Diensten die Möglichkeit, das Adressbuch als „CSV-Datei“ zu exportieren. Zwar bietet Microsoft keinen direkten Import der CSV-Datei an, jedoch können Sie die Adressen mit einem kleinen Trick dennoch problemlos importieren.

Schritt 1: Adressdaten exportieren

Melden Sie sich zunächst in Ihrem E-Mail-Konto an. Bei GMX gehen Sie nun in der Befehlsleiste auf „Mein GMX“ und anschließend auf „Adressbuch“ und „Optionen“. Klicken Sie dann auf den Punkt „Import/Export“ und wählen Sie unter dem Bereich „Adressbuch exportieren“ die Option „Microsoft Outlook 2002 (*.csv)“ aus. Achten Sie darauf, dass die Option „englisch“ aktiviert ist. Zum Schluss können Sie auf „Export starten“ klicken.

Bei web.de gehen Sie zunächst auf „Adressbuch“ und anschließende wählen Sie „Verwalten“ und danach „IM7Export“ aus. Zum Schluss klicken Sie dann auf „Exportieren“. Die exportierte Datei speichern Sie dann direkt auf Ihrem Rechner ab.

Schritt2: Kontakte in Outlook importieren

Nachdem Sie Outlook gestartet haben, gehen Sie zum Menü „Datei“ und wählen Sie dort „Importieren/Exportieren“ aus; bei Outlook 2010 „Datei | Öffnen |  Importieren“. Im nächsten Dialog wählen Sie nun aus, dass Sie „Dateien aus anderen Programmen importieren“ möchten. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“. Nun geht es darum, den zu importierenden Dateityp auszuwählen. Da Outlook keine Auswahl „CSV“ anbietet, wählen Sie stattdessen „Kommagetrennte Werte (Windows)“ aus.

Nach einem erneuten Klick auf „Weiter“ können Sie die betreffende Datei auswählen, die See importieren möchten. Sie können zudem auswählen ob doppelte Kontakte überschrieben werden sollen oder ob Sie diese zusätzlich anlegen möchten. Klicken Sie erneut auf „Weiter“ und geben Sie den Zielordner an. Dies ist in der Regel immer der Ordner „Kontakte“. Bestätigen Sie die Eingaben erneut mit einem Klick auf „Weiter“.

Schritt 3: Felder zuordnen

Nun kommt der wichtigste Schritt beim Import des Adressbuches. Da es keinen Standard gibt, wie die einzelnen Datenfelder benannt werden, müssen Sie die vorhandenen Felder manuell zuordnen. Hierzu setzen Sie auf der folgenden Seite ein Häkchen bei der gewählten Importfunktion und klicken dann auf „Felder zuordnen“. Im Bereich „Von“ werden die Felder der CSV-Datei und im Feld „Nach“ die von Outlook aufgelistet. Um ein Feld zuzuordnen, markieren Sie dieses im Bereich „Von“ und ziehen Sie es auf das gewünschte Feld im Bereich „Nach“. Sind alle Felder zugeordnet, beenden Sie die Einstellung mit einem Klick auf „OK“ und „Fertig stellen“.

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Cloud-Laufwerke im Explorer: Cloud-Festplatten von Strato, Web.de, DropBox, Skydrive und GMX in den Windows-Explorer einbinden

Das Thema Cloud ist in aller Munde – vor allem die Cloud-Festplatten. Kein Wunder, schließlich bieten Cloud-Laufwerke eine Menge Vorteile. Da die Daten in der Datenwolke gespeichert werden, sind sie überall und von jedem Rechner aus verfügbar. Und damit das Speichern in der Cloud keine Mehraufwand bedeutet, lassen sich Cloud-Laufwerke wie normale Festplattenlaufwerke in den Windows-Explorer einbinden. Wir zeigen, wie es bei den Cloud-Angeboten der großen Anbieter Strato, GMX, Web.de, DropBox und Microsoft SkyDrive funktioniert.

Strato, Web.de und GMX im Explorer

Um die Cloud-Laufwerke von Strato, Web.de und GMX in den Explorer einzubinden, sind folgende Schritte notwendig:

1. Starten Sie mit [Windows-Taste][E] den Windows Explorer, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Netzlaufwerk verbinden“ (Windows 7) bzw. „Netzlaufwerk zuordnen“ (Vista) oder „Extras | Netzlaufwerk verbinden“ (XP).

2. Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Verbindung mit einer Website herstellen, auf der Sie Dokumente und Bilder speichern können“ oder bei früheren Windows-Versionen auf „Onlinespeicherplatz anfordern“.

3. Das erste Fenster des Assistenten bestätigen Sie mit „Weiter“ und klicken dann auf „Eine benutzerdefinierte Netzwerkadresse auswählen“ sowie „Weiter“.

4. Danach geben Sie die Adresse des Cloud-Anbieters und nach einem Klick auf „Weiter“ die Zugangsdaten ein. Die Zugangsdaten der wichtigsten Anbieter lauten:

GMX
Adresse: https://mediacenter.gmx.net
Benutzername:  E-Mail-Adresse bei GMX

Web.de
Adresse: https://webdav.smartdrive.web.de
Benutzername:  E-Mail-Adresse bei Web.de ohne „@web.de“

Strato
Adresse: https://<strato-hidrive-benutzername>.webdav.hidrive.strato.com
Benutzername:  Strato-Benutzername

4. Im letzten Schritt geben Sie dem Cloud-Laufwerk einen passenden Namen und klicken auf „Weiter“ sowie „Fertig stellen“.

Das Cloud-Laufwerk taucht jetzt im Explorer wie ein normales Festplattenlaufwerk auf – und lässt sich auch so benutzen. Wenn Sie Dateien ins Cloud-Laufwerk verschieben oder kopieren, werden diese automatisch übers Internet in der Cloud gespeichert.

DropBox als Laufwerk einbinden

Um eine DropBox als Laufwerk in den Windows Explorer zu integrieren, müssen Sie nur die DropBox-Software von der Webseite www.dropbox.com laden. Die DropBox wird dann automatisch als Laufwerk bzw. als Abkürzung  in der Liste „Favoriten“ eingebunden.

Microsoft SkyDrive in den Explorer einbauen

Das Gratisprogramm „SDExplorer“ sorgt dafür, dass Microsofs Cloudfestplatte SkyDrive im Explorer als eigener Eintrag erscheint. Nach der Installation der Freeware taucht das SkyDrive im Explorer im Bereich „Weitere“ als separates Laufwerk auf.