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Smartphone App oder mobile Webseite?

Für jede Gelegenheit gibt es mittlerweile eine App. Das muss aber nicht immer vorteilhaft für den Nutzer sein. Insbesondere dann, wenn man den entsprechenden Dienst oder die Webseite nicht regelmäßig benötigt.

Gerade mobile Webseiten bieten in diesem Fall einen großen Vorteil. Die Nutzerverfolgung ist eingeschränkt und der Zugriff auf die Webseite ist oftmals viel schneller als über die App.

Wir empfehlen für eine optimierte Einhand-Bedienung den mobilen Browser Opera Touch. Er ist in den einschlägigen App Stores für Android und iPhone/iPad kostenlos erhältlich. Opera Touch ist zudem sehr schnell und bietet, gerade in Verbindung mit der Desktop-Version, viele interessante und nützliche Features.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Individuelle Webseite im neuen Tab anzeigen

Per Update hat Mozilla bereits vor einiger Zeit die Funktion entfernt, mit der man beliebige Webseiten in neuen Tabs anzeigen kann. Seitdem wird entweder eine leere Seite oder die Übersicht der am häufigsten besuchten Seiten angezeigt. Ganz verschwunden ist diese Funktion nicht, man muss die individuelle Startseite nur neu einstellen.

Dazu klickst du oben rechts auf das Drei-Balken-Menü, rufst die Einstellungen auf und wechselst zur Kategorie Startseite.

Im Bereich Neue Fenster und Tabs wählst du im Drop-Down-Menü Benutzerdefinierte Adressen aus. Nun kannst du im Eingabefeld die URL deiner Wahl eintippen. Ab sofort wird beim Öffnen eines neuen Tabs die angegebene Webseite angezeigt.

Alternativ kannst du dazu auch die Erweiterung New Tab Override verwenden. Nach Installation des Add-ons öffnest du mit [Strg][T] einen neuen Tab, in dem die Einstellungen des Add-ons direkt angezeigt werden.

Gib die Webadresse einfach nur im Feld URL ein. Die Änderung wird automatisch gespeichert und ist sofort einsatzbereit.

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Google Internet & Medien

Bald verschwindet die Google-Benachrichtigungsglocke

Jeder Nutzer der Google-Dienste wie Fotos, Hangouts und Google+ kennt das kleine Glocken-Icon für die Benachrichtigungen. Ab dem 7. März 2019 wird diese Anzeige neuer Nachrichten ersatzlos verschwinden. Möchtest du weiterhin informiert werden, wenn neue Nachrichten eingehen, dann musst du dies manuell einstellen.

Wer zur Zeit auf die Glocke klickt, erhält eine entsprechende Information. Klickst du auf den Link Weitere Informationen, wirst du zur englischsprachigen Hilfe-Seite weitergeleitet.

Auf der Hilfeseite wird erklärt, wie du von Google Fotos, Hangouts und Google+ die Benachrichtigungen manuell aktivierst.

Bei Google+, dem erfolglosen Facebook-Konkurrenten, gehen in diesem Jahr ebenfalls die Lichter aus. Mehr Informationen zur Schließung kannst du in diesem Artikel nachlesen.

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Internet & Medien Opera

Opera 48: Nervige DSGVO-Cookies automatisch blockieren

Seit dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) in Kraft und nervt viele Nutzer mit immer wiederkehrenden Cookie-Hinweisen. Der norwegische Browser Opera enthält seit kurzem eine Funktion, mit der sich diese Hinweise wirksam blockieren lassen.

Leider ist das Blockieren von Cookie-Hinweisen zunächst nur im mobilen Opera-Browser (Version 48) möglich.

Um die Funktion zu aktivieren, tippst du im Browser auf das Opera-Icon und anschließend auf Einstellungen | Werbeblocker | Cookie-Dialogfelder blockieren.

Auf Wunsch lässt sich hier auch direkt das automatische Quittieren der Cookie-Dialogfenster aktivieren.

Das war es schon. Ab sofort sollten keine Cookie-Hinweise mehr erscheinen.

Vielleicht erreicht diese Funktion ja auch bald die Opera-Versionen für Windows-Computer, Mac und iPhone/iPad.

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Chrome Firefox Internet & Medien Opera

Mit Opera & Firefox den Zugriff auf Webseiten sperren

Den Zugriff auf bestimmte Webseiten zu verhindern,  ist ein probates Mittel um die eigenen Kinder vor ungeeigneten Webinhalten zu schützen. Um Webseiten in einem Browser zu sperren, gibt es einige Möglichkeiten, zum Beispiel die Sperrung in den Host-Dateien. Einfacher geht es jedoch mit dem richtigen Add-On.

Mit der Erweiterung Block Site lässt sich mit wenigen Mausklicks jede beliebige Webseite schnell und einfach sperren. Block Site ist als kostenloser Download für ChromeOpera und Firefox erhältlich.

Die Bedienung ist für alle Browser identisch. Um eine Webseite zu sperren, kopierst du die URL in die Zwischenablage. Dann öffnest du das Add-on Block Site und fügst die Webseite im Bereich #2 Add domains manually to the block list per Rechtsklick oder mit der Tastenkombination [Strg][V] ein. Der Zugriff auf diese Seite ist ab sofort gesperrt, auch ohne Browser-Neustart.

Zusätzlich kannst du dann noch eine Weiterleitung zu einer anderen Webseite eingeben. Wird die gesperrte Webseite angewählt, erfolgt automatisch die Umleitung zu der zugewiesenen Ersatz-Seite. Für die Redirect URL benötigst du aber Administratorrechte.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Die Tab-Vorschau des Edge-Browsers abschalten

Der Edge-Browser hat, wie seine Konkurrenz auch, eine integrierte Vorschau-Funktion für inaktive Tabs. Bei Bedarf lässt sich das Vorschaubild deaktivieren. Danach wird lediglich ein Info-Text angezeigt.

Um die Bildvorschau auszuschalten, ist eine kleine Änderung in der Registry erforderlich.

Öffne den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Anschließend navigierst du zu folgendem Registry-Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Classes\Local Settings\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\AppContainer\Storage\microsoft.microsoftedge_8wekyb3d8bbwe\MicrosoftEdge\TabbedBrowsing

Im Ordner TabbedBrowsing legst du mit Neu | DWORD-Wert (32 Bit) einen neuen Eintrag an, der TabPeekEnabled genannt wird. Das war es eigentlich schon.

Schließe den Registrierungseditor und starte den Edge Browser. Ab sofort wird in der Tabvorschau nicht mehr die ganze Webseite angezeigt, sondern nur noch ein Texthinweis.

Möchtest du später die Tabvorschau wieder einschalten, dann rufe in der Registry wieder den Schlüssel TabPeekEnabled auf und ändere den Wert des Eintrages Standard auf 1 oder lösche den Schlüssel TabPeekEnabled.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Beschleunigte Textsuche aktivieren

Wer bestimmte Begriffe auf Webseiten finden will, muss manchmal schon genau hinsehen und viel scrollen. Komfortabler ist die bereits bekannte Suchfunktion, die mit der Tastenkombination [Strg][F] gestartet wird. Sie funktioniert in allen bekannten Browsern. Beim Mozilla Firefox geht es aber auch noch etwas schneller.

Im Normalfall öffnet man mit dem Shortcut [Strg][F] das Suchfeld und tippt den Begriff dort ein. Die Schnellsuche des Firefox ermöglicht die automatische Direktsuche im Text der Webseite.

Doch zuvor muss die Schnellsuche in den Browsereinstellungen aktiviert werden. Dazu klickst du auf das Icon mit den drei Balken oben rechts und öffnest über das Kontextmenü die Einstellungen.

Im Register Allgemein scrollst du nach unten zum Bereich Browsing und aktivierst dort die Funktion Beim Tippen automatisch im Seitentext suchen.

Die Funktion ist sofort aktiv und kann direkt benutzt werden.

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Chrome Internet & Medien

Der Chrome-Browser lernt von unserem Surfverhalten

Die Desktop-Version des Chrome-Browsers lernt durch das Surfverhalten seines Benutzers. Ebenfalls werden nervige Medien, die sich nicht selten mit erhöhter Lautstärke melden, zumindest im Hintergrund pausiert. Eine neue Richtlinie für den Chrome soll zukünftig verhindern, dass unerwünschtes Autoplay ausgeführt wird.

Was unerwünscht ist, lernt Chrome aus dem Klickverhalten des Nutzers und deaktiviert das Autoplay auf der aktiven Webseite. Für eine möglichst effektive Umsetzung wird auch der Browserverlauf herangezogen.

Ist kein Verlauf vorhanden, erlaubt Chrome die automatische Wiedergabe von zirka 1000 Webseiten, auf denen die meisten Nutzer Medien mit Ton abspielen. Umgekehrt verhindert der Browser auch das Autoplay von Seiten, bei denen sie abgeschaltet wurden.

Diese Richtlinie versieht seine Arbeit erst seit der Version 64, daher kann es derzeit noch zu Fehlinterpretationen kommen. Da Chrome ständig hinzulernt, wird es mit der Zeit besser werden.

Immerhin blockiert der Chrome-Browser derzeit gut die Hälfte der unerwünschten Autoplays. Das lässt hoffen.